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Thema: SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Lady Marketing
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    Standard SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers

    Hier könnt Ihr die Testberichte der Testers Keepers Aktion von SAMA HTX-750-B7 ARMOR Netzteil vom 13.11.-19.11.2017 nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers
    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  2. #2
    Private Avatar von crankzware
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    Idee

    Testers Keepers "SAMA HTX-750-B7 ARMOR" von CrankzWare

    Inhaltsverzeichnis:

    1: Lieferumfang und Verpackung
    2: Leitungsanalyse
    3: Gehäuse- und Platinenanlyse
    4: Testsystem
    5: Emissionen
    6: Fazit und Bewertung
    7: Danksagung

    1: Lieferung und Verpackung:

    Die Lieferung des Inter-Tech SAMA HTX-750-B7 Armor wurde von Mindfactory äußerst zügig bewerkstelligt. Das Netzteil kommt in einem handelsüblichen Karton, der bereits auf der Außenseite alle wichtigen Informationen bereitstellt. So prangt am unteren linken Rand des Kartons bereits gut Sichtbar der Hinweis, dass das Netzteil 80+ Gold zertifiziert ist. Darüber hinaus erkennt man auf der Abbildung des Netzteils sofort, dass es sich um ein vollmodulares Gerät handelt. Auch die Leistung, in diesem Falle 750 Watt ist gut sichtbar auf dem unteren rechten Bereich abgedruckt. Die Rückseite der Verpackung erlaubt noch einmal einen tieferen Einblick in die Spezifikation des Geräts. So findet man Hinweise auf die Abmessungen, die mit 180mmx150mmx86mm angegeben werden. Es ust natürlich die Normgröße für Netzteile. Es wird angepriesen, dass ein Verfahren zur Spannungstransformation von Gleichtrom zu Gleichstrom zum Einsatz kommt, welches sich dadurch auszeichnen soll, dass es weniger Oberwelligkeit und bessere Glättung der Spannungen verspricht. Eine Umgebungstemperatur von 40°C soll dem Netzteil insofern nichts anhaben können, da es laut Verpackung 100.000 Stunden unter genannter Umgebungstemperatur und Last getestet wurde. Für die Faktenjäger unter den potenziellen Käufern findet sich auch eine recht übersichtliche Tabelle auf dem Karton, die aufschlüsselt, welche Anschlüsse es bei der Familie der Netzteile (550W - 750W) gibt.

    Öffnet man die Verpackung, so erlebt man recht schnell eine positive Überraschung, ist die gesamte Hardware doch in hochwertigen und dicken Schaumstoff passgenau eingelassen. Kleine Stoffsäckchen kommen zum Vorschein, schützen also die Komponenten wie Kabel und Netzteil noch einmal effektiver gegen Staub und etwaigen Erschütterungen. Ich finde, das ist ein Gimmick, das ein Lob verdient. Die Stoffsäcke fühlen sich wertig an, sind weich und mit einer Zuziehschnur versehen. Das ist definitiv nicht Standard und hat mich sehr gefreut. Erforscht man den gesamten Inhalt der Verpackung, so stellt man darüber hinaus fest, dass auch noch ein handelsüblicher Kaltgerätestecker und Montageschrauben für das Netzteil mitgeliefert werden.

    2: Leitungsanalyse:

    Der Leitungssatz kommt in folgender Konfiguration: 1xATX 20+4 Pin, 2x4+4 Pin EPS, 4xPCIe 6+2 Pin, 3xIDE 4 Pin Molex, 8xSata, 1x Floppy. Wie bereits angemerkt ist das komplette Netzteil vollmodular, man lädt sich also nur Kabel in die Rechner, die man wirklich braucht. Die Leitungen an sich sind mit schwarzer Isolierung ausgeführt und einzeln. Ich finde gut, dass hier nicht die hässlichen Standardfarben für die einzelnen Leitungen genommen wurden, sondern dass alles in einem schlichten Schwarz gehalten ist. Die Stecker für den Anschluss an SATA-Geräten haben ein außerst falches Design, sodass man diese in Betracht ziehen sollte, wenn man weiß, dass man in seinem Build ggf. wenig Platz an manchen Stellen hat. Positiv ist ein sehr robuster und gut montierter Gummischlauch aufgefallen, welcher das Kabeldelta des ATX 20+4 Pin Steckers am Mainboard formschön und schnörkellos überdeckt. Die kombinierbaren Anschlüsse wie z.B 4+4 Pin EPS sind wie handelsüblich über Arretierungen in Nutenform miteinander verbunden und somit auch lösbar, hier wird das Rad nicht neu erfunden, sondern sich auf Zweckmäßigkeit beschränkt. Der Leitungsquerschnitt selbst liegt bei 0,75mm² - 1,00mm² und sollte damit die konstruierte Leistungsstufe von 750 Watt stemmen können, ohne das größere Erwärmungen stattfinden.


