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Thema: inkBOOK PRIME ebook Reader Testers Keepers

  1. #1
    Mindfactory AG Avatar von Lady Marketing
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    Standard inkBOOK PRIME ebook Reader Testers Keepers

    Hier findet Ihr in Kürze die Produktberichte unserer inkBOOK Review & Win Aktion von Facebook vom 31.07.-06.08.2017
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    signaturbild - inkBOOK PRIME ebook Reader Testers Keepers
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  2. #2
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    Standard Mein Test zum inkBOOK Prime

    Dank Mindfactory konnte ich den inkBOOK Prime ausführlich testen und möchte euch hiermit die Ergebnisse meines Tests in verschiedenen Kategorien präsentieren.

    1. Verpackung

    Das Gerät ist in einer stabilen Einschub/ Klappschachtel stoß sicher verpackt. Schiebt man die Klappschachtel aus dem Einschub kann man diese wie ein Buch aufklappen und erblickt unter einer Seite Transparentpapier den Reader. Das ganze Verpackungsdesign ist gut durchdacht und sieht auch edel aus.

    packung 0.jpg

    2. Design

    Die geschwungene Kante an der Unterseite in Verbindung mit dem Home-Button und den abgerundeten Ecken verleihen dem inkBOOK ein gewisses Etwas. Die Unterseite des Gerätes ist strukturiert und in der Mitte leicht dicker als am Rand wodurch der Reader sehr gut in der Hand liegt. In Fazit ist das Design mit seinen abgerundeten Kanten und Ecken ein sehr ansprechendes Design. Der Home-Button ist am unteren Rand in das plane Display eingelassen und reagiert auf einfache Berührung. Der Button mit seiner LED-Umrandung fügt sich stimmig in das Design Konzept ein.

    startbildschirm.jpg

    3. Verarbeitung

    Um es kurz zu sagen, ich habe keine Spalte oder ähnliches entdecken können. Selbst die Tasten fügen sich perfekt in die Linienführung ein. Die Rückseite ist aus Book-Reader typischen Plastik und Fingerabdruck anfällig. Anders sieht es da auf der Vorderseite aus welche keinerlei Fingerabdrücke zulässt. Der Home-Button ist ein Sensorfeld und in die Vorderseite eingelassen und zeigt in der Umrandung mit den Farben Grün und Rot z.B. den Ladezustand an.

    4. Mobilität

    Das Gerät ist ein Tabletartiges Lesegerät in den Abmessungen 16x11,5x0,7cm und passt somit in jeden Jacken-o. Hosentasche und kann überall hin mitgenommen werden. Bei mobiler Benutzung empfiehlt sich ein separates Case oder eine separate Tasche zu Schutz des Gerätes und des Displays.

    5. Geschwindigkeit



    Die Geschwindigkeit hat mich absolut überzeugt. Die Geschwindigkeit beim Blättern ist schnell, richtig schnell. Der Seitenaufbau im Internetbrowser lahmt ein wenig, aber das kann ich nicht dem Gerät zuordnen, denn selbst mein superschnelles Tablet bringt mich beim Surfen manchmal zur Verzweiflung. Die Arbeitsgeschwindigkeit beim installieren von Apps oder beim Verschieben oder Kopieren von Dateien ist schnell. Der Kopiervorgang beim Anschluss an einem PC mit Datenkabel, hat bei einer 846MB großen Datei 45,91sek gedauert.

    6. Akkulaufzeit

    Ich habe heute am 24.08.2017 das Gerät den 7. Tag in Betrieb immer mit Beleuchtung. In dem Zeitraum habe ich installiert, deinstalliert, zurückgesetzt, neu aufgesetzt, gelesen, gesurft, Bluetooth an, den Dateimanager ausprobiert und der Akku ist jetzt bei 66%.

