Testers Keepers mit be quiet! Pure Base 500 DX - Mindfactory Forum

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Testers Keepers mit be quiet! Pure Base 500 DX

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  • Testers Keepers mit be quiet! Pure Base 500 DX

    Hier könnt Ihr die Reviews der Testers Keepers Aktion von den be quiet! Pure Base 500 DX Gehäusen vom 18.05.-24.05.2020 finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam

    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  • #2
    Verarbeitung:

    - Sämtliches verwendetes Material wirkt haptisch sowie optisch sehr hochwertig. Ich konnte am gesamten Gehäuse innen wie außen keine Materialfehler oder sonstiges entdecken. Das Metall ist an allen Stellen ausreichend dick und lässt sich nirgends durch Drücken
    eindellen. Alle Schrauben innen wie außen lassen sich gut verschrauben und verhaken nicht. Es wird eine große Anzahl an Montageschrauben in verschiedensten Varianten mitgeliefert.

    Usability / Aufbau:

    - Das Gehäuse lässt sich schnell und recht intuitiv in seine Einzelteile zerlegen ohne dafür großartig in der mitgelieferten Anleitung nachlesen zu müssen. Diese ist ohnehin etwas spartanisch und dient eher zum groben Überblick der Einzelteile. Etwas negativ empfinde
    ich das Abnehmen der Frontblende / Gitter, man muss schon recht kräftig daran ziehen, damit sich diese löst. Man befürchtet ein wenig etwas zu beschädigen. Das war auch soweit der Einzige Kritikpunkt.
    - Das Lüftungsgitter / Staubschutz auf der Oberseite ist mittels Magneten bündig im Gehäuse eingelassen und lässt sich extrem einfach abnehmen und ggf. säubern, dennoch sitzt es ausreichend fest. Das Gitter unter der Frontblende wird auf der einen Seite
    eingehakt und auf der anderen wieder mittels Magneten befestigt. Das untere lässt sich einfach nach vorne rausziehen. Alles im allen sind nur wenige Handgriffe zum entfernen / säubern nötig!
    - Festplattenmontage:
    o Es gibt zwei Halterungen für jeweils zwei SATA SSD. Somit können maximal 4 SSD verbaut werden. Eine davon befindet sich rechts neben dem Mainboard und erlaubt einen Blick auf die verbauten SSD durch das Glasfenster. Durch das mittige „be quiet!“
    Logo werden SATA und Stromkabel perfekt verdeckt und sorgen für eine schöne cleane Optik. Die andere befindet sich auf der Rückseite des Mainboards und die SSD werden dort nicht sichtbar montiert. Somit hat man selber die Wahl wie man sein
    Innenleben optisch gestalten möchte.
    o Der HDD Käfig befindet sich im unteren PSU Cover beim Netzteil und wird über die Rückseite eingesetzt. Großes Plus : Die HDD Aufnahmen sind mit Gummis versetzt, somit wird zusätzlich die Vibration absorbiert.

    - Kabelmanagement: Es gibt genügend und gut platzierte Führungen und Öffnungen um ein sauberes Verlegen der benötigen Kabel zu ermöglich. In diesem Fall habe ich sogar ein MikroATX Board verwendet, welches noch sehr viel freie Fläche im Gehäuse übrig lässt.
    Dennoch empfinde ich die dadurch etwas deutlicherer sichtbaren Kabel nicht als Störend. Auf der Rückseite gibt es Reichlich Befestigungsmöglichkeiten mittels Klettbändern oder kleinen Ösen an die man die mitgelieferten Kabelbinder befestigen kann. Ich habe in
    diesem Fall aus Testzwecken bewusst ein Low Budget Netzteil verbaut, dennoch lässt sich der komplette Kabelbaum sauber verlegen und optisch ist er im sichtbaren Bereich nur minimal auffälliger als entsprechende höherwertige, welche ein ganz anderes
    Kabelmanagement bieten.

    Belüftung / Kühlung:

    - Besonders gut gefallen mir die drei bereits vormontieren 140mm Lüfter. Selbst bei maximaler Drehzahl verursachen sie ein zwar hörbares aber angenehm tiefes Summen. Im Vergleich zu vielen 120mm Konkurrenten ist es deutlich angenehmer. Ein deutlich spürbarer
    Airflow ist ebenfalls vorhanden, die großen Lüfter sorgen für ordentliche Bewegung. In meinem Fall ist noch eine AIO 120mm Wasserkühlung auf der CPU verbaut, welche ausreichend Platz in der Frontblende findet. Der dazugehörige 120mm Lüfter wurde entfernt
    und der vorhandene 140mm be quiet! Lüfter genutzt. Das ist ohne Probleme möglich, da die Schiene in der Frontblende genügend Schraubaufnahmen besitzt um diesen Mix zu verbauen. Selbst 240mm oder 360mm Radiatoren können an der Front ohne große
    Probleme verbaut werden. Sollte man eine AIO am Deckel oder auf der Rückseite befestigen wollen, muss eventuell der Lüfter nach außen gesetzt werden, da je nach Boardlayout es eventuell eng werden könnte.
    - Durch die großflächig vorhandenen Be- und Entlüftungsgitter bleibt die verbaute Hardware im idle sogar bei unter 30 Grad. Bei der CPU natürlich durch die verwendete AIO. Auch unter Last muss die Grafikkarte selten ihre Lüfter voll ausfahren, da bei gut platzierten
    Frontlüftern die GPU gut im Luftstrom hängt.
    - Kleines Manko, genau durch die großflächigen Öffnungen und Gitter ist dieses Gehäuse im Vergleich zu erschlosseneren be quiet! Gehäusen natürlich etwas lauter.

    Beleuchtung:

    - Die Beiden LED Streifen in der Frontblende wirken sehr hochwertigen und geben angenehmes gleichmäßiges Licht ab. Ebenso hochwertig empfinde ich das gut versteckte LED Band an der Oberseite des Gehäuses, welches ich, um ehrlich zu sein, erst entdeckt
    hatte, als es eingeschaltet war. Dadurch wird der gesamte Innenraum schon ausreichend beleuchtet. Zusätzliche Leuchtelemente sind meinem Erachten nach nicht nötig, da es sonst schon etwas zu viel wird. Lediglich RGB Arbeitsspeicher würde noch gut in das
    Gesamtbild passen.
    - Die Beleuchtung lässt sich mittels passenden Anschluss am Mainboard direkt steuern. Sollte man keine entsprechenden Anschlüsse besitzen ist das Ganze einfach über einen kleinen Knopf an der oberen Bedienleiste zu steuern. Alle erdenklichen Modi lassen sich
    dann durchschalten. Von einzelnen Farben ( rot , grün, etc. pp ) bis Multicolor, Dauerleuchten, blinken oder Rainbow Modus ist alles dabei.

    Fazit:

    Pro:

    Preis / Leistung kann ich das Gehäuse uneingeschränkt weiter empfehlen. Verarbeitungsqualität, Material und durchdachte Aufteilung befinden sich auf einem hohen Niveau.
    Die drei vorinstallierten 140mm Lüfter mit maximal 900RPM sorgen ebenfalls für ausreichend Belüftung bei geringer Geräuschentwicklung ( unter 800 RPM nicht wahrnehmbar ).
    Low Budget Gaming Komponenten lassen sich ebenfalls klar in dem Gehäuse aufwerten. Mittelklasse sowie highend Komponenten wie z.B. große Radiatoren für Wasserkühlung finden ausreichend Platz im Gehäuse.
    Die vorinstallierte LED Beleuchtung ist hochwertig und einfach zu nutzen.

    Kontra ( in diesem Fall meckern auf hohem Niveau ):

    Demontage / Montage Frontblende etwas gewöhnungsbedürftig ( wir aber eh nicht täglich gemacht ).
    Durch die vielen Öffnungen / Lüftungsgitter ist es zwangsweise nicht das leiseste be quiet! Gehäuse ( Falls Grafikkarte oder CPU doch mal etwas höher drehen sollten )
    Mir (persönlich / Geschmackssache) gefällt es nicht ganz so gut, dass man bei eingeschalteter Beleuchtung frontal recht stark in das innere schauen kann.

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    Kommentar


    • #3
      Testbericht TEsters Keepers be quiet! Pure Base 500DX

      Ich durfte das be quiet! Pure Base 500DX im Rahmen der "Testers Keepers"-Aktion von Mindfactory testen.

      Testsystem:
      AMD Ryzen 5 3600
      MSI B450 Gaming Pro Carbon AC
      Zotac GTX 1050 Ti OC
      16GB Corsair Vengeance RGB PRO 3200
      be quiet! Dark Rock Slim CPU Kühler
      be quiet! Pure Power 11 600W
      Crucial P1 500GB SSD
      Toshiba 1 TB HDD


      Versand und Verpackung:
      Der Versand durch Mindfactory lief zügig und ohne Probleme ab, und dies, obwohl zwischen Versand und Empfang durch mich ein Feiertag lag. Geliefert wurde das Gehäuse in der Originalverpackung, auf welcher nur Adresse und Lieferschein aufgebracht wurden. Dies war jedoch kein Problem, da durch genügend Styropor das Gehäuse im Inneren geschützt wurde. Innerhalb des Kartons und Styropor war das Gehäuse dann zusätzlich in einer Folie verpackt.


      Aufbau / Montage:
      Der Aufbau im Allgemeinen verlief eigentlich recht simpel und unkompliziert.
      Da ich bei meinem PC nur eine M2 SSD und eine HDD verbaut habe, musste ich nur die HDD-Festplatte im dafür vorgesehenen Käfig montieren.
      Bei der Installation des Mainboard musste ich die beiden vorinstallierten Lüfter kurz entfernen, um an die Schraube oben links zu gelangen. Dies war jedoch kein Problem, da die Lüftermontage hier sehr angenehm und einfach ist. Lediglich der hintere Lüfter passt haargenau ins Gehäuse. Ein paar Millimeter nach hinten, und es würde mit dem Mainboard Probleme geben. Größere bzw. höhere Mainboards könnten hier Probleme bekommen. Es bietet sich jedoch dafür auch die Möglichkeit, einen 120 mm Lüfter zu verbauen.

      Auch die Befestigung der Grafikkarte stellte keinerlei Probleme dar, die Grafikkarte hat durch die Befestigungsschraube einen sicheren Halt. In meinem Fall besitze ich eine relativ kleine Grafikkarte, doch auch größere Karten finden in dem Gehäuse ohne Probleme Platz.

      Die Frontblende ist etwas schwer zu lösen, wenn man an den Staubfilter bzw. an die vorderen Lüfter gelangen möchte. Mit etwas Geschick und Kraft schafft man jedoch auch dies.

      Das Kabelmanagement war ebenfalls angenehmen. Dadurch, dass be quiet! die Gehäusekabel schon gut verlegt hat, musste ich nur die Stromanschlüsse vom Mainboard und der Festplatte verlegen. Die drei Einlässe unterhalb des Motherboards ermöglichen, dass die Gehäusekabel gut an das Mainboard angeschlossen werden können, ohne dass sie sonderlich auffallen. Alle Anschlüsse am Gehäuse funktionieren so, wie es sein sollte.


      Verarbeitung:
      Das Gehäuse wirkt im ersten Moment gut verarbeitet, was sich auch auf den zweiten Blick bestätigt. Das Seitenfenster aus Glas wirkt robust, ebenso wie die Rückwand des Gehäuses. Das Glas hätte jedoch ein paar Millimeter größer sein können, sodass es komplett mit dem Gehäuse am unteren Rand abschließt. Die Füße sind ebenfalls stabil und sorgen für einen festen Stand. Auch die Verarbeitung der SSD Halter sieht durch das be quiet! Logo nicht nur gut aus, sondern wirkt vom Material sehr hochwertig. Auffällig ist auch, dass Dinge wie Netzteilblende oder die Abdeckung des Netzteils robust sind, jedoch nicht zu schwer. Im Gesamten ist das Gehäuse meines Erachtens leichter als es aussieht.

      Design:
      Aus meiner Sicht ist das Design ein klarer Pluspunkt für das Gehäuse. Besonders die RGB-Beleuchtung auf der Front und im Inneren (Oben links bei seitlicher Ansicht, sieht man beim Einbau der Komponenten nicht wirklich auf den ersten Blick) sehen schon sehr schick aus. Besonders die beiden langen RGB-Leisten auf der Front lassen das Gehäuse hochwertig aussehen. Durch die direkte Steuerung per Mainboard Software kann das Gehäuse mit seinen adressierbaren LEDs mit dem Rest des PCs synchronisiert werden.

      Ein weiterer Hingucker ist klar das be quiet! Logo auf dem SSD Halter. Der metallische Schriftzug gibt dem Gehäuse ebenfalls einen optisch positiven Effekt.

      Ich finde, dass das Gehäuse in seiner Größe perfekt ist. Hierbei ist sicherlich der Geschmack des einzelnen mit einzubeziehen, jedoch ist es nicht zu klein und nicht zu groß, sodass es in meinem Setup noch auf dem Tisch Platz findet.

      Leistung:
      Als Erstes ist mir beim Start aufgefallen, dass die Lüfter durch das offene Frontgitter etwas mehr hörbar sind, als bei anderen Gehäusen. Dies hält sich aus meiner Sicht jedoch absolut im Rahmen und ist noch in Ordnung. Durch dieses Frontgitter entsteht jedoch ein guter Airflow im Gehäuse, der eigentlich alle Komponenten im Normalbetrieb und unter Last kühl hält (im Idle bei mir etwas über 30 °C).

      Die eingebauten Staubfilter erfüllen ebenfalls ihren Zweck und sind an den wichtigsten Stellen vorhanden. Mitgeliefert werden außerdem noch drei vorinstallierte be quiet! Pure Wings 2 mit 900 RPM. Diese reichen für den Anfang auf jeden Fall aus. Bei Bedarf könnten dann auf der Front nochmal 2x Lüfter, oben nochmal 1x Lüfter installiert werden.