    3: Gehäuse- und Platinenanalyse:

    Das Gehäuse mit Innenleben des Netzteils wiegt ca. 1.7 KG, das Gehäuse selbst ist aus schwarzem Blech gefertigt, weist aber Inlays aus gebürstetem Aluminium auf, was dem ganzen Gehäuse doch noch einen exklusiveren und "gepanzerten" Eindruck verleiht. Die Aluminiuminlays sind bei Auslieferung mit einer kleinen Schutzschicht aus Folie beklebt, die Kratzer verhindern soll und das auch tut. Im Boden des Gehäuses wohnt ein 120mm, flüssigkeitsgelagerter und deswegen leiser Lüfter, der dafür sorgt, dass auch bei hoher Last gute Temperaturen zu erwarten sind. Die Hinterseite des Netzteils ist natürlich mit den vorher beschriebenen Buchsen zum Einstecken der Kabel versehen. Oberseitig bekommen wir einen Aufdruck zu sehen, der genau Aussage darüber trifft, wie hoch die Maximalströme pro Spannungsrail sind. Als Eingang kommt Wechselstrom von 100 Volt bis 240 Volt in Frage, bei einer Frequenz von 47-63 Hertz, bei einer maximalen Stromaufnahme von 6-12 Ampere. Die 12V+ Single Rail stemmt demnach 61A, was einer Leistung von 732 Watt entspricht. Die Phase mit 3,3 Volt ist auf 24 Ampere begrenzt. 5V dürfen wir maximal mit 15 Ampere belasten und +5VSB mit 15 Watt. Die 12V-Masse kann maximal 3,6 Watt ableisten. Das Gehäuse selbst lässt sich recht einfach mit sechs Kreuzschlitzschrauben öffnen und gibt somit den Blick auf die Eingeweide frei.

    Das Netzteilinnere ist geprägt vom klassischen Zweibereichedesign, wie es oft bei Netzteilen vorkommt. Die Wechselstromseite wird von einem 2 mm starken Blech, zum Teil mit Kühlkörpern versehen, von der Gleichstromseite getrennt. Dies verhindert zum Einen Induktionen, die übertragen werden und zum Zweiten eine thermische Abgrenzung der beiden Bereiche. Positiv ist mir die massive Ausführung der Rails aufgefallen, wo ich auch keine kalten oder unsauberern Lötstellen feststellen konnte. Auch bemerkenswert ist die Liebe zum Detail bei der Fertigung der Komponente selbst. So werden Lage- und stabilitätskritische Bauteile extra mit Klebstoff und Schrumpfschläuchen versehen, um eben auch ungewollte Spannungsübertragungen zu eliminieren. Die Platine selbst ist auf den offenen Seiten mit einer isolierenden Folie umgeben, damit auch wirklich keine Komponente in keinem Szenario Verbindung zum Gehäuse findet.

    4: Testsystem:

    Nachdem wir jetzt also schon festgestellt haben, dass das Netzteil sehr gut verarbeitet ist und auch im Inneren eine ordentliche Menge Ingeneursgehirnschmalz sitzt, wollen wir mal sehen, ob auch wirklich alles Gold ist, was glänzt! Also ab zum Leistungstest! Das Testsystem (meine Gaming- und Rendermühle) stellt sich aus folgenden Komponenten zusammen: Intel Core i7 4790K, @5,2Ghz @ 1,375vCore, geköpft und mit Liquid Metal versehen. Platz nimmt diese CPU auf einem ASRock Z97 Extreme 4 und die Kühlung übernimmt eine Lepa Exllusion 240 AIO. Die Arbeitsspeicher sind 4x4GB G.Skill Ripjawz 2133mhz, andere Daten finden Platz auf zwei SSDs und einer normalen HDD. Als Stromfresser und die größten Feinde des Netzteils schlagen 2x Aorus 1080 TI im SLI im System, die ordentlich Feuer brauchen, vorallem im Benchmarkbetrieb. Die Unterkunft des Testsystems ist ein Antec GX1200, das mit 6x Aigo Aurora C3 120mm Lüftern zwangsbeatmet wird. Dem Hardwareaffinen Leser wird nun bereits aufgefallen sein, dass die Hardware möglicherweise recht potent für "nur" 750 Watt sein mag, CrankzWare macht aber keine halben Sachen. Zum Bechmark selbst, lasse ich folgende Software laufen: Cinebench RC15, Superposition-Benchmark, Firestrike, Timespy, Prime95.

    5: Emissionen:

    Was ich momentan noch nicht ganz fassen kann ist, dass das Netzteil auch bei Vollast über mehrere Stunden einfach nicht hörbar ist. Meine GPUs, oder stellenweise sogar die Pumpe meiner AIO übertönen das Netzteil eigentlich in jeder Situation. Ich persönlich denke, dass hier das BeQuiet-Niveau erreicht wurde und das freut mich schon sehr. Hitzetechnisch kann das Gehäuse des Netzteils schon ein wenig warm werden. Ich spreche hier von einer Oberflächentemperatur von 25°C bis 30°C, also auch nichts wirklich wildes. Unter extremen Benchmarksituationen hat das Netzteil 3,91 Ampere aus der Steckdose gesaugt, verrechnet mit 230 Volt Input macht das 713 Watt und ist damit ordentlich an der Leistungsgrenze. Nichts desto trotz gibt sich das Netzteil keine Blüße und hält durch! Zum Thema Geruchsemissionen fällt mir eigentlich nur ein sehr dezenter Duft von Elektronik und Verpackungskunststoff ein, der beim Auspacken gerningfügig vorhanden war.


    6: Fazit und Bewertung:

    Meiner Meinung nach muss sich das Inter-Tech 750 W Netzteil nicht vor Platzhirschen wie BeQuiet!, EVGA und Konsorten verstecken. Verarbeitungstechnisch ist Inter-Tech hier wirklich ein leises Produkt auf Augenhöhe gelungen, die zusätzlichen Komponentensicherung oder die "nice to have" Verpackungssäckchen wirken in dieser Kategorie noch einmal wie ein Tüpfelchen auf dem I, was mir persönlich sehr zusagt. Das eigentliche Netzteil in meinem Testsystem kann eine Maximalleistung von 1 kW erbringen und ist damit eine Leistungsstufe über dem Inter-Tech. Trotzdem wollte das getestete Netzteil nicht aufgeben und auch in extremen Belastungsszenarien war es weder überhitzt, noch hat es sich abgeschaltet. Ob dies auch in 24/7-Situationen so bleibt kann ich anhand der kurzen Testzeit nicht versichern. Auch getestet wurden von mir die Kurzschlusssicherung, die Überstromabschaltung und die thermisch bedingte Abschaltung und alles hat ohne Probleme funktioniert. Auch die Leerlaufabschaltung hat ihre Aufgabe erfüllt.