    7. Display

    Das Display hat eine Auflösung von 1024x768 px (212ppi) und ist 6-inch groß mit einem capacitiven Touchscreen und Frontlight. Nach meinem Empfinden ist die Papierfarbe unter 10% Frontlight fast weiß. Die Schrift ist gestochen scharf.

    schriftbild.jpg

    Die Ausleuchtung erfolgt über 8 LED und ist sehr gleichmäßig und ausgewogen. Das Display beherrscht Multi-Touch Gesten wie Zoom, Klick, Doppelklick und weitere. Man kann also beim lesen mit 2 Fingern die Schriftgröße verändern ohne über das Schriftmenü zu gehen.
    Das Gerät ist selbst unter Sonneneinstrahlung voll funktionstüchtig und man kann ohne Bedenken den Reader mit an den Strand nehmen und seinen Lesestoff genießen selbst mit starker Seitensicht in der Sonne.

    sonne 1.jpg

    sonne 2.jpg


    8. Ausstattung

    Der Ein/Aus-Schalter befindet sich rechts oben auf der Rückseite des Geräts und. An der unteren Kante befindet sich 1 Micro-USB2 Anschluss und der Einschub für die SD-Card. Es können SD-Cards bis 32 GB verwendet werden.
    Der inkBOOK Prime wird von einem Quad-Core ARM Cortex A9 (taktet bis 1,6 GHz) angetrieben. Als Arbeitsspeicher stehen 512 MB und 8 GB als interner Speicherplatz zur Verfügung.
    Der benötigte Strom kommt von einem 2.000 mAh 3,7V Li-polymer Akku. Der Akku sollte im Lesebetrieb wochenlang durchhalten.
    Das Gerät hat ein Gewicht von 171 Gramm und ist somit angenehm leicht. Als Firmware fungiert Android 4.2.2.

    Der Home-Screen wirkt sehr strukturiert und aufgeräumt und besteht aus Statusleiste, Suchfeld, aktuell gelesenes Buch, letzte Bücher und der Anwendungsleiste.
    Einmal tippen auf die Statusleiste öffnet ein Untermenü über das man Zugriff auf die Einstellungen für Beleuchtung, WLAN, Bluetooth und den Akku hat.

    licht+wifi.jpg

    Am unteren Ende des Home-Screens befindet sich die Anwendungsleiste welche in den Einstellungen frei belegt werden kann. Über die Anwendungsleiste hat man einen Schnellzugriff auf die Bibliothek, die installierten Apps und Buchshops und das Internet. Als Shop sind Legimi E-Books und ein sogenannter Bookstore installiert. Über die inkBook Apps lassen sich Skoobe und ****** Kindle problemlos installieren.

    Andere Shop Apps wie Kobo oder Tolino lassen sich über das Internet einfach installieren. Dazu sucht man einfach über Google z.B. die Kobo App und installiert diese (mit InkBook Apps). Ein anderer Weg wäre es, sich die apk-Datei der App über den PC zu downloaden und diese per Sideload auf dem inkBOOK zu installieren.

    Der Prime kann selbst große pdf-Dateien wiedergeben und dies tut er sehr gut.

    kindle.jpg

    app_install.jpg

    Im Lesemodus kann man wie allgemein üblich Texte markieren, die markierten Texte editieren z.B. als Notiz und es ist eine Nachschlagefunktion vorhanden. Ebenso erreicht man im Lesemodus die Einstellungen für die Schriftgröße, die Schrift und die Einstellungen der Seite.
    Die Größe der Schrift kann auch über die Gesten-Steuerung verändert werden.

    schriftmenü.jpg

    Über das Zahnradsymbol in der Statusleiste kommt man in die umfangreichen Einstellungen.

    einstellungen0.jpg

    Über die Einstellung WLAN richtet man seinen drahtlos Zugang ein. Dies geschieht wie bei jedem anderen Androiden schnell und einfach.
    Über den Punkt Bluetooth kann der Prime mit Bluetooth Geräten wie Kopfhörer oder Tastaturen verbunden werden. Als erstes muss Bluetooth über das Untermenü der Statusleiste eingeschaltet werden, erst dann kann unter dem Punkt Einstellungen, Bluetooth vorhandene Geräte gesucht und verbunden werden.
    Über den Punkt Sichern & Zurücksetzen kann man den Prime in den Ausgangszustand versetzen. Dies ist unter anderem Hilfreich wenn ein Firmware Update nicht richtig installiert wurde oder der Prime Fehlermeldungen bringt.
    Über den Punkt Apps hat man Zugriff auf die installierten Apps. Den Eintrag einer App gedrückt halten öffnet die App Einstellungen. Dort sieht man unter anderem die Berechtigungen und kann auch die App deinstallieren.

    9. Preis-/Leistungsverhältnis

    Für den Preis von 138,85¤ bekommt man einen soliden und technisch ausgewogenen E-book Reader der eine Vielzahl von Formaten abdeckt und mit App Install und Bluetooth punktet.
    Der Vorteil des Prime liegt eindeutig darin, dass er eigentlich alle mir bekannten Shops mit umfangreichen Formaten abdeckt. Da er die Kindle App beherrscht, stellt er eine attraktive Alternative zum Kindle Reader dar.

