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Testers Keepers mit NZXT H1

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  • Testers Keepers mit NZXT H1

    Hier könnt Ihr die Reviews der Testers Keepers Aktion mit dem NZXT H1 2021 Gehäuse vom 14.06. - 20.06.2021 finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam


    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  • #2
    Heute kam das NZXT H1 bei mir an! Ich habe es sofort ausgepackt und mein jetzigen Computer in das neue Gehäuse eingebaut.


    Mein alter Computer hatte folgende Specs:


    Gehäuse: CoolerMaster NR200P

    Prozessor: Ryzen 5 3600

    CPU-Kühler: Scythe Mugen 5 [Rev. B] | CPU-Kühler

    PSU: Corsair SF450 450 Watt PC-Netzteil | 80PLUS Platinum | SFX12V

    GPU: EVGA GeForce RTX 3070 FTW3 ULTRA GAMING, 08G-P5-3767-KR

    Mainboard: Gigabyte B550I AORUS PRO AX Mainboard Sockel AM4

    RAM: 16GB (2x 8192MB) Patriot Viper 4 rot DDR4-3200 DIMM CL16-18-18-36 Dual Kit


    Folgende Komponenten habe ich nicht übernommen, weil sie obsolet wurden, da ein Ersatz bei dem H1 dabei ist:


    Gehäuse: CoolerMaster NR200P

    CPU-Kühler: Scythe Mugen 5 [Rev. B] | CPU-Kühler

    PSU: Corsair SF450 450 Watt PC-Netzteil | 80PLUS Platinum | SFX12V


    Für mich war die grosse Frage, ob meine GPU reinpassen wird, da laut Internet diese nicht reinpassen sollte. Ebenfalls habe ich durch Recherche erfahren, dass die Temperaturen schlechter sein sollen als bei dem NR200P. Aber zuerst, schauen wir uns die Verpackung an.



    Verpackung

    Die Verpackung selber ist schon relativ kompakt. Das Case ist in der Tat so gut verpackt, dass ich Probleme hatte, es aus der Verpackung zu bekommen ohne den Karton zu zerreissen. Mit Hilfe meines Mitbewohners, hab ich es aber dann doch ohne Schaden am Karton rausbekommen.


    Montage

    Auf erstem Blick findet man keine Anleitung. Bei genauerem Betrachten sieht man lediglich paar Sticker auf dem Case welche numeriert sind. Diese beschreiben in welcher Reihenfolge welches Element man am Gehäuse entfernen soll um es zu demontieren. Dies geschieht dann auch ohne Schraubenzieher durch kurzen Ziehen. Sehr praktisch! Der Schliess/Öffnen-Mechanismus fühlt sich auch sehr hochwertig an. Verglichen zum NR200P bin ich da schon mal glücklicher, da dort diverse Klammern schnell kaputt gingen.


    Das Mainboard ist sehr schnell und einfach montiert. Reinschieben, anschrauben, fertig.


    Die GPU allerdings erforderte eine Demontage vom Top-Panel, also der Metallplatte, die die Front IOs haust. Danach passt die GPU aber ziemlich gut rein. Hat mich sehr positiv überrascht, da die EVGA 3070 FTW3 eine der grössten 3070er ist. Top!!!


    Die Montage des AiO lief auch super einfach. Quasi, die Montageschiene austauschen mit der mitgelieferten Schiene für meinen AMD Prozessor und einfach anschrauben.


    Nun Case zusammenstecken und Kabel ran! Die Kabel werden von unten an das Case gesteckt. Etwas unhandlich, da man das Case entweder anheben oder auf die Seite legen muss um die Kabel richtig anzustecken. Das ist blöd wenn man Kabel öfter umstecken muss (z.B. wegen Transport oder Umstecken von Peripherie. Kann man NZXT allerdings nicht übel nehmen: Bei so einem Case lässt es sich nicht anders lösen.


    Blöd bei mir: Mein Mainboard hat keinen Stecker für das Front Panel USB-C. Der bleibt wohl tot bei mir, bis ich mir einen internen Adapter gekauft habe


    Verarbeitung und Qualität:

    Das Gehäuse wirkt extrem hochwertig. Ich kann ehrlich gesagt absolut nix an der Verarbeitung aussetzen. Extrem gut.

    Man merkt die Liebe zum Detail. Die AiO Kabel sind auf die perfekte Länge geschnitten, die PSU Kabel liegen schon genau dort wo sie sein sollten. Man muss sie eigentlich nur noch anstecken. Kabelmanagment wird dadurch für einen bereits gelöst.

    Allerdings hätte ich mir bei dem Preispunkt gewünscht, dass die PSU Kabel gebraidet wären. Allerdings sind sie modular!

    Ob das Case allerdings noch in Flammen aufgeht, wie die 2020 Version, kann ich nicht sagen. Werde das ehrlich gesagt auch nicht testen.



    Laufstärke

    Der PC kommt mir sehr leise vor. Die vorinstallierte PSU ist erstaunlich leise. Allerdings: Die Pumpe hat ein ganz leises Summen. Man merkt es, wenn das Zimmer sonst komplett still ist. Vielleicht ein Problem für Leute, die den PC auch über Nacht angeschalten im Zimmer stehen haben.



    CPU-Temperaturen


    Je nachdem wie stark man den Radiator des AiO einstellt ist die CPU bei Desktopbetriebt zwischen 50 und 60 Grad, wobei 50 Grad der Lüfter permanent an ist (und dadurch Geräusche entstehen), bei 60 Grad nahezu lautlos. Man hört lediglich das Summen der Pumpe. Wenn ich League of Legends spiele, geht es bei der letzteren Einstellung auf bis zu 75 Grad hoch. Die Temperaturen würde ich im schlechteren Bereich ansiedeln. Schade!


    GPU-Temperatur

    Beim ETH Mining mit Glas komme ich auf 55 - 56 Grad. Ist okay. Nehme ich das Glas ab, sinkt die Temperatur auf 53 Grad. Zum Vergleich: das NR200P kam auf 54-55 Grad (mit Glas) bzw. 51 Grad (ohne Glas). Also schon mal schlechter, aber nicht schlecht meiner Meinung nach.

    Beim League of Legends zocken komme ich 56 Grad. Das NR200P war bei 54 Grad. Dementsprechend bin ich zufrieden, auch wenn es bei diesem Kriterium wohl ein Downgrade bei mir war.


    Was ich mir an Verbesserung wünsche

    Das Case ist sehr kompakt allerdings gibt es auch dadurch Abstriche. Die CPU wird relativ heiß, die GPU Temperaturen könnten niedriger sein. Das Anbringen von zusätzlichen Fans ist sehr schwierig, und nur mit Einbußungen möglich. Ich hätte mir gewünscht, dass das Case zumindest so groß ist, dass man noch extra Fans anbringen kann. Ja es schadet der Kompaktheit, bringt aber einen so grossen Mehrwert, vor Allem für extreme Gamer. Ebenso hätte ich mir gewünscht, dass man anstatt der Glas-Front auch eine Meshwand dazugeliefert bekommt. So könnte man sogar die Temperatur ohne weitere Fans verbesserm.