    Wer also für seinen recht potenten Gaming-PC ein 750 Watt Netzteil sucht, das keine Mimose ist und auch mal über der spezifizierten Leistung performen kann, darf hier meiner Meinung nach zuschlagen! Bei einem Mindfactory-Preis von 92,33 Euro bekommt man also ein rundum gutes Netzteil für diese Leistungsklasse und keinen Chinaböller!

    Anbei eine kleine Pro / Kontra Liste:

    + Gutes P/L-Verhältnis
    + Zusätzliche Komponentensicherung auf der Platine
    + Leiser Lüfter
    + Leistungsreserven über Spezifikation
    + Klares, schnörkelloses Design


    - Nur eine gemeinsame 12V+ Rail
    - Eventuell zu wenig Leistung für wirklich potente Highend-Systeme

    +/- Langzeittest abwarten

    MF-Link: 750 Watt SAMA HTX-750-B7 Armor Modular 80+ Gold - Netzteile ab 700W | Mindfactory.de - Hardware,
    Herstellerseite: SAMA HTX-750-B7 Armor - Inter-Tech GmbH

    7: Danksagung:

    Und da Bilder mehr sagen als 1000 Wörter, hier die Bildergallerie: Imgur: The most awesome images on the Internet

    Ich möchte auch noch einmal Mindfactory und den netten Mitarbeitern vom Marketing und der Logistik danken, dass ich als Tester ausgesucht wurde, für den netten Kontakt und die schnelle Bereitstellung des Testmusters.

    Ich habe alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht und dieser Test reflektiert lediglich meine eigene Meinung.

    CEO of CrankzWare Independent Hardware Development

  3. #3
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    Standard Testers Keepers - SAMA HTX-750-B7 ARMOR

    Testers Keepers - SAMA HTX-750-B7 ARMOR

    Design und Verarbeitung

    Auf den Seiten des Netzteils befinden sich Metallstreifen die durch weise Streifen noch einmal Betonung finden. Der "Sama Armor" Schriftzug mit den 80 Gold Plus Logo fügen sich perfekt ins Gesamtbild ein.
    Auf der Modularen Seite befinden sich alle Anschlüsse die für die beigelegten Kabel sind. Die Anschlüsse sind ausreichend beschriftet, jedoch muss ich eine fehlende Bedinungsanleitung bemängeln.
    Auch der etwas wacklige Mainboardstecker im Netzteil ist ein Grund zum bemängeln. Alle anderen Anschlüsse sitzen fest und ohne wackeln. Positiv fiel mir der Stecker zur Steckdose auf der fest sitzt und trotzdem
    nicht die Plastikumrandung fast mit entfernt, beim entfernen des Steckers vom Netzteil. Der Netzschalter ist leicht zugänglich und verursacht auch keine große Überspannung beim Bedienen. Zumindest hat es nicht
    die Sicherung rausgeschmissen, wie es mein altes Netzteil bei jeden dritten mal einschalten gemacht hat. Der mittige Lüfter am Netzteil mag zwar schick aussehen mit seinen einseitigen weisen Streifen. Die Maße
    sind auch nicht ohne mit einer Höhe von 86mm, Breite von 150mm und Tiefe von 180mm. Hier kann es vorkommen, das der Lüfter um ca. 20% verdeckt wird. Scharfe Kanten oder wacklige Bauteile waren nirgends
    auszumachen.

    Netzeilanschüsse

    Das Netzteil kommt mit satten 5 IDE/SATA Anschlüssen, 8 PCI-E/CPU Anschlüssen und einen Mainboard Anschluss ins Haus. Diese sind klar und deutlich ausgeschrieben, sodas auch die Montage ohne Probleme
    ausgeführt werden kann. Jedoch fehlt eine Bedinnungsanleitung im Paket, wodurch ein gewisses Grundwissen vorhanden sein sollte. Einzig der Mainboardstecker mit 18 Pins ist ein wenig wacklig im Netzteil
    verankert, die anderen sitzen alle fest.

    Kabel

    In der Packung liegen ein Mainboardkabel mit 20+4Pin-Stecker bei und dieses Kabel besitzt eine Länge von 570mm. Für die CPU liegen satte 2 4+4Pin-Stecker bei, wo das Kabel eine Länge von 620mm besitzt.
    Für Leute mit vielen Festplatten sollten genug Stecker vorhanden sein. Gesamt sind 8 Steckeranschlüsse vorhanden, die sich je aus SATA+SATA+SATA+SATA-Stecker zusammensetzen und zwei beiliegen. Der erste
    Steckerabstand liegt bei 500mm, die darauffolgenden sind jeweils 150mm entfernt. Für Lüfter liegen Gesamt 3xIDE vor und 1xFDD, die sich zusammensetzen aus IDE+IDE+IDE+FDD und jeweils einen Abstand von
    150mm vorweisen. Zu guter letzt liegen noch 2 6+2 Pin&6+2 Pin-Kabel bei, wodurch selbst für SLI/Crossfire genug Anschlüsse vorhanden sind. Die Kabel weisen eine gute Verarbeitung auf, sind gut biegbar und
    verlegbar, selbst in engen Gehäusen. Die Stecker sowie die Kabel sind dünn gehalten, jedoch nicht so dünn, das Angst besteht Sie abzureissen.