      Der Platz reicht im Gehäuse auf jeden Fall für mehrere Festplatten und SSDs, wie oben beschrieben eine große Grafikkarte und alle möglichen ATX-Mainboards. Allerdings könnte sich durch die erhöhte Menge an Kabeln das Kabelmanagement etwas schwieriger gestalten, da der Platz hinter dem Mainboard in meinem Fall ausreicht, jedoch jetzt nicht vergleichsweise groß ist. Da ich aktuell keine AiO-Wasserkühlung besitze, konnte ich den Einbau von Radiatoren nicht testen. Allerdings sieht es oben im Gehäuse schon jetzt sehr eng aus, sodass beim Einbau von einem Radiator oben geschaut werden muss, ob alles mit dem Mainboard passt. An der Front finden aber auf jeden Fall Radiatoren bzw. ein großer Radiator Platz, wobei hier, je nach Größe, der vorinstalliert HDD-Käfig verschoben oder entfernt werden muss.

      Preis-/Leistungsverhältnis & Vergleich:
      Aktuell ist das Gehäuse im Internet für 97,90 ¤ zu finden. Ich denke, dass der Preis für das Gehäuse auf jeden Fall in Ordnung ist. Wer das Gehäuse im Sale oder während einer Aktion ergattern kann, um so besser. Für das Geld wird einem ein schickes, schlichtes Gehäuse mit adressierbarer RGB-Beleuchtung geliefert.
      Im Vergleich zum normalen Pure Base 500 ist dies ein Preisunterschied von ca. 25 ¤. Hierfür bekommt man neben der RGB-Beleuchtung auch noch einen zusätzlichen Pure Wings 2 Lüfter, sodass der höhere Preis im Vergleich zum normalen Pure Base 500 aus meiner Sicht gerechtfertigt ist.

      Fazit:
      Ich persönlich bin mit dem Gehäuse mehr als zufrieden. Es ist in Kombination mit anderen RGB-Komponenten ein echter Hingucker und vermittelt dabei auch noch einen hochwertigen Eindruck. Die Montage ist selbst für Anfänger und Einsteiger einfach und lösbar. Jeder, der das optische Erscheinungsbild seines PCs aufwerten will, macht mit diesem Gehäuse auf keinen Fall etwas falsch. Danke auch nochmal an Mindfactory für den unkomplizierten Ablauf der Aktion.

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      • #4
        Testers Keepers bequiet Pure Base 500DX in weiß

        Im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion von Mindfactory hatte ich die Möglichkeit, das bequiet! Pure Base 500DX ausgiebig zu testen.


        Design:

        - Mesh, Airflow und noch mehr Luft!
        Die Front des Gehäuses ist im Mesh Design gefertigt. Somit steht einem guten Airflow im Gehäuse nichts mehr im Wege und die Hardware kann optimal gekühlt werden. Das Gehäuse besitzt viele Luftschlitze und Öffnungen,
        um die Temperatur im Inneren so kühl wie möglich zu halten. Mit dem neuen Design geht bequiet einen ganz neuen Weg, aber absolut in die richtige Richtung!

        - RGB, die Kirmes für den Schreibtisch
        In der Front und im Gehäuse sind 5V ARGB Streifen verbaut. Ein absoluter Hingucker! Die Beleuchtung kann über einen Knopf am Gehäuse oder über den 5V ARGB Port am Mainboard gesteuert werden. Hierfür muss die Taste an
        der Front für 3 Sekunden gehalten werden und dann können die Farben über Mystic Light o.ä eingestellt werden.

        - Anschlüsse
        Das Frontpanel ist ausgestattet mit einem USB 3.0, USB 3.1 Typ C, Mikrofon und Kopfhörer, einem Ein-/Ausschalter und dem RGB Knopf.
        Hier fehlt es mir tatsächlich an weiteren USB Ports, die Ausstattung mit USB Typ C ist aber lobenswert.

        - Staubfilter
        Das Gehäuse hat im Boden, in der Front und im Deckel Staubfilter verbaut. Diese lassen sich optional entfernen. Meiner Meinung nach sind diese leider nur ein Hindernis für einen guten Airflow,
        können jedoch wirksam Staub im Gehäuse verhindern. Der Staubfilter im Boden lässt sich von der Front aus entfernen, was ich als sehr praktisch empfinde. Die restlichen sind magnetisch und haben einen guten Halt.

        - Stauraum, und Optik
        Im Inneren ist ausreichend Platz für große Hardware. Das Mainboard darf maximal ATX sein, die Grafikkarte darf maximal 369mm lang sein und der CPU-Kühler darf eine Höhe von maximal 190mm aufweisen.
        Außerdem kann man nun SSDs im Luftstrom verbauen und dessen Verkabelung wird optisch gut von einem Logo verdeckt. Hier hat man sich was einfallen lassen! So könnte unter Umständen die Lebenszeit der SSD
        verlängert werden..

        - Netzteilabdeckung und HDD Käfig
        Die Verkabelung verschwindet unter der Netzteilabdeckung und ist somit nicht mehr negativ im Auge des Betrachters. Der HDD Käfig kann variabel montiert werden, um den Einbau von dickeren Radiatoren zu gewährleisten.
        Negativ aufgefallen ist mir hierbei, dass der HDD Käfig eingebaut sein muss, um die Sicht zur Verkabelung zu verbergen. Dieser ist mir nämlich aus Sicht des Luftstroms im Weg und könnte durch eine Platte o.ä ersetzt werden.

        - Werf einen Blick ins Innere!
        Ein großen Seitenfenster aus echtem Glas ziert die Gehäuseseite. Dieses wird mit 4 Schrauben in Position gehalten. Lian Li zeigt, dass man die Seitenscheibe auch ohne Schrauben befestigen kann. Bei diesem Gehäuse
        jedoch wird die Scheibe wie bei vielen anderen von Rändelschrauben gehalten.


        Verarbeitung:

        - Gehäusefront mit ARGB Streifen
        Die Front lässt sich durch beherztes Ziehen entfernen. Man muss sich hierbei leider Sorgen machen, ob etwas dabei kaputt gehen kann. Allerdings erfolgt der Anschluss des ARGB Streifen mittels eines Kontaktes.
        Somit ist kein Kabel o.ä beim Entfernen der Front im Weg. Nach Abnehmen der Front, können dahinter 3 120mm Lüfter oder 2 140mm Lüfter verbaut werden.

        - Gesamteindruck und Anschlüsse
        Das Gehäuse ist mit fast 8kg relativ leicht. Dennoch ist die Qualität des Gehäuses sehr gut und macht einen stabilen Eindruck.
        Anschlüsse sind hochwertig verarbeitet und das Gehäuse bietet viele Möglichkeiten für das Kabelmanagement.


        Montage:

        - Kabelmanagement
        Ein ordentliches Kabelmanagement wird unterstützt durch viele Möglichkeiten die Kabel mit Kabelbindern festzuziehen. Außerdem gibt es genug Durchführungen für sämtliche Kabel.

        - optionale Erweiterungen
        Sehr positiv aufgefallen sind mir die vielen Möglichkeiten die man mit diesem Gehäuse hat. Laufwerke lassen sich unterschiedlich anbringen, der HDD Käfig ist variabel und entnehmbar, Verkabelung
        wird gut verdeckt und ist nicht sichtbar.

        - Platz und Stauraum
        Im allgemeinen ist mir die Montage meiner Hardware mit dem Gehäuse besonders leicht gefallen. Es ist genug Platz für alle Kabel, große Hardware und klobige Hände..
        Das macht die Montage auch für Anfänger besonders einfach. Hierbei hilft die Anleitung, welche aber meiner Meinung nach in manchen Fällen nicht sehr hilfreich war.


        Leistung:

        - Zubehör
        Im Gehäuse sind ab Werk schon 3 Pure Wings 2 Lüfter verbaut. Diese sind leider nur 3 Pin Lüfter, es ist aber lobenswert, dass diese bei einem Gehäusepreis von 99.- schon mit dabei sind.
        Es sind genügend Schrauben und Kabelbinder beigelegt, um die Hardware zu montieren.


        Preis-/Leistungsverhältnis:

        - Komplettpaket für 99.-!
        Für den Preis bekommt man ein solides Gehäuse, welches mit vielen Funktionen daherkommt. Es gibt zahlreiche Montagemöglichkeiten, ausreichend Anschlüsse, 3 vorinstallierte Gehäuselüfter, volle Beleuchtung in der
        Front und im Gehäuseinneren. Solch eine Ausstattung in dieser Preisklasse findet sich kein zweites Mal.


        Im Vergleich mit anderen Gehäusen hebt sich das Pure Base 500DX deutlich ab. In der Preisklasse gibt es wenige Gehäuse, die an diese Leistung herankommen. Wie weiter oben beschrieben bekommt hier einfach sehr viel für sein Geld.
        Man merkt dem Gehäuse an, dass die Materialdicke vielleicht nicht so stark wie beim Lian Li PC011 für rund 130¤ ist, jedoch überzeugt mich die Qualität voll und ganz und
        das Gehäuse macht einen sehr soliden Eindruck.


        Mein abschließendes Fazit:

        Pro: - gute Verarbeitung
        - viel Zubehör und solide Ausstattung
        - Individuelle Möglichkeiten bei der Montage
        - gut durchdachtes Design mit starkem Fokus auf einen guten Airflow
        - unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis

        Kontra: - Wenige Anschlüsse in der Front
        - mitgelieferte Lüfter haben nur einen 3 Pin Anschluss
        - Mainboards nur bis ATX

        Ich erwähne nochmal zum Abschluss, dass ich im Rahmen der "Testers Keepers" Aktion von Mindfactory die Möglichkeit bekommen habe dieses Gehäuse zu testen und kann es wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen.
        Wer auf der Suche nach einem soliden, modernen und optisch ansprechenden Gehäuse ist, der trifft hier auf jeden Fall die richtige Entscheidung. An wenigen Punkten kann man es noch etwas optimieren. Das ist aber
        Kritik auf hohem Niveau und betrifft eher mein persönliches Empfinden. Ich verbaue seit einigen Jahren schon die Produkte von bequiet! und wurde auch bei diesem Gehäuse wieder nicht enttäuscht.
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        • #5
          Testers Keepers Pure Base 500DX schwarz

          An allererster Stelle nochmals vielen Dank an Mindfactory für die Gelegenheit, dieses Gehäuse zu Testen!
          Meiner Rezension muss ich vorausschicken, dass mein letztes Gehäuse ein BitFenix Nova war, da der PC ursprünglich ein reiner Budget-PC sein sollte. Leider hat das nicht so recht geklappt und nach 1,5 Jahren sind nur noch der CPU-Kühler und die HDDs dieselben. Ihr wisst ja, wie das mit dem Aufrüsten ist… 😉 Weiterhin ist wichtig zu wissen, dass HDDs in meiner Rezension für 3,5 Zoll – Laufwerke stehen und SSDs für 2,5 Zoll. Technisch nicht ganz richtig, aber es sind bei beiden die gängigsten Varianten.

          Design & Vergleich zum PB500
          Das be quiet! Pure Base 500DX (im Folgenden PB500DX genannt) ist, was den Aufbau des Innenlebens betrifft, mit dem Pure Base 500 (im Folgenden PB500 genannt) identisch. Was die beiden Varianten unterscheidet, ist die Optik. Das PB500 ist ein sehr dezentes Gehäuse mit kleinen, seitlichen Lufteinlässen und ohne Beleuchtung. Das PB500DX hingegen ist das erste Gehäuse von be quiet!, welches dem RGB-Trend folgt und vorinstallierte LEDs sowohl an der Front als auch über der Temperglas-Scheibe an der Seite besitzt. Des Weiteren gibt sich das PB500DX keineswegs genant mit seiner großen Mesh-Front, welche ein klares Statement in Richtung Performance setzt. Diese sorgt für genügend Frischluft, um die Komponenten im Inneren zu kühlen. Die Frontblende lässt sich komplett abnehmen, die LEDs werden über einen Kontakt mit Strom versorgt und somit muss man keine Stecker lösen. Negativ aufgefallen ist mir der Befestigungsmechanismus, die Frontblende muss mit ziemlich viel Kraft abgezogen werden und ist mittels Kunststoffklemmen mit dem Gehäuse verbunden. Wenn man das Gehäuse länger behalten möchte, sollte man also die Blende nicht zu oft abnehmen, sehe aber auch keinen Grund warum man das tun sollte.
          Etwas störend finde ich den kleinen Spalt, der zwischen Gehäuse und Temperglasscheibe bleibt. Durch die LEDs scheint hier etwas Licht durch. Das lässt sich relativ einfach lösen, sollte aber trotzdem erwähnt werden. Was mir aufgrund der Montage zusätzlicher Lüfter an der Oberseite aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass die LEDs über dem Seitenfenster von diesen „blockiert“ werden und somit nur der vordere Teil beleuchtet wird. Da die Lüfter an der Oberseite aber aus meiner Sicht sowieso nicht essenziell für den Luftstrom sind, habe ich diese wieder entfernt und betreibe den PC mit den drei Pure Wings – Lüftern, wobei zwei davon vorne Luft einsaugen und einer hinten Luft hinausbläst.
          Das Innere ist unterteilt in zwei Kammern. Die untere beherbergt das Netzteil mit Kabeln und bis zu zwei HDDs, welche in einem entnehmbaren Käfig entkoppelt montiert werden. Das Blech, welches die beiden Kammern voneinander trennt, ist fest vernietet und somit nicht demontierbar. Dies beeinflusst die Montagefreundlichkeit aber in keinster Weise, dazu aber im Punkt Montage mehr.
          Mir persönlich gefällt das Design des PB500DX sehr gut, da es trotz der eindeutigen Performance-Orientierung trotzdem noch relativ dezent bleibt und keine „Kirmesbeleuchtung“ hat.
          Verarbeitung
          Zur Verarbeitung gibt es nicht viel zu sagen, diese ist wie erwartet sehr gut. Keine scharfen Kanten, die bei der Montage gefährlich geworden sind. Generell habe ich bei der Installation meiner Komponenten ein paar tolle, kleine Details entdeckt, welche davon zeugen, dass sich hier Gedanken gemacht wurden. Ein Beispiel sind die Thumbscrews, welche nach dem lösen am Teil verbleiben.