    Fazit

    Das Gehäuse ist top verarbeitet und mit Liebe zum Detail designt! In ein so kleines Case passen auch große Grafikkarten. Die bereits enthaltenen Komponenten wirken sehr hochwertig, allerdings nicht high-end. Die Temperaturentwicklung im Case ist okay-gut, top allerdings nicht. Wem das wichtig ist, würde ich wohl eher zum NR200P oder zum SSUPD Meshlicious raten. Wer frequent Kabel aus- und anschliesst, muss wissen, dass es hier eher umständlich ist.

    Alles in allem bin ich dennoch sehr zufrieden, da ich kein extremer Gamer bin und deswegen nicht auf weitere Fans angewiesen bin. Die Kompaktheit und Optik des Systems gefallen mir sehr. Vor allem, weil es einen so kleinen Footprint hat, wird es auf nahezu jeden Tisch passen.


    Alternativen

    Wenn nach einem Small Form Factor PC geschaut wird, würde ich mir definitiv folgende Cases anschauen:
    1. CoolerMaster NR200P: Etwas größer aber deutlich vielseitiger, bessere Temperaturen und dazu sehr guter Preis
    2. SSUPD Meshilicious: Sehr guter Preis, deutlich bessere Temperaturen, etwa gleiche Grösse.

    Auf den Bildern habe ich das NR200P zum Vergleich dazu gestellt.
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    • #3

      Testbericht



      In diesem Bericht bedanke ich mich bei Mindfactory und auch NZXT für die Möglichkeit, dass aktuell neue H1 Mini-ITX-Gehäuse testen zu dürfen.

      In diesem Bericht werde ich nur auf meine eigenen Erfahrungs- und Testergebnisse eingehen. Zuerst beschreibe ich euch die allgemeinen Daten und Fakten. Danach werde ich euch alle Begebenheiten und auch Details darstellen und auch meine PERSÖNLICHE Meinung zu dem Produkt näher bringen und zum Schluss wird alles zusammengefasst.

      Hierbei weise ich dringend auf die beigefügten Bilder hin.


      Mit dem neuen `H1 hat NZXT eine weitere Version des kompakten, aber trotzdem eleganten Mini-ITX-Gehäuse auf dem Markt gebracht. Dabei sind sie an einem gut durchdachten Konzept gestoßen, denn durch die bereits eingebauten Komponenten wie die AiO-Wasserkühlung und dem Netzteil braucht man sich um solche Dinge keinen Kopf mehr zu machen. Zusätzlich bietet das Gehäuse ein vorinstalliertes und ausgeklügeltes Kabelmanagement. Dies sorgt dadurch für ein einfaches und sauberes einbauen der anderen Komponenten wie Grafikkarten und auch Motherboard. Aber kommen wir doch mal zu den eigentlichen Fakten. Mit seinen 6,53Kg und den Maßen von 187mmx387,7mmx187,6mm (BxHxT) ist dieses Gehäuse einfach kaum zu sehen und auch leicht zu transportieren. Wer also es dezent, aber dennoch leistungsstark haben möchte, kann die H1 als eine gute Alternative sehen. Zusätzlich bietet der gut durchdachte strukturelle Aufbau mit seinen Lüftungslöchern an drei Seiten für ordentlich viel Luft zum kühlen. Die Front ist, wie man auch auf den Bildern sehen kann, komplett aus Glas gefertigt und ist auch abnehmbar.

      Aktuell gibt es die H1 in den Farben Schwarz und auch Weiß und das Gehäuse ist komplett aus Stahl gefertigt.



      Kommen wir nun zu den Details. Im Grunde ist das Gehäuse in nur 3 kleinen Schritten bedienbar. Dabei nehmen wir die Stirnseiten ab und ziehen dann den anderen Teil vom Gehäusemantel nach oben hin ab, zum Schluss öffnen wir noch die Klappe, um an die Anschlussstellen zu kommen. Die Glasseite besitzt einen getönten Außenring in der sich, wie auch bei NZXT bekannt, das Logo befindet. Die linke und rechte Seite ist wie oben bereits beschrieben gelocht und haben innen einen Staubfilter, welcher mit Magneten angebracht ist. Meiner Meinung nach ist dies besonders gut verbaut, da durch einen einfachen Handgriff die Filter zu entnehmen und abzuwaschen sind. Leider sind die Stirnseiten nicht mit Magneten befestigt, sondern mit kleinen Noppen und einer Spannvorrichtung, in der die Noppen eingeführt werden. Dies hat zwar einen besseren und festeren halt, jedoch sehe ich das Problem, das mit der Zeit und der Häufigkeit des ab- und anmontieren die Spannvorrichtung aus Plastik sich ausdehnen könnte und somit die Seiten nicht mehr halten könnten. Jedoch muss dazu gesagt werden, dass dies meckern auf aller höchstem Niveau ist.

      Auf der Oberseite haben wir den Powerbutton einen USB-A-, einen USB-C- und einen Klinkenanschluss. Hier sehen wir, wie sehr sich die Oberseite an das ganze Gehäuse und auch an das ganze Konzept anpasst, denn durch den Aufbau der Anschlussstellen, verliert das Gehäuse nicht seine Merkmale, dezent und trotzdem edel und hochwertig zu wirken. Und auch hier sind, danke der guten Vorbereitung, die Leitungen bereits vorinstalliert und warten nur auf einen Anschluss.

      Kommen wir nun zum Inneren. Nachdem alle Blenden entfernt wurden, können wir direkt in das Innere Einblicken und stellen fest wie ordentlich und aufgeräumt das ganze Innere eigentlich ist. Hier können wir sofort ein Zweikammersystem entdecken. Auf der einen Seite befindet sich der Steckplatz für die Grafikkarte, welche dank des Luftfilters immer mit Frischluft beliefert wird und auf der anderen Seite gibt es Platz für alle anderen Komponenten und das ausreichend, wie ich in meiner Testphase festgestellt habe. 2x 2,5 Zoll Laufwerke können dank des Federmechanismus einfach und bequem eingeschoben werden. Natürlich bleibt dabei noch jede Menge Stauraum für die weiteren Teile. Dafür werden bei der AiO-Wasserkühlung nur zwei kleine Schrauben gelöst und das Kühlsystem nach vorn aufgeklappt. Dadurch öffnen sich neue Sicht und es kann relativ einfach das ganze System aufgebaut werden. Kommen wir nun zum Kabelmanagement und ich muss sagen ich bin äußerst überrascht und auch positiv verwundert zugleich, denn wenn man sich das Kabelmanagement anschaut, so fällt in erster Linie auf, das die wichtigsten Leitungen bereits ordentlich und sauber vorinstalliert sind. sollte man nicht einige Anschlüsse nicht benötigen, kann dank des voll modularen Netzteils separiert werden. Zusätzlich sind die restlichen Leitungen bereits eingesteckt, gut verstaut und warten nur noch auf den Anschluss. Ein weiteres Feature ist die Leitungslänge. denn betrachtet man sich die Länge genauer, so fällt einem beim Einbau der Teile auf, dass die Längen ideal vorinstalliert sind.