    Lüfter, Lautstärke und Kühlung

    Am Netzteil befindet sich ein 120mm Lüfter, der laut Hersteller 19 - 22 DB aufweisen soll. Jedoch ist selbst unter AIDA 64 nichts vom Netzteil wahr zu nehmen. Wie bei jeden Netzteil das ich besessen habe,
    hat auch dieses eine automatische Lüftersteuerung, die jedoch nicht zu hoch dreht. Ein brummen oder fiepen konnte ich überhaupt nicht feststellen, auch nicht nach 16 Stunden Betriebszeit am Stück.

    Testsystem

    Mein System besteht aus einen AMD FX 8300 der auf 4,2 GHz übertaktet ist und bei 1.31 Volt läuft. Dazu betreibe ich eine PALIT GTX 1060 3 GB Dual Fan GDDR5-RAM bei den Takten 2025 MHz auf der GPU
    und 9300 MHz auf den Memory. Das Powerlimit ist hierbei auf 116% festgelegt. Dazu sind 2x8 GB DDR3-1866 RAM 10-11-10-30-45 @ 1,5 Volt verbaut, der auf 2062 MHz übertaktet ist, bei Timings von
    11-12-11-33-44 und 1,65 Volt und Dual Channel betrieben wird. Dann ist noch eine SAMSUNG SATA 320 GB HDD mit 7200 RPM/16 MB Cache, SEAGATE SATA III 1TB HDD mit 7200 RPM/64 MB Cache und
    eine INTENSO SSD mit 128 GB verbaut. Als Mainboard findet sich ein MSI 990FXA Gaming wieder, das auf einen HT von 2873 MHz und 2431 MHz NB läuft. Das BIOS befindet sich auf der neusten Version 1.40.
    Beim versuch die ASUS GTX 950 STRIX mit zu verbauen wollte das System nicht mehr booten und so musste ich diese entfernen.

    Spannungsstabilität

    Das Netzteil kann mit einer Spannung von 100 - 240 Volt betrieben werden, die Netzfrequenz wird mit 47 - 63 Hz angegeben. Die Eingangsstromstärke wird hierbei mit 6 - 12 Ampere angegeben. Auf der +12 Volt
    Leitung wird eine Stromstärke von 61 Ampere angegeben und eine Leistung von 732 Watt. Die +3,3 Volt Leitung wird mit 24 Ampere versorgt und die +5 Volt Leitung mit 15 Ampere, jedoch teilen diese sich 100 Watt
    Leistung. Auf der -12 Volt Leitung werden 0,3 Ampere angegeben bei einer Leistung von 3,6 Watt. Die +5VSB wird mit 3 Ampere und 15 Watt Leistung versorgt, welches die Standby Leistung wiederspiegelt. Somit
    stehen den Netzteil eine Gesamtleistung von 750 Watt zur Verfügung. Durch die DC zu DC-Stromversorgung (Wechselstrom zu Wechselstrom) wird die bestmögliche und gleichbleibende Stromversorgung garantiert.
    Die Abweichungen zwischen den festgestellten und den tatsächlichen Spannungswerten sind gering und fallen bei der CPU um 0,06 Volt, DRAM um 0,002 Volt, 3,3V Leitung um 0,02 Volt, 5V Leitung um 0,002 Volt ab.
    Jedoch die 12V Leitung hat sogar 0,144 Volt mehr drauf laut BIOS Messung. Einige weitere Messungen unter Workload und AIDA 64 werde ich als Bild anhängen.

    Schutzschaltungen und Wirkungsgrad

    Das Netzteil unterstützt die Sicherheitsschaltungen OCP (Überstrom), OVP (Überspannung), SCP (Kurzschluss) sowie NLP, worüber ich leider nix finden konnte und mir das Wissen darüber fehlt. Zudem unterstützt es
    den modernsten ATX 2.4 Standard. Das aktive PFC Design sorgt für eine hohe Leistungseffizienz von über 90% unter 50% Last und mehr. Zudem sorgt es für einen geringeren Stromverbrauch und eine geringere
    Wärmeentwicklung welche ich bestätigen konnte, da es selbst unter AIDA64 nicht mal Handwarm wurde. Ein anderer Vorteil ist, das auch unter 50% Last, trotzdem noch 80% Effizienz erzielt werden kann. Der Herrsteller
    gibt die Energie Effizienz bei 50% Last und mehr sogar mit satten 92% an.

    Preis-/Leistungsverhältnis

    Die aktuellen Kosten für dieses Netzteil betragen zwischen 90 - 120¤, wobei der Preis bei Mindfactory momentan sogar der niedrigste ist mit 91,45¤. Durch die geringe Geräuschentwicklung, erstklassige Verarbeitung,
    sowie stabile Stromversorgung kann ich das Netzteil ohne Bedenken empfehlen. Einige Ausfälle die ich zuvor hatte sind durch dieses Netzteil passe. Zuvor ist bei Videoeditierung oder Benchmarks mir immer der PC abgestürzt,
    bei gleichen Einstellungen. Zudem konnte ich einen leichten Leistungszuwachs in Benchmarks und Spielen messen. Vermutlich war die CPU oder GPU unterversorgt. Auch ausfälle der Festplatte sind nicht mehr vorhanden.

    Zusammenfassung

    + satte Leistung
    + flüsterleise
    + einfache Installation


    - geringer Chemigeruch (am 2ten Tag verflogen)
    - keine Anleitung
    - mittiger Lüfter beisst sich mit manchen Gehäusen


    Bildergalerie

    Hier sind all die Fotos, die ich gemacht habe. Habe auch zum Vergleich ein paar von den alten Netzteil mit gemacht, um die Größenverhältnisse zu zeigen. Die Benchmark Bilder sind auch immer einmal altes und neues Netzteil,
    für einen besseren Vergleich.