          Montage
          Hier glänzt das PB500DX, denn die Installation gestaltet sich durchweg einfach. Nach dem Auspacken habe ich mich schon gewundert, denn in dem Accessoire-Karton habe ich keine Abstandshalter für das Motherboard gefunden. Diese sind natürlich dabei und bereits montiert! Die Installation meiner HDDs und SSD war schnell erledigt, im Gehäuse finden zwei HDDs und bis zu 4 SSDs Platz, welche aufgrund der entnehmbaren Teile einfach montiert werden können. Die HDDs werden hierbei durch Gummihülsen vom Gehäuse entkoppelt. Das Netzteil wird von hinten in das Gehäuse geschoben und mit einer drehbaren Adapterplatte am Gehäuse befestigt. Das I/O-Shield sitzt bei mir ziemlich streng, das war bei meinem vorigen Gehäuse nicht der Fall. Die einzelnen Blenden für PCI-Express-Slots lassen sich per Thumbscrew lösen und nicht herausbrechen, so kann man diese bei einem Wechsel später ohne Probleme wieder befestigen. Das PB500DX kommt laut Hersteller ohne Probleme mit CPU-Kühlern bis zu 190mm Höhe zurecht. Mit meinem Alpenföhn Ben Nevis Advanced hatte ich keine Probleme (159mm Eigenhöhe). Der restliche Abstand zur Temperglas-Scheibe beträgt ca. 40mm, das kommt also hin.
          Hier ist die Montagefreundlichkeit aber noch nicht zu Ende, denn die Verkabelung gestaltet sich aufgrund des durchdachten Innenlebens einfacher als bei manch anderen Gehäusen. In der Vergangenheit hatte ich ein Lian Li - Gehäuse in der ähnlichen Preisklasse, hier war es wesentlich mühsamer, die Kabel unsichtbar und sinnvoll zu verlegen. Im PB500DX sind auf der Rückseite bereits Klettkabelbinder vorinstalliert und es werden ein paar kleine Kabelbinder mitgeliefert. Die durch die Scheibe Sichtbaren SSD-Slots sind so konzipiert, dass keine Kabel sichtbar sind und durch ein geknicktes Blech lassen sich SATA-Kabel sowie die Stromversorgung des Motherboards mit minimalem Aufwand gut verkabeln. Auf der Halteplatte des Motherboards sind einige Befestigungsmöglichkeiten für Kabelbinder vorhanden. Durch die Unterteilung des Gehäuses lassen sich überflüssige Kabel einfach verstauen, ohne den Luftstrom zu behindern oder die Optik zu stören.

          Leistung
          Das PB500DX besitzt hinter der großen Mesh-Front Platz für 3x120mm oder 2x140mm-Lüfter, auf der Oberseite für 2x120mm oder 2x140mm-Lüfter und hinten Platz für 1x120mm oder 1x140mm-Lüfter. Dort finden auch Radiatoren mit entsprechenden Abmaßen Platz, es sind also genügend Möglichkeiten für eine ausreichende Kühlung vorhanden. Klasse finde ich die Tatsache, dass mit dem Gehäuse bereits drei fest installierte 140mm Pure Wings 2 – Lüfter mitgeliefert werden. Diese sind kaum hörbar, lediglich der erzeugte Luftstrom ist zu vernehmen. Ein kleines Manko ist, dass die Lüfter nicht entkoppelt sind, was bei dem Preis des PB500DX allerdings zu verkraften ist und sich – falls nötig – relativ einfach und kostengünstig durch die Verwendung von Anti-Vibrations-Komponenten beheben lässt. Die Lufteinlässe unten (für das Netzteil), vorne und oben sind mit abnehmbaren Staubfiltern versehen. Lobenswert zu erwähnen ist, dass das Blech-Seitenteil von Werk an mit einer Dämmmatte versehen ist, womit einem der Markenname nochmal ins Gedächtnis gerufen wird. 😉
          Nun möchte ich noch einen kleinen Temperaturvergleich anstellen, da das bei der Performance-Orientierung des PB500DX ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist. Mein letztes Gehäuse ware ein BitFenix Nova mit 2x120mm vorne und 1x120mm hinten. Gemessen habe ich mit HWiNFO und die maximalen Temperaturen wurden bei einer ausführlichen Session GTA Online aufgezeichnet.
          Die relevante Hardware ist die folgende:
          CPU: AMD Ryzen 5 2600 mit Alpenföhn Ben Nevis Advanced 130mm
          Motherboard: MSI X470 Gaming Plus Max
          GPU: Gainward GeForce GTX670 Phantom
          Die Zimmertemperatur lag beide Male bei ungefähr 21°C – 22°C. Bei den Idle-Temperaturen waren keine großen Unterschiede feststellbar, hier hatte die CPU ca. 34°C, der Motherboard-Chipsatz 33°C und die GPU 34°C. Unter Last waren jedoch vor allem bei der CPU deutliche Unterschiede festzustellen, das PB500DX lag bei 51°C CPU-Temperatur, wobei im Nova satte 60°C erreicht wurden. Beim Motherboard waren die Temperaturen 47°C (PB500DX) respektive 52°C (Nova) und bei der GPU 81°C (PB500DX) bzw. 84°C (Nova). Die Unterschiede sind auch dadurch zu erklären, dass der Luftstrom beim PB500DX ungehindert durch das Gehäuse strömen kann während beim Nova zum einen die HDDs und zum anderen die überflüssigen Kabel behindert haben.

          Preis-/Leistungverhältnis
          Als Referenz nehme ich zum einen den dezenteren Bruder des PB500DX, das schon vorher genannte PB500 und zum anderen das Lian Li Lancool II, um auch einen direkten und vergleichbaren Wettbewerber zu haben.
          Im Vergleich zum PB500 ist das DX 25 Euro teurer, man bekommt dafür aber einen Pure Wings 2 – Lüfter sowie ARGB-Beleuchtung und eine Mesh-Front. Diese Extras rechtfertigen meiner Meinung nach den Aufpreis, vor allem die Kombination der Mesh-Front mit den zwei Beleuchtungsstreifen macht schon einiges her und ist auch der Grund, warum das Gehäuse jetzt auf meinem Tisch steht anstatt darunter!
          Im Vergleich zum Lancool II sind beim PB500DX größere und vermutlich leisere Lüfter vorinstalliert. Die RGB-Beleuchtung im Gehäuseinneren gibt es nur beim PB500DX und auch die gedämmte Rückwand ist beim Lancool II aufgrund der beidseitigen Temperglasscheiben nicht vorhanden. Diese sind schwenkbar, was meiner Einschätzung nach eine elegantere Lösung als das Verschrauben darstellt. Das Lancool II hat beim Preis die Nase vorne, denn es kostet 89 Euro. Beim Lancool II lässt sich eine HDD mehr unterbringen. Allerdings ist die Modularität bzw. die Möglichkeit, Teile zur Montage von Komponenten zu entnehmen nicht gegeben. Hier ist es letztendlich Geschmackssache, welches Gehäuse einem eher zusagt, da ich das Lancool II nicht vor mir stehen habe kann ich hier auch nichts zur Verarbeitung etc. sagen, das PB500DX legt hier aber gut vor und ist die 99 Euro auf jeden Fall wert.
          Zusammenfassend kann man zum Preis-/Leistungsverhältnis sagen, dass das PB500DX mit 99 Euro genau richtig liegt und für den Preis eine sehr gute Leistung bietet.

          Haltbarkeit
          Zur Haltbarkeit kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nichts sagen, da das Gehäuse erst seit zwei Tagen in Betrieb ist. Da mir beim Zusammenbau außer des Befestigungsmechanismus der Frontblende keine Teile aufgefallen sind, die wackelig oder instabil gewirkt haben, gehe ich von einem langlebigen Gehäuse aus.

          Pro / Contra / Kaufempfehlung?!
          + Staubfilter vorinstalliert
          + Thumbscrews können nicht verloren gehen
          + ARGB-Beleuchtung mit verschiedenen Modi
          + Speicherbefestigungen sind entnehmbar für einfache Montage
          + 3 be quiet! Lüfter vorinstalliert
          + ausreichend Möglichkeiten, Radiatoren zu installieren
          o regt durch die ansprechende Präsentation der Hardware zum Kauf neuer Komponenten an 😉
          - Nur ein USB 3.0-Anschluss am I/O-Panel (+ USB Type C)
          - Befestigungsmechanismus der Frontblende
          - Lichtspalt an der Unterseite der Seitenscheibe
          - Bei installiertem Radiator/Lüfter an der Oberseite wird das Gehäuse nicht mehr gleichmäßig ausgeleuchtet

          Wer sich überlegt, das be quiet! Pure Base 500DX zu kaufen und noch Zweifel hat, dem kann ich nur dazu raten diesen Schritt zu gehen. Das Gehäuse ist sehr wertig verarbeitet, schaut gut aus und bietet für den Preis ein abgerundetes Gesamtpaket.

          Case_01.jpgCase_02.jpgCase_04.jpgCase_05.jpgSpeicherplattenkaefig_01.jpgCase_complete_02.jpgCase_complete_01.jpgCase_busy_01.jpgCase_complete_03.jpgAccessoires_01.jpg

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          • #6
            Testers Keepers mit be quiet! Pure Base 500 DX

            Im Rahmen des „Testers Keepers“ Programm konnte ich das be quiet! Pure Base 500DX Gehäuse testen.
            Danke dafür an be quiet! und Mindfactory.


            Im Lieferumfang ist enthalten:

            -Das Gehäuse
            -Eine bebilderte Anleitung
            -Diverses Montagematerial

            Das Pure Base 500DX ist vom äußeren Erscheinungsbild sehr futuristisch gestaltet. Dieser Eindruck entsteht durch die gesamte Mesh Bauweise und die absolut coole RGB Beleuchtung.
            Die Beleuchtung umfasst 2 Led Streifen an der Front und 1 Streifen unter dem Deckel für die innere Beleuchtung. Die gesamte Beleuchtung ist sogar adressable.
            Das soll heißen, mit einem entsprechen Anschluss kann man die Led`s mit Software wie „RGB Fusion“ , „Asus Aura“ etc. steuern.
            Dafür braucht man aber zwingend einen 3Pin Rgb Anschluss auf dem Board. Er ist nicht mit 4Pin kompatibel.
            Wer keinen 3Pin hat der kann über einen Knopf oben am Gehäuse verschiedene vorkonfigurierte Beleuchtungsmodi ablaufen lassen, die auch schon mächtig gut aussehen.



            Im Inneren befinden sich drei 140mm Pure Wings 2 Lüfter. Diese sind schon so platziert das der optimale „Air Flow“ erreicht wird.
            Der Lüfter an der Front saugt kalte Luft an, der unter dem Deckel und der hintere befördern warme Luft aus dem Gehäuse hinaus.
            Die Lüfter können allerdings nicht über PWM gesteuert werden weil sie nur einen 3Pin Lüfter Anschluss haben. Ich hab sie direkt ans Board angeschlossen und die laufen Superleise.
            Des weiteren verfügt das DX 500 über drei Staubschutzfilter. Ein Filter unter dem Gehäuse, den man gut von vorne herausziehen kann, ein Filter direkt auf dem Gehäuse der Magnetisch befestigt ist und ein weiterer Filter direkt hinter der Gehäuse front.
            Um an den zu gelangen, muss man die Frontpartie mit schon etwas mehr Kraft abziehen (ist auch im Handbuch beschrieben), dabei muss man nicht bangen aus Versehen irgendwelche Kabel abzureißen, denn die RGB in der Front sind nur über Kontakte mit dem Gehäuse verbunden.
            Das ist sehr gut gelöst, da man die Front zwecks Reinigung ja öfter mal abnehmen muss.
            Die linke Seite des 500DX ist mit einer ganz leicht getönten Glasplatte verschlossen, hinter der die verbaute Hardware noch mal ein kleines bisschen besser aussieht.
            Die rechte Seite, an der die Kabel verlegt werden, ist mit einem gedämmten Seitenteil verschlossen.
            Super ist auch die Netzteilabdeckung, unter der sich auch ein herausnehmbarer Festplattenkäfig für 3,5“ Laufwerke befindet.
            Die Abdeckung ist Gold wert, wenn man , so wie ich „KEIN“ Modulares Netzteil hat. Sämtliche unnötigen Kabel kann man da klasse verstauen.



            Oben an der Front befinden sich die Anschlüsse:

            - 1mal USB C 3.1 (wenn das Board keinen Anschluss hat gibt es Adapterlösungen von 3.0 auf C 3.1)
            -1mal USB 3.0(mir persönlich ist einer zu wenig)
            - Lautsprecher und Mikrofon

            Ein DVD oder Bluray Laufwerk kann nicht verbaut werden. Wenn man eins braucht, muss man zur USB Lösung greifen.


            Folgende Hardware wurde eingebaut:

            -CPU: Ryzen5 3600X,
            -Lüfter: Aorus ATC 700
            -Mainboard: Gigabyte X370 Gaming 5
            -Grafikkarte: Palit RTX 2080 Super Jetstream
            -Netzteil: be quiet! System Power 8 600Watt
            - Vier 2,5“SSD Festplatten und eine 3,5“HDD .


            Das Mainboard lässt sich passgenau auf die für ATX voreingestellten Abstandshalter aufsetzen und festschrauben. Sehr gut.
            Das habe ich bei manchen Herstellern auch schon anders erlebt.
            Absolut genial sind auf jeden Fall die vorkonfigurierten Kabelführungen für die Gehäuse Anschlüsse , sowie die Aussparungen für Netzteil und Sata Kabel.
            Man findet immer einen Weg um die Kabel sauber zu verlegen.
            Den Stecker für die adressable RGB kann ich leider nicht nutzen, da mein Board nur über 4Pin Anschlüsse verfügt. Ebenso wenig das USB-C Kabel. Da wird wohl ein Board Update nötig.
            Wobei es für USB-C auch Adapter zu kaufen gibt. Der Sata Stecker vom Gehäuse muss mit dem Netzteil verbunden werden, damit die Beleuchtung Strom bekommt, auch wenn man einen 3Pin RGB Stecker auf dem Board hat.
            Power Switch und Power LED vom Gehäuse werden nach Mainboard Anleitung angeschlossen. Wenn man alles richtig gemacht hat, leuchtet der Power Switch in Weiß.
            Bequem lassen sich auch ältere 3,5“ HDDs in dem entkoppelten herausziehbaren Käfig verstauen.
            Allerdings kann man den, laut Hersteller nicht nutzen, wenn man einen 360mm oder 280mm Radiator hat. Der kann aufgrund der Größe nur vorne verbaut werden und dafür muss der Käfig weichen.
            Radiatoren bis 240mm bekommt man laut Hersteller im Deckel unter.
            Im vorderen Bereich ist Platz für zwei SSD Festplatten, bei denen man nach dem Einbau, die Kabel mit einem "be quiet!" Logo versehenen Klips verstecken kann. Sehr gut gelöst von be quiet!
            Mit dem Einbau der Grafikkarte war die Montage abgeschlossen. Alles ging ohne Probleme und keine störenden Kabel waren zu sehen, die den Gesamteindruck zerstören würden.
            Mit der Beleuchtung sah das Endergebnis hervorragend aus.