      Kommen wir nun zu meinem Fazit. Ohne jetzt bewertend zu klingen, muss ich PERSÖNLICH sagen, dass mich das H1 Mini-ITX-Gehäuse von NZXT sehr überrascht hat und ich sehr zufrieden über diese Glanzleistung bin. Angefangen vom ausgeklügelten Platzmanagement welche natürlich besonders wichtig bei Mini-ITX Gehäuse sind. dabei hat sich NZXT echt Gedanken gemacht, denn trotz der Größe ist Platzmangel ein Fremdwort für das Gehäuse (natürlich mit den dazugehörigen Komponenten). Wenn wir uns dann och die Anfertigung anschauen, erkennen wir eine sehr gute Verarbeitung mittels Metallrahmen und Glas front, was das ganze Gehäuse sehr robust und auch hochwertig wirken lässt. Zudem kommen wir noch einmal auf das Kabelmanagement zu sprechen. Die ist in meinen Augen einfach nur ideal, denn aufgrund des vorinstallierten Kabelmanagement und der bereits richtigen Länge kann ich mich ganz entspannt auf das Einbauen der Anderen Komponenten konzentrieren und muss mir über das Verlegen der Leitung und das Verstauen der überstehenden Leitung keine Gedanken mehr machen. und dank des bereits eingebauten voll modularen Netzteils und der AiO-Wasserkühlung habe ich bereits zwei Systeme, die ich ganz bequem von der Checkliste abhaken kann.

      Jedoch gibt es auch etwas Negatives zu besprechen und das sind die Plastiknoppen an den Stirnseiten. Leider fehlt mir dazu der Langzeit Test, um genaueres sagen zu können jedoch sehe ich halt in Zukunft einen Verschleiß der Spannbacken (ebenfalls aus Plastik). Jedoch ist die wie bereits angesprochen meckern auf höchstem Niveau



      Zum krönenden Abschluss möchte ich einmal über das ganz große Thema Preis-Leistungsverhältnis sprechen. In meinen Augen ist der Preis gerechtfertigt und auch akzeptabel, denn wer einen guten Mini-ITX haben möchte kann sich dank der guten Verarbeitung und den vorinstallierten Komponenten beruhigt auf das H1 vertrauen.
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      Zuletzt geändert von Sebbl_Sab; 08.07.2021, 13:23.

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      • #4
        Als einer der ausgewählten Produkttester war es mir möglich 14 Tage das neue Gehäuse von NZXT: H1 zu testen. Hierbei durfte ich das ITX-Gehäuse in der Farbe schwarz testen. Um es gut zu erproben, habe ich einen Gaming-PC hinein gebaut. Für die Bewertung werde ich auf folgende Punkte eingehen.
        Design
        Verarbeitung
        Montage
        Leistung
        Preis-/Leistungsverhältnis
        Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich

        Design:
        Das Design ist schlicht, jedoch trotzdem sehr ansprechend und elegant. Das Gehäuse hat auf drei Seiten eine Metall-Mesh-Wand und auf der vierten eine Tempered Glas-Scheibe. Zwei Wände, durch die Luft von der AiO-Wasserkühlung und der Graphikkarte eingesaugt werden, haben Staubfilter hinter dem Mesh. Bei der hinteren wurde auf den Filter verzichtet, da bei normalem Aufbau hier die Luft austritt. Durch die Glasscheibe lässt sich ein Blick seitlich auf die Graphikkarte und den Prozessor werfen, um jedoch einen schönen Blick darauf werfen zu können sind LEDs im Gehäuse notwendig, da es im Inneren sonst recht dunkel ist. Das Netzteil ist gut über dem Mainboard platziert. Die Kabel vom Netzteil sind zwar auf der Glasseite, jedoch ist eine kleine Platte vor den Kabeln, so dass man diese nicht sieht. Das Gehäuse ist in zwei Kammern aufgeteilt. In der einen Kammer ist nur die Graphikkarte und der Rest, also Mainboard und alle weiteren Komponenten befinden sich in der zweiten Kammer.

        Verarbeitung:
        Das Gehäuse sieht sehr gut verarbeitet aus. Die Haptik der Oberfläche ist sehr angenehm. Das Gehäuse selbst ist ohne Schrauben gebaut. Alles ist mit einem Stecksystem an das Skelett angebaut. Dies ist zwar schön anzusehen, da man keine Schrauben sieht, jedoch habe ich leichte Zweifel, was passiert, falls die Stecker in der Zukunft ausleiern. Für mich wären ein paar versteckte Schrauben eine Sicherheit gewesen.

        Montage:
        Zum Thema Montage muss gesagt sein, dass man ohne die Anleitung und Englisch Kenntnisse etwas länger benötigen könnte, um das Gehäuse zu verstehen. Die Anleitung ist im Gehäuse, somit sind Aufkleber auf dem Gehäuse, auf denen Öffnungsinstruktionen draufstehen. Das ist der einzige Weg am Anfang zu verstehen, wie es geöffnet werden kann. Die Sprache auf den Aufklebern ist Englisch. Um an die Anleitung zu kommen, müssen zuerst die äußeren Wände entfernt werden, was durch ein Abziehen dieser möglich ist. Die Anleitung ist für den weiteren Aufbau wichtig, da sie unter anderem ein weiteres Suchen der Sticker unnötig macht und auch die Beschreibung der Wasserkühlung beinhaltet. Nun zur eigentlichen Montage: Um das Mainboard einzubauen kann der Kühlkörper und Lüfter herausgeklappt werden und so hat man viel Platz dieses einzubauen. Man muss zuerst alles auf dem Mainboard anschließen und zum Schluss kommt der CPU-Kühler auf den Prozessor. Alle Kabel vom Netzteil sind schon vorverlegt und die meisten Kabel besitzen die perfekte Länge und im Gehäuse sind sie sehr gut vorverlegt. In dem Gehäuse ist es leicht, ein gutes Kabelmanagement zu realisieren. Zum einen, weil schon viele Kabel vorverlegt sind und zum anderen, weil viele Haken und auch Klettverschlussbänder bereits im Gehäuse vorhanden sind, um die Kabel zu ordnen. Die Graphikkarte wird mit einem Riser Kabel direkt hinter ein Mesh des Gehäuses gebaut, dort können die Lüfter direkt die Luft der Umgebung anziehen. Bei meiner Graphikkarte (Asus ROG Strix GeForce GTX1070-O8G Gaming) mit den Abmessungen 135 x 40 x 300 mm gab es etwas Probleme. Der Stecker für den Powerschalter des Systems ist in der linken oberen Ecke der Graphikkartenkammer und somit wird die Abmessungsangabe der Graphikkartengröße von NZXT verständlich. Der Stecker blockiert den linken oberen Teil der Kammer und deshalb muss man aufpassen, wie breit und wie hoch die Graphikkarte ist. Mit ein bisschen Kreativität und ein bisschen Gewalt kann man eine nicht ganz passende Karte dennoch in das Gehäuse bekommen. In meinem Fall hatte ich das Glück die Graphikkarte durch kurzes Entfernen des Powerschalters doch noch rein zu bekommen.