    10. Haltbarkeit

    Zur Haltbarkeit kann ich momentan nur soviel sagen, das mir das Gerät aus der Hand rutsche, auf den Schreibtisch knallte, abfederte und von dort auf dem Fußboden landete. Das Gerät läuft Einwand frei.

  3. #3
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    Standard

    Ich komme durch ein Gewinnspiel von Mindfactory in den Genuss ein Inkbook Prime
    kostenlos testen zu können. Durch meine große Technik-Affinität war ich außerordentlich
    gespannt, wie sich dieser Mix aus Tablet und E-Reader vom polnischen "Hersteller"
    Artatech. Ich schreibe Hersteller in Anführungszeichen, da das Gerät zwar in Polen
    entwickelt, jedoch, wie fast alle heutige Hardware in China produziert wird.

    Im Test wird das Gerät mit einem Kindle Paperwhite (6th Gen) und einem Kindle Fire (7th
    Gen) verglichen. Auf die Bedienung von Android wird nur in geringem Teil eingegangen.
    Generell ist das Gerät aber auch Einsteigerfreundlich, falls man die fortgeschrittenen
    Funktionen außer Acht lässt. Ebenso werden im Test auf die Beschreibung einzelner Apps
    verzichtet, solange sie nicht direkt zum Gerät gehören.

    Der Preis des Gerätes ist horrend für einen einfachen E-Reader. Zum Zeitpunkt der
    Bewertung beträgt er ~140 ¤ wofür man entweder zwei einfache Kindle (~70), einen
    Paperwhite (~120) bekommt.

    Optik, Haptik & Verarbeitung:
    Das Gerät ist in etwa 15 cm lang sowie 11 cm breit und misst knapp 1 cm an der dicksten
    Stelle und ist somit etwas kleiner als der Kindle Paperwhite. Es hat eine leicht gebogene
    Rückseite (vermutlich um besser in der Hand zu liegen) und eine gebogene Rille um die
    Rückseite ansprechender zu gestalten. Der Ein-/Ausschaltknopf liegt eher ungewöhnlich auf
    der Rückseite, ist aber mit der rechten Hand gut zu erreichen und ist nach etwas
    Eingewöhnung tatsächlich clever platziert. Der Kunststoff ist nichts besonderes, fasst sich
    jedoch gut an
    Das Display misst 6" in der Diagonalen und wurde mit einem angenehm dimensionierten
    Rahmen ausgestattet, der es bequem ermöglicht das Gerät zu halten ohne zufällig und
    ungewollt den Touchscreen zu berühren. An den seitlichen Kanten sind je übereinander
    zwei Tasten angebracht, die jedoch leider etwas wackelig in das Gehäuse eingebaut sind.
    Die Vorderseite wird durch einen "stilisierten" Homebutton und dem inkBook Schriftzug
    abgerundet. An der Unterseite des Gerätes findet sich der Ladeport sowie ein Einschub für
    eine Mikro-SD-Karten.
    Alles in Allem ein schlichtes jedoch praktisches Design. 7/10 Punkten.

    Display, Beleuchtung & Touchscreen:
    Das Display hat einen angenehmen weiß-schwarz Kontrast, während die Beleuchtung leider
    etwas grell ist. Im direkten Vergleich mit dem Kindle Paperwhite lässt sich bei der
    Beleuchtung ein feiner aber für mich wichtiger Unterschied bemerken: Das Inkbook Prime
    hat zwar die hellere Beleuchtung, jedoch einen unangenehmen Blaustich der zumindest
    meine Augen schneller ermüdet.
    Bei der Qualität des Displays lässt sich im direkten Vergleich mit dem Paperwhite weiterhin
    bemerken, dass es eine Nuance unschärfer ist, vor allem an den Rändern des E-Readers.
    Es ist im erträglichen Rahmen jedoch auffallend.
    Der Touchscreen hingegen ist absolut spitze. Er reagiert schnell und präzise (was natürlich
    durch die langen Refreshzeiten des Displays immer noch kein tablet-ähnliches Erlebnis
    bietet).
    Da E-Ink Display reagiert schnell und zeigt selten Artefakte. Ein Totalrefresh des Displays
    lässt sich nach Wunsch einstellen. Bei genauem Hinsehen lassen sich allerdings vereinzelt
    "Rückstände" des zuvor angezeigten Textes erkennen, während beim Paperwhite ein
    Seitenwechsel ohne kompletten Refresh selten noch "Geistertext" erkennen lässt.
    Für Display, Beleuchtung & Touchscreen 7/10 Punkten.