            Das Gehäuse ist super leise. Die Pure Wings sind fast unhörbar und im Idle erreicht der Ryzen 5 3600X gute 41Grad Celsius.
            Das sind 5 Grad weniger als in meinem alten Gehäuse. Hier kommt der Airflow gut zur Geltung .
            Unter Last steigt die CPU auf max.69Grad was ebenfalls ein guter Wert ist. Immerhin handelt es sich hier um den 3600X mit 95Watt TDP. Das sind auch ca.5 Grad weniger als vorher.
            Die RTX zeigt sich vom Airflow unbeeindruckt und hat mit max.75 Grad bei 100% Last denselben Wert wie vorher.
            Mit der Last kommen natürlich auch die Geräusche, CPU und VGA Lüfter drehen lauter, davor kann auch ein be quiet! Gehäuse nicht schützen.
            Wenn man da auf Wasserkühlung setzen würde wäre wieder Ruhe.


            Fazit:

            Das be quiet! Pure Base 500DX ist ein Gutes und sehr schickes Gehäuse.
            Die RGB Beleuchtung ist gelungen, auch das Mesh Design sieht gut aus und zeigt vor allem Wirkung.


            Verbesserungspunkte aus meiner Sicht sind:

            -Die Frontpartie müsste leichter abzubauen sein
            - Mindestens einen USB 3 Anschluss mehr an der Front.

            Dennoch bekommt das be quiet! Pure Base 500DX eine absolute Empfehlung von mir, da eine coole Beleuchtung und drei Pure Wings 2 zusätzlich zum schicken Gehäuse im Paket für unter 100¤ zu haben sind.
            Aus meiner Sicht, ein gutes Preis Leistungsverhältnis.


            Ich finde es gut, dass be quiet! mit diesem Gehäuse auch einen zweiten Weg geht.
            Nicht nur edel und schlicht, sondern auch mal in die andere Richtung mit Beleuchtung und Mut zum Design.
            So kann man mehrere Zielgruppen ansprechen. Ich hoffe nur das weitere Modelle folgen.


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            • #7
              Vielen Dank für die tollen Tests - gerade @Remorthus find ich gut. Ein kleiner Tipp / eine kleine Bitte - ein Close-up vom I/O-Panel und den Dingen, die Euch stören (Stichwort: Lücke zwsichen Glastür und Gehäuse) wäre noch das Sahnehäubchen - ansonsten echt gute Tests! Nochmals Danke für die Mühen
              Merkmale des Ur-Faschismus:
              Traditionenkult, Ablehnung der Moderne, Irrationalismus, Ablehnung der analytischen Kritik, Ablehnung von Meinungsvielfalt und Pluralismus, Nationalismus, Demütigung vom Reichtum und der Macht der Fremden, „Das Leben ist nur um des Kampfes Willen da“ „Pazifismus ist die Kollaboration mit dem Feind“, Elitedenken, Erziehung zum Heldentum, Übertragung des Willens zur Macht und des Heldentum auf die Sexualität, Selektiver Populismus, Urfaschismus spricht „Neusprache“: Ein verarmtes Vokabular mit Framing und Deutungshoheit. Von „Lügenpresse“ bis „Umvolkung“ werden Begriffe neu etabliert.

              Nicht jedes Merkmal trifft auf jeden Vertreter der Neuen Rechten zu und manche widersprechen sich auch, aber die Marschrichtung ist klar erkennbar.

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              • #8
                Danke für dein Feedback! Ich habe davon Bilder gemacht, aufgrund der max. Bilderanzahl von 10 die wahrscheinlich wichtigen tatsächlich rausgelassen... Anbei noch die Bilder zu besagtem Spalt, dem I/O-Panel und ein Vergleich der Beleuchtung mit installierten Lüftern an der Oberseite und ohne (fällt vor allem beim Betrachten der RAM-Riegel auf).

                Lichtspalt_01.jpgIO_Panel_01.jpgAusleuchtung_mit_Luefter.jpgAusleuchtung_ohne_Luefter.jpg

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                • #9
                  Zitat von Remorthus Beitrag anzeigen
                  Danke für dein Feedback! Ich habe davon Bilder gemacht, aufgrund der max. Bilderanzahl von 10 die wahrscheinlich wichtigen tatsächlich rausgelassen... Anbei noch die Bilder zu besagtem Spalt, dem I/O-Panel und ein Vergleich der Beleuchtung mit installierten Lüftern an der Oberseite und ohne (fällt vor allem beim Betrachten der RAM-Riegel auf).
                  Top - Herzlichen Dank!
                  Merkmale des Ur-Faschismus:
                  Traditionenkult, Ablehnung der Moderne, Irrationalismus, Ablehnung der analytischen Kritik, Ablehnung von Meinungsvielfalt und Pluralismus, Nationalismus, Demütigung vom Reichtum und der Macht der Fremden, „Das Leben ist nur um des Kampfes Willen da“ „Pazifismus ist die Kollaboration mit dem Feind“, Elitedenken, Erziehung zum Heldentum, Übertragung des Willens zur Macht und des Heldentum auf die Sexualität, Selektiver Populismus, Urfaschismus spricht „Neusprache“: Ein verarmtes Vokabular mit Framing und Deutungshoheit. Von „Lügenpresse“ bis „Umvolkung“ werden Begriffe neu etabliert.

                  Nicht jedes Merkmal trifft auf jeden Vertreter der Neuen Rechten zu und manche widersprechen sich auch, aber die Marschrichtung ist klar erkennbar.

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                  • #10
                    Im Rahmen der „Testers Keepers“ Aktion durfte ich das Pure Base 500DX von be quiet! testen. Danke an Mindfactory und be quiet! dafür!

                    Auspacken

                    Das Gehäuse kommt in einem stabilen Pappkarton, Lieferung war trotz Feiertag sehr flott und kam sogar einen Tag vor dem prognostiziertem Datum bei mir an.
                    Als Hinweis für Käufer des Gehäuses, es ist mit der Front nach oben im Karton platziert, also nicht zu tief mit dem Messer den Karton öffnen, ansonsten ärgert man sich.

                    Äußeres

                    Das Pure Base 500DX besitzt ein an der linken Seite des Gehäuses angebrachtes Glasfenster, welches mit 4 Schrauben am Gehäuse befestigt ist.
                    Hinter der Frontabdeckung – welche sich nur unter Kraftaufwand und dem Gedanken „hoffentlich mach ich nix kaputt“ entfernten lässt – verbirgt sich ein Staubfilter im Wabendesign.
                    Genauso findet man nach dem Auspacken oben am Gehäuse ein Staubfilter welcher mittels 4 Magneten abnehmbar ist bzw. am Gehäuse befestigt ist.
                    Weiter gibt es im Boden einen weiteren Staubfilter welcher mittels Schienen befestigt wird und nach vorne herausgezogen werden kann.

                    An Anschlüssen befinden sich in der oberen Front USB 3.1, USB 3.0, der Powerknopf, Mikrofon- und Kopfhöreranschluss sowie der Knopf für die Frontbeleuchtung.

                    Innere Werte

                    Mitgeliefert werden 3 Stück Pure Wings 2 140 mm Lüfter, welche standardmäßig jeweils in der Front, im Deckel sowie hinten im Gehäuse verbaut sind.
                    Hier kann dann nach belieben verändert werden, es können auch jeweils Lüfter mit 120 mm (zusätzlich) verbaut werden, Die Lüfter sind mit Schrauben befestigt.
                    Nach Entfernen der Rechten Abdeckung, befestigt mit 2 Rändelschrauben an der Rückseite, findet man eine Dämmplatte welche in die Abdeckung eingelassen ist.
                    Im Gehäuse kommen dann die Kabelstränge der Frontseite zum Vorschein, ein kleiner Pappkarton mit Kabelbindern und diversen Schrauben für die Montage der Komponenten befindet sich im unteren HD-Festplatteneinschub.

                    Es sind genug Ösen für (Klett)Kabelbinder vorhanden für eine saubere (im Schnitt 20 mm Platz)Kabelführung, der ausbaubare HD-Festplattenkäfig sowie alle anderen ausbaubaren Teile des Gehäuses (2,5 Zoll Aufnahme,
                    hintere Mainboardabdeckung für SSDs, Netzteilabdeckung im Boden etc.) machen einen sehr hochwertigen Eindruck, keine scharfen Kanten oder Gräten finden sich, nichts verbiegt sich auf Druck, hier hat be quiet! offensichtlich viel Wert darauf gelegt, dass man lange Freude daran hat und es auch etliche Umbauten schadlos übersteht.

                    Genug Platz für Kühlung

                    Die Front bietet laut Handbuch Platz für bis zu 2 x 140 mm oder 3 x 120 mm Lüfter, 120, 140, 240, 280 oder 360er AIO Wasserkühlungen, der Deckel lässt bis zu 2 mal 140 bzw. 120 mm Lüfter zu bzw. 120er oder 240er AIO. An der Rückseite könnt ihr jeweils einen 120 oder 140 mm Lüfter bzw. im selben Format eine AIO platzieren.

                    Als Testsystem für den Einbau und subjektiven Meinung zur Lautstärke bzw. Kühlung und Temperaturen dient ein:

                    Ryzen 5 3600
                    MSI B450 Tomahawk MAX
                    2 x 16 GB Crucial Ballistix bei 3466 MHz
                    Zotac Geforce GTX 1070 Ti
                    be quiet! Straight Power 11 Modular 550 Watt
                    Samsung Evo 840 250 GB
                    WD Blue SATA SSD 1 TB
                    WD Black SN750 NVMe SSD 1 TB

                    Einbau


                    Positiv anzumerken ist, dass be quiet! die Reihenfolge bei der Aufzählung der enthaltenen Schrauben auch in der Verpackung beibehält, sprich in der Kurzanleitung die Reihenfolge: Schrauben für Motherboard bzw. PSU(Netzteil)
                    SSD Schrauben
                    HDD Schrauben
                    sich auch in den kleinen Plastiksäckchen der Schrauben in der selben Reihenfolge fortsetzt.

                    Angefangen hab ich mit dem Einbau der 2 vorhandenen 2.5“ SSDs.
                    Durch die Möglichkeit des Entfernens der SSD Aufnahme hat man genug Platz außerhalb des Gehäuses zum Anstecken und Einbauen in der SSD Aufnahme und anschließendem Einbau in das Gehäuse mittels einer Rändelschraube in Richtung der rechten Seitenwand.
                    Da ich in meinem System keine HDDs mehr verwende, hab ich den zugehörigen Festplattenkäfig (Platz für 2 HDDs sowie einer SSD) ausgebaut und somit mehr Platz für Kabelgedöns.
                    Macht euch VOR dem Einbau des Netzteils Gedanken, welche Kabel ihr für eure Komponenten braucht, schließt diese dann am Netzteil an und baut erst DANACH das Netzteil ins Gehäuse ein,
                    ansonsten braucht ihr sehr lange Finger oder scheitert grundsätzlich an der Verkabelung am Netzteil, da unter der Netzteilabdeckung wenig Platz zum hantieren ist.

                    Beleuchtung in der Front

                    Kleiner aber wichtiger Tipp: da es aus der aktuellen Kurzanleitung nicht ersichtlich ist.

                    Um die Frontbeleuchtung auch leuchten zu lassen, ist es notwendig den S-ATA Anschluss vom bereits vorhandenen Kabelstrang im rechten Seitenteil an einen S-ATA Stromanschluss am Netzteil anzuschließen, ihr könnt zb eines der Kabel für eure Festplatten verwenden damit nicht unnötig noch ein Kabel zusätzlich rumliegt.
                    Ob die Beleuchtung trotzdem funktioniert ohne S-ATA Anschluss wenn ihr den 3-Pin-ARGB-Stecker an einem kompatiblen Mainboard anschließt, konnte ich mangels passendem Mainboard leider nicht testen.
                    Immerhin könnt ihr dann mit dem 3-Pin-ARGB-Stecker die Gehäusebeleuchtung mit der Komponentenbeleuchtung und mithilfe diverser Tools bzw. Programme so zb. Asus Aura Sync, MSI Mystic Light oder Asrock RGB LED synchronisieren.

                    Beim weiteren Einbau bin ich auf ein kleines aber feines Detail gestoßen: Im Hinteren oberen Bereich des Gehäuses findet sich eine kleine Plastiknase wo bereits die Kabel der 2 hinteren Gehäuselüfter ein heimeliges Zuhause gefunden haben,
                    hier kann man zb noch weitere Lüfterkabel gut verstecken um a) den Luftstrom aus dem Gehäuse zu optimieren b) das optische Aussehen nicht durch Kabel im Blickfeld zu stören.

                    Nach dem Einbau des Mainboards hatte ich Zweifel, den 8-Pin Stromanschluss am Mainboard befestigen zu können, da doch arg wenig Platz zwischen Deckel, oberem Gehäuselüfter, hinterem Gehäuselüfter und CPU Kühler vorhanden zu sein schien.
                    Nachdem ich die beiden Gehäuselüfter halb ausgebaut hatte, ging es aber doch ganz locker.
                    Ich denke dies ist jetzt nicht unbedingt dem Pure Base 500DX geschuldet, sondern einfach der kompakten Bauform eines ATX Gehäuses.