        Leistung
        Nun komme ich zur Leistung des Gehäuses und der mitgelieferten Bauteile. Die Bauform des Gehäuses ist auf starke Komponenten ausgelegt. Hierbei ist besonders das Mesh von Vorteil, da jedes Bauteil so genügend Luft bekommt. Mit dem Gehäuse wird eine AiO-Wasserkühlung mit einem 140 mm Lüfter mitgeliefert. Die Wasserkühlung ist leistungsstark und hält meinen Ryzen 5600x auf einem kühlen Niveau. Im normalen Betrieb ist der Prozessor bei 36 °C und bei Borderlands 3, auf FullHD und 60 Hz, wird der Prozessor nur 42 °C warm. Bei einem CPU-Benchmark (hier: Cinebench R23) war der Prozessor nach 10 min bei 64 °C. Leider ist keine TDP des Kühlsystems bekannt. Ein weiteres mitgeliefertes Bauteil ist das modulare Netzteil. Dieses liefert 650 Watt und hat eine 80 Plus Gold Zertifizierung und reicht somit für eine etwas stärkere Graphikkarte aus, bei der 30er Serie etwa für die 3070er. Bei dem Netzteil ist leider nur ein Kabel für zwei Festplatten mitgeliefert, da nicht mehr 2,5“ Festplatten in das Gehäuse passen. Jedoch finde ich es trotzdem schade, dass hier nicht mehr Kabel mitgeliefert wurden, falls man doch noch eine kreative Idee für eine weitere Festplatte hätte. Weitere Anschlüsse am Netzteil sind vorhanden. Zum Schluss komme ich noch zu dem mitgelieferten Riser Kabel. Dieses war in der ersten Version des Gehäuses defekt, wurde jedoch nach Angaben von NZXT noch einmal überarbeitet und funktioniert nun einwandfrei, jedoch unterstützt es nur PCIe 3.0.

        Preis-/Leistungsverhältnis
        Beim Preis-/Leistungsverhältnis wird man am Anfang vermutlich sagen, dass das Gehäuse sehr teuer ist, jedoch werden zusätzliche Komponenten mitgeliefert. In der Lieferung inklusive sind eine Wasserkühlung mit einem 140 mm Lüfter, ein Netzteil mit 650 und einer 80 Plus Gold Zertifizierung, ein Riser Kabel und ein Adapter von Klinke auf Klinke und Mikrofon femal. Dazu ist das Gehäuse sehr schön verarbeitet, hat eine großartige Haptik und ein elegantes und schlichtes Design. Der UVP von 349,90€ ist nicht nur für das Gehäuse selbst, sondern auch für die zusätzlich mitgelieferten Komponenten. Diese sind ebenfalls sehr hochwertig und passen perfekt in das Gehäuse rein, andernfalls wäre bei einem ITX-Gehäuse eine längere Suche der Teile notwendig. Somit ist das Preis-/Leistungsverhältnis meiner Ansicht nach sehr gut, da es alles in allem ein super Rundumpaket ist.



        Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
        Ich habe bis jetzt noch keine anderen ITX-Gehäuse gebaut, jedoch fühlt sich das Material sehr wertig und robust an. Zu beanstanden ist hier vielleicht nur, dass keine einzige Schraube verwendet wurde. Das Klippsystem sieht zwar sehr robust aus, jedoch denke ich das hier eine mögliche Schwachstelle sein könnte, das lässt sich jedoch erst nach längerer Zeit sagen. Das Gehäuse selbst, das Rizer Kabel und die AiO-Wasserkühlung haben laut Herstellerseite 3 Jahre Garantie und das Netzteil 10 Jahre. Über die durchschnittliche Betriebsdauer der Pumpe lassen sich leider keine Angaben finden.

        Fazit
        Ich hatte mich sehr gefreut, dass ich Produkttester für dieses Gehäuse sein durfte, da ich schon immer ein ITX-Gehäuse und eine Wasserkühlung zum Bauen eines PCs verwenden wollte. Hierbei wurde ich von diesem Gehäuse nicht enttäuscht. Das Gehäuse ist sehr gut durchdacht und es eignet sich auch sehr zum Bau eines leistungsstarken PC. Ich muss zugeben, dass ich mich vom Preis zuerst abschrecken lassen hätte, jedoch im Nachhinein kann ich nur sagen, dass man mit den mitgelieferten Komponenten und der Verarbeitung des Gehäuses ein Produkt mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis bekommt. Es macht durch das durchdachte Design und das vorgefertigte Kabelmanagement sehr viel Spaß einen PC mit diesem Gehäuse zu bauen. Zudem finde ich es schön, da es edel und klein ist, man jedoch trotzdem die Leistung, die in dem Gehäuse steckt/stecken könnte, erahnen kann.
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        Zuletzt geändert von Pac; 09.07.2021, 22:39.

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        • #5
          Ich hatte das große Glück und durfte im Rahmen der „Testers-Keepers“- Aktion das NZXT H1 in der 2021 Version, mit der der Mangel, der durch das ursprünglichen PCIe-Riser entstand, behoben wurde, ausgiebig testen. Im Folgenden werde ich versuchen meine Eindrücke, die ich während des Zusammenbaus des Systems gesammelt habe, so akkurat wie möglich wiederzugeben. Auf diese Weise sollte mein Testbericht einen guten Überblick verschaffen, was euch mit dem Gehäuse-Bundle erwartet und ob es euren Ansprüchen gerecht wird.

          I) Design & Verarbeitung

          Dieser Punkt ist bekanntlich ein Heimspiel von NZXT und so ist es wenig überraschend, dass sich das H1 durch eine äußerst elegante, minimalistische Optik und gleichzeitig eine makellose, hochwertige Verarbeitung auszeichnet. So bin ich während des gesamten Zusammenbaus, auf keinen einzigen Produktionsrückstand gestoßen und die Hardware passte millimetergenau in die Schraubfassungen und Steckvorrichtungen. Auch die verwendeten Materialen (SGCC Stahl und gehärtetes Glas) wirkten äußerst wertig.


          II) Spezifikationen & Besonderheiten

          Trotz seines bescheidenen Volumens von knapp unter 14 Litern, passen Grafikkarten mit einer Länge bis 30,5 cm und einer Breite von maximal 2,5 Slots hinein. Das Gehäuse bietet daher beispielsweise Platz für eine RTX 3070 Founders Edition. In meinem Fall wurde lediglich eine GTX 960 von Palit verbaut, welche selbstverständlich ohne Probleme in das Gehäuse passte.