    Bedienung, Inbetriebnahme & Kompatibilität:
    Als erstes soll nach der Inbetriebnahme eine WLAN Verbindung eingerichtet werden. Hierbei
    stößt man dann schon auf die ersten Probleme: Ein verstecktes WLAN einrichten ist nicht
    möglich. Nachdem ich meine SSID frei verfügbar gemacht hatte ließ sich jedoch das WLAN
    ohne Probleme einrichten. Nach Einrichtung der Internetverbindung surfte ich ein wenig im
    Internet und muss sagen, dass das Anzeigen von Nachrichtenseiten sowie das scrollen per
    Touch bzw. der Funktionstasten gut funktionierte, aber ich dennoch lieber am Smartphone
    Webseiten konsumiere. Die Funktionstasten funktionieren leider nicht absolut zuverlässig,
    vor allem, wenn man nicht direkt von oben herab die Taste bedient, sondern mit dem Finger
    seitlich aufliegend. Das stört leider im direkten Betrieb (egal ob Buch oder Website) so stark,
    dass ich meist auf die Funktionstasten verzichtet habe und das Gerät nur mit Touch
    bediente.
    Nach dem ich die Internetfunktionen überprüft habe, versuchte ich mir über den installierten
    Shop die Kindle-App herunterzuladen. Dies gelang nicht auf Anhieb, da das Gerät erst ein
    Firmware-Update benötigte und danach, da die benötigten Repositories noch nicht hinterlegt
    waren, nur einen leeren Shop anzeigte.
    Ich legte das Gerät also beiseite und kam nach 2 Stunden wieder. Dann zeigte der
    App-Shop die benötigten Drittanbieterprogramme an (Kindle-Shop, Kobo, Tolino &) und
    diese ließen sich dann auch problemlos installieren. Da der E-Reader inkBook Prime auch
    einige eigene Bücher im epub Format mitbringt, begann ich diese mit dem internen Reader
    zu lesen.
    Blättern, Schriftgröße oder Schriftart ändern funktionieren allgemein wie man es gewohnt ist.
    Besonders spannend empfand ich die Einstellung weißen Text auf schwarzem Hintergrund
    anzuzeigen, was zumindest bei meinem Kindle Paperwhite nicht möglich ist (In der
    Kindle-App für Android ist diese Funktion enthalten). Beim lesen mit der internen App
    geschah es auch zum ersten Mal, dass der Launcher des E-Readers abstürzte. Die Leseapp
    ist komfortabel und Intuitiv und lässt soweit keine Wünsche offen.
    Das beziehen von ****** Inhalten findet über die Kindle-App statt, doch leider ist die
    Kompatibilität nur eingeschränkt. Menüpunkte sind verschoben, oder Text wird nicht
    angezeigt und so wird das suchen bestimmter Einstellungen (wenn man die KindleApp nicht
    auswendig kennt) zum Glücksspiel. Das Lesen selbst funktioniert wie auf einem Tablet wie
    z.B. dem Fire 7. Bildlauf und Seitenwechsel sind natürlich nicht auf E-Ink optimiert, jedoch
    lassen sich die Funktionstasten zum Wechsel der Seiten konfigurieren, was einen
    angenehmeren Übergang beschert.
    Comics wie "The Walking Dead" lassen sich auf dem inkBook Prime jedoch nur mäßig
    genießen. Die Funktion von ******, die Einzelbilder in Comics hervorhebt funktioniert auf
    dem inkBook Prime leider nicht, wodurch das Erkennen von Text und Einzelheiten zum "Wo
    ist Willy"-Suchspiel wird. Hier zeigt sich die fehlende Optimierung von E-Ink Display- und
    Tablet-Möglichkeiten.
    Das große Manko sind große PDF Dateien. Wissenschaftliche Artikel oder PDF-Dateien mit
    großen und detailreichen Abbildungen scheitern am zu gering dimensionierten RAM von 512
    MB. Kleinere PDF-Dateien sind jedoch ohne Probleme betracht- und lesbar. Apps starten
    relativ flott und durch die sowieso eher gemächliche E-Ink Technologie fallen kein Stottern
    oder lange Wartezeiten negativ auf. Das erste Starten der ****** Kindle-App nach
    Neustart des Gerätes dauert jedoch teilweise 30 Sekunden.
    Alles in Allem ist die Möglichkeit eine so große Vielfalt von Formaten zu lesen und
    proprietäre Leseapps zu installieren einfach eine grandiose Idee bei der es schlussendlich
    zu Kinderkrankheiten und Kompatibilitätsproblemen kommt. Dennoch 8/10 für dieses hohe
    Maß an Freiheit und Möglichkeiten.