                    Positiv sind die vielen Kabeldurchführungen zur Rückseite anzumerken, welche es einfach machen, die nötigen Kabel am Mainboard anzuschließen und gleichzeitig optisch verschwinden zu lassen.

                    Nach Zusammenbau und anschließen am Strom kann ich sagen, dass sich das „kleine“ be quiet! Im Vergleich zu einem 11 Jahre altem Chieftech Big Tower Gehäuse nicht verstecken braucht was Kühlung anbelangt.
                    Die Temperaturen im Leerlauf als auch unter Last sind im annehmbaren Bereich von ca. 33°C im Leerlauf und maximal 78°C im Alltagsgebrauch, das Big Tower Gehäuse ist hier im Leerlauf minimal schlechter mit 35°C und maximal 79°C.
                    Zu diesen Daten muss man allerdings bedenken, dass im vorhandenen Big Tower noch 2 zusätzliche 92 mm Lüfter im Festplattenkäfig verbaut waren.

                    Von der Lautstärke kommt gefühlt recht wenig bei den Ohren an, wohl auch da das Gehäuse bei mir rechts unten am Boden steht. Im Leerlauf ist es fast nicht zu hören, unter Last stellt sich die Grafikkarte als kleiner Radaubruder heraus.

                    Anzumerken wäre noch, wenn jemand von einem älteren größeren Gehäuse kommt, das be quiet! Pure Base 500DX bringt es auf gerade mal 7,8 Kilogramm!
                    Als Vergleich habe ich ein rund 16,5 Kilogramm schweres Gehäuse, welches besonders beim Einbau von Komponenten gewichtstechnisch Nachteile mit sich bringt.
                    Hier hantiert man mit dem Pure Base 500 DX regelrecht leichtfüßig, der Einbau gestaltet sich hier wesentlich einfacher und bequemer.

                    Fazit

                    Wer ein modernes, leichtes, kompaktes Gehäuse sucht, welches zwar RGB Beleuchtung bietet aber nicht in einem Kinderkarussell ausartet macht hier nichts falsch.
                    Gute vorinstallierte Pure Wings 2 Lüfter, durchdachte Kabelführung, hochwertige Verarbeitung, aktueller USB 3.1 Anschluss und ausreichend Staubfilter runden das Paket ab.

                    Ich würde mir wünschen das be quiet! in zukünftigen Versionen des Kurzhandbuchs anmerkt, dass zum Leuchten der Front der S-ATA-Stecker mit Kabel am Netzteil angeschlossen werden muss.
                    Auch die Lösung beim Abnehmen der Front würde ich mir etwas „sanfter“ wünschen.

                    image8.jpgimage6.jpgimage5.jpgimage11.jpgimage7.jpgimage3.jpgimage2.jpgimage1.jpgimage0.jpg
                    Zuletzt geändert von Hufklopfer; 18.06.2020, 09:55. Grund: der lesbarkeit wegen

                    Kommentar


                    • #11
                      Durch die TestersKeepers Aktion von Mindfactory durfte ich das be quiet! 500 DX testen. Vielen Dank dafür!

                      Design und Beleuchtung:
                      Modern mit vergleichsweise unauffälliger Beleuchtung
                      Das Design des Be quiet! Pure Base 500DX ist klar auf Airflow ausgelegt, um diesen deutlich zu verbessern besteht das neue Frontpanel größtenteils aus einem Gitter, was lediglich durch die ARGB Beleuchtung unterbrochen wird. Das gibt dem Gehäuse einen äußerst schlichten Look.
                      Wer es lieber etwas auffälliger mag, kann mit Hilfe der ARGB Beleuchtung für Abwechselung sorgen. Diese lässt sich unteranderem per Knopfdruck im Front I/O-Panel steuern. Dabei stehen verschiedene Farben sowie Modi zur Wahl. Über einen RGB-Header lassen sich die Farben auch mit dem Mainboard synchronisieren.
                      Die Beleuchtung in der Front ist parallel zu einem RGB-Streifen im Gehäuse geschaltet. Dieser ist direkt hinter dem Temperglas-Seitenfenster angebracht und setzt somit unauffällig, aber deutlich, die verbaute Hardware ins Spotlight.
                      Der Innenraum des Gehäuses ist ebenfalls schlicht gehalten. Er bietet die Möglichkeit zwei 2,5 Zoll SSDs zu präsentieren, die von einem silbernen „be quiet!“ Schriftzug getrennt werden. Im unteren Beriech befindest sich eine Abdeckung für das Netzteil, welche auch zum Kabel verstecken genutzt werden kann.

                      Versand:
                      Das in Originalverpackung gelieferte Gehäuse wurde im Karton mit zwei großen Styroporteilen gehalten, welche jegliches wackeln verhindert haben. Zusätzlich schütz eine Folie um das Gehäuse und eine weitere auf dem Temperglas-Panel vor Kratzern.

                      Verarbeitung:
                      An der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern. Alle Teile passen eng zusammen. Alle Kanten schließen sauber ab. Das Gehäuse sieht nicht nur hochwertig aus, sondern ist es auch, ohne dabei zu schwer zu werden. Die Bleche sind robust und verbiegen sich kaum, und auch das Plastik wertig und lässt sich nicht einfach zerkratzen. Des Weiteren besitzen die vier Schrauben des Seitenfensters jeweils eine Gummi-Unterlegscheibe, die ein Zerkratzen des Glases verhindern.

                      Montage:
                      Für den Einbau sollte man zunächst beide Seitenabdeckungen entfernen: Die sechs Schrauben, die hierfür entfernt werden, lassen sich alle problemlos per Hand lösen. Im Gehäuse sind bereits drei pure wings 2 140mm Lüfter verbaut, diese habe ich für meinen Vergleich (siehe unten) auch an ihren Stellen gelassen. Allerdings ist es leichter, wenn man den Lüfter oben und an der Hinterseite kurz ausbaut. Dann kann ohne Probleme das Mainboard eingesetzt und mit den enthaltenen Schrauben befestigt werden. Das Gehäuse bietet ausreichend Platz für sehr große CPU-Kühler, laut be quiet! bis zu einer Höhe von 190mm, somit auch genug Platz für meinen Dark Rock PRO 4. Auch Grafikkarten bis zu einer Länge von 369mm finden laut be quiet! genug Platz. Um das Mainboard und die Grafikkarte zu verkabeln, lässt sich das SSD-Panel rechts neben dem Mainboard nach hinten entfernen und macht somit das Anbringen von SSDs am Panel und die Kabelführung deutlich einfacher. Das Wiedereinsetzen des SSD-Panels kann bei dicken Kabeln etwas schwieriger sein, sollte jedoch kein Problem darstellen.
                      Es gibt ein zweites SSD-Panel auf der Rückseite des Mainboards, welches sich ebenfalls entfernen lässt, dies war für meine Montage allerdings nicht notwendig. Der HDD-Cage befindet sich vorne im Gehäuse und bietet die Möglichkeit zwei 3,5Zoll HDDs oder eine weitere SSD (anstatt einer der HDDs) zu installieren. Um genug Platz für Radiatoren zu bieten lässt sich dieser in eine zweite Stellung, weiter hinten bringen, oder falls nötig ganz entfernen.
                      Das Kabelmanagement gestaltet sich einfach. Durch passende Aussparungen in der Netzteilabdeckung und dem Kabelkanal des SSD-Panels können Kabel an die Hardware angeschlossen werden und mit sehr kurzen Wegen hinter den Abdeckungen verschwinden. Außerdem wurden die Lüfterkabel, I/O-Kabel und RGB-Kabel schon von be quiet! gekabelmanaget, was es sehr einfach macht die anderen Kabel ebenfalls zu dieser Kabelführung hinzuzufügen. Zu lange Kabel können gut unter den Netzteilabdeckung versteckt werden. Zusätzlich sind ein paar schwarze Kabelbinder zugelegt worden, um die restlichen Kabel zu verlegen.
                      Zusammenfassend: Die Montage gestaltet sich wie erwartet einfach und es gibt genügend Platz, auch für große Hardware.

                      Features und Zubehör:
                      Das I/O-Panel beherbergt einen USB 3.1 Type C Port, einen USB 3.0 Type A Port, 3,5mm Klinke Lautsprecher und Mikrofon, An/Ausknopf und den RGB-Knopf. Ich persönlich hätte mich noch über einen weiteren USB Type A Port gefreut, aber das ist Geschmackssache.
                      Die RGB-Beleuchtung lässt sich, wie oben erwähnt, mit Hilfe einen 3-Pin RGB-Headers synchronisieren benötigt aber Strom über einen SATA-Power Anschluss. Wer keinen RGB-Header hat oder auf ihn verzichtet, kann zwischen den vielen Beleuchtungsmodi wählen; laut Anleitung gibt es 28 verschiedene Einstellungen und natürlich auch die Möglichkeit, die Beleuchtung auszustellen.
                      Die 3 enthaltenen 140mm pure wings 2 sind leise und sorgen in ihrer angebrachten Konfiguration für einen Unterdruck mit Schornsteineffekt, wer lieber Überdruck oder mehr Lüfter haben will kann diese ohne Problem neu anordnen oder andere hinzufügen. Es gibt sehr viele Möglichkeiten Lüfter und/oder Radiatoren zusätzlich anzubringen; dazu kann man am besten einen Blick in das onlineverfügbare Handbuch auf Seite 10 werfen, auf der alle möglichen Konfigurationen gezeigt werden. Luftfilter sind in der Front, am Boden und am Deckel des Gehäuses eingesetzt, diese lassen sich einfach entfernen und Reinigen und sorgen für ein staubfreies Innere.

                      Vergleich mit PureBase 500:
                      Bevor ich dieses Gehäuse getestet habe hatte ich den Vorgänger, das pure base 500. Deswegen möchte ich hier kurz auf ein paar Unterschiede eingehen:
                      Am offensichtlichsten ist das neue Frontpanel, dieses bietet einen deutlich größeren Meschanteil und verbessert somit deutlich den Airflow durch das Gehäuse und sieht, meiner Meinung nach, auch besser und moderner aus. Das alte Panel enthält zwar etwas Dämmmaterial, der Unterscheid ist aber kaum hörbar, da die Lüfter in der Regel mit einer geringeren Drehzahl arbeiten können. Der neue große Frontfilter ersetzt 3 kleinere, was für die Reinigung ein Vorteil ist, da dieser deutlich besser zu erreichen ist.
                      Außerdem kommt das pure base 500dx mit drei vorinstallieren Lüftern statt zwei, ein klarer Pluspunkt, welcher den Fokus auf Airflow unterstreicht.
                      Im Front I/O-Panel gibt es nun einen USB Type C Port statt einem Type A, dieser Wechsel ist für mich weder ein Vor- noch Nachteil.
                      Die RBG-Beleuchtung ist auch neu im Vergleich zum Vorgänger, meiner Meinung nach auch ein Pluspunkt, da man Sie auch dunkel oder gar nicht betreiben kann.
                      Bei dem Vorgänger gab es noch ein weiteres Topcover, welches für einen etwas leiseren Betrieb sorgen sollte, aber dafür Airflow vernachlässigt hat. Das es nun nicht mehr enthalten ist, ist absolut kein Problem, da ein Unterschied kaum hörbar ist und hier der Fokus klar auf dem Airflow liegt.
                      Um beide Gehäuse im Betrieb zu vergleichen habe ich meine Hardware in beiden Gehäusen mit einer Lüftergeschwindigkeit von 50% (und „standard“ Lüfterposition) drehen und für 30min HeavyLoad laufen lassen. Dabei zeigt sich ein Vorteil des pure base 500dx bei dem die Temperaturen circa 2 Grad kälter waren, an den VRM MOS sogar 3-4 Grad.
                      Aufgrund der oben genannten Punkte würde ich mich klar für das pure base 500 dx entscheiden. Das modernere Design und der Verbesserte Airflow bieten für mich einen klaren Vorteil im Vergleich mit dem Vorgänger.

                      Fazit:
                      Es bietet genügen Platz für fast alle Gaming Hardware und überzeugt mit seinen vielen Lüfterkonfigurationen. Die Verarbeitung ist sehr gut und setzt, wo möglich und nötig, dämpfende Materialien ein. Deswegen würde ich jedem, der auf der Suche nach einem durchdachten, modernen Gehäuse ist, das be quiet! pure base 500dx empfehlen.



                      Verpackung.jpgleeresGehäuse.jpgFront.jpgRückseite.jpgrgbStriefenOben.jpgInnenBeleuchtet.jpgFrontBeleuchtet.jpg

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                      • #12
                        Ich durfte das be quiet! Pure Base 500DX in weiß im Rahmen des "Testers Keepers"-Programms von Mindfactory testen. Aktuell verwende ich das Referenz Gehäuse eines fertig vorkonfigurierten PCs. Meine aktuelle Ansprüche sind, wie man sieht, nicht allzu hoch. Jedoch wird sich das mit dem Test dieses be quiet! Pure Base 500 DX Gehäuses ändern.

                        Hier die technischen Daten meines Testsystem:
                        Intel i5 750
                        ASRock H55M-LE Mainboard
                        Gainward Nvidia Geforce GTX 780 Phantom
                        8GB Corsair Vengeance
                        be quiet! Straight Power 11 550 Watt
                        Samsung 840 Evo SSD 256GB

                        Versand und Verpackung:
                        Der Versand durch Mindfactory dauerte genau zwei Tage. Das Gehäuse würde direkt in der Originalverpackung geliefert, was unnötige Umverpackungen spart. Das Gehäuse und vor allem auch die Glasscheibe des Gehäuses wurden durch genug Styropor geschützt. Auch das Glas selbst ist noch mal mit einer Folie beklebt. So können bei der Montage der PC-Komponenten schon mal keine Kratzer in das Glas gemacht werden.