          Das NZXT H1 sticht natürlich besonders durch das bereits verbaute Netzteil und die 140mm AIO Wasserkühlung hervor. Dass genau diese Komponenten verbaut sind, ist kein Zufall, so bedürfen diese Teile nicht wirklich einer individuellen Abstimmung und sind in der vorliegenden Konfiguration sowohl für Einsteiger-, als auch Enthusiasten-Systeme bestens geeignet. Außerdem erspart man dem Kunden so den mitunter nervenaufreibendsten Aspekt beim PC-Bau, dem sauberen Verlegen der Kabel. Durch die vorinstallierte AIO muss zudem kein extra Platz für ausgefallene Kühlvorrichtungen eingeplant werden, was ja in einem ITX-System einer der entscheidendsten Faktoren ist.

          Ein kleines Manko der AIO-Wasserkühlung ist das Mounting-Kit für AMD-Systeme, dieses nutzt die Kunststoffverstrebungen des Mainboards und wird so an nur zwei Punkten fixiert, was in einem unregelmäßigen Druck und damit in einer suboptimalen Wärmeabfuhr resultiert.

          Durch die vorverlegten Kabel spart man sich nicht nur eine Menge Zeit, diese garantieren auch ein perfektes Ergebnis. So hat das ATX- sowie das CPU-Kabel bereits die ideale Länge und muss nur noch eingesteckt werden. Die Kabel des Front-Panels sowie das der Grafikkarte muss allerdings in den meisten Fällen noch etwas versteckt werden, da diese aufgrund unterschiedlicher Mainboard Layouts recht lang sind.

          Sehr nett zu sehen ist, dass in dem NZXT H1 neben einem USB-Typ A Port auch ein Typ C Port an der Front installiert ist. Dieser wird mehr und mehr gebraucht, ist allerdings noch immer nicht in jedem Gehäuse verbaut. Voraussetzung hierfür ist selbstverständlich ein entsprechender Anschluss am Mainboard.

          Darüber hinaus anzumerken ist, dass im H1 die IO-Blende unten installiert wird, wodurch dann natürlich auch alle Kabel, inklusive der Display-Kabel, unten angesteckt werden müssen. Neben dem Nachteil, dass es so deutlich schwieriger ist Peripherie einzustecken, hat es aber auch den entscheidenden Vorteil, dass alle Kabel gebündelt nach hinten weggehen und so ein besonders sauberes Kabel-Management, auch außerhalb des Systems, ermöglicht wird.


          III) Zusammenbau des Systems

          In meinem Leben habe ich nun schon einige System zusammengebaut und dennoch kann ich mit Gewissheit sagen, dass sich der Zusammenbau im NZXT H1 mit Abstand am einfachsten und intuitivsten gestaltet hat. Zuerst muss man sich zwar einen kurzen Überblick über das Konzept des Gehäuses machen, da es sich ja grundlegend von anderen Gehäusen abhebt, der eigentliche Bau im Anschluss war dann allerdings kinderleicht. Hierzu trägt vor allem auch die „Step by Step“ Anleitung durch nummerierte Sticker im Innern bei, die sich übrigens rückstandsfrei abziehen lassen.

          Besonders hervorzuheben ist auch der Fakt, dass das Case praktisch ohne Schrauben auskommt und sich, bis auf eine Ausnahme, „tool-less“ auseinanderbauen lässt. Das bestätigt einmal mehr den modernen Charakter des Gehäuses.

          Leider sind einige Schrauben, wie die des Mainboards, nicht immer auf geradem Weg mit dem Schraubendreher erreichbar und so musste ich diese teilweise schräg hineindrehen. Eine Bärenaufgabe war das allerdings nicht und so ist das eher in die Kategorie „meckern auf hohem Niveau“ einzuordnen.

          Insgesamt habe ich eine gute Stunde benötigt das System zu bauen, dazu muss gesagt werden, dass ich stets sehr ruhig und sorgfältig arbeite und mir in diesem Fall nebenbei auch Notizen gemacht habe.


          IV) Geräuschpegel und Hitzeentwicklung

          Dieser Punkt ist wohl die größte Schwäche des H1, nicht weil es in diesem Punkt katastrophal abschneidet, sondern weil es die Messlatte in allen anderen Belangen so hoch gesetzt hat. Die Lüfter der Grafikkarte und des Radiators haben definitiv kein Problem durch die perforierten Außenwände Frischluft anzuziehen, aber durch den fehlenden Ausstoßlüfter und den sehr komprimierten Aufbau, staut sich die Warmluft im Innern, was natürlich einen negativen Einfluss auf die Lautstärke und Temperatur der Komponenten hat. In meinem Fall wurde ein Ryzen 5 1600 und eine GTX 960 verbaut, die sich unter Last mit 51° CPU-Temperatur und 75° GPU-Temperatur trotzdem noch im grünen Bereich befanden. Dies ist wohl allerdings maßgeblich auf die geringe TDP zurückzuführen, sollten hier also High-End Komponenten verbaut werden und diese im Zweifelsfall auch noch übertaktet werden, könnte es hier zu einem Problem kommen.

          Insgesamt bleibt der PC im Idle angenehm ruhig, das Summen der Pumpe ist allerdings zu jedem Zeitpunkt wahrnehmbar. Unter Last ist die Geräuschentwicklung dann wesentlich höher, bleibt aber vor allem mit Kopfhörern oder Ingame-Sound erträglich.


          V) Fazit

          Im ersten Moment war ich etwas skeptisch bei dem auf den ersten Blick sehr hoch erscheinenden Preis, doch für ein vergleichbares Netzteil werden ca. 110€, für eine vergleichbare AIO ca. 70€ und für eine Riser Karte ca. 20€ fällig. Zieht man das ab, kommt man auf einen Preis von 150€ für das Gehäuse, was für ein Small Form Factor Case mit völlig neuem Konzept durchaus vertretbar ist.

          Und gerade dieses neue Konzept ist durch eine fabelhafte Umsetzung die größte Stärke des H1. So eignet es sich durch seine winzige Grundfläche von 18,7 x 18,7 cm beispielweise ideal als Konsolen-Killer neben dem TV oder für besonders kleine Computertische, wie in meinem Fall. Dank des sehr strukturierten Aufbaus und den vorverlegten Kabeln ist es außerdem auch für blutige Anfänger geeignet, die trotzdem Wert auf ein sauberes Kabelmanagement legen. Wie schwierig das für gewöhnlich in einem ITX-System umzusetzen ist, sollte kein Geheimnis sein.

          Trotz einiger kleiner Schwächen bin ich insgesamt ziemlich überzeugt von dem H1 und es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich ein System in ihm baue.

          Wer allerdings bereits ein SFX-Netzteil oder eine CPU-Kühlung besitzt oder noch etwas mehr Raum für die Grafikkarte benötigt, aber ein Gehäuse mit ähnlichem Format sucht, könnte mit dem etwas günstigeren Meshlicious von Ssupd besser beraten sein. Dies bietet zudem einen wesentlich besseren Airflow, wird allerdings meiner Meinung nach im Punkto Design vom NZXT H1 geschlagen.