    Multimedia & Sideload:
    Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, aufgrund des offenen Androids, allerlei möglichen
    Apps zu installieren und diese auf dem E-Reader zu nutzen. Ich entschied mich hierbei
    Testweise für Spotify, um gleichzeitig das zweite quasi Alleinstellungsmerkmal ausnutzen zu
    können:
    Bluetooth.
    Installieren von Spotify über die APK sowie Verbindung zu verschiedenen Bluetooth-Geräten
    (Soundbar, MotoStream, Bluetooth Kopfhörer von ANEAR) funktionierte tadellos. Der Sound
    ist klar und kaum verrauscht. Die Reichweite ist in Ordnung (3 m mit Hindernissen zur
    Soundbar, 5 m durch eine Wand mit offener Tür zum MotoStream, ~1.2 m zum
    BT-Kopfhörer, allerdings nur ohne Hindernisse). Diese beiden Features geben dem
    E-Reader ein breites Einsatzfeld (niedriger Energieverbrauch, Always-On Display, unzählige
    Apps). Beispielsweise lässt sich mit einer ordentlichen Textbearbeitungsapp + Bluetooth
    Tastatur daraus ein veritables Schreibgerät auch für längere Texte basteln. (Ich habe es
    zwar nur mit einer einfachen Notizenapp und einer sehr kleinen Bluetooth Tastatur
    ausprobiert, funktioniert aber sehr gut).
    Hierfür gibt es von mir 10/10.

    Stabilität, Akku & Probleme:
    App-Abstürze sind keine Seltenheit, doch soweit ich das erkennen kann hat es keinerlei
    Beeinträchtigung auf die weitere Funktion und erfordert nur ein "OK" zur Bestätigung. Sie
    sind meist nur störend, nicht lästig und geschehen nur beim Wechseln von Apps, oder
    verschieben von Dateien. Im Lesebetrieb habe ich noch keinen erlebt.
    Die eingangs erwähnte schlechte Verarbeitungsqualität der Tasten wiegt jedoch schwerer,
    da nur ein Druck von oben herab die Auslöser der Tasten bestätigt. Seitliches Betätigen der
    Tasten (was durch die natürliche Handhaltung beim Lesen öfter vorkommt) führt oft zu
    Fehlverhalten wie doppeltem Betätigen oder schlichtweg keiner Aktion. Ich habe schließlich
    die Funktionstasten gar nicht mehr verwendet, sondern nur noch den hervorragenden
    Touch.
    Der Akku ist im reinen Lesemodus ohne internes Licht ausdauernd und hält bei häufiger
    Benutzung (wenn ich den Verbrauch bei Nutzung extrapoliere) wohl knapp eine Woche und
    benötigt ~2-3% pro Tag im Standby. Bei verwenden des WLAN, des Lichts oder
    vonBluetooth oder beidem steigt der Akkuverbrauch jedoch schnell. Es muss beachtet
    werden, dass Apps im Hintergrund weiterlaufen und dabei kräftig am Akku zehren.In diesem
    Bereich schneidet das inkBook Prime akzeptabel ab 6/10.