                        Design:
                        Dieses Gehäuse ist für mich eine wahre Augenweide. Dazu tragen unter anderem die magnetisch angebrachten Schutzgitter und vor allem das Glas an der linken Seite des Gehäuses bei. Das Glas an der linken Seite des Gehäuses wird durch vier Schrauben festgehalten. Es gewährt tolle Einblicke auf die PC-Komponenten, vor allem wenn diese auch mit RGB beleuchtet sind. Ebenso ist das Gehäuse mit diversen ARGB Streifen versehen. Das A steht in diesem Fall für die separate Ansteuerung der LEDs. Bereits die LEDs im Innenraum des Gehäuses machen schon etwas her, aber vor allem die beiden LED Leisten an der Vorderseite des Gehäuses haben mich umgehauen. Sie sind unglaublich hell und auch bei Tageslicht großartig erkennbar. Die LEDs können über einen Schalter am Frontpanel bedient werden. Am Frontpanel sind außerdem noch ein USB 3.1 Gen 2 Type-C Anschluss sowie ein normaler USB A mit 3.0 verbaut. Natürlich sind auch ein 3,5 mm Anschluss für Kopfhörer und Mikrofon verbaut. in der Mitte der vier Anschlüsse befindet sich der Einschaltknopf.

                        Verarbeitung:
                        Wie man es von be quiet! gewohnt ist, ist die Verarbeitung überdurchschnittlich gut. Sowohl die Netzteile als auch die Gehäuse werden nach höchsten Qualitätsstandards gefertigt. So sind sowohl die verwendeten Materialien als auch die Fertigungstoleranzen und Spaltmaße sehr sehr gut. Es ist sehr robust gebaut, obwohl die linke Seite mit einem Seitenglas versehen ist. Im ganzen Gehäuse habe ich keine scharfen Kanten gefunden. Alle wichtigen mechanischen Teile sind aus Metall gefertigt. So sind z.b. die Schrauben aus Metall gefertigt und gehen auch nach mehrmaligem ein- und ausschrauben nicht kaputt. Die Standfüße des Gehäuses bieten einen sicheren und stabilen Stand. Außerdem finde ich, dass dieses Gehäuse schwerer aussieht als es im Endeffekt ist. Dies kann zum einen durch die Glasscheibe und zum anderen durch die Verwendung von viel gelochtem Metall kommen.

                        Aufbau und Montage:
                        Der Aufbau bzw. Einbau der PC-Komponenten verlief wie gehabt recht simpel.
                        Ich persönlich brauche immer zuerst das Netzteil an der unteren Seite des Gehäuses ein. Danach habe ich das Mainboard befestigt. Dazu musste ich leider die beiden Lüfter entfernen. Aber dank der einfachen Montage von be quiet! und der Montagevorrichtung war das kein wirklich großer Aufwand. Auf dem Mainboard sollte man natürlich zuvor den Lüfter mit Prozessor sowie RAM verbauen. Ist das Mainboard verbaut kann die Grafikkarte eingesteckt werden. Meine Grafikkarte besitzt drei Lüfter und ist relativ lang. Da das Gehäuse aber sehr geräumig und groß ist, gab es beim Einbau keine Probleme.

                        Das Entfernen der Frontblende mit Staubfilter fiel mir zuerst etwas schwer, aber nach etwas rumprobieren ging das Ganze dann schon. Da könnte be quiet! noch etwas nachbessern, um diesen Prozess etwas zu erleichtern.

                        Das Kabelmanagement hat mir jedoch sehr sehr gut gefallen. Die bereits verlegten Kabel von Frontpanel und dessen Audio- und USB-Anschlüssen sowie der Stromversorgung der RGB Leisten sind gut verstaut. Das Kabelmanagement bietet noch sehr viel mehr Platz für weitere Kabel von Netzteil, Grafikkarte, SSD und HDD.

                        Leistung:
                        Beim ersten Start des Systems im neuen Gehäuse fiel mir direkt eines auf. Es ist unglaublich leise und fast nicht zu hören, vorausgesetzt dass es dem läuft noch auf Idle. Sind alle Panels sowie Staubschutz verbaut, dämmt dies das Gehäuse noch weiter. Im Idle Zustand hat mein System in diesem Gehäuse eine Temperatur von ungefähr 43 Grad Celsius. Das ist ein top Wert.

                        Daraus lässt sich schließen, dass der Air Flow in diesem Gehäuse sehr sehr gut ist. Die sieht man aber bereits durch das bloße Betrachten des Systems. Die drei vorinstallieren Pure Wing 2 Lüfter saugen die kalte Umgebungsluft in das Gehäuse und drücken die warme Luft wieder aus dem Gehäuse hinaus. Hält man seine Hand an die Rückseite des Gehäuses, ist ein starker Luftstrom spürbar. Jedoch laufen diese Lüfter mit einer unglaublichen Ruhe und geringe Lautstärke.

                        Preis-/ Leistungsverhältnis:
                        Für einen aktuellen Preis von um die 100 ¤ ist dieses Gehäuse ein fairer Deal. Nicht nur die top Verarbeitung rechtfertigt diesen Preis, sondern auch die adressierbare ARGB Leisten. Es macht echt Spaß diese LED Leisten individuell anzusteuern und zu customizen. Würde das Gehäuse noch ungefähr 20% im Preis fallen, wäre es ein Schnapper für jeden.

                        Verbesserungsvorschläge:
                        Aus meiner Sicht sollte be quiet! auf jeden Fall nochmals an der Frontseite nachbessern. Das Frontpanel ist zwar einfach abzunehmen, jedoch der Staubfilter ist relativ schwer zu entfernen. Die sollte einfach funktionieren. Was auch noch praktisch wäre, wären weitere USB 3.0 Ports an der Front am I / O Panel.

                        Fazit:
                        Zusammengefasst bin ich sehr zufrieden mit diesem Gehäuse. Zum einen war der Aufbau und Zusammenbau des Gehäuses sehr unkompliziert. Auch die Programmierung der ARGB Leisten war Recht simpel und für jeden machbar.
                        20200619_200724.jpg20200619_200936.jpg20200619_200943.jpg20200619_201027.jpg

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                        • #13
                          Testers Keepers be quiet! Pure Base 500DX

                          Vorwort

                          Das be quiet! Pure Base 500DX wurde mir im Rahmen der Testers Keepers Aktion kostenlos von Mindfactory zu Verfügung gestellt - vielen Dank dafür nochmal an dieser Stelle. Im Gegenzug bin ich zum Verfassen einer Bewertung verpflichtet. Davon abgesehen bestehen jedoch keine weiteren Auflagen, insbesondere hinsichtlich eines vordefinierten Testergebnisses oder ähnlichem.

                          Sämtliche technischen Details zum Gehäuse können auf der Produktseite bei be quiet! eingesehen werden und sind nicht vollständiger Bestandteil dieses Reviews. An dieser Stelle möchte ich auf die im weiteren Verlauf von mir verbaute Hardware eingehen, da diese maßgeblichen Einfluss auf Lautstärke und Hitzeentwicklung hat:
                          • Mainboard: ASUS ROG Strix B450-I Gaming
                          • Prozessor: AMD Ryzen 5 3600X
                          • Kühler: Arctic Liquid Freezer II 120
                          • Arbeitsspeicher: 2x 8GB Crucial Ballistix Tactical Tracer RGB, DDR4-3200
                          • Grafikkarte: PowerColor Radeon RX 5700 XT Red Devil
                          • Festplatte: Samsung SSD 960 EVO 500GB, M.2

                          Bei dem Mainboard handelt es sich um ein Mini-ITX Board, da ich bisher ein Gehäuse in diesem Formfaktor genutzt habe. Somit sieht die Hardware ein wenig verloren in dem Gehäuse aus, ich bitte dies zu entschuldigen.

                          Erster Eindruck / Lieferumfang

                          Das Gehäuse kam nach kürzester Zeit im unversehrten Originalkarton bei mir an. Noch vor dem Herausheben aus dem Karton sticht einem die massive Front mit ihrem Mesh Gitter und den beiden mittigen LED-Streifen entgegen. Das wirkt definitiv massiver, als es die Produktbilder im Internet haben vermuten lassen. Einmal aus der Verpackung entfernt, zeigt sich das Gehäuse in seiner ganzen Schönheit: Über die gesamte linke Seite erstreckt sich das Tempered Glass Fenster und ist dabei mit vier Rändelschrauben gesichert. Es ist nur schwach getönt und erlaubt so einen guten Blick in das innere des Gehäuses. Die Gehäusewand auf der rechten Seite ist vollflächig mit Dämmmaterial beklebt, was effektiv vor Vibrationen schützen sollte. Auf der Ober- und Unterseite sind vor sämtlichen Lüftungsöffnungen leicht entfernbare Staubfilter montiert, die einen stabilen Eindruck hinterlassen und den positiven Ersteindruck abrunden.

                          Ebenfalls auf der Oberseite befindet sich leicht nach vorne abgeschrägt das I/O-Panel. Es beinhaltet neben dem obligatorischen Power-Schalter und HD-Audio Anschlüssen jeweils einen klassischen USB 3.0 Port als auch einen Ableger des neueren USB-C Formats, welchen ich aufgrund mangelnder Unterstützung durch mein Mainboard leider nicht testen kann. Abgerundet wird das Angebot durch einen RGB-LED Schalter, welcher der Reihe nach durch diverse Effekte für die integrierte RGB Beleuchtung (Doppelsteifen in der Front und eine dezente LED-Leiste an der Oberseite) schaltet. Hält man diesen für drei Sekunden gedrückt, wird die Steuerung durch das Mainboard übernommen, sofern es einen 3-Pin 5V ARGB Anschluss bietet und der interne Anschluss korrekt verbunden wurde. Ein ARGB Hub zum Anschluss weitere LED-Produkte ist leider nicht integriert.

                          Bereits im Gehäuse montiert sind drei Lüfter vom Typ Pure Wings 2 mit 140mm Durchmesser. Diese sind mit einer Maximalgeschwindigkeit von 900 RPM angegeben und werden jeweils über einen 3-Pin Anschluss mit dem Mainboard verbunden. Eine Steuerung ist also nur über die Spannung, nicht aber über ein PWM Signal möglich. Im Einzelhandel sind beide Versionen praktisch gleich teuer, daher ist es schade, dass be quiet! auf die Verwendung der PWM Variante verzichtet hat, welche im Allgemeinen eine deutlich niedrigere Minimaldrehzahl erlaubt.

                          Neben dem Gehäuse liegt eine farbige und gut bebilderte Anleitung bei, die auch ungeübten Bastlern die wesentlichen Informationen ohne viel Text über Piktogramme näherbringt. So wird auch auf diverse technische Details wie die möglichen Radiatorpositionen und Lüfterpositionen eingegangen. Im mit Hilfe von zwei Rändelschrauben entfernbaren Festplattenkäfig befindet sich eine kleine Box aus Pappe, welche die zur Montage notwendigen Schrauben und einige Kabelbinder beinhaltet. Ansonsten ist das Zubehör eher zweckdienlich als spektakulär.

                          02_box_front.jpg03_gehäuse_total.jpg04_gehäuse_links.jpg05_gehäuse_rechts.jpg06_dämmung_seite.jpg07_zubehör.jpg

                          Montage und Verarbeitung

                          Das Gehäuse macht einen rundum hochwertigen Eindruck. Die Spaltmaße passen, alle von mir berührten Kanten waren entgratet, die Materialstärke wirkt angemessen und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass sich etwas verbiegen könnte. Ganz im Gegenteil, ich hatte bereits gelesen, dass sich die Front schwer entfernen lassen soll. Tatsächlich ist es aber so schwer, dass man das Gefühl hat, man würde das Gehäuse gleich kaputt machen – was aber natürlich nicht der Fall ist. Einmal demontiert fällt der Blick auf die Kontakte, welche den in der Front eingelassen LED-Streifen mit Strom versorgen. Eine durchaus elegante Lösung, welche zu gefallen weiß.

                          Davon abgesehen bin ich bei der Montage meiner Hardware auf wenig Überraschungen gestoßen. Dadurch bedingt, dass ich von einem Mini-ITX Gehäuse komme, sind die Platzverhältnisse natürlich so oder so großzügig. Lediglich an der Oberseite ist zwischen Mainboard und Gehäuse relativ wenig Platz vorhanden, am besten steckt man das Kabel für die CPU-Stromversorgung vorab ein und legt es dann durch die Kabeldurchführung – ein modulares Netzteil vorausgesetzt. Die Montage eines Radiators im Deckel (maximal 240mm möglich) will gut mit den anderen Komponenten, insbesondere den RAM Riegeln, abgestimmt sein, ansonsten kann es schnell zu Inkompatibilitäten kommen. Aber auch den vorinstallierten Gehäuselüfter im Deckel hatte ich temporär ausgebaut, um mehr Platz für die Montage des Mainboards und Anschluss der Kabel an der Oberseite zu haben. Der durch die von mir an der Rückseite montierte AiO Wasserkühlung freigewordene Gehäuselüfter ist an die Frontseite gewandert, um mehr Luft in das Gehäuse zu befördern.

                          08_montiert_links.jpg09_montiert_front.jpg10_montiert cable_management.jpg

                          Geräuschentwicklung und Kühlleistung

                          An dieser Stelle habe ich mir einen kleinen, wenn auch nicht ganz fairen Test überlegt. Wie bereits erwähnt, besitze ich aktuell nur ein Mini-ITX Mainboard. Vor und nach dem Umzug des Systems habe ich die Temperaturen in drei unterschiedlichen Szenarien genommen:
                          1. Idle Temperaturen 10 Minuten nach dem Einschalten
                          2. Nur CPU-Last durch Cinebench20 für 10 Minuten in Dauerschleife
                          3. Simulierte Spielelast mit dem Superposition 4K Benchmark für ebenfalls 10 Minuten

                          Da ich beim Umzug den CPU-Kühler nicht demontiert habe, sind hier also keine Unterschiede beim Verteilen der Wärmeleitpaste zu befürchten und man hat ein unverfälschtes Ergebnis. Den Ergebnissen sei vorweggenommen, dass der Ryzen 5 3600X generell ein Hitzkopf ist, der so oder so keine Fabeltemperaturen erreicht. Hier nun die versprochenen Werte:

                          CPU Temp 33 °C 33 °C
                          CPU VRM Temp 31 °C 31 °C
                          CPU Temp 71 °C 71 °C
                          CPU VRM Temp 51 °C 52 °C
                          GPU Edge Temp 76 °C 78 °C
                          GPU Hotspot Temp 88 °C 91 °C
                          GPU Memory Temp 86 °C 88 °C
                          GPU Fan Speed 1100 RPM 1500 RPM
                          Es zeigt sich ein durchaus interessantes Ergebnis: Bei den CPU Tests gibt es quasi keinen Unterschied. Dies wird daran liegen, dass die 120er AIO einfach nicht mehr leisten kann und die Hitze bei den 3000er Ryzen auch schwer abzuführen ist. Bei der Grafikkarte (zur Erinnerung eine RX 5700 XT) sind aber deutlichere Unterschiede zu sehen. Zum einen sind die jeweiligen Temperaturen um 2 – 3 °C niedriger, zum anderen ist die Lüftergeschwindigkeit nach der Aufheizphase mit 1100 RPM um ganze 400 Umdrehungen pro Minute niedriger im Pure Base 500DX – und das macht sich akustisch deutlich bemerkbar. Somit bringt die gut durchlüftete Front und das insgesamt größere Volumen hier einen deutlichen Vorteil. Insgesamt ein für mich zufriedenstellendes Ergebnis.