          Zuletzt möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Mindfactory und NZXT für das in mich gesetzte Vertrauen und diese einmalige Gelegenheit bedanken. Das gesamte Projekt hat mir wirklich sehr viel Spaß bereitet.

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          • #6
            Ich wurde im Rahmen der „Testers Keepers“ Aktion ausgewählt, das neue NZXT H1 Gehäuse zu testen. Ich werde im Produkttest die Aspekte Design, Verarbeitung, Montage, Leistung, Preis-/Leistungsverhältnis und Haltbarkeit eingehen. Im Anhang befinden sich beim Aufbau entstandene Bilder.

            Folgende Hardware habe ich im NZXT H1 verbaut:
            • AMD Ryzen 5600X
            • ASUS ROG B550-I
            • G.SKILL 3200 MHz 16GB
            • Samsung 970 1TB
            • Nvidia GeForce GTX 1060
            Für mich war es ein besonderes Projekt, da es mein erster selbstgebauter PC ist. Bevor ich die Zusage hatte, das Gehäuse testen zu dürfen, habe ich auf einem alten zusammengewürfelten Windows PC gespielt. Umso gespannter war ich, als da Gehäuse ankam.

            Design:
            Auf den ersten Blick macht das Gehäuse einen überraschend kleinen Eindruck. Es sieht sehr edel aus, da das Metallgehäuse eine geschmeidige Lackierung hat. Entfernt man die Frontschreibe und das Rückteil, sieht man erstmals die Einschubfächer für die SSDs und die einzelnen Fächer für Grafikkarte und Mainboard. Das übrig gebliebene Seitenteil kann man einfach nach oben abziehen, sodass man von allen Seiten Zugang hat. Dies ist vor allem beim Verkabeln und Verschrauben hilfreich. Die weiße Version, welche ich erhalten habe, ist optisch sehr schön, da sie gut mit der Frontscheibe und einem modernen, minimalistischen Gaming-Setup harmoniert.

            Verarbeitung:
            Auf dem Gehäuse hat man einen Aux-, einen USB- und einen USB-C – Anschluss. Im Inneren findet man neben dem Netzteil, an dem bereits alle Kabel vorinstalliert waren, Einschubfächer für Speicherplatten. Darunter befindet sich Platz für das Mainboard, Prozessor und zuletzt die AIO Wasserkühlung. Im Fach dahinter ist Platz für eine Grafikkarte. Auch wenn das Gehäuse von außen klein aussieht, bietet sich im Inneren genügend Platz, alle Komponenten zu verwenden. Durch das Lösen von zwei weiteren Schrauben kann man den Radiator aus dem Gehäuse aufklappen und man hat Platz das Mainboard einzubauen. Wenn man das Gehäuse ohne Abdeckungen vor sich stehen hatte, konnte man gut die Qualität erkennen.

            Montage:
            Da es mein erster Versuch war, einen PC zusammenzubauen, hatte ich etwas Respekt vor der Montage. Im Lieferumfang des Gehäuses ist eine Anleitung enthalten, die jeden Schritt mit anbringen und den richtigen Schrauben etc. erklärt. Dies hat es mir als Anfänger umso mehr vereinfacht. Es sind unter anderen Schrauben für das Anbringen des Mainboards, Kabelbinder und Halterungen des CPU-Kühlkopfes für Intel und AMD enthalten. Was nicht enthalten war, war ein passendes Montagewerkzeug. Zwar hat man in der Regel einen Schraubenzieher im Normalfall schnell zur Hand, jedoch kann man ein solches im Preis von 325€ schon erwarten. Da man außer zum Einbau des Mainboards keine Schrauben benötigt, kann ich das Weglassen jedoch entschuldigen. Dadurch, dass das H1 von allen Seiten geöffnet war, kommt man gut an die Komponenten zur Befestigung. Der Einbau des Mainboards war ein wenig unhandlich, da man die Schrauben nur um die Stangen herum reinschrauben kann. Zum Befestigen der Wasserkühlung musste der Aufsatz für den AM4 Sockel angebracht werden, was nach kurzem Nachlesen in der Anleitung auch flott ging. Die Grafikkarte wurde horizontal in das vorgesehen Fach eingebaut. Die verwendete 1060 hatte dabei noch ordentlich Platz. Interessant fand ich das beigelegte PCI Riser Kabel. Äußerlich machte das Kabel einen qualitativen Eindruck, da es gut geschützt und der Anschluss gut verarbeitet war. Ein guter und zeitsparender Faktor ist, dass die Kabel vorinstalliert sind. Man hat kein großes Gefummel mit einzelnen Kabeln und gerade für mich als Anfänger hat es den Einbau erleichtert. Die Anschlüsse der Maiboards befinden sich unterhalb des Gehäuses. Hier wurde Platz gelassen, um die Kabel am Mainboard anzubringen. Auch wenn es etwas schwierig war, die Anschlüsse einzustecken, sehe ich hier einen Vorteil, da die Kabel gut versteckt und gebündelt werden. So umgeht man den bekannten „Kabelsalat“ und es sieht gleich viel ordentlicher aus. Man könnte sich beim Kauf überlegen, ob man möglicherweise auf eine Docking Station setzt, wenn man regelmäßig Sachen ein und aussteckt. Grund dafür ist, dass dafür jedes Mal das Gehäuse um ca. 45 Grad gekippt werden muss, um die Kabel in die richtigen Anschlussbuchsen zu stecken. Im Nachhinein wäre es wahrscheinlich angenehmer gewesen, wenn man die Kabel in das Mainboard einsteckt, bevor man das Mainboard in das Gehäuse einbaut. Das Einstecken der Kabel war durch den engen Formfaktor des Gehäuses ein wenig problematisch.

            Leistung:
            Die AIO-Wasserkühlung war ausreichend gut. Im Idle zu Beginn des Testes hatte meine Verbaute CPU eine Temperatur von 35 Grad. Bei erstem Durchlauf vom aktuellen COD: Cold War hatte die CPU eine maximale Temperatur von 65 Grad. Die CPU wurde davor nicht übertaktet oder Ähnliches. Über den Verlauf des Tages ist mir aufgefallen, dass vermehrt warme Abluft aus den Löchern des Gehäuses pustete. Bei der Wahl des Standortes des Gehäuses sollte, das am besten beachtet werden, wenn man sowas nicht angenehm findet. Außerdem ist mir aufgefallen, dass die AIO-Wasserkühlung etwas brummt. Um ein Montagefehler auszuschließen habe ich erneut die Komponenten aus dem Gehäuse teilweise raushängen lassen und erneut getestet. Das etwas störende Geräusch kommt meiner Meinung nach aus der Pumpe der Kühlung. Ich gehe davon aus, dass das verbaute Netzteil mit 650 Watt Hardware der besseren Mittelklasse versorgen kann. Im Laufe der Zeit werde ich durch diese erfüllte Voraussetzung auch meine Grafikkarte auf zumindest eine Generation upgraden.