    Testers Keepers - SAMA HTX-750-B7 ARMOR - Album on Imgur

  4. #4
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    Hoffe mal, ist in Ordnung das ich es mit einen Doppelpost anhänge, aber finde nirgendwo einen "editier"-Button.
    Leider hatte ich das Video gestern nicht mehr ganz hochladen können, da es schon 2:24 Uhr war und nochmal 3 Stunden gebraucht hätte. Hoffe auf Verständnis.

    Hier noch ein kurzes Unboxing YouTube Video das ich hochgeladen habe. Das erste das ich je gemacht habe, jedoch ist die Qualität durch Handykamera und fehlende Stativausrüstung und so begrenzt.

  5. #5
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    Rotes Gesicht Test SAMA 750 Watt HTX-750-B7 ARMOR

    Dank Mindfactory und InterTech bekam ich das SAMA 750 Watt HTX-750-B7 ARMOR Netzteil zum Testen zugesandt.
    Das Paket kam wie gewohnt zügig und unversehrt von Mindfactory (3 Tagen nach Erhalten der Nachricht, dass ich als Tester ausgewählt wurde).
    Direkt erschrocken hat mich die 2,94 Kg Liefergewicht des Paketes.
    Erst dachte ich mir, dass bestimmt noch ein Haufen Gummibärchen mit versendet wurde als Polsterung, doch dem war nicht so …
    Die Polsterung des Netzteils sowie die Verpackung beschlagnahmen schon rund 350 Gramm.
    Das Netzteil selbst wiegt gerade einmal 1,7 kg, Was dem Durchschnitt entspricht und damit nicht aus der Menge negativ heraussticht.

    Fast jeder kennt es, wenn er ein neues Smartphone oder iPhone schon mal ausgepackt hat, die perfekt zusammenpassende Verpackung, die fast luftdicht schließt und sehr hochwertig wirkt.
    Manko an der Verpackung habe ich nur einen, das Produktbild ist um 180 Grad gedreht zur Öffnung, sodass ich erst auf der anderen Seite die Klappe gesucht habe. Aber Das sind aber eher Luxusprobleme.

    Nach der Öffnung der Schachtel, dachte ich erst, dass mir eine Rolex in Form eines Netzteiles zugesendet wurde, denn der perfekt passende, sehr dichte und somit extrem stoßabfangende Schaumstoff indem mittig noch mal zwei sehr edle und auch bedruckte „Kordelsäckchen“ eingelegt waren hätte das Innenleben der Verpackung meines Erachtens auch aus einem Sturz von 4 Metern und Mehr Schützen können, ohne dass es eine Macke oder einen harten Stoß abbekäme.

    Die Kordelsäckchen selbst sind normal in gelber Schrift bedruckt worden mit dem Firmennamen „SAMA“ in zwei Größen. Diese wirken jedoch ebenfalls sehr hochwertig durch ihren Stoff der außen sehr angenehm weich aber auch extrem rutschfest ist, ähnlich wie neue Samtpullover.
    Der Stoff selbst ist sehr dick und auch gut schützend gegen Kratzer und leichter Feuchte.

    Selbst beim Verschluss dieser Säckchen wurde nicht gespart. Genau wie bei den meisten Jogginghosen wurde dieser mit einer extrem strapazierfähigen Kordel und Naht ausgestattet, in dem man später auch gerne mal etwas anderes transportieren, verwahren oder schützen kann.
    Waschen würde ich Diese aber trotzdem nicht in der Waschmaschine.
    dsc 2185 - SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers

    Im Lieferumfang ist enthalten:
    1x Netzteil
    1x Netzstecker 230V EU-Norm
    1x 24-poliges ATX Kabel
    2x 8-poliger PCI Express Power Kabel mit abnehmbarer 2-poliger Sektion
    1x interne Stromversorgung, 4-polig mit vier Teilnehmer Ports
    2x Strom 8-poliges EPS12V mit abnehmbarer 4-poliger ATX12V Sektion
    2x 15-polige Serial ATA Leistung mit 4 Teilnehmer Port
    dsc 2187 - SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers
    dsc 2186 - SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers
    dsc 2185 - SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers

    Anschlussmöglichkeiten am Netzteil:
    1 x Strom 24-poliges ATX mit abnehmbarer 4-poliger Sektion
    4 x 8-poliger PCI Express Power mit abnehmbarer 2-poliger Sektion
    2 x Strom 8-poliges EPS12V mit abnehmbarer 4-poliger ATX12V Sektion
    3 x interne Stromversorgung, 4-polig
    8 x 15-polige Serial ATA Leistung
    1 x 4-Pin-Mini-Stromversorgungsstecker
    dsc 2194 - SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers



    Das Beste zuerst:
    Sehr überrascht war ich vom ATAX-Kabel, das über einen Kabelschutz aus sehr flexiblem, aber sehr widerstandsfähigem Kunststoff verfügt, das optisch sowie auch praktisch seinen Sinn erfüllt, denn dadurch werden die einzelnen Adern des Kabels vor Reibung – und Schnittschäden von Gehäusen ohne Kabelschutzdurchführung bei der der Installation und Austausches des Mainboards geschützt, sowie sieht es einfach sehr edel bei der fertigen Installation aus.