    Fazit:
    Gefühlt unterliegt das inkBook Prime knapp aber merklich dem Kindle Paperwhite bei
    ähnlichem Preis. Das inkBook Prime ist allerdings ein Alleskönner nach dem Prinzip: "Jack
    of all trades - master of none" mit einem prächtigen Alleinstellungsmerkmalen: Offenes
    Android & E-Ink Display. Als E-Reader hat er einen mächtigen Konkurrenten, als Tablet fehlt
    ihm das dynamische Display. Als Nischenprodukt macht er viele Sachen richtig und hat als
    Fehler nur Kinderkrankheiten zu vermelden. Wenn man weiß was man sucht, ist das
    inkBook Prime die Erfüllung so mancher Wünsche. Addiert man die Einzelwertungen komme
    ich auf 7.6/10, weswegen ich an dieser Stelle zwei Bewertungen abgebe: eine persönliche
    und eine objektive als E-Reader.
    Persönliche Wertung: 8/10 - Ein Allrounder für Unterwegs - Ob Musik oder Buch. Genial!
    Objektive Wertung: 7/10 - Lesekomfort sehr gut, Konkurrenz sehr stark. Wer nur einen
    E-Reader sucht wird sich vielleicht ob des hohen Preises abgeschreckt fühlen.

    Nachtrag $ Bilder:
    Die Exorbitante Akkuleistung von Tester Anunara kann ich nicht bestätigen, aber vielleicht habe ich mein Gerät mehr gequält im Bezug auf das Installieren und Deinstallieren von Android Apps.
    Nachfolgend einige Bilder vom Gerät und dem direkten Vergleich mit dem Kindle Paperwhite.

    Vergleich Standby:
    Vergleich Standby.jpg

    Vergleich Rückseite:
    Vergleich Rückseite.jpg

    Vergleich Cover:
    Vergleich Cover.jpg

    Vergleich Licht an:
    Vergleich Text Licht an.jpg

    Vergleich Licht aus:
    Vergleich Text Licht aus.jpg

    Nahaufnahme Abbildung InkBook Prime:
    Inkbook Prime Nahaufnahme.jpg

    Funktion Radio.de App
    Inkbook Prime Radio.jpg

  4. #4
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    Wenn man vor der Entscheidung steht einen eReader zu kaufen, muss man sich zwischen den verschiedenen eBook-Anbietern entscheiden. Es stellt sich schnell die Frage, ob man lieber beim großen A seine Bücher beziehen möchte oder man andere Läden und deren Dateiformate unterstützen möchte. Ich persönliche besitze zwei Reader – eben für jedes Format einen. Wäre es nicht ein Traum, wenn man diese Entscheidung umgehen kann und das Gerät beide Formate abspielen könnte? Genau das habe ich auch gedacht und war sehr glücklich, als ich über den inkBook Prime eReader gestolpert bin. Das Androidgerät ist je nach Lust und Laune mit unterschiedlichen Apps bespielbar, sodass sowohl .mobi mit der Kindle-App als auch .epub möglich ist. Ich hatte das große Glück das Gerät für Mindfactory testen zu können. Ob mich das Gerät letztendlich überzeugen konnte und wie die Bedienung zu handhaben ist, könnt ihr im Folgenden nachlesen.

    Erst einmal zur Verpackung. Der inkBook Prime eReader ist meiner Meinung nach sehr hochwertig verpackt. In einem herausschiebbaren Karton wird der Reader hinter einer festeren Buchseite verpackt. Das USB-Kabel und die Gebrauchsanweisungen sind in extra Pappvorrichtungen passgenau eingefügt. Als erstes ist mir die interessante Haptik des Gerätes aufgefallen, denn anstatt einer glatten Oberfläche hat der inkBook Prime eReader auf der Rückseite Ausformungen, die gut in der Hand liegen.

    Der eReader bietet Platz für eine externe Speicherkarte, sodass wirklich eine Menge Bücher gespeichert werden können. Das Gerät ist komplett über die Touch-Oberfläche bedienbar. An den Seiten des Gerätes sind aber jeweils 2 klickbare Tasten, deren Funktion frei gewählt werden kann. Unten am Gerät ist ein leuchtender Button, der ebenfalls durch Touch bedient werden kann. An diesem Button sieht man auch, ob das Gerät gerade startet oder beispielsweise aufgeladen wird. Die angezeigten Apps und der Sperrbildschirm sind ebenfalls einstellbar. Ansonsten hat der inkBook Prime eReader einen Mini-USB-Anschluss unten am Gerät und einen An- und Ausschalter auf der Rückseite. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig und auch das Gewicht des Gerätes sehr angenehm. Durch das leichte Gewicht passt der Reader gut in jede Handtasche oder jeden Rucksack. Allerdings wird der Reader ohne Hülle oder Schutzfolie geliefert, sodass dies für den Transport noch gekauft werden sollte.