            Preis-/Leistungsverhältnis:
            Für 325,-€ bekommt der Käufer ein modernes Gehäuse in einem wirklich überraschend ausreichenden Formfaktor und guten Extras. Das schöne Netzteil und die komplett ausreichende Wasserkühlung passt gut in das Gehäuse und rechtfertig somit den höheren Preis. Der aktuelle Trend von Mini-ITX Gehäusen geht nach Recherche sowieso eher in den dreistelligen Bereich, weshalb die beigelegte Hardware eher ein Segen als ein Fluch ist. Das bereits vorverbaute PCI Riser Kabel kostet im Einzelhandel sowieso etwas mehr, weshalb eine Anschaffung dieses Cases lohnend ist. Im großen Ganzen kann jeder selbst bewerten, wie viel er für welches Teil ausgeben möchte. Falls er sich dann für dieses Gesamtpaket entscheidet, macht er einen guten Deal.
            Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich
            Während der Montage ist aufgefallen, dass die verwendeten Schrauben für das Mainboard leicht innen abgebröckelt sind, als man sie reingeschraubt hat. Natürlich bietet ein schmales, schlankes Case nicht die Dicke der Bauteile wie zum Beispiel im Vergleich zu einem BeQuiet Case für den e-ATX Formfaktor. Das Case an sich wirkte ausreichend stabil, möglicherweise kann man das auch so in einen Rucksack stecken und auf die nächste LAN-Party gehen.

            Im großen Ganzen bin ich sehr zufrieden mit dem Gehäuse und dem eingebauten Rest und bin froh, dass ich es im Rahmen der Testers Keepers Aktion behalten durfte.

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            Kommentar


            • #7
              Hinweis: Ich habe das Gehäuse im Rahmen der “Testers Keepers”-Aktion von Mindfactory kostenlos zugesandt bekomme n. Die Bewertung spiegelt meine persönliche Meinung dar.


              TL;DR

              Das NZXT H1 ist ein optisch sehr ansprechendes und technisch ausgereiftes SFF-Gehäuse, mit welchem auch moderne Hardware vernünftig betrieben werden kann. Die Korrektur des (jetzt PCIe 4.0) Riser-Kabels und die damit behobene Brandproblematik, die inkludierte AIO-Wasserkühlung und das mit 650 Watt (SFX-L, 80 Plus Gold) ausreichend dimensionierte Netzteil machen es auch heute für Neukonfigurationen interessant. Das vorkonfektionierte Gesamtpaket, gepaart mit (sehr) guter Verarbeitung macht einen soliden Eindruck, für den andere Hersteller einen höheren Preis aufrufen. Es gibt mittlerweile Alternativen, wenn auch nicht im selben Format, und so entscheidet letztlich der eigene Geschmack, über welchen sich bekanntlich streiten lässt. Wer einen High End-PC mit RTX 3090 und stromhungriger CPU bauen möchte, könnte Schwierigkeiten mit der Stromversorgung bekommen (bei angenommen ~87% Wirkungsgrad liefert das Netzteil 650*0,85 = 565,5 Watt). Wer auf die Art der Grafikkartenbelüftung achtet, bekommt mit den Temperaturen keine Probleme. Unschön sind wenige Details, unter anderem die für mich leise wahrnehmbare Pumpe, die die Funktion jedoch in keiner Weise beeinflussen. Für den anspruchsvollen Heimanwender kann ich das H1 nur empfehlen!


              Erzähl mir alles:

              Mit etwa 13 Litern Gesamtvolumen auf einer Grundfläche von 18,7x18,8 cm (BxT) ist das H1 ein sehr kompaktes Gehäuse. Die Höhe beträgt 38,8 cm. Vorstellen können sich darunter die wenigsten etwas. Zum Vergleich: eine heutzutage nicht unübliche Länge der Bildschirmdiagonale von 6,1 Zoll bei Smartphones entspricht etwa 15,5cm. Die Seitenteile des Gehäuses sind nur knapp 3 cm länger. Das horizontale Design ist ein echter Eyecatcher. Der Stammplatz des H1 ist wohl neben dem Monitor auf dem Schreibtisch, und genau dort macht es einiges her. Das Frontpanel ist in schwarz gedämpftem (?) Glas gehalten und mit einem dezenten “NZXT”-Schriftzug im unteren Bereich verziert. Das einzige Branding, das man auf Anhieb sieht. Das Hinterteil ist aus gelochtem Blech und schwarz matt lackiert. Das haben die beiden möglichen Farbvarianten gemein. Ich habe mich für die Version mit weiß matten, gelochten Seitenteilen entschieden. Es ist noch eine andere in schwarz matt verfügbar. Bis auf den Power-Button nebst klassischem USB-, USB-C- und 3.5mm Klinge-Anschluss auf der Oberseite sind keine Anschlüsse zu sehen. Das Mainboard wird so montiert, dass die Kabel mit ausreichend Abstand nach unten in Richtung Untergrund zeigen, von wo aus sie gebündelt über eine entsprechende Öffnung im Heck des Gehäuses geführt werden. Kabelmanagement auf dem Schreibtisch: check. Klever gelöst! Das H1 macht optisch wirklich was her, und das von jeder Seite.

              In Puncto Verarbeitung bestätigt sich der positive Ersteindruck, mit klitzekleinen Einschränkungen, auf die ich später eingehe. Das Gehäuse ist sehr solide und liegt mit nachgewogenen 6,5 kg satt in der Hand bzw. steht stabil auf dem Schreibtisch. Auch die Front-, Seiten und Heckteile klackern nicht herum. Die Schienen, in denen die Seitenteile geführt werden, sind in Plastik gehalten. Das macht aus diversen Gründen Sinn und ist deshalb nicht negativ zu bewerten. Viele Teile sind aus Metall. Die Kanten sind nicht scharf, die Finger bleiben also heile. Die Art des Zusammenbaus erweckt einen super Eindruck. Es gibt auch auf den zweiten Blick einige Details zu entdecken. Hier wurde definitiv mit Köpfchen gearbeitet! Die Seitenteile sind mit magnetischen Staubfiltern ausgestattet. Auch diese wirken qualitativ hochwertig. Die Kabel des Netzteils sind bereits mit Kabelbindern bzw. Klettklebern an die richtigen Stellen vorverlegt. Auch hier konnte ich mich trotz Provozieren nicht schneiden - die Klage hätte wohl ohnehin nur in Amerika Erfolgsaussichten. Die Enden verschwinden hinter einer Abdeckung, so sieht es wirklich ordentlich aus. Auch die AIO macht einen wertigen Eindruck. Die Anschlüsse lassen sich angenehm leicht bewegen, sodass man keine Angst hat, irgendetwas abzureißen. Einzig das Kabel der Pumpte könnte weniger fisselig sein, was zu verkraften ist. Der Power-Button hat einen schönen Druckpunkt. Ein Detail, auf das wohl die wenigsten Hersteller Wert legen. So weit, so gut. Was mir nicht gefällt: die Schrauben zur Befestigung der Grafikkarte und des Radiatorkäfigs am Gehäuse sind für mich etwas grobgewindrig und erwecken teilweise sogar den Eindruck, als hätten sie das Gewinde in die Wände geschnitten. Bei meinem Exemplar ist außerdem der Klebestreifen beim Heckteil minimal verrutscht und dadurch auf der Innenseite (nicht von außen!) sichtbar. Beides stört überhaupt nicht, aber 1. habt ihr gefragt und 2. reden wir über ein Gehäuse im gehobenen Preissegment.