                          Preis / Leistungsverhältnis

                          Aktuell hat das be quiet! Pure Base 500DX einen Straßenpreis von knapp 100 ¤. Dafür bekommt man drei mitgelieferte 140mm Pure Wings 2 Lüfter, die integrierte adressierbare RGB Beleuchtung in der Front und an der Oberseite, eine gut belüftete Mesh-Front und einen USB Typ-C Anschluss am I/O-Panel. Der Aufpreis zur regulären Version beträgt knapp 30¤, dieses hat die genannten Features alle nicht, auch sind dort nur zwei Gehäuselüfter vorinstalliert. Somit geht der Aufpreis in meinen Augen durchaus in Ordnung. Vergleichbare Konkurrenz in Form des NZXT H510(i) liegt preislich fast gleichauf, auch wenn das be quiet! bei den Features leicht vorne ist. Hier kann jeder selber entscheiden, was am Ende den Ausschlag gibt.

                          Fazit

                          Das be quiet! Pure Base 500DX hat mich vollkommen überzeugt. Es hat eine ideale Größe, um flexibel beim Einbau der Komponenten zu sein, aber dennoch kein riesiges Ungetüm auf dem Schreibtisch stehen zu haben. Alle gängigen modernen Features sind vorhanden, wodurch der Zusammenbau leicht von der Hand geht und anschließend auch funktional und optisch zu gefallen weiß. Die wichtigsten Punkte nochmal kurz zusammengefasst:

                          Positiv:
                          • Stabiles Gehäuse, gute Spaltmaße, keinerlei Lackfehler und relativ unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken
                          • Kompatibilität zu nahezu sämtlicher Hardware (GPU bis 369mm, CPU-Kühler bis 190mm und Netzteil bis 225mm) ohne marktrelevante Einschränkungen
                          • Staubfilter an allen lufteinlassenden Öffnungen
                          • Sehr guter Airflow dank Mesh-Front
                          • Drei 140mm Lüfter im Lieferumfang enthalten
                          • Viele Haltepunkte und ausreichend Platz für Cable Management
                          • Moderne Features (integrierte ARGB Beleuchtung und USB Typ-C am Frontpanel)

                          Negativ:
                          • Front lässt sich nur sehr schwer entfernen
                          • Mitgelieferte Lüfter verfügen nur über 3-Pin Anschluss (keine PWM-Regelung)
                          • ARGB-Hub oder zumindest Y-Adapter wünschenswert

                          Da die negativen Punkte als Kritik auf hohem Niveau angesehen werden können und nicht weiter schwer ins Gewicht fallen, gebe ich dem Gehäuse 9 / 10 Punkten!

                          11_rgb_goodness.jpg
                          Zuletzt geändert von Baphomet; 21.06.2020, 15:50. Grund: Bilder hinzugefügt

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                          • #14
                            Einleitung
                            Hallo zusammen! Ich habe die Gelegenheit bekommen im Rahmen der „Testers Keepers“ Aktion mit Mindfactory das be quiet Pure Base 500 DX in Weiß zu testen.
                            Vorab – ich habe hauptsächlich bei dieser Aktion mitgemacht, da ich weiße Hardware richtig ansprechend finde. Zwar habe ich gerade noch Komponenten, die damit nicht so wirklich synergieren, aber beim nächsten Aufrüsten habe ich mit diesem Gehäuse schonmal die perfekte Grundlage für ein sogenanntes „White Build“. Also hier nochmal Danke an Mindfactory für diese Aktion!
                            Die von mir genutzte Hardware:
                            Intel Core i5 6600k
                            Arctic Freezer Xtreme
                            ASRock Z170 Extreme 4 ATX
                            16GB HyperX DDR4 2400 MHz
                            MSI Radeon RX 480 Gaming X
                            1TB M2 SSD
                            250GB Samsung SATA SSD
                            bequiet! 650W Netzteil
                            Verpackung und Zubehör
                            Geliefert wird das Gehäuse umhüllt von einer Folie und geschützt von zwei zugeschnittenen Styroporteile in einem Karton.
                            Mitgeliefert wird ein Kit mit permanenten Kabelbinder und genug Schrauben, um Mainboard und Festplatten bzw. SSDs zu montieren. Zusätzlich bekommt man ein Handbuch, welches Schritt für Schritt in Bildern erklärt wie man seine Hardware montiert, die Kabel für Beleuchtung und Frontanschlüsse verbindet und die Funktionen des Gehäuses nutzt.
                            Erste Eindrücke
                            Ich fange mal von außen an… Was sofort ins Auge sticht ist das Side Panel aus Glas, welches mit einer Umrandung von innen beklebt ist, die richtig gut aussieht.
                            Die Front ist in einem Meshdesign gehalten, durch die zwei RGB Beleuchtungstreifen gezogen sind. Am oberen Rand befindet sich das Panel mit USB C 3.1, USB A 3.0, einem beleuchteten Powerbutton, Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon und einem Knopf, um die RGB Beleuchtung manuell umzustellen. Man beachte hier auch das linierte bequiet! Logo.
                            Oben ist ein magnetisch befestigter Staubfilter im Meshdesign.
                            Das Gehäuse steht auf 4 Beine, welche eine Gummischicht haben. Hier auch ein durch Schienen geführter Staubfilter, welchen man von Vorne rausziehen kann – wesentlich angenehmer, als den Filter am hinteren Ende rausziehen zu müssen, wenn alles schon steht und verkabelt ist.
                            Was mir Innen sofort aufgefallen ist, sind die beiden Montageplätze rechts vom Mainboardplatz für 2,5 Laufwerke, welche von einem bequiet! Schriftzug getrennt sind und auch die Verkabelung verstecken, was sehr gut aussieht. Die untere Blende, welches Netzteil und Verkabelung bedeckt, sind mitschicken, dreieckigen Luftlöchern verziert. An der Decke befindet sich eine vorinstallierte RGB Leiste.
                            20200613_125455.jpg20200613_125520.jpg20200613_170637.jpg20200613_125548.jpg20200613_131425.jpg20200613_131506.jpg
                            Montage
                            Das Glaspanel ist mit Thumbscrews befestigt und die Scheibe stützt sich auf Gummihalter – fällt also nicht nach abdrehen der Schrauben raus. Das hintere Panel ist ebenfalls mit Thumbscrews befestigt, welche man jedoch nicht komplett rausdreht, sondern diese bleiben am Panel.
                            Das Frontpanel ist leider zu stark befestigt – ein Tipp von mir, dieses Panel lieber nicht abziehen, wenn eine HDD läuft. Es hätte etwas einfacher sein können. Was mir aber sehr gut gefällt ist, dass hier keine Kabel am Panel hängen. Die RGB Streifen an der Front werden über Kontakte verbunden, welche sich aneinanderdrücken. Die Anschlüsse an der Front sind an einem separaten Teil befestigt.
                            Vorne befindet sich ebenfalls ein abnehmbarer Staubfilter. Das kompensiert die ungünstige Befestigung meiner Meinung nach.
                            Vorinstalliert sind drei 140mm Lüfter, welche sich hinten, oben und vorne befinden. Insgesamt hat man hier noch mehr Platz für ein weiteren 140mm Lüfter oben und zwei weitere vorne. Hier ist auch genug Platz für ein 240er Radiator oben oder ein 360er Radiator vorne, falls eine Wasserkühlung gewünscht ist.
                            Die vorinstallierte Lüfterkonstellation ist erfahrungsgemäß die Beste, um die niedrigste Prozessor-Temperatur zu erreichen. Ich habe den oberen Lüfter jedoch auch an die Front geschraubt, um hier auch bessere Temperaturen bei der Grafikkarte zu bekommen – Ergebnisse im späteren Verlauf.
                            Das Netzteil ist unter der Abdeckung zu montieren, was hier aber keineswegs aufwendig ist, da genug Platz vorhanden ist.
                            Die Montage des Mainboards und der Blende ist hier kinderleicht – der Platz am hinteren Lüfter ist absolut ausreichend, damit auch ein Mainboard mit IO-Abdeckung, wie bei mir, hier problemlos reinpasst.
                            Das Gehäuse bietet Platz für eine Prozessorkühlerhöhe bis zu 190mm – hier würde also auch ein riesiger Kühler, wie z.B. der Thermalright HR-02 Macho problemlos reinpassen.
                            Für die Mainboardverkabelung gibt es drei Aussparungen unter dem Mainboard, um alle Frontanschlüsse ohne Probleme zu montieren und das Grafikkartenstromkabel durchzuführen. Genau so praktische Aussparungen gibt es z.B. auch für Prozessorstromkabel oben links vom Mainboard, für Lüfterstromkabel, die sich meist in der Nähe des Arbeitsspeichers befinden und für alle Anschlüsse an der kompletten rechten Seite des Mainboards wie das Mainboardstromkabel, SATA oder USB 3.
                            2,5 Zoll SSDs/Festplatten sind einfach den beiden erwähnten Plätzen rechts vom Mainboard montierbar. Es könnten sogar noch zwei weitere 2,5 Zoll Laufwerke hinter dem Mainboard montiert werden. 3,5 Zoll Festplatten können im Festplattenkäfig montiert werden, welchen ich aber nicht verwendet habe.
                            Für die Datenanschlüsse am Frontpanel benötigt das Mainboard ein USB 3.1 Front-Panel/Internen Anschluss (USB C) und einen USB 3.0 Anschluss (USB A). Leider hatte mein Mainboard nur ein 3.0 Anschluss, aber es ist auch schon etwas älter. Da die im Gehäuse und am Frontpanel verbauten Belichtungsleisten adressierbar (steuerbar) sind, benötigt man für dieses Feature auch einen ARGB Anschluss am Mainboard. Kein Grund zur Sorge, falls ein solcher Anschluss nicht vorhanden ist, gibt es ja einen Knopf, um die Beleuchtung manuell zu ändern. Die Beleuchtung benötigt Strom durch ein SATA-Stromkabel. Die restlichen Anschlüsse sollten bei jedem Mainboard vorhanden sein. Alle Front-Kabel sind lang genug, um diese problemlos zu verbinden, aber auch um die Kabel ordentlich zu verlegen.
                            20200613_130946.jpg
                            Um PCI Karten wie eine Grafikkarte zu verbauen, können die insgesamt 7 Blenden einfach durch Thumbscrews ab- und wieder anmontiert werden. Die Montage der Grafikkarte also auch problemlos.
                            Für das Kabelmanagement sind schon mehrere Kabelbinder mit Klettverschluss angebracht. Das Gehäuse biete hier mehr als genug Platz um sämtliche Kabel problemlos, aber auch ordentlich zu verlegen und lässt auch keine Wünsche offen. Am hinteren Sidepanel ist innen auch eine Stoffmatte verklebt, sodass keine Kabel sich direkt gegen das Panel drücken, falls es hier doch mal etwas eng wird.
                            20200621_221000.jpg20200613_170740.jpg
                            Leistung
                            Um das Meshdesign und die 140mm Lüfter auf die Probe zu stellen, habe ich vor und nach meinem Hardwareumbau noch mehrstündige Gamingsessions gehalten und die Höchsttemperaturen festgehalten. Hierbei vergleiche in die Temperaturen mit meinem vorherigen Gehäuse „NZXT H440 V2“, beidem ich die gleiche Lüfterkonstellation hatte, jedoch mit vorinstallierten 120mm Lüfter. Mein altes Gehäuse befindet sich im gleichen Preissegment und ist ebenfalls ein MIDI Tower.
                            Um einen möglichst fairen Vergleich zu bekommen, müsste ich die Lüftergeschwindigkeiten eigentlich auf 100% stellen. Da ich dies im Alltag jedoch niemals so machen würde, habe ich mich dazu entschieden, die Lüfterkurven so anzupassen, dass mich die Lautstärke nicht stört. Ich habe die Wärmeleitpaste des Prozessorkühlers nicht gewechselt (bzw. den Kühler gar nicht abmontiert), da ich dies vor einigen Wochen schon gemacht habe.
                            Hier die Ergebnisse
                            temps.png
                            Die Temperaturunterschiede nehmen zwar in diesem Maße keinen Einfluss auf die eigentliche Leistung des Computers, hier geht jedoch bequiet als Sieger hervor.
                            Fazit
                            Momentan liegt der Preis dieses Gehäuses bei etwa 100 ¤, was ich als gerechtfertigt sehe. Das Gehäuse bietet eine sehr gute Ausstattung, wie z.B. die drei 140mm Lüfter, die Möglichkeit für große Radiatoren, viel Platz für Kabelmanagement und abnehmbare Staubfilter. Zusätzlich ist die Verarbeitung der Teile sehr gut, von scharfen Kanten ist hier nichts zu sehen und die weiße Lackierung ist lückenlos. Die Optik ist ebenfalls grandios, denn vor allem die RGB Leiste und die vorderen Beleuchteten Elemente sehen in der verschiedenen Farbmodis sehr gut aus. Nicht zu ignorieren sind auch die 3 Jahre Garantie, abgesehen davon, dass es eher unwahrscheinlich ist, dass die elektronischen Bauteile in diesem Zeitraum den Geist aufgeben.
                            Die einzigen Dinge, die mich stören, ist die niedrige Anzahl an USB-Schnittstellen am Frontpanel sowie ist das stark klemmende Frontpanel, wobei ich dieses Teil nun auch nicht allzu oft abnehmen werde.
                            Im Großen und Ganzen empfehle ich diese Gehäuse aufgrund von Ausstattung, Verarbeitung und vor allem der Optik weiter.