    Für die Inbetriebnahme habe ich ca. 5 Sekunden auf dem Anschalter auf dem Rücken des Gerätes gedrückt. Nach den üblichen Spracheinstellungen, wird man sehr ausführlich durch die Funktionen des Gerätes geführt. Der Hauptbildschirm, die Bibliothek und die unterschiedlichen Menüs werden einzeln betrachtet. Abschließend wird das W-LAN eingerichtet. Bei mir hat das Gerät sofort nachdem es mit dem W-LAN verbunden war erst einmal Updates durchgeführt und sich neu gestartet. Nach diesem Neustart fing das Gerät erneut bei der Einführung in das Gerät an. Auch das W-LAN musste ich dann erneut verbinden. Etwas, was mir an dem Gerät sofort aufgefallen ist, ist die fragwürdige Übersetzung der Anleitungen. Sätze wie „bitte nicht ausschalten des Gerätes“ klingen für mich eher nach reiner Google-Übersetzung. Der Reader war nach der ersten Inbetriebnahme ca. zu ¾ geladen. Ein paar Bücher sind auch schon in der Bibliothek vorhanden. Allerdings sind nur zwei davon auf Deutsch. Zumindest „Inferno“ von Dan Brown ist, denke ich, für viele ein interessantes Buch. Der Reader startet sehr schnell. Jedoch dauert es ca. 2 Sekunden bis sich z.B. ein Buch öffnet. Der Aufbau einer neuen Seite könnte nach meinem Gefühl etwas schneller gehen, aber ich empfinde die Geschwindigkeit des Gerätes auch nicht als störend.
    Was mir an dem inkBook Prime eReader gefällt, ist auf jeden Fall, dass sowohl .mobi als auch .epub-Dateien möglich sind. Im Menü inkBook Apps stehen die Kindle- und Skoobe-Apps zur Installation bereit. Den Google Play-Store gibt es nicht. Nach Installieren der Kindle-App waren sowohl meine gekauften als auch meine auf meine Kindle-Adresse zugeschickten Bücher auf dem Gerät abrufbar. .epub-Dateien konnte ich ganz einfach über Adobe Digital aufspielen. Das Gerät verfügt über Licht, dessen Helligkeit frei eingestellt werden kann. Von ganz aus bis sehr hell ist alles dabei. Bis ich die Einstellungen für das Licht gefunden hatte, musste ich allerdings etwas suchen. Man findet die Licht-Einstellungen, in dem man auf die leere Fläche neben der Uhrzeit drückt. Für mich war das leider nicht ganz verständlich. Auch ist die Beleuchtung nicht ganz rein, da im unteren Display-Bereich ein grauer Schatten liegt. Neben der Schriftgröße sind auch die Schriftart und die Abstände zwischen den Zeilen einstellbar. Allerdings stellt für mich die Einstellung der Schriftgröße ein Manko dar. Für mich gibt es lediglich eine Schriftgröße, die einigermaßen angenehm ist. Neben einer etwas zu kleinen Schriftgröße und einer angenehmen gibt es sechs Schriftgrößen, die wesentlich zu groß sind. Leider gibt es auch je nach eBook keine Schriftgröße, in der ich ein Buch wirklich lesen würde. In der größten Schriftgröße sind maximal vier Wörter lesbar, was meiner Meinung nach viel zu groß ist.

    Was mir nicht so gut gefällt sind die vier Tasten, die an der Seite des Readers angebracht sind. Zwar kann man deren Funktion frei wählen, was wirklich toll ist, aber leider lassen sie sich nur sehr schwer drücken. Ich habe die Standardeinstellung „Seite zurück“ und „nächste Seite“ drin gelassen, da mein alter Reader die gleiche Funktion hatte. Während ich das erste eBook gelesen habe, bin ich aber schnell auf die Touch-Funktion ausgewichen. Manchmal musste ich viermal klicken, bis tatsächlich die nächste Seite aufgegangen ist. So macht die Bedienung leider keinen Spaß. Dass die Tasten direkt beim ersten Mal funktionieren, ist leider eher selten der Fall. Auch habe ich eine Einstellung gefunden, die den Reader sofort abstürzen lässt. Während des Lesens habe ich die „Lesezeichenfunktion“ ausprobiert. Sobald man aber einmal ein Lesezeichen gesetzt hat, kann man dieses nicht wieder entfernen. Im Gegenteil: drückt man erneut auf das Lesezeichen, stürzt der Reader ab. Während des Testens der verschiedenen Funktionen war ich außerdem einmal kurz aufgeschmissen. Wenn man den Bookstore anklickt, ist keine Zurück- oder Home-Taste mehr zu finden. Die übliche Navigation ist dort verschwunden. Eher als Test habe ich dann den leuchtenden Knopf in der Mitte gedrückt, den man ansonsten eigentlich nicht braucht. Zum Glück hat mich dieser zurück ins Hauptmenü geführt. Der Button funktioniert also wie der Homebutton bei jedem anderen Android-Gerät.