              Der Zusammenbau gestaltet sich erwartungsgemäß kinderleicht. Front- und Heckteil sind nur geklippt, wodurch sich das H1 werkzeuglos öffnen lässt. Man hat in diesem Zustand schon Zugriff auf die (bald installierte) Grafikkarte und die potentiell installierten 2,5 Zoll-Laufwerke sowie das Netzteil. Möchte man den Radiator seitig öffnen, um an die darunterliegende Hardware zu gelangen oder selbige einzubauen, muss man zum Schraubendreher greifen. Der dazu benötigte Phillips-/Kreuzschlitzschraubendreher wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in keinem Haushalt fehlen. Wenn doch: Mindfactory bietet iFixit-Kits an, die ich nur wärmstens für eben solche Zwecke empfehlen kann. NZXT gibt die maximale Höhe des zu verwendenden Arbeitsspeichers mit 45 mm an. Maximal sind Grafikkartendicken bis 2,5 Slots mit Größen von 30,5x12,8 bzw. 26,5x14,5 cm angegeben. Weitere Einschränkungen gibt der Hersteller nicht vor und - Spoileralarm - habe ich auch nicht feststellen können. Es empfiehlt sich CPU, RAM und NMVe SSD zu installieren, bevor man das Mainboard einbaut (weil einfacher). Für Grobmotoriker oder Wurstfingerbesitzer könnte es zudem hilfreich sein, auch die Kabel für Powerbutton und Co. vor dem Verschrauben anzustecken. Worauf geachtet werden sollte: Die Schrauben zur Befestigung des Mainboards zentrieren selbiges nicht, so kann es passieren, dass die Anschlüsse nicht 100%ig hinterm IO-Shield sitzen. Wer auf Details achtet sollte einen Blick riskieren. Der Block der AIO hat Wärmeleitpaste aufgetragen und muss nur, mit entsprechender Halterung, angeschraubt werden. Auch das Riser-Kabel liegt schon an der richtigen Stelle und wird nur eingeklippt. Das beworbene Zwei-Kammer-Design ist allerdings wörtlich zu nehmen. Der Bereich der Grafikkarte ist durch die Konstruktion vom restlichen Teil des Innenraums “getrennt”. Das soll verhindern, dass warme Luft vom Radiator von der Grafikkarte angesaugt wird und umgekehrt - und funktioniert ganz gut. Die Grafikkarte wird wie üblich mit der Slotblende am Gehäuse verschraubt. Auch hier liegen die Kabel für die Stromversorgung bereit. Das wars!

              Interessant wird es beim Thema Leistung/Temperaturen. Wo auch immer der Mythos entstand, dieses Gehäuse sei ungeeignet für aktuelle Hardware, mit Fakten hat es wenig zu tun. Ja, es handelt sich um einen 140mm Radiator. Ja, es gibt nicht ganz optimale Designs bei Grafikkartenlüftern. Ich war aufgrund der vorherrschenden Meinung, eine 140mm AIO sei zu schwach für Power-CPUs ebenso skeptisch und habe mich, nach langer Überlegung, gegen Intel und für einen Ryzen 5600x entschieden. Betrieben wird dieser auf einem ASUS Strix B550-i. Als Grafikkarte kommt (derzeit) eine RTX 3060 zum Einsatz. In Sachen RTX kann ich es kurz machen: Egal was man da baut, die Temperaturen unter Volllast ändern sich nicht. Gehäuse auf, Gehäuse zu, Gehäuse schräg damit die Luft unten besser weg kann... Ich habe alles probiert, allein um mit dem Thema aufzuräumen. Auch wenn es nicht vergleichbar ist: meine Temperatur steigt, bei knapp 26 Grad Raumtemperatur, nicht über 71°C. Die Lüfter drehen dabei nicht auf 100%. Spannend wird es bei der CPU? Eher unspektakulär! Der Ryzen zeigt im synthetischen Benchmark, mit aktiviertem PBO knapp über dem Boost-Takt mit 4,65 GHz auf allen Kernen und leichtem Undervolt nach 30 Minuten im HWiNFO eine maximale Temperatur von 68°C. Jetzt rennen wieder viele im Kreis, aber das ist absolut im Rahmen. Der Lüfter der AIO dreht mit maximal 1359 RPM bei laut Hersteller möglichen 1800 RPM. Es scheint also noch Luft nach oben zu sein. Ich will gar nicht zu sehr auf das Thema eingehen, denke aber, dass man hier auch gut noch eine energiehungrigere CPU einsetzen kann. Das ein quasi auf Ohrhöhe stehendes Gehäuse, welches ca. 75 CFM (98,17 CFM bei 1800 RPM) Luft bewegt nicht lautlos ist, sollte klar sein. Einziger Wermutstropfen ist für mich die Pumpe der AIO, welche ich auch im Idle wahrnehme. Abgesehen davon bin ich positiv überrascht!

              Wer dennoch Bedenken hat oder wem das H1 optisch nicht zusagt, kann auf Alternativen ausweichen. Ein vertikales Design ist mit dem ssupd Meshilicious möglich. Es ist nur wenig größer und kommt mit inkludiertem Riser-Kabel. Optisch kommt es meines Erachtens nicht ganz an das H1 heran, besteht “aber” zu 100% aus gelochtem Blech. Zum Preis von ca. 180 Euro kommen dann ca. 80 Euro für eine AIO (120 mm für die Vergleichbarkeit, mehr möglich) und ein Netzteil (ATX möglich, hier SFX-L für Vergleichbarkeit) für ca. 160 Euro. Macht unterm Strich 420 Euro. Das NZXT H1 kostet zum Zeitpunkt des Reviews bei Mindfactory 319 Euro.

              Es ist schön zu sehen das es Hersteller gibt, die das muffige Nerd-Klischee beiseiteschieben und den PC zum “Designobjekt” für den Schreibtisch umfunktionieren. Ich hoffe, dieser Trend wird so schnell nicht enden! Im Falle des NZXT H1 ist dieser Schritt super gelungen, auch die Leistung überzeugt. Ich nutze das Gehäuse nun knapp 2 Wochen und kann kaum negatives (außer das genannte) berichten. Wer auf blinkendes Diskolicht beim Arbeiten/Spielen nicht verzichten kann, der muss selbst handanlegen oder ein anderes Gehäuse wählen. Für jeden anderen: Kaufen!
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