                            Leider darf man nur 10 Bilder pro Beitrag anhängen. Deswegen wollte ich euch alle meine Bilder über meinen OneDrive teilen (ich hoffe externe Links sind erlaubt ): Microsoft OneDrive - Access files anywhere. Create docs with free Office Online.
                            Virus Scan falsch jemand skeptisch ist : VirusTotal

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                            • #15
                              Pure Base 500DX Weiß

                              Auch ich möchte mich zunächst einmal herzlich bei Mindfactory und be quiet! für die Teilnahme an der „Testers Keepers“ Aktion vom be quiet! Pure Base 500DX in weiß bedanken. Ich persönlich hatte ohnehin ein Auge auf dieses Gehäuse geworfen, da ich zu einem modernen Gehäuse mit RGB Beleuchtung, gutem Luftstrom und einem aufgeräumten inneren wechseln wollte, vor allem da ich demnächst und in Zukunft ohne große Probleme Mainboard und CPU wechseln können wollte.

                              Vorab das System, welches in das Pure Base 500DX eingebaut wurde:
                              Seasonic Focus PX 650W PSU
                              Intel I5 6600k @ 4.5GHz CPU
                              Asus Z170-A Mainboard
                              Alpenföhn Brocken Eco 2 CPU Cooler
                              Corsair Vengeance RGB Pro 16GB 3200Mhz Cl16 RAM
                              EVGA GTX 1070 FTW GPU
                              250GB Samsung Evo 860 SSD
                              500 GB Samsung Evo 860 SSD
                              1TB Western Digital Blue HDD
                              ADATA XPG SX8200 Pro 1TB M.2 SSD

                              Design (4/5):
                              Mit seiner Mesh-Front und den beiden RGB Streifen gehört dieses Gehäuse wohl eher zu den dezenteren Designs, allerdings finde ich das hier weniger durchaus mehr ist, da ich viele andere RGB Beleuchtungen an der Front eher als übertrieben empfinde. Nicht nur die RGB Streifen setzen schöne Akzente, sondern auch der Kontrast zwischen dem weißen Gehäuse und einzelnen schwarzen Elementen. So finden wir bei der weißen Version ein schwarzes Frontpanel, einen schwarz umrandeten oberen Staubfilter und die drei bereits verbauten schwarzen 140 mm Pure Wings. Dieses überwiegend weiße Design mit vereinzelten schwarzen Akzenten ist für mich ein ebenso ein gelungenes Design wie bei den Sturmtruppen von Star Wars. Im inneren wartet das Gehäuse zusätzlich mit einem RGB Strip hinter dem Glasfenster auf, wodurch auch der Innenraum schön beleuchtet wird. Ebenfalls ein Highlight ist sicherlich die rechtsseitige Blende fürs Kabelmanagement, auf der für den Innenraum zwei sichtbare SSDs montiert werden können, wodurch diese ebenfalls Elegant präsentiert werden können. Meine zwei Samsung 860 Evo SSDs passen durch ihr schwares Design jedenfalls gut ins Gehäuse, wobei eine kleine Blende mit „be quiet!“ Schriftzug gekonnt die Kabel versteckt. Persönlich war ich hin und her gerissen zwischen der schwarzen und weißen Variante des 500DX, allerdings kommt gerade bei der weißen Version die RGB Beleuchtung schön zur Geltung. Unter der Netzteilabdeckung wird außerdem ein HDD Käfig versteckt, in dem zwei 3,5 Zoll Laufwerken verbaut werden können. Hinter dem Mainboard können außerdem zwei 2,5 Zoll Laufwerke verbaut werden und ein gutes Kabelmanagement rundet das Gesamtpaket gekonnt ab.
                              Beim Design liegen leider auch meine größten Kritikpunkt an diesem Gehäuse: Die Mainboardhersteller setzen häufig auf vorinstallierte IO Shields, welche in der Regel mehr oder weniger schön designt wurden und über Schriftzüge und RGB Beleuchtung verfügen. Diese werden jedoch leider durch den hinteren Lüfter optisch verdeckt, da Mainboard und Lüfter bündig an der Rückseite vom Gehäuse montiert werden. Dies hätte vermieden werden können (und wurde auch bei uralten PC Gehäusen schon vermieden), indem nur der Lüfter bündig an der Rückseite montiert wird, Mainboard, Backpanel und PCIe Öffnungen jedoch etwa um 2 cm ins Innere versetzt werden.
                              Schade ist auch die Anzahl an spendierten USB-Ports am Frontpanel. Hier nur einen USB-C Anschluss und einen USB-A Anschluss zu gewähren ist bei einem Preis von 100¤ zu wenig und es gibt viele Gehäuse für unter 60¤ die einfach mehr bieten. Bei Bedarf noch einen USB-Hub kaufen zu müssen treibt den Preis im Zweifelsfall weiter nach oben.
                              9 fertig.jpg10 fertig Innenraum.jpg

                              Verarbeitung (5/5):
                              Die Verarbeitung sollte im Allgemeinen als Hochwertig angesehen werden. Die Haptik gefällt bei diesem Gehäuse einfach, da es trotz den fast 8 kg einen stabilen Eindruck macht. Super ist, dass alle verschraubten Komponenten über Rändelschrauben verfügen, welche am Gewinde gehalten werden und somit nicht verloren gehen können. Auch die Staubfilter machen einen sehr guten Eindruck. Der obere Staubfilter ist weiß gefärbt, wird über magnetische Ecken am Gehäuse gehalten und verfügt über runde, im Durchmesser 1 mm große Öffnungen. Die weiße Mesh-Front verfügt über runde, etwa 1.2 mm große Öffnungen und kann durch einen leichten Ruck entfernt werden. Die Front selbst verfügt über 3 Pins welche im geschlossenen Zustand auf 3 Kontakte am Gehäuse treffen und somit zu einer gut durchdachten, kabellosen Beleuchtung der beiden RGB Streifen führen. Hinter der Front kommt ein feiner schwarzer Staubfilter mit rechteckigen 1 mm großen Öffnungen zum Vorschein. Dieser Staubfilter wird links eingehakt und rechtsseitig durch einen leichten Magneten gehalten. Unter dem Gehäuse kann bei entfernter Front auch ein identischer Staubfilter hervorgezogen werden. Die Wahl von Mesh-Elementen und Staubfiltern stellt hierbei einen guten Airflow sicher, wobei die Filter durch die einfache Entfernung einfach zu reinigen sind. Auf der rechten Gehäuseseite ist zusätzlich eine Dämmmatte verbaut um die Lautstärke des Gehäuses zu reduzieren und die Glasscheibe wird relativ simpel, jedoch effektiv, über 4 Rändelschrauben gehalten.
                              Kleiner Wehrmutstropfen: Die Rändelschrauben hinterlassen schnell spuren am weißen Gehäuse, entweder durch Farbabrieb oder zerkratzen der weißen Farbe.
                              3 Rändelschrauben Glasfenster.jpg4 Front und alle Staubfilter.jpg

                              Montage (4/5):
                              Das Bereits erwähnte Kabelmanagement ist beim 500DX wirklich sehr gut ausgereift. Über Klettverschlüsse können die Kabel gebündelt werden und auch die Öffnungen und spalte sing gerade groß genug um alle Kabel zu bändigen, zum Mainboard zu führen und sie gleichzeitig zu verstecken. Ziemlich fummelig empfand ich jedoch den Spalt an der Oberseite vom Mainboard, für die CPU Stromstecker. Hier hätte ein wenig mehr Platz gutgetan.
                              Der Modulare Aufbau ist sehr überzeugend. So können HDD-Käfig, Befestigungsrahmen vom Netzteil, die rechte Blende mit 2 SSD Plätzen und die hinter dem Mainboard liegende Blende mit 2 SSD Plätzen durch Rändelschrauben vor dem Zusammenbau entfernt entsprechend einfach wieder eingesetzt werden, wodurch die Montage zu einem Kinderspiel wird. Auch die Lüfter können leicht ausgebaut oder erweitert werden, wobei der HDD-Käfig sogar versetzt werden kann, um z.B. einem 360er Radiator einer AIO Wasserkühlung den benötigten Platz zu schaffen. Dem Gehäuse liegen ansonsten ausreichend Kabelbinder und Schrauben fürs Mainboard, HDDs und SSDs bei.
                              1 Lieferumfang.jpg6 Modulare Bauteile.jpg7 Kabelmanagement.jpg8 fertig Kabelmanagement.jpg

                              Das Handbuch ist (mit Abstrichen) eine gute Hilfe. Die einzelnen Arbeitsschritte sind hier bildlich dargestellt und die jeweils gemeinten Komponenten orange eingefärbt, so dass auch ein Laie beim Verbauen gut zurechtkommen würde. Im Handbuch werden jedoch bloß die äußeren USB-C, USB 3.0 und HD Audio Anschlüsse, sowie der LED Switch Button aufgeführt. Gewünscht hätte ich mir jedoch eine Darstellung und Erklärung der vorinstallierten Verkabelung und der jeweiligen Kabel und Stecker fürs Mainboard, da hier z.B. nicht nur der RGB Stecker für die Steuerung, sondern zusätzlich noch ein SATA-Stromkabel verbunden werden muss. Dies wirkt wie Erbsenzählerei, allerdings befand es be quiet! auch für nötig die Schrauben, Klettverschlüsse und Kabelbinder bildlich darzustellen und da erwarte ich auch eine Erklärung zur Verkabelung. Ein Handbuch sollte das komplette Produkt erklären, sonst ist es kein gutes Handbuch.
                              2 Anschlüsse und Handbuch.jpg

                              Leistung (5/5):
                              Mitgeliefert werden 3 Verbaute 140 mm Pure Wings 2 Lüfter, welche eher zu be quiet!‘s Mittelklasse gehören und leider nur über 3-Pin angeschlossen werden, jedoch schon ab Werk eine gute Kühllösung darstellen. Getestet habe ich die CPU Temperatur meines alten Systems (Asus Z170-A, I5 6600k @ 4,5 Ghz, Alpenföhn Brocken Eco) unter Last durch Prime95, wobei mein altes Bitfenix Shinobi Gehäuse hier schnell auf 90-100°C kletterte, da dieses an der Vorderseite nur über etwa 1.5 cm große Schlitze die Luft gezogen hat. Mit dem Pure Base 500DX sehe ich hier nur noch Temperaturen von 80-85°C, somit ein echter Gewinn durch den guten Airflow. Auch die Lautstärke hält sich in Grenzen, welche ich unter Last als ein wahrnehmbares Rauschen beschreiben würde. Durch Hinzufügen meiner vorhandenen be quiet! Silent Wings Lüfter lässt sich die Leistung und Geräuschkulisse sicherlich noch etwas verbessern, allerdings ist die Leistung ab Werk wirklich zu empfehlen.
                              5 Innenraum leer.jpg

                              Preis/Leistungsverhältnis (5/5):
                              Mit einer UVP von 99,90¤ und sehr guten Ergebnissen in allen Testbereichen ist das Pure Base 500DX definitiv ein Preis/Leistungssieger in seiner Klasse. Ganze 3 mitgelieferte 140 mm Lüfter, guter Airflow, geringe Lautstärke, modularer Aufbau und RGB Beleuchtung lassen kaum wünsche Offen und stellen ein tolles Komplettpaket dar.
                              Für ein größeres Gehäuse, mehr Erweiterungsmöglichkeiten und Support mehrerer großer Radiatoren müsste man dementsprechend mehr Geld ausgeben, jedoch ist der Airflow bei diesem Gehäuse bereits erstklassig, so dass die „pure“ Leistung vom Pure Base 500DX niemals einen Grund darstellen würde, ein teureres Gehäuse zu wählen.

                              Fazit (5/5):
                              Das Pure Base 500 DX stellt definitiv ein ausgezeichnetes Komplettpaket dar, da es durch Airflow, RGB und Preis/Leistung besticht.
                              Der modulare Aufbaue machte die Montage zu einem Kinderspiel und der aufgeräumte Innenraum wird den Wechsel von einem Mainboard, oder anderer Komponenten, ebenfalls sehr einfach gestalten. Die Kühlleistung überzeugt durch Airflow und mitgelieferter Lüfter, wobei die Lautstärke angenehm Leise bleibt. Auch die Optik ist sehr gut, wobei die Präsentierung von 2 SSDs im Innenraum für mich ein Highlight darstellt und somit für ein sehr empfehlenswertes Komplettpaket sorgt.
                              Ärgerlich ist hingegen und die Position des hinteren Lüfters, da dieser die IO Blende des Mainboards im Innenraum verdeckt. Hier hätte be quiet! beim Design mehr Acht geben können. Dass es auch anders geht, beweist be quiet! mit seinen anderen Gehäusen selbst. Sowohl das Pure Base 600 als auch das Dark Base 700 platzieren beispielsweise das Mainboard etwas weiter vorne und somit versetzt zum hinteren Lüfter. Schade, vor allem wenn man bedenkt wie viel so ein Mainboard kostet. Das voll auf Design und Optik ausgelegte Pure Base 500DX verfügt somit extra über eine komplette Glasscheibe, nur um dann das IO Shield durch einen Lüfter zu verdecken.
                              Wem dieses optische Manko und die geringe Anzahl an USB-Ports nicht stören, kann jedoch bedenkenlos zugreifen, denn be quiet! ist mit dem Pure Base 500DX ein erster Auftakt bei Airflow Gehäusen gelungen.

                              Pro:
                              -Solide Verarbeitung
                              -Modularer Aufbau und Luftfilter
                              -Sehr guter Airflow ab Werk durch mitgelieferte Lüfter
                              -Ausgezeichnetes Preis/Leistungsverhältnis

                              Kontra:
                              -hintere Lüfterposition verdeckt IO Shield im Innenraum
                              -jeweils nur ein USB-C und USB-A Anschluss sind zu wenig.

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