    Während des Lesens meines ersten eBooks habe ich die Anzeige meines Fortschritts in Seitenzahlen oder Prozenten vermisst. Erst nach ein paar Kapiteln habe ich festgestellt, dass mir sehr wohl eine Seitenzahl angezeigt wird. Allerdings ist diese nicht an einem Seitenrand zu finden, sondern war bei mir in 90% der Fälle mit einem Buchstaben am Rand vermischt. Ich habe sie nur entdeckt, weil ich mich gefragt habe warum die Buchstaben an der Seite manchmal so merkwürdig aussehen. Eine feste Anzeige in einer Ecke würde mir persönlich besser gefallen. In einem eBook selbst kann man auch die mittlere Fläche des Readers verwenden, um das Menü aufzurufen. Hier kann man dann z.B. die Größe einstellen und bekommt auch angezeigt wie viele Seiten man bereits gelesen hat. Auch ein weiterblättern ist hier möglich. Die rechte Touch-Fläche des Readers wird zum weiterblättern verwendet. Die linke, um zurückzublättern. Die Akku-Laufzeit ist meiner Meinung nach ausreichend. Nach einem gelesenen Buch waren bei mir ca. 25% verbraucht.

    Vergleich zwischen inkBook Prime eReader und ****** Kindle Paperwhite:

    Ein großer Unterschied zwischen den beiden Geräten ist natürlich, dass der inkBook Prime eReader alle Datei-Formate unterstützt, wohingegen mein Kindle Paperwhite lediglich .mobi ermöglicht. Das Hauptmenü sieht bei beiden Geräten recht ähnlich aus. Beide geben einen ersten Einblick in die Bibliothek mit dem aktuellen Lesestand. Auch die Einstellungen sind hier bei beiden Geräten zu finden. Beim inkBook Prime eReader werden zusätzlich noch die ausgewählten Apps auf der Startseite angezeigt.
    Bei beiden Geräten können ebenfalls das Licht und die Schriftgröße eingestellt werden. Jedoch sind beim Kindle Paperwhite mehr Schriftgrößen verfügbar, in denen man ein Buch tatsächlich lesen kann. Auch Schriftarten sind bei beiden wählbar. Was mir beim Kindle allerdings besser gefällt, ist die Anzeige des Fortschritts. Die Anzeigen in Prozent und die Minuten, die ich für das nächste Kapitel noch brauchen werde, schätze ich sehr. Der inkBook Prime eReader zeigt hingegen nur die Seitenzahl im Buch an. Außerdem finde ich es toll, dass der Kindle direkt Übersetzungen und Erklärungen zu Wörtern anbietet. Gerade, wenn man mal Bücher auf Englisch liest, ist diese Funktion sehr praktisch. Sprachpakete können wohl aber auch im inkBook heruntergeladen werden.

    Insgesamt habe ich das Gefühl, dass der inkBook Prime eReader mehr individuelle Einstellungen ermöglicht. Allein durch die installierten Apps ist der Reader sehr vielfältig einsetzbar. Ich habe beispielsweise die Kinde App und Skoobe installiert. Vor allem die Verwendbarkeit der großen Datei-Formate überzeugt mich bei diesem eReader. Lediglich die Schriftgröße ist für mich in manchen eBooks ein Problem, da ich wirklich keine angenehme Größe finden konnte. Für ein Gerät, das alle Formate unterstützt, finde ich den Preis von 138-145¤ eigentlich angemessen. Durch die vielen Mängel wäre ich allerdings sehr enttäuscht gewesen, wenn ich tatsächlich so viel Geld dafür bezahlt hätte.

    inkBook Prime eReader_Verpackung.jpg
    inkBook Prime eReader_Verpackung2.jpg
    inkBook Prime eReader_Lieferungsumpfang.jpg
    inkBook Prime eReader_Gerät.jpg
    inkBook Prime eReader_Bedienung.jpg

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