    Die einzelnen Adern wurden qualitativ sehr gut „gecrimpt“ und die die Stecker/Buchsen eingebracht, sodass ein Lösen der Ader oder des Stiftes ohne gewollte unnatürliche Krafteinwirkung unmöglich ist.
    Am Material der Grimpstifte wurde ebenfalls nicht gespart, sodass ein perfekter Halt auf dem Mainboard gewährleistet ist und einen sehr geringen Klemmwiderstand aufweist, der für Kontaktbrände oder Spannungsverlust/Abbruch führen kann.
    Die Isolierung der Adern ist bis maximal 60 grad ausgelegt und weist einen Isolationswiderstand von >300 MΩ auf, was in Sachen Netzteilkabel sehr gut ist.
    dsc 2198 - SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers
    dsc 2199 - SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers

    Natürlich geht nichts über gesleevte Kabel am Mainboard, doch da streiten sich die Geister um die Vorlieben der Farbe und des Materials, deshalb passt das so.
    Auf Wunsch kann man sich auch modular gesleevte Kabel aus dem Zubehör dazukaufen, um seine optischen Ansprüche zu perfektionieren.


    Negativ ist mir bei dem ATAX-Kabel aufgefallen, dass beim Nachrüsten von einem nichtmodularem Netzteil zu einem Modularem, der Stecker nicht mehr ganz so einfach durch die Kabeldurchführung geht, da diese meist schon mit Kabeln wie SATA und Co belegt ist, da man den Stecker nicht mehr wie gewohnt einfach um ca. 90 grad zur Leitung biegen kann, um ihn so durchzustecken.
    Aber im Normalfall baut man ja auch kein Netzteil im Nachhinein ein, sondern wenn man das Mainboard einsetzt. In manchen Fällen, wie schlechtes Kabelmanagment bei Towern das CPU-Kabel vorm Mainboard durchstecken muss, dass es vom Mainboard versteckt ist und nicht einmal quer darüber gezogen werden muss.
    dsc 2202 - SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers

    Zu dem eigentlichen Hauptpunkt des Tests selbst:
    Das Gehäuse des Netzteils besteht aus einem schwarz lackiertem Raublech (das völlig normal ist), der Lack scheint sehr dick und mehrschichtig aufgetragen zu sein, um so eine zusätzliche Isolation für Fehlerströme zu sichern.
    An jeweils drei Seiten des Gehäuses sind gestanzte Vertiefungen, in denen gebürstete Aluminiumoptikstreifen eingeklebt sind, um das Gehäuse sportlich und edel wirken zu lassen, diese sind ebenfalls mit einer Schutzfolie überzogen, um vor Transportschäden geschützt zu sein.
    Passen zu den meisten Towern die ein schwarzes Innenleben haben, setzt man hier auf Akzente, da diese Streifen sehr gut Lichter reflektieren, kann man so das Gesamtbild des PCs etwas erhöhen.
    In meinem Fall löste sich leider einer dieser Streifen bereits beim Auspacken des Netzteiles.
    Zugegeben, an der Packstation waren es -6° und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit, in Verbindung mit einer unebenen Oberfläche wie der Lack des Gehäuses hebt kaum ein Kleber.
    Ich nahm mir einen einfachen Föhn und drückte Diesen einfach wieder leicht an, der auch noch bis nach dem Test hielt.
    dsc 2196 - SAMA HTX-750-B7 ARMOR Testers Keepers


    Da ich zu Anfang die Leistung des Netzteils testen wollte, begab ich mich direkt an eine lienale Steigerung der Leistung der Hardware unter Last.



    Der TestPC war mit folgenden Bauteilen ausgestattet:
    Prozessor: Ryzen 7 1800X lüftgekühlt (105 Watt)
    Mainboard: Asus Prime B350 – Plus
    2x Zotac 1080ti AMP Extreme jeweils im Overclock (mit jeweils 350 Watt möglich im normalen OC)
    16GB Corsair Vengeance RGB DDR4-3466 auf (3200 Mhz)
    1x m.2 SSD 960 Pro 512 GB
    3x Sata SSD 960 evo 256/512/1TB


    Etwas überrascht war ich schon, als das Netzteil schon bei 790 Watt ausgeschaltet hat und der PC sich verabschiedet hat.

    Den effektiven Verbrauch, also den verbrauchten Strom, den wir im Endeffekt zahlen müssen, ergab bei dem 80+ Model:

    Bei 20%, Auslastung (150 Watt) Systemverbrauch 163.5 Watt +9%
    Bei 50%, Auslastung (375 Watt) Systemverbrauch 412.5 Watt +10%
    Bei 100%, Auslastung (750 Watt) Systemverbrauch 855 Watt +14%

    Diese Werte entsprechen den fast den Leistungsangaben des Herstellers und sind somit auch ganz okay für ein 80+ Netzteil (80 % aufwärts Effektivität).


    Durch den 120mm Lüfter und die breiten Lüftungsschlitze auf der Rückseite wirkt die Gesamtkühlung sehr leicht und ruhig.
    Beim Test ist mir aufgefallen, dass das Netzteil im Normalbetrieb kaum, bis gar nicht hörbar war, und wollte dabei auch mal wissen, was es macht, wenn der Lüfter blockiert ist:
    Im normalen Desktopbetrieb hat es kaum Abwärme und wäre ebenso mit komplett abschaltbarer Lüftung voll funktionsfähig.

    Unter Last merkt man dann doch aber sehr schnell, dass das Netzteil zum Glück den Überhitzungsschutz hat und diesen sehr schnell benötigt. Da leider keiner Messsonde vorhanden ist, konnte ich hier keine genauen Daten sammeln, aber ist aus sicherheitstechnischen Gründen nicht von Vorteil, wenn etwas länger mit einem eigentlichen Defekt aushält, wie es soll.

    Ebenso sind mir keine Spannungseinbrüche beim Übertakten der GPUs aufgefallen, mit denen das Netzteil nicht klarkam, auch schnelle Lastwechsel wie von 100 auf 730 Watt machte es ohne große Probleme mehrmals mit.

