Testers Keepers mit MSI MAG B560 TOMAHAWK WIFI - Mindfactory Forum

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Testers Keepers mit MSI MAG B560 TOMAHAWK WIFI

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  • Testers Keepers mit MSI MAG B560 TOMAHAWK WIFI

    Hier könnt Ihr die Reviews der Testers Keepers Aktion mit den MSI MAG B560 TOMAHAWK WIFI Mainboards vom 07.06.2021 - 13.06.2021 finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam


    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  • #2
    Mindfactory Testers Keepers Aktion: MSI MAG B560 Tomahawk Wifi




    Vorwort:

    Ich bin Gewinner der Testers Keepers Aktion von Mindfactory und freue mich natürlich dieses Mainboard für euch testen zu dürfen. Ich habe das Mainboard seitdem sie bei mir ist auf Herz und Nieren getestet. Dennoch werde ich neutral an die Sache ran gehen und neben den mir aufgefallenen Vorteilen bzw. positiven Punkten auch Nachteile bzw. negative Punkte ansprechen. Viel Spaß beim lesen!







    Getestetes System:

    Prozessor: Intel Core i7 10700K 8 Kerne, 16 Threads @ 3,80GHz

    Arbeitsspeicher: Corsair Vengeance RGB PRO 32GB (2x16GB) CL18 (Dualchannel)

    CPU-Kühlung: MSI MAG Core Liquid 360R 360mm

    Mainboards: MSI MAG B560 Tomahawk Wifi und zum Vergleich auch: MSI MAG Z490 Tomahawk

    Festplatte: WD Blue 1TB SATA SSD

    Gehäuse: Inter-Tech C-701 Panorama mit 8 Gehäuselüfter (6x Arctic P12, 2x Be Quiet 80mm)







    Design:

    Das Design der Verpackung sowie des Mainboards sind passend zum Modellnamen: „Tomahawk“. Dementsprechend befindet sich auf dem Mainboard-Karton auf einem steinigen Hintergrund das Symbol einer Präzisionsrakete bzw. eines „Tomahawks“.Dieses Design führt MSI auch im Lieferumfang fort. Denn beigelegt werden auch Sticker zum passenden „Military-Design“. Selbstverständlich wurde das Mainboard selbst ebenso mit diesem Design versehen. So sieht das Mainboard alleine aufgrund der gewählten Farben hart, robust bzw. „steinig“ aus. Kleinere weiße Elemente bzw. Muster auf dem Spannungswandler-Kühler und der I/O-Abdeckung verschärfen diesen Eindruck. Auch werden die M.2-Kühlkörper sowie der Chipsatz-Kühler in dieses Designschema integriert. Das PCB ist schwarz und gibt dem ganzen einen hochwertigen Eindruck. Auch die Form des Mainboards bzw. der kleine Ausschnitt bei den SATA Anschlüssen gefällt mir nicht nur optisch, es hat mir auch den Bau etwas erleichtert. Da ich ein Gehäuse benutze, wo ich rechts am Mainboard relativ wenig Platz habe zwischen rechter „Mainboard-Seite“ und Lüftern, war es einfacher das SATA Kabel anzubringen, sodass es erstens nicht zu weit vom Mainboard herausragt und zweitens ggf. nicht abknickt. Am bzw. unter dem Chipsatz-Kühler ist außerdem eine kleine Beleuchtung verbaut, die zwar schön aussieht, jedoch in der Praxis, beim Verbauen der allermeisten Grafikkarten nicht zur Geltung kommen wird, da diese Beleuchtung sehr nah an der PCI-Express Schnittstelle steht. Abschließend kann ich sagen, dass ich das Design relativ gelungen finde. Auch hinten der I/O Bereich sieht durch die vormontiert-schwarze Blende und den schwarzen Audioanschlüssen bzw. dem roten Akzent schön aus. Einzig die Position der Beleuchtung hätte besser sein können. Man muss jedoch berücksichtigen, dass diese Plattform sehr neu ist und wahrscheinlich noch durch Updates die Stabilität und Leistung verbessert werden und neue Funktionen hinzugefügt werden. Denn mir ist zum Beispiel auch aufgefallen, dass beim Starten des Rechners, statt einem MSI Logo oder ein MAG Logo nur der winzige und „steinige“ Hintergrund ohne Beschriftung oder ähnliches auftaucht. Beim Z490 Tomahawk steht zum Beispiel MAG beim hochfahren. Das ist zwar jetzt nicht wirklich ein Kritikpunkt, jedoch ein Indiz, dass die Software evtl. noch nicht zu 100% fertiggestellt wurde.




    Verarbeitung/Haltbarkeit/Ausstattung:

    Beim ersten „In die Hand nehmen“ ist mir die Verarbeitung positiv aufgefallen. Bereits am Gewicht hat man fühlen können, dass hier hochwertige Materialien bzw. dass hier Aluminium verbaut wurde. Von einem knapp 200€ Gaming Mainboard erwartet man das aber auch. Was mir hierbei positiv auffiel ist, dass I/O Abdeckung komplett aus Aluminium besteht und somit die gesamte I/O Abdeckung zur Kühlung beiträgt. Ebenso sehe ich es immer gerne, wenn die M.2 Schnittstellen auch über ein Kühlkörper verfügen. Das Mainboard hat drei M.2 Schnittstellen, von denen haben nur zwei einen Kühlkörper. Ich hätte mir somit gewünscht, dass auch der dritte M.2 Anschluss einen Kühlkörper hätte. Ansonsten wurde bei diesem Mainboard der obere PCI-Express x16 Anschluss durch Metall verstärkt, der untere jedoch nicht. Dennoch ist die Verarbeitung insgesamt recht ordentlich. Ich denke, dass diese Qualität auch ein gutes Stück zur Lebensdauer des Mainboards beitragen wird. Positiv anzumerken ist jedoch die Quantität der internen Anschlüsse. Insgesamt verfügt das Mainboard über sieben 4-Pin Lüfter-Anschlüsse, über jeweils zwei aRGB sowie RGB Anschlüsse, über sechs SATA III Anschlüsse sowie über einen optionalen 6-Pin PCI-Anschluss. Außerdem gibt es drei PCI-Express sowie gleichviele M.2 Schnittstellen. Das Mainboard unterstützt außerdem PCI-Express 4.0. Auch wenn sechs Lüfter-Anschlüsse recht ordentlich sind, gab es beim Z490 Tomahawk sieben Stück. Durch den einen fehlenden Lüfte-Anschluss musste in meinem Falle ein Adapter her. Der jetzigen Zeit entsprechend gibt es neben dem herkömmlichen USB 3 Anschluss auch einen USB 3.2 Gen 2 Type-C Anschluss. Im I/O Bereich gibt es weder zu viel, noch zu wenig: 4x USB 2.0, 4x USB 3.2 Gen 1, DisplayPort, HDMI, 2.5G LAN, USB 3.2 Gen 2 Type C, Wifi/Blutooth, 5x Audioeingang sowie einmal S/PDIF-out. Ich persönlich fand es gut, dass hier viel mal USB 2.0 verbaut wurde. Denn bewiesener Maßen kann USB 3.x Verbindungen bei 2,4GHz stören (z.B wireless Mäuse bzw. Tastaturen) aufgrund von Interferenzen.




    Montage:

    Die Montage verlief wie erwartet und wie auch bei den meisten anderen Mainboards gleich und problemlos. Dadurch, dass alle Anschlüsse nach unten bzw. an die Seite verlegt wurden, kann man Kabel sauber anschließen und man hat keine Kabel die durch das Mainboard verlaufen. Auch wie schon zuvor erwähnt, hat mir der Ausschnitt des PCBs an den SATA-Anschlüssen die Montage erleichtert.




    Leistung/Vergleich:

    Die Leistung dieses Mainboards ist insgesamt gut. Sehr überrascht hat mich die Leistung vom WLAN des Mainboards. Ich erziele Werte, die auf LAN-Kabel Niveau sind und das ist sehr erstaunlich! Gemessen habe ich einen 5ms Ping, Download bzw. Upload Werte des Internetanbieters habe ich sogar teilweise übertroffen. Bei Anschließen eines LAN-Kabels gab es ab und zu Abstürze. Ich muss hier jedoch sagen, dass die Leitung in unserem Haus nicht wirklich gut ist und es auch allgemein immer wieder abstürze gibt. Ich kann diese Abstürze also nicht dem Mainboard zur Last sprechen. Nun kommen wir zum (meiner Meinung nach) wichtigsten Punkt: Die Leistungswerte der CPU und die allgemeine Stromversorgung. Ich habe dieses Mainboard unter identischen Bedingungen mit einem MSI MAG Z490 Tomahawk getestet und verglichen. Verbaut war ein Intel Core i7-10700K, 2x Corsair Vengeance Pro RGB 16GB CL18 RAM, eine MSI MAG Core Liquid 360R Aio und insgesamt 11 Lüfter (Aio Lüfter inklusive). Vorher anzumerken ist, dass der B560 Chipsatz neu ist, evtl. noch nicht ganz fertig ist und an erster Linie für die 11. Generation der Intel Core Prozessoren gefertigt wurde. Denn im direkten Vergleich zwischen beiden Mainboards ist mir aufgefallen, dass die Temperaturwerte sowie die Punktzahlen bei Cinebench R23 deutlich schlechter sind als beim Z490 Tomahawk. Im Schnitt lief der Prozessor 10-15 Grad wärmer. Selbstverständlich wurde zuvor die Wärmeleitpaste erneuert. Ich habe auch oft genug die Aio überprüft doch diese hatte auch kein Problem. Laut Angaben von Hwinfo betrugen während des Tests die Spannungen der CPU ungefähr gleichviel. Auch die Temperaturen der RAM-Riegel waren im Durchschritt um etwa 5 Grad höher als beim Z490 Tomahawk. Die Temperaturen der MOSFETs sind im durchschnitt ungefähr gleich, die Temperatur vom PCH jedoch um etwa 7 Grad wärmer als beim Z490 Tomahawk. Bei beiden Mainboards war das BIOS im default, nur das XMP Profil wurde bei beiden angeschaltet. Genauso hatten beide Mainboards während des Tests die aktuellste BIOS-Version. Ich denke, dass das B560 Tomahawk Wifi nicht sehr gut für den 10700K bzw. generell für die 10. Generation optimiert ist. Dennoch haben mich die neuen Funktionen sehr erfreut. Zum Beispiel die Möglichkeit, XMP zu benutzen. Auch PCI-Express 4.0 ist spitze! Ich habe bei beiden Mainboards ebenso die Lese- bzw. Schreibgeschwindigkeiten meiner SATA SSD auslesen lassen. Alle Geschwindigkeitswerte waren beim B560 Tomahawk etwas größer als beim Z490 Tomahawk, unabhängig davon ob Lese- oder Schreibgeschwindigkeit. Ich habe den Prozessor, wie vorhin angesprochen, mit dem MAG Core Liquid 360R gekühlt. Alles hat beim ersten Einbau funktioniert, nur nicht die RGB Beleuchtung der Aio und der Beleuchtung am Chipsatz. Durch das Handbuch habe ich später festgestellt, dass der RGB Switch unterhalb des Mainboards auf „aus“ steht. Nach Umschalten hat dann aber auch das funktioniert. Den Switch finde ich recht praktisch, da man beliebig nach Laune durch einen Klick die gesamte Beleuchtung (, was am Mainboard angeschlossen ist,) abschalten kann und keine Software benötigt. Das Mainboard ist eines der besseren B560 Boards und bietet auch Platz für leistungshungrige Prozessoren, indem ein zusätzlicher Stromversorgungs-Stecker für den Prozessor geboten wird.Außerdem gibt es einen zusätzlichen und optionalen 6-Pin PCI Stecker unterhalb des Mainboards für eine extra Stromversorgung bei Bedarf.




    Preis-/Leistungsverhältnis:

    Das Mainboard wird derzeit (18.06.2021 21:00 Uhr) für zwischen 180€ und 200€ gehandelt. Ich persönlich würde das Mainboard unter Anbetracht der Kritikpunkte, dem Fakt, dass es sich hier „nur“ um ein „B-Chipsatz“ handelt und somit dennoch einige Features fehlen und unter Anbetracht der Alternativen nur teilweise empfehlen. 200€ ist (meiner Meinung nach) kein sehr guter Preis, es geht jedoch schon in die richtige Richtung, wenn man auf die Vergangenheit schaut. Man muss ebenso berücksichtigen, dass man auf diesem „B-Chipsatz“ XMP aktivieren kann, neue Funktionen hat wie PCI-Express 4.0, USB 3.2 Gen 2 u.s.w.. Außerdem hat die aktuelle Situation mit den mangelnden Chips auch die Mainboard-Produktion beeinflusst. Dazu kommt noch, dass dieses Board neu auf dem Markt ist und somit mit der UVP gehandelt wird. Dennoch würde ein Preis von ~ 150€ deutlich lohnenswerter und angemessener sein. Unter Berücksichtigung all dieser genannten Faktoren ist der aktuell gehandelte Preis nicht wirklich unfair. Es handelt sich hierbei wirklich um ein sehr gutes und hochwertiges Mainboard. Ich denke aufgrund des Wettbewerbes zwischen Intel und der ebenso erfolgreichen Konkurrenz wird uns in Zukunft noch interessantere Angebote und Preise erwarten.



    Fazit:

    Alles in Allem ist das Mainboard schön, hochwertig und bietet durch die ordentliche Anzahl an Funktionen und Anschlüssen viele Anwendungsbereiche. Wie auch jedes andere Produkt, ist dieses Mainboard natürlich auch nicht perfekt. Für mich ergeben sich verdiente und gute 4 von 5 Sternen. Falls mir in Zukunft nennenswerte Neuerungen auffallen, berichte ich darüber.

    Der Link zum Unboxing-Video (YouTube Link): https://www.youtube.com/watch?v=t5naMJPRcks
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    • #3
      Das MAG B560 Tomahawk WIFI Mainboard von MSI im Test. | Tester Keepers

      Durch die Testers Keepers Aktion bei Mindfactory wurde ich auf das B560 Mainboard von MSI aufmerksam. Da ich zuvor meistens mit einem AMD System gearbeitet habe, wollte ich gerne auch mal auf Intel wechseln, was mir Mindfactory somit ermöglicht.
      Design:
      Vorab: ich habe auch ein Unboxing-Video gemacht, damit man sich selbst ein Bild davon machen kann. (https://youtu.be/paQK7qm4VB0)
      Auf der Packung fällt sofort das sehr dunkle Design auf, was mich sehr anspricht. Momentan besitze ich ein weißes Mainboard, aber das schwarze Mainboard von MSI und auch der graue Akzent gefällt mir sehr gut. Ebenso besitzt es auch in der Nähe des Chipsatzes ein wenig RGB-Beleuchtung. Für einige zu wenig, für mich, der keinen großen Wert darauf legen in Ordnung.
      Generell kommt das Mainboard sehr bullig rüber, durch seine vielen Anschlüssen und durch die großen Kühler auf den Spannungsumwandlern. Außerdem macht es einen sehr soliden Eindruck, was mich zum Punkt Verarbeitung bringt.

      Zur Verpackung: Die Verpackung des Mainboards war sehr aufgeräumt. Alles war sicher verpackt und nichts hat gefehlt. In der Packung befindet sich das Mainboard selbst, die WLAN-Antennen, 2 SATA-Kabel, M.2 Schrauben für den Einbau von SSD, eine Treiber-CD, Aufkleber, Sticker und die Betriebsanleitung.
      Verarbeitung:
      Direkt nach dem Auspacken merkt man, dass es hierbei um ein Premium-Produkt handelt. Nichts knatscht, keine Stecker lose und alles ist sauber beschriftet (habe ich auch schon mal anders gesehen). Die PCI-e Anschlüsse für Grafikkarten oder andere Erweiterungskarten wurden verstärkt verlötet, sodass auch sehr schwere Karten keinen Schaden am Mainboard verursachen. Bei er Verarbeitung habe ich so weit nichts zu bemängeln. Somit steht dem Zusammenbau eines PC nichts mehr im Weg .
      Montage:
      Was ich bei Mainboards zuvor noch nie hatte, war eine Feste IO-Blende. Ich konnte also das Mainboard direkt ins Gehäuse stecken und mit einem Klack, saß es in seiner Position. Dadurch war das Anbringen der Schrauben deutlich einfacher und schneller. Durch die gut lesbare Beschriftung der Stecker und auch das verständliche Handbuch, war die Montage sehr einfach. Ich denke, dass selbst nicht sehr erfahrende PC-Schrauber schnell wissen, wie man das MAG B560 Tomahawk WIFI Mainboard von MSI anschließt.
      Anschlüsse:
      Ich werde jetzt nicht jeden Anschluss einzeln aufzählen, sondern nur auf die Besonderheiten eingehen, die mir aufgefallen sind. Insgesamt hat das Mainboard 9 USB-Anschlüsse, von denen 4 USB3 und einer sogar USB-C ist, daneben ein LAN-Anschluss, HDMI und DisplayPort Anschluss, die Anschlüsse für die WLAN-Antennen und diverse Anschlüsse für den Sound.
      Auf dem Mainboard sind genug Lüfteranschlüsse und auch Anschlüsse für Wasserpumpen. RGB-Anschlüsse sind auch vorhanden, mit 12V und auch 5V Pins. Für Festplatten sind 6 SATA Anschlüsse verbaut, 4 nach rechts schauend und zwei, welche aus dem Mainboard rausschauen. Für M.2 SSD sind 3 Steckplätze vorhanden, von denen einer Gen4 ist. Zwei von denen sind auch mit einem Kühlkörper versehen für maximale Perfomance, was mich auch gleich zum Thema Leistung bringt.

      Leistung:
      Ich habe das Mainboard mit einem i5-11600K, 32 GB RAM und einer GTX 1660 TI von Gigabyte im Test gehabt. Das Mainboard hat in vollen Zügen mich überzeugt. Die Leistung hängt auch sehr von den verbauten Komponenten ab, somit hat jeder andere Ergebnisse.
      Vorab muss ich mal sagen, dass dieses Mainboard, das bis jetzt schönste und übersichtlichste BIOS hat, welches ich je benutzt habe. Alle Funktionen sind schnell zu finden und einfach einzustellen (z.B. Lüftersteuerung). Kleiner Kritikpunkt dabei ist, dass es kein EZ Flash Button besitzt. Somit kann man das BIOS nicht zurücksetzten, falls es sich aufgehängt hat.
      Da ich meinen i5 gerne übertakte, hat es sich sehr angeboten, dass ich das Mainboard mit einem 8+4 Pin-Anschluss mit Strom versorgen kann. Bei anderen Mainboards hatte oft das Problem, das die CPU zu wenig Strom bekommen hat. Mit dem Mainboard von MSI hatte ich da keine Probleme.
      Den Ram ich den besitze ist nicht der neuste und schnellste, hat aber mit dem Mainboard sofort funktioniert und ich habe das Gefühl, dass er in diesem Mainboard ein wenig schneller läuft.
      Zuvor hatte ich noch nie ein Mainboard mit WLAN oder Bluetooth, da ich das nie gebraucht habe. Dieses Mainboard hat mir aber gezeigt, dass man nicht immer auf Kabel setzten muss. Spiele oder andere Download waren ähnlich schnell wie mit LAN und auch Ruckler oder eine höhere Latenz konnte ich nicht feststellen. Und die Bluetooth-Funktion hat auch einwandfrei funktioniert. Controller, Handys oder auch Kopfhörer wurden schnell erkannt und es gab keine Verbindungsabbrüche.
      Preis/Leistung:
      Das MSI MAG B560 Tomahawk WIFI zählt zu den teureren B560 Boards. Für den Preis gibt es aber auch eine Menge an High-End Features (WIFI, 3x M.2, 4x DRAM …). Dafür fehlt mir BIOS Flash Button, der in dieser Preisklasse eigentlich schon selbstverständlich sein sollte. In meinen Augen ist der Preis ein wenig hoch, dafür finde ich aber, ist das Mainboard eins der schönsten, wenn nicht sogar das schönste B560 Board auf dem Markt. Nur durch das Design wäre mir der Preis wert. Wer also die Optik nicht so mag, oder auf einige High-End Features verzichten kann, dem würde ich zu einem anderen Board raten oder noch ein wenig waten, bis der Preis ein wenig gesunken ist.
      Vergleich und Haltbarkeit:
      Zur Haltbarkeit kann ich noch nicht viel sagen. Das Mainboard ist jetzt eine Woche in Benutzung und bis jetzt läuft es ohne Probleme.
      Zum Vergleichen habe ich hier ein ASUS Prime X470-Pro mit einem AM4 Sockel. Im direkten Vergleich hat das Mainboard von MSI deutlich mehr Features als mein ASUS, das sieht man aber auch beim 50€ Preisunterschied. Mein ASUS Mainboard ist größten Teils weiß. Als erstes habe ich die Farbe sehr schön gefunden, sie brachte Abwechslung in mein sonst so schwarzes Gehäuse. Aber als ich das MSI Mainboard eingebaut habe, wollte ich es nicht mehr ausbauen. Das Design hat mich einfach überzeugt.
      Fazit:
      Das MSI MAG B560 Tomahawk WIFI von Mindfactory hat mich sehr überzeugt! Die Optik und das Design sind in meinen Augen sehr schön, die Leistung und die Menge an Anschlüssen sind auch perfekt. Alles in Allem ein sehr gutes Produkt von MSI!
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      • #4
        Vorhandenes Setup:
        • Prozessor: Intel Core i7 10700K 8x 3.80GHz
        • Mainboard: MSI MAG B560 Tomahawk WIFI
        • RAM: 32GB G.Skill RipJaws V DDR4-3200 DIMM CL16 Dual Kit
        • Lüfter: be quiet! Dark Rock Pro 4
        • Grafikkarte: MSI GeForce GTX 1080 Aero 8G OC
        • Festplatten: 1TB Samsung 970 Evo Plus M.2 (System), 1TB Samsung 860 EVO Sata (Daten), 2TB HDD (Daten)
        • Gehäuse: be quiet! Dark Base 700
        • Netzteil: Corsair VS650 (650W)
        Design
        Wie von MSI gewohnt erhält man zur eigentlichen Hardware auch eine gut gestaltete, qualitativ hochwertige Verpackung in der das Zubehör, wie Schrauben, Kabel, Aufkleber, Handbücher etc. enthalten sind. Auf der Rückseite der Verpackung ist ein Foto des eigentlichen Mainboards inklusive einzelner Highlights zu erkennen. Das Design des Mainboards und auch der Verpackung erinnert ein wenig an eine Stahlkonstruktion bzw. etwas das in diese Richtung geht. Damit soll vermutlich etwas „hartes, festes bzw. robustes“ impliziert werden. Ähnlich wie es eine Tomahawk Rakete eben ist.
        Die Anschlüsse sind am Rand nach außen angeordnet und bieten eine optimale Kabelführung bzw. Kabelmanagement. Es sind ausreichend USB 3.2, USB-C als auch USB 2.0 Ports sowohl für die Front als auch die Rückseite vorhanden. Alle meine Peripheriegeräte sind ohne Adapter angeschlossen und ich habe immer noch genügend freie Anschlüsse Sobald das Mainboard in Betrieb genommen wurde, ist eine kleine LED-Beleuchtung unter dem Chipsatz zu erkennen. Wer auf kleine und schlichte Beleuchtung steht hat hier auf jeden Fall den ersten Schritt gemacht. Wer auf ein Gehäuse voller Kirmes Beleuchtung steht wird diese kaum zu sehen bekommen, da sie sich lediglich in einem dunklen Gehäuse bemerkbar macht. Für mich ist sie vollkommen ausreichend. Wer mehr wünscht kann sich beleuchtete Lüfter oder RAM dazu stecken.

        Verarbeitung

        MSI hat bei diesem Mainboard auf eine hochwertige Verarbeitung gesetzt, die sich sofort im Gewicht erkennbar macht. Es ist definitiv kein 0815 billig Mainboard, sondern soll sich in diesem Preissegment von etwa 200€ durchsetzen und etablieren. Die verbauten Materialien machen einen soliden Anschein und wurden mit höchster Präzision verbaut. Das B560 Tomahawk wurde definitiv bis zum Ende konzipiert und der Kunde erhält ein gutes, durchdachtes und fertiges Produkt. Es kommt immer Mal wieder vor, dass andere Hersteller ein halbgares Produkt auf den Markt bringen. Dies ist in diesem Fall aber nicht so.
        Das Mainboard wurde mit einer alten Firmware Version (V2.00) ausgeliefert und sofort nach Inbetriebnahme auf die aktuelle stable Version (V2.10) aktualisiert (Firmware Version 7D15v21 von April 2021). Derzeit findet sich noch eine Beta vom Mai 2021 (7D15v221) auf der Support Seite von MSI, von der ich jedoch anfangs die Finger lassen werde. Es ist abzuwarten wann die nächste stable Version bereitgestellt wird. Das Update erfolgte kinderleicht per USB-Stick und UEFI Firmware-Update-Funktion.

        Montage
        Die Montage ist wie bei jedem Mainboard mit etwas Feingefühl problemlos zu meistern. Hierbei gab es keinerlei Probleme oder Komplikationen. Von Vorteil und überaus positiv ist die Tatsache, dass die Anschlüsse außen am Mainboard zu finden sind und keinerlei Verkabelung quer über das Mainboard geführt werden muss. Die Steckplätze für RAM, M2 und PCI-E haben alle ausreichend Platz, um diese ohne Probleme anzuschließen bzw. zu verwenden. Weiterhin gefallen mir, wie bereits erwähnt, das Design und die Verarbeitung der Kühlkörper sehr gut. Zudem lassen sich diese kinderleicht entfernen und wieder anbringen. Prinzipiell kann man die Anordnung der einzelnen Anschlüsse und der Steckplätze sehr hervorheben, da diese über aus gelungen ist. Leider besitzen nur 2 von 3 M2 Anschlüssen einen Kühlkörper. Lediglich die etwas teurere Modellreihe Z590 besitzt meines Wissens nach 3 Kühlkörper.
        Zu Beginn habe ich alle relevanten Komponenten am Mainboard angeschlossen und befestigt und anschließend das Mainboard inklusive CPU, RAM, M2, CPU-Kühler etc. im Gehäuse angebracht. Theoretisch kann man erst das Mainboard im Gehäuse befestigen und anschließend alle Komponenten anschließen. Dieser Weg scheint mir persönlich, aber nicht so optimal, da man nicht mehr genug Freiraum zum Arbeiten hat. Dies nur als kleiner Tipp am Rande.
        Die vorhandenen Anschlüsse sowohl innen als auch außen kann man sich überall im Internet anschauen. Eine Aufzählung meinerseits macht keinen Sinn.

        Leistung
        Die Meinung bzw. Bewertung zur Leistung entsprechen hauptsächlich meinem subjektiven Empfinden, da ich kein gleichwertiges Mainboard zum Vergleich zur Verfügung hatte. Das entsprechend verwendete Setup hierzu könnt ihr oben sehen. Zu Beginn ist auf jeden Fall anzumerken, dass das BIOS/UEFI gut aufgebaut und übersichtlich erscheint. Neben all den Overclocking Einstellungen und vordefinierten Profilen hat man die Möglichkeit eigene Profile anzulegen oder RAM und Lüfter Einstellungen zu definieren. Meine RAM wurde anfangs „gedrosselt“ bzw. ab Werk heruntergestuft. Musste es dann manuell von 2666MHz auf 3200MHz einstellen. Es lief vorher auch schon stabil und ohne Probleme jedoch kauft man einen solchen RAM um ihn auch entsprechend nutzen zu können. Leider unterstützt das Tomahawk Mainboard bei Intel Prozessoren der 10. Generation (i5 und höher) nur 2 von 3 M2 Anschlüssen. Der erste Anschluss ist deaktiviert und kann lediglich mit Intel CPUs der 11. Generation verwendet werden. Ist für mich soweit in Ordnung, da ich nicht alle M2 Steckplätze nutzen möchte. Falls es doch irgendwann der Fall ist, dann muss ich zuvor ein Upgrade auf eine Intel CPU der 11. Generation durchführen.
        Worauf ich mich am meisten gefreut habe war das WLAN 6E. Um es kurz zu sagen meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich besitze eine 200er Leitung von Vodafone/Kabel Deutschland (mehr geht nicht, da Altbau), welche ich zu 100% per Funk ausreizen konnte. In der Vergangenheit habe ich das nur per Kabel schaffen können, aber nun ist es auch per Funk möglich und ich bin nicht mehr an die Dose in der Wand angewiesen. Der Test erfolgte mit einer FritzBox 6590 Cable die den AC Standard unterstützt. Diese ist zwar noch nicht soweit, um den 6E Standard zu Supporten (Frequenzband 5,9-7,1 GHz), aber selbst der aktuelle Durchsatz ist schon weitaus besser als von vergangener Hardware. Natürlich können sich die Werte bei einer dauerhaften Last und Störquellen etc. ins Negative verändern.
        Ein Feature, welches ich leider noch nicht testen konnte, aber mich sehr interessiert sind die RAID Modi des Mainboards. Mit einer entsprechenden Anzahl von Festplatten können verschiedene Modi wie RAID 0 und 1 realisiert werden. Ob es weitere gibt, konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen. Werde ich aber definitiv noch nachholen.
        Ich persönlich lege wenig Wert darauf von irgendwelchen Benchmark Tools im Internet Zahlen vor die Füße geworfen zu bekommen, mit denen ein Normalsterblicher nichts anfangen kann. Aus diesem Grund möchte ich euch Zeiten nennen mit denen auch ein „normaler User“ und kein Technikfreak etwas hat. Natürlich sind das subjektive Werte und es kommt auf die Kombination der verschiedenen Hardwarekomponenten an, aber hierdurch hat man zumindest einen ersten Richtwert:
        • Windows 10 Installation bis zum Erscheinen des Desktops (somit mit User anlegen, Cortana deaktivieren etc.)
          • 08:22 Minuten
        • Office 2016 Professional Plus Installation mit allen Tools
          • 02:01 Minuten
        Im Vergleich mit meinem alten Setup ist das definitiv Raketentechnologie und ich hatte vorher auch schon einen i7 und eine SSD. Daran kann es also nur bedingt liegen.

        Preis-/Leistungsverhältnis
        Preise zwischen 180-250€ scheinen für mich derzeit noch zu hoch. Wie nach jedem release werden sich die Preise aber in ein paar Monaten „hoffentlich“ einpendeln. Der hohe Preis kann aber natürlich auch mit der aktuellen Chip Situation zusammenhängen. Gefühlt haben alle Hardwarekomponenten einen erhöhten Preis.
        Es gibt jeweils einen halben Stern Abzug für den fehlenden Kühlkörper beim dritten M2 Anschluss und den fehlenden BIOS Flash- Button und somit kommt folgende Ergebnis zustande:
        Leistung 4*
        Preis 3-4*


        Fazit
        Im Großen und Ganzen ist die Leistung des Tomahawk für das was es mitbringt sehr gut und ich würde es definitiv weiterempfehlen. Wer auf noch mehr Leistung Wert legt, wird auf die Z- statt B-Serie wechseln. Für meine täglichen Aufgaben reicht es aber vollkommen aus und ich bin überaus zufrieden. Es bringt genug Schnittstellen, Funktionen und Möglichkeiten für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen mit. Ich freue mich in Zukunft damit arbeiten zu dürfen.
        Link zum Unboxing Video: https://youtu.be/oKHTKRw0a78



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        • #5
          Auch ich habe bei der Testers Keepers Aktion mitgemacht und bedanke mich schonmal vorab das Baord testen zu dürfen. Ich habe das Board jetzt fast 14 Tage verbaut und gebe meine Meinung erst jetzt ab, damit ich auch eine Aussage zu Haltbarkeit (wenn auch nur bedingt) treffen kann..

          - Design

          Die Schönheit des Mainboards ist eine von den Dingen, die man nur für sich selbst entscheiden kann und ich finde das ist beim B560 Tomahawk Wifi wirklich gelungen. Das schlichte Grau/Schwarz Design passt so gut wie in jedes Setup. Die kleine RGB Applikation am Kühlkörper unten rechts ist sehr Dezent und das ist meiner Meinung nach auch gut so. Ansonsten gibt es noch ein kleines Lauflicht oben rechts was den Debug Status visualisiert. Das I/O Schield ist fest Verbaut und wer hier diese typisch nervigen Blenden sucht, sucht vergebens. Ich habe in vielen Foren gelesen das dieser leicht schräg sein soll und nicht bündig mit dem Gehäuse abschließt, was ich nicht bestätigen kann.

          Das Bios ist sehr übersichtlich und man wird nicht mit Informationen zugebombt mit denen man nichts anfangen kann. Die Übersicht lässt sich aber auch für Experten ganz leicht über einen Button umstellen und man hatte alle möglichen Einstellvarienten zur Verfügung.

          Mit dem MSI Center lassen sich nochmal extra Apps downloaden mit denen man noch die letzten Finessen aus dem Board holen kann. Wer aber auf viel Bling Bling Einstellungen hofft, den muss ich enttäuschen. Das Board unterstützt zwar RGB Settings aber es ist nicht mit dem Programm von z.B. Corsair zu vergleichen. Trotz alledem ein "Nice to have".

          - Verarbeitung

          An der Verarbeitung gibts nichts auszusetzen, wirklich nichts. Die Komponenten machen einen außerordentlich Hochwertigen Eindruck. Die Größe und die Anordnung der Kühlrippen machen nicht nur optisch echt was her, sie versorgen zudem alle Komponenten mit maximaler Kühlung. Mir gefallen vor allem die Abdeckungen über den M.2 Steckplätzen, denn die lassen das Board nochmal hochwertiger aussehen.

          - Montage

          Zuerst mal ein kleines Manko. Was mich beim Outboxen direkt gestört hat ist, dass beim Mainboard keine Softe Unterlage dabei war. Das Mainboard liegt zwar sicher in der dafür vorgesehenen Pappe Form aber gerade bei anderen Mainboards hatte ich immer eine Unterlage aus Schaumstoff dabei. Das fand ich persönlich immer sehr Hilfreich, wenn gerade alle Komponenten auf das Board steckt und nicht möchte das die ganzen Lötstellen auf dem Tisch aufliegen. In dem Karton geht’s auch aber der Schaumstoff hätte mir besser gefallen. Ich habe ein beQuiet Base Gehäuse und da war es zwischen dem hinteren Gehäuselüfter und dem Kühlkörper wirklich Eng. Die Kühlkörper an den Peripherie Steckplätzen zum kühlen der RAM Speicher nehmen zwar viel Platz ein, aber an dieser Stelle überwiegt die Kühlung ganz klar. Ansonsten ließ es sich problemlos ins Gehäuse integrieren und auch alle Anschlüsse sind gut Erreichbar. Montage von CPU, CPU Kühler, GPU und diversen Steckern war kein Problem. Es gab keine Probleme mit den Öffnungen im Mainboard oder sonstige Befestigungspunkte. Der Mitgelieferte User Guide versorgt einen mit massig Informationen und ist mit vielen Bildern versehen, sodass man auch ohne viel zu lesen schnell findet was man sucht. Der Guide ist wirklich sehr übersichtlich und klar Verständlich. Ich nutze die M2 SSD Steckplätze in meinem Build noch nicht, aber ich bin froh sie zu haben. Hier werde ich auf jeden Fall nochmal nachrüsten und die M.2 Schnittstelle ausreichend zu testen, denn hier besitzt das Mainboard eine Lightning Gen4 & Turbo Gen3 M.2-Steckplätze mit Shield Frozr. Für die Stromversorgung benötigt das Mainboard einen 12 Pin Anschluss und meine Zuleitung vom Netzteil ist in 2x8 Pins aufgeteilt. Das hat zuerst für Verwirrung gesorgt wo ich bei so wenig Platz mit den anderen 4 Pins hinsoll aber auch dafür habe ich eine Lösung gefunden.



          - Leistung

          Ich habe einen i5 11400F verbaut und da das Mainboard auch den Boost unterstützt kann ich nur sagen, dass ich sehr überrascht bin wie gut die beiden Komponenten miteinander funktionieren. Ich hatte keine Probleme mit der Bios Version und habe die Version auch nicht geflacht weil es nicht nötig war. Als ich aber durch das übersichtliche Bios geflogen bin, habe ich die Option da auch direkt gesehen ohne lange zu suchen. Wenn man sich nun ein B560 Wifi zulegt, spielt das Wlan und eventuell auch Bluetooth eine große Rolle. Hier punktet das Board mit den im Moment besten Komponenten. Wifi 6e und Bluetooth 5.2 sind ihr Geld definitiv Wert. Unter normales Bedingen habe ich eine feste Lan Verbindung, weil mir die Wlan Verbindung immer zu unkonstant war. Um das Wlan zu testen habe ich das Lan Kabel entfernt und habe dann festgestellt das diese Funktion noch gar nicht gegeben war, denn ich hatte keinen Wlan Adapter installiert war. MSI liefert hierzu zwar eine CD mit, aber ein CD-Laufwerk besitze ich ebenfalls nicht. Alles kein Problem denn wenn man sich das MSI Dragencenter heruntergeladen hat werden hier alle Notwendigen Treiber angezeigt und installiert. Ehrlichgesagt hat ein Internet Geschwindigkeitstest nur Nuancen angezeigt und wer keine Feste Lan Verbindung herstellen kann, steht mit diesem Wlan Adapter in nichts nach.

          - Preis-/Leistungsverhältnis

          Betrachtet man das Preis Leistungsverhältnis findet man Computer Komponenten immer teuer. Dennoch muss man da den direkten Vergleich zu den Konkurrenten schaffen um einen echten Eindruck zu bekommen. Da wäre Beispielsweise das ASUS TUF Gaming B560M-Plus WiFi eine Option. Preislich trennen die beiden nicht viel aber das Asus Mainboard ist günstiger. Neben dem Design fällt hier auf, dass das MSI Tomahawk B560 Wifi eine ganz neue Version an Wlan und Bluetooth unterstützt. Wer da besonders viel Wert drauf legt ist mit diesem Mainboard gut beraten. Ich habe leider noch kein vergleichbares Board verbaut gehabt und kann demnach auch keinen Direkten Vergleich herstellen. An dieser Stelle lässt nur sagen, wer günstig kauft, kauft vielleicht auch zweimal.

          - Haltbarkeit & Vergleich zu ähnlichen Produkten soweit möglich

          Im Preis-/Leistungssegement habe ich bereits einen Vergleich zum ASUS TUF Gaming B560M-Plus WiFi hergestellt und wenn ich zwischen diesen beiden entscheiden muss, würde ich immer das MSI Produkt wählen. Ich war bisher immer gut MSI Produkten beraten und habe auch hier nichts Negatives auszusetzen. Die Haltbarkeit wird sich zeigen, ich habe es jetzt ca 14 Tage in meinem System verbaut und bisher kam es weder an den Anschlüssen, noch an anderen Komponenten zu irgendwelchen Störungen.

          Mein Fazit: Auch wenn das Mainboard nicht das günstigste ist, bietet es viele Vorteile. Man ist für zukünftige Technik schon mal gut vorbereitet und muss keine Angst haben, dass sobald eine neue CPU auf den Markt kommt auch das Mainboard wieder tauschen zu müssen. Das Board ist für viel mehr geeignet als das für das ich es nutze und freue mich das Produkt getestet zu haben und natürlich auch behalten zu dürfen. Wer noch mehr will wird ohne hin auf die Z Serie greifen aber wer ein Solides, oberes Mittelfeld Board haben will, ist hiermit absolut gut beraten.
          https://youtu.be/fXOY99fJmrE
          Angehängte Dateien
          Zuletzt geändert von EliasKlassen; 28.06.2021, 10:55.

          Kommentar


          • #6
            MSI MAG B560 Tomahawk WIFI Test | Testers Keepers


            Zu meinem Testsystem
            Verbaut habe ich einen I7-11700k, eine RTX 3090 FE, diverse SSDs, 32GB Trident Z Royal 3200Mhz, MSI MAG B560 Tomahawk das alles befindet sich in einem modifizierten Fractal Design Define S2 Vision RGB mit 4 Radiatoren und jeweils ein Wasserkühlblock für die CPU und die GPU.
            Design/Verarbeitung:
            Die Farbgestaltung des Motherboards ist sehr schlicht in mattem Grau gehalten, weswegen das Board in erster Linie optisch nicht besonders auffällig ist und in jedes Build zunächst passen sollte. Das Board besitzt insgesamt 4 Schriftzüge. Einmal Tomahawk, einmal MSI, einmal Q1 Lightning Gen 4 M.2 und Q2. Die Schriftzüge sind dezent gehalten und haben lediglich bei dem MSI und dem Tomahawk Schriftzügen schräge weiße, beziehungsweise schwarze streifen. Farblich ist es meiner Meinung nach somit sehr gelungen. Eine Sache sticht aber zunächst mehr heraus als die Farbe und das sind die Kühlkörper der Spannungswandler. Diese sind robust und fühlen sich sehr hochwertig und stabil an. Dadurch wirkt das Board allein optisch schon sehr hochwertig, obwohl wir hier „nur“ von einem Motherboard mit B Chipsatz reden. Allgemein wirken die Kühler groß und somit auch stabil. Anders sieht es da allerdings bei dem Chipsatzkühler aus. Dieser ist leider klein gehalten und könnte meiner Meinung nach noch einen größeren vertragen. Ansonsten ist das Board aufgebaut wie die meisten ATX Boards. Leider hat das Board meiner Meinung nach zu wenig eingebaute RGB LEDs. Lediglich unter dem Chipsatz befinden sich ein paar LEDs welche man über die MSI Center SW zum Laufen bringen kann. Die LEDs sind mir aber dann doch etwas zu wenig und ich hätte mir mehr gewünscht. Eine Sache ist aber nun wirklich erfreulich. Da Board verfügt über eine feste I/O Blende. Das war bei MSI nicht immer üblich, vor allem nicht bei Boards mit dem B Chipsatz.

            Montage:
            Die Montage stellt sich in erster Linie leicht heraus. Letzten Endes ist es wie jedes andere MB auch über die Schrauben normal in das Gehäuse einzubauen. Dadurch, dass die I/O Blenden allerdings bereits vormontiert ist, kann diese nicht vergessen werden was mir wirklich gefällt. Zum CPU – RAM Abstand kann ich wenig sagen, da ich direkt einen Wasserkühlblock eingebaut habe um das System mit einer Wasserkühlung betreibe zu können. Ein paar Dinge müssen trotzdem erwähnt werden. Das Board hat insgesamt 6 SATA Ports. Leider befinden sich nicht alle an derselben Stelle, was es für ein schönes Cable Management spannend machen kann. Mir persönlich gefallen MB mehr, bei denen sich alle Ports an derselben Stelle befinden. Was mir wiederum sehr gefällt, ist dass es von den RGB Anschlüssen jeweils 2 gibt. Unten links am MB befindet sich einmal ein JRainbow und einmal ein JRGB Anschluss und oben in der anderen Ecke nochmal die gleichen Anschlussmöglichkeiten. Ich selbst nutze viel RGB und kann somit sagen, dass diese Art der Verteilung der Anschlüsse gut durchdacht ist und man somit viel Möglichkeiten hat, sein System individuell aufzubauen. Zur Anleitung kann aber auch folgendes gesagt werden. An sich ist alles gut beschrieben und wenn man keinerlei Erfahrung hat ein System aufzubauen ist die Anleitung sicherlich sehr hilfreich, leider muss aber auch gesagt werden, dass zu einem bestimmten Anschluss zu wenig in der Anleitung zu finden ist. Unten auf dem MB befindet sich ein Stromstecker, welcher die PCI Anschlüsse mit Strom versorgen kann. Leider steht in der Anleitung nirgends, ob dieser belegt werden muss oder nicht. Ich habe ihn selbst nicht angeschlossen und merke bisher keine negativen Eigenschaften, allerdings habe ich auch nicht alle PCI Slots belegt und nutze bisher kein GEN 4. Es wäre dennoch schön, wenn man dazu mehr Informationen finden könnte. Leider hat mein Board noch 2 negative Aspekte, welche ich nennen muss. Mein PCI 4.0 Port für die GPU klemmt etwas beim Einbau was ich vorher noch nie hatte bei anderen MB und zusätzlich ist bei dem ganz rechten meiner RAM-Slots der Befestigungsriegel defekt, weswegen es kein Klick Geräusch gibt und sich der Riegel nicht fest hackt, was aber im Betrieb völlig egal ist.

            Leistung:
            Ich habe das Board so gut durchgetestet, wie ich nur konnte und bin wirklich begeistert. Fangen wir bei der CPU an. Eingebaut ist ein neuer I7-11700k. Ich habe diesen auf einem Z590 Gaming Carbon getestet und auf diesem Board und somit gut vergleichen können. Solange die CPU nicht auf dem Z590 Board übertaktet wurde, lief die CPU in der Regel exakt gleich schnell und manchmal sogar bis zu 3% schneller auf dem B560. Der Chipsatz blieb dabei immer, egal ob beim gaming, beim Benchmark oder im idle, immer kühl und die Temps erreichten hierbei Werte zwischen 30 und 45 Grad. Auch die Spannungswandler wurden nicht ungewöhnlich heiß und haben ihre Aufgabe ohne Probleme bewältigt. Meine RAM-Riegel liefen erstaunlicherweise auch auf einem höheren Takt stabil als auf dem Z590 Board, woran das genau liegt, kann ich nicht sagen, aber ich denke das spricht für sich. Lediglich meine GPU lag bei den Benchmarks etwas schlechter im Ergebnis als bei dem Z590 Board. Was dazu aber gesagt werden muss, an den Tagen als ich die GPU auf dem B560 getestet habe, waren es in dem Raum 6 Grad wärmer als bei meinen Tests mit dem Z590 Board. Das sollte den Wertverlust von 3% zumindest erklären. Zu meinen SSDs muss ich sagen, dass diese im Vergleich zu meinem alten Z390 Board deutlich schneller liefen, aber im Vergleich zum Z590 Board bei mir keinerlei unterschiede messbar waren.
            Preis-/Leistung / Fazit
            Das Motherboard ist aktuell bei Mindfactory für 180€ verfügbar und ich muss sagen, dass der Preis fast angemessen ist für die Features, die es bietet. Ich selbst würde zwar lieber eine UVP von 150 Euro sehen, aber ich denke, dass der Preis auch etwas der aktuellen Corona Situation zu verdanken ist. Denn schließlich handelt es sich hierbei um ein MB mit B statt einem Z Chipsatz was automatisch dazu führt, dass sich viele das Board nicht kaufen würden da der Multiplikator für die CPU einfach nicht freigeschaltet ist. Ich selbst würde warten, bis es ein Angebot gibt und das Board für 150€ verfügbar wäre. Ansonsten muss ich aber auch sagen, dass ich kein anderes B560 Board kenne, das so viele Features bietet wie dieses Board. Es ist somit aktuell mein Favorit mit einem B Chipsatz.
            Zur Haltbarkeit des Produktes kann ich leider nicht viel sagen da ich das Board jetzt erst seit 14 Tage besitze und es erst zeitlich seit einer Woche testen konnte. Da das Board allerdings sehr robust gebaut ist, denke ich, dass es wie jedes andere MB seinen Dienst einige Jahre machen sollte. Außerdem hat MSI bei den Komponenten nicht gespart und es befinden sich hochwertige HLB auf diesem Board. Somit sollte nichts durchbrennen. Vor allem da hier keine Spielchen wie Übertaktung getrieben werden können.
            Alles in allem ist es ein sehr stabiles Board, welches ich noch eine ganze Weile weiter testen werde und mir sogar überlege es als Hauptsystemboard zu verwenden, da ich meine CPU aktuell nicht übertakten muss und mir die sonstigen Features mehr als ausreichen.

            Hier mein Unboxing: https://www.youtube.com/watch?v=i9LdlDsIdy8
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