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Testers Keepers mit NANOXIA A-RGB Midi Tower

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  • Testers Keepers mit NANOXIA A-RGB Midi Tower

    Hier könnt Ihr die Reviews der NANOXIA Testers Keepers Aktion mit den A-RGB Gehäusen vom 08.03.2021 - 14.03.2021 finden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam


    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  • #2
    Produkttest Nanoxia A-RGB Midi-Tower

    Verpackung und Lieferumfang:

    Der Versand ging außerordentlich schnell, wie man es auch nicht anders von Mindfactory gewohnt ist. Ebenfalls möchte ich mich bei Mindfactory dafür bedanken, dass Sie mir das Gehäuse für den Produkttest aufgrund der Testers-Keepers-Aktion zur Verfügung gestellt haben.
    Das Gehäuse wurde sicher in dem einfachgehaltenen Originalkarton verschickt, welches das Gehäuse im Inneren auch durch passgenaue Schaumstoff- / Styroporeinlagen sicher von jeglicher unsachgemäßer Außeneinwirkung vor Beschädigungen schützt, zudem wurde noch eine Schutzfolie um das Gehäuse gestülpt. An der Verpackung fiel mir an erster Stelle auf, dass die Ausstattungsmerkmale auf der seitlich aufgeführten Beschreibung nicht vollständig mit dem A-RGB Gehäuse übereinstimmt, diese wurde vom Deep Silence 8 Pro übernommen. Ebenfalls wird auf der Verpackung auf ein Benutzerhandbuch hingewiesen, welches ich leider im Lieferumfang vermisst habe, aber dies ist nicht weiter schlimm, da sich hier alles weitestgehend von selbst erklärt, außerdem kann dieses im Internet auf der Nanoxia-Website jederzeit eingesehen werden.
    Im Lieferumfang ist neben dem A-RGB Gehäuse noch ein weiterer Beipackkarton enthalten. In diesem sind zwei Päckchen mit zahlreichen Montageschrauben für jeden Anlass und Schrauben für die Montage der Wasserkühlung, sowie Abstandshalter für das Mainboard und den hierfür vorgesehenen Montageadapter von Kreuz auf Sechskant enthalten. Ebenfalls ist ein Microfasertuch für das Sauberhalten der Echtglasfronten beigefügt, was ich als Zugabe von Nanoxia sehr begrüße. Des Weiteren sind noch schwarze Kabelbinder und die Fernbedienung inklusive Batterie für den RGB-Controller enthalten.

    Ausstattung:

    Das Nanoxia A-RGB Gehäuse bietet sowohl für den traditionellen Usern, als auch den Custom / Gaming-Usern ausreichend Potenzial zur freien Entfaltung. Es finden sich bis zu 4 x 3,5 Zoll Laufwerke für Speichermodule wieder. Zusätzlich sind auf der Rückseite Halterungen angebracht, welche noch zwei weitere 2,5 Zoll SSD´s aufnehmen können. Wenn nur mit 2,5 Zoll SSD´s gefahren wird, lassen sich in dem Gehäuse bis zu 6 Stück unterbringen. Was ich ebenfalls für sehr gelungen halte, ist die Option, dass sich hier noch ein CD-Laufwerk unterbringen lässt, somit kommt auch der traditionelle User noch voll auf seine Kosten. Der im Gehäuse vormontierte RGB-Controller bietet Platz für bis zu acht Lüfter und zwei LED´s in Form eines Streifens oder ähnlichem. Damit lässt sich die Beleuchtung und die Lüfterdrehzahl über den Controller steuern, wer die Möglichkeit besitzt kann diese natürlich auch direkt über das Mainboard ansteuern. Über die Fernbedienung lässt sich die Lüfterdrehzahl auf drei Stufen regeln, zu diesen zählen maximale Drehzahl, sowie Silence-Mode und natürlich komplett ausgeschaltet. Außerdem lässt sich die Helligkeit über vier Stufen reduzieren. Zu den unzähligen Farbeinstellungen gibt die Fernbedienung noch die Möglichkeit bis zu vier vorinstallierten Farbmodis auszuwählen. Eine fest integrierte Netzteilabdeckung ist im Gehäuse verbaut. Diese bietet genug Platz für Kabelmanagement und den 2 x 3,5 Zoll Festplattenkäfig, somit entsteht hier ein Zweikammersystem unter dem Netzteiltunnel. Aussparungen für Netzteil sowie frontseitig für eventuelle Wasserkühlung ist in der Netzteilabdeckung vorgesehen, ebenfalls wäre es noch möglich auf der Netzteilabdeckung weitere 120er Lüfter anzubringen. Neben den 8 + 2 PCI-Slots, ist ein Grafikkartenhalter im Lieferumfang ebenfalls enthalten. Auf dem Fronseitigen I/O-Panel finden sich zwei USB 2.0, sowie zwei USB 3.1 wieder. Zusätzlich hat Nanoxia noch einen aktuellen USB Typ-C-Slot spendiert, welchen ich riesig gefeiert habe. Dazu gesellen sich natürlich noch der Power- und Resetswitch, sowie Audio und Status LED´s. Die 4 x vorinstallierten 120-RGB-Lüfter runden die Sache ab. Der Staub wird durch vollflächige Staubfilter in der Front, sowie am Boden zurückgehalten. Am Gehäusedeckel befindet sich außerdem noch ein Staub / Sichtschutzgitter, welches sich magnetisch in die vorgesehene Mulde einsetzen lässt. Das Mainboard-Tray bietet neben dem Mainboard außerdem noch weiteren Platz für Lüfter, Wasserkühlung und wer hätte es gedacht, natürlich auch wieder für weitere 2,5 Zoll SSD´s.

    Design:

    Das Nanoxia A-RGB Gehäuse wiegt knappe 11,1 kg und kommt in den Abmessungen (H / B / T) 480mm / 232mm / 475mm, wobei die Tiefe mit der Front inkludiert dann auf 525mm bemaßt wird. Das Gehäuse wirkt trotz der markarten Größe dennoch schlicht und elegant, da es nicht arg verspielt rüber kommt und somit eine klare Linie im Design in sich birgt. Abgerundet wird dies durch die Echtglas-Front, sowie die Seitenwand. Diese sind leicht abgedunkelt, wobei das Gesamtbild mit der schwarzen Oberflächenbeschichtung des Gehäuses abgerundet wird. Leider wurde die Lösung der Front, welche sich als Tür öffnen lässt, nicht zu Ende gedacht, da die 3 x Gehäuselüfter im geschlossenen Zustand gegen die Glasfront laufen und somit den Airflow im Gehäuse spürbar verringern. Demnach dienen die Lüfter in der Front in erster Linie nur für die Optik. Die 4 x 120er mitgelieferten A-RGB Lüfter schmiegen sich hervorragend in das Gesamtkonstrukt mit ein. Die Beleuchtung der Lüfter ist sehr kräftig, sodass die Farben sehr gut zur Erscheinung kommen. Bei den Lüfter ist nur der äußere Lüfterkäfig beleuchtet, wobei das Ganze dann nicht zu überladen wirkt. Das Gehäuse steht auf vier silbernen Standfüßen, was mir persönlich sehr gut gefällt, da diese für einen eleganten Akzent sorgen.

    Verarbeitung:

    Wie bereits oben erwähnt, wurden die Frontlüfter hinter der Glasfront angebracht, sodass die Tür im geschlossenen Zustand den Airflow negativ beeinträchtigt. Ebenfalls ist der Staubfilter in der Front nutzlos, solange die Tür geschlossen ist, da die Lüftungsschlitze in der Front nach dem Filter positioniert sind und somit die noch verbleibende Luft ungefiltert in das Gehäuse blasen. Das Gehäuse macht auf mich einen recht stabilen Eindruck, es wurde hier auf ein ca. 1 mm dickes Blech inkl. Beschichtung zurückgegriffen, somit bleibt das Gehäuse auch robust und Formstabil. Die PCI-Slotblenden auf der Rückseite lassen sich einzeln voneinander durch Schrauben lösen, was bedeutet, hier muss nichts rausgebrochen werden und man muss sich später keine Gedanken machen, wie diese später wieder verschlossen werden, falls das System doch mal umgebaut werden sollte. Etwas unschön wurden die Aussparungen im Mainboard-Tray für Kabeldurchführungen gewählt, da hier nicht auf Gummitüllen zurückgegriffen wurde und die Öffnungen immer hervorscheinen, zumal die Seitenwand an dieser Stelle auch perforiert ist. Dies sorgt für einen unschönen Anblick. An allen Gewindeausgängen auf der Rückseite des Mainbord-Trays wurde darauf geachtet, dass keine scharfkantigen Stellen hervorstechen, sodass das Kabelmanagement sicher und ohne Beschädigung verstaut werden kann, leider wurde diese Logik aber nicht am gesamten Gehäuse durchgeführt, da immer wieder speziell an den Gewindeausgängen scharfkantige Stellen zu finden sind. Die Seitenwände werden eingeschoben und mit jeweils zwei Rändelschrauben befestigt, hier hätte ich eine andere Lösung erwartet, welche den Preis dann auch gerechtfertigt hätte, da ich dieses System mit Minderwertigen Gehäusen assoziiere. Die Rändelschrauben sind aus Aluminium und können somit schnell verschleißen, des Weiteren befinden sich für diese Anwendung keine Ersatzschrauben Lieferumfang, außer man verzichtet auf den Festplattenkäfig im inneren, dann könnte man zur Not dort noch vier Rändelschrauben entnehmen. Falls man sich für die Option entscheidet, dass man kein CD-Laufwerk verbaut und somit den 5,25 Zoll Einbauschacht demontiert, findet man ein unsauberes Kabelmanagement vom I/O-Panel in der Front wieder, dadurch scheint das Licht der blauen Status-LED ins Gehäuseinnere. Die Haptik des Startknopfes finde ich sehr angenehm und von der Größe gut gewählt, was ich hingegen über den Resetbutton nicht sagen kann. Hier fühlt es sich an, als müsste man den Knopf mit mehr Kraft und auch tiefer betätigen, was sich aufgrund der zu kleinen Größe des Knopfes auch unangenehm anfühlt. Um Vibrationsgeräusche im Gehäuseinneren einzudämmen, wurden an den Lüfterecken Antivibrationspads angebracht, sowie an den Auflageflächen der beiden 2,5 Zoll SSD-Laufwerkslots und dem Netzteil, dabei merkt man sehr, dass der Korpus vom Deep Silence 8 abstammt.

    Montage:

    Die Montage war aufgrund des großzügigen Platzangebots sehr angenehm und frustfrei. Es gab genügend Platz um das Mainboard zu platzieren. Hierzu bietet das Gehäuse Platz für Mini-ATX, Mikro-