    Fazit:
    Optisch, sowie leistungstechnisch ist das Netzteil ideal für einen übertakteten Intel CPU und einer High End GPU (wie in meinem Fall jetzt eine 1080 ti) umso noch Platz für die Kleinigkeiten wie HDDs, Handyladungen, RGBs, Wasserkühlung oder Sonstiges neben der maximalen Leistung sicher zu versorgen.

    Ebenso für PCs, die für einen späteren Zeitpunkt noch aufrüstbar sein sollen, wie eine weitere GTX 1070/1080 bei zu wenig Leistung in der Zukunft für den SLI Betrieb.
    Von der Verarbeitung ist es wirklich sehr gut und die preisliche Einteilung von ca. 100 Euro ist völlig gerechtfertigt, wenn nicht sogar etwas zu niedrig angesetzt.
    Optisch kleine Mängel gibt es überfall, aber in diesem Fall darf man dem Hersteller wirklich Nichts schlechtreden, da Kleber und rau lackierte Stellen bei diesen Temperaturen und Luftfeuchtigkeit im Außenbereich (Lager der Post/Paketstation/Transportfahrzeuge) eine Qual sind.

  6. #6
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    Mindfactory Produkttest
    Ich habe von Mindfactory das 750 Watt SAMA HTX-750-B7 ARMOR Netzteil zum Testen zugeschickt bekommen. Die Lieferung ging wie gewohnt zügig und schnell.
    Direkt beim Auspacken des Netzteils legt InterTech den Fokus auf den ersten Eindruck, welcher hängenbleiben soll. Das 100 % modulare Netzteil kommt in zwei weichen Samttaschen, die ich sonst nur von Kopfhörern oder ähnlichem kenne. Auf der Seite ist in goldener Schrift SAMA eingelassen, was die Taschen sehr hochwertig und edel erscheinen lässt. Die Kabel sind in einer weiteren, identisch aussehenden Tasche nebenbei gelegt. Diese Tasche ist sehr vorteilhaft, da mit dieser später alle nicht verwendeten Kabel aufbewahrt werden können. Ebenfalls schützen die Taschen dank angenehmer Dicke gut vor Kratzer oder Schäden an den Kabeln sowie am Netzteil selbst.

    Das Netzteil selbst wirkt mit den Aluminium-Streifen sehr edel und passt sich bei mir gut ans Design des Gehäuses an. Diese sind zusätzlich mit Folie überzogen, um Transport- und Einbauschäden zu verhindern. Allerdings ließ dieser Schutzstreifen sich auf einer Seite nicht ordentlich entfernen, sodass dieser nun einen Streifenlook hat:
    IMG_0461.jpg
    Das gesamte Netzteil ist in schwarz mit silbernen Akzenten gehalten, was dem Netzteil, meiner Meinung nach, den Titel „Understatement“ aufzwängt. Gut ist auch, dass die einzelnen Adern alle schwarz sind – dies stört mich z.B. bei meinem be quiet! Netzteil. Die Verarbeitung ist nicht 100% perfekt, in meinem Fall sitzt die silberne Leiste am unteren Rahmen nicht gleichmäßig geklebt. Aber das ist nur für die peniblen Menschen sichtbar.
    Auffällig ist auch, dass keinerlei Handbuch oder Übersicht dabei liegt. Dies ist aber nicht weiter tragisch, da die Zielgruppe von diesem Produkt das vermutlich nicht benötigen wird.
    Die Kabel sind nicht gesleeved, aber einheitlich in schwarz gehalten. Diese einheitliche Farbgebung ohne farbige, bunte Akzente lässt das Netzteil sehr universell und schlicht wirken, sodass auch optisch vielfältig eingesetzt werden kann. Bei den Kabeln handelt es sich um Flachbandkabel, die in max. 6 Leiterbahnen nebeneinander gelegt sind. Dies ist optisch nicht sehr wertvoll, besonders bei dem 24poligen ATX-Stecker, aber übertrifft seine Erwartungen im funktionalen Bereich deutlich. „Form follows function“ ist bei diesen Kabeln ganz klar das Motto. Wie gesagt, der 24-polige ATX-Stecker unterteilt sich in fünf einzelne Kabel, die auch der Netzteilseite in zwei Anschlüssen enden. Die Mainboard-Seite ist über einen riesigen Schrumpfschlauch zusammengeführt. Das ist optisch kein Highlight, aber bei dem Fokus auf Funktionalität nicht anders möglich. Nach mehrmaligem Stecken der Mainboard-Verbindung löste sich der Schlauch allerdings, sodass dieser nun locker und nicht fest sitzt und jedes Mal genau justiert werden muss.
    IMG_0422.jpg

    Der riesige Vorteil bei der Kabelführung ist allerdings, dass die Flachkabel sich ideal biegen und verkleinern lassen, ohne dass es zu Rissen kommt oder die Kabel ausleiern. Im Vergleich zu meinem be quiet! Netzteil spare ich im hinteren Bereich des Netzteils deutlich Platz, da ich die Flachkabel deutlich besser biegen und mit Kabelbindern verstecken kann. Das kann bei Gehäusen mit wenig Platz für Netzteile bzw. für das Kabelmanagement ein großes Plus sein.
    IMG_0462.jpgIMG_0462.jpg
    Optisch bin ich nicht überzeugt, allerdings können dafür ja direkt gesleevte Kabelverlängerungen verwendet werden. Damit wäre die Symbiose aus Funktionalität und Optik gegeben.
    Natürlich ist die modulare Bauweise des Netzteils ein riesen Vorteil. Dadurch werden nur die Kabel angeschlossen, die benötigt werden. Dies stützt das Konzept mit gutem Kabelmanagement und gutem Airflow.
    Es sind ausreichend Anschlussmöglichkeiten an den Netzteilkabeln vorhanden, neben dem 24poligem ATX Stecker sind 2 PCI Express Stromkabel mit abteilbarer 2-poliger Sektion vorhanden, sodass auch ein SLI-Verbund von zwei Grafikkarten ohne zusätzliche Kabel möglich ist. Praktisch dabei ist, dass die zwei x 8(6+2) poligen Anschlüsse an einem Kabel vorhanden sind. Deshalb muss pro Grafikkarte auch nur ein Kabel verlegt werden. Dies unterstützt die These des Kabelmanagements/Airflow erneut und ist definitiv als positiv zu vermerken. Weiterhin vorhanden sind 1 x 4 polige Stromversorgung für 4 Geräte, z.B. Pumpen oder ähnliche Peripherie, sowie zwei SATA Stromversorgungen mit je 4 Geräte. Für den Normalverbraucher sollten die Anschlüsse ausreichen, um alle Geräte mit Strom zu versorgen. Für alle Extremen bietet das Netzteil über drei weitere Kabel-Anschlussmöglichkeiten für SATA/IDE Geräte.
    IMG_0423.jpgIMG_0423.jpg

    Die Stecker selbst sind hochwertig. Sie halten sehr gut sowohl auf Mainboard als auch auf Netzteilseite – schon fast zu fest. Im Vergleich zu dem be quiet! Netzteil ist das Lösen der Kabel auf Netzteilseite schwierig, die Stecker sitzen wie angegossen. Dies hat natürlich eher positive Wirkungen, da es weniger zu Kontaktabbrüchen oder Spannungsabfällen kommt.
    Getestet habe ich das Netzteil folgendem System: Einem wassergekühlten System mit einer GTX1080, i5-6600k, 2x SSD Pro Evo (256,500GB),4x4 GB DDR4 RAM, 1 HDD (1,5 TB 7200 RPM), 2 LED Strips, 1 EK-D5 Pumpe, acht 120 mm Lüfter + Lüftersteuerung sowie div. Peripherie. Durch Wasserkühlung ist das System leicht übertaktet, sodass unter Last der Verbrauch bei ~450 Watt liegt. Unter Last lag der tatsächliche Verbrauch bei 490 Watt, was im Rahmen der Spezifizierung liegt. Den häufigen Wechsel von der Last zum Idle Modus verkraftet das Netzteil ohne Probleme. Besonders die 80 PLUS Gold Zertifizierung ist in der Preisklasse ein schlagendes Argument. Natürlich ist der Wirkungsgrad bei 80 PLUS Platin oder Titan höher – das ist aber auch direkt deutlich im Preis spürbar.
    Das Netzteil wird mit einen 120mm Lüfter gekühlt, der auch unter Last sehr leise agiert und im Leerlauf praktisch nicht zu hören ist. Selbst unter lasst ist jede HDD deutlich lauter. Dieses Netzteil kann also definitiv als „silent“ bezeichnet werden.
    Hitze ist von diesem Netzteil auch unter Last nicht festzustellen, nach längeren Gaming-Sitzungen unter Volllast lag die maximale Außentemperatur am Netzteil bei 33°C, was vollkommen in Ordnung ist.
    Bei meinem System bietet das Netzteil genügend Ressourcen, um das System auch mit einer zweiten GTX 1080 im SLI-Verbund auszustatten oder zusätzliche Peripherie z.B. via USB anzuschließen. Vermutlich werde ich dies aufgrund dieses Netzteils bald in Angriff nehmen.

    Besonders durch die integrierten Schutzmechanismen wie Überspannungsschutz, Überstromschutz, Kurzschlussschutz sowie der Schutz vor lastfreiem Betrieb geben einem das Vertrauen, seine teuren Komponenten an dieses Netzteil anzuschließen. Um in der Highend-Region mitzuspielen fehlen allerdings Überhitzung- sowie Überlastungsschutzmechanismen. Diese Mechanismen sind allerdings dann sinnvoll, wenn das Netzteil an den Grenzen seiner Leistungsfähigkeit betrieben wird. In meinem Test war ich von der Überhitzung allerdings weit entfernt. Trotzdem sind die vorhandenen Schutzmechanismen als sehr positiv zu bewerten.
    Super ist natürlich auch die Aussage, dass das Netzteil für den 24/7 Betrieb eignen soll und 5 Jahre Garantie on top dazukommen. Testen konnte ich dies jetzt allerdings noch nicht.
    Insgesamt ist das Netzteil besonders für Personen zu empfehlen, die sehr viel auf Funktionalität statt perfektionistische Optik setzen. Besonders bei PCs ohne Sichtbereich kann hiermit der Airflow verbessert werden. Auch für Personen mit Ansprüchen eines silent PCs ist dieses Netzteil zu empfehlen.

    Der Preis zwischen ~90 – 120 ¤ (Mindfactory hat derzeit den niedrigsten Preis) ist absolut unschlagbar im Vergleich zu der Leistung dieses Netzteils. Dies ist wohl auf die eher unbekanntere Marke zurückzuführen. Besonders Personen, die nicht nur auf den Namen einer Marke hören, ist das Netzteil zu empfehlen.

    Ich bin neutral an den Netzteil-Test herangegangen und wurde zu 100% positiv überrascht. In der Preisklasse liegt der Funktionsumfang und die gebotene Leistung deutlich höher als bei den bekannten Markenprodukten dieser Leistungsklasse. Auch das „Drum-Herum“ mit der Verpackung und Aufbereitung wurde von InterTech gut durchdacht und sorgt für die endgültige Überzeugung. Bei meinen künftigen PC-Systemen sowie Empfehlungen werde ich dieses Netzteil berücksichtigen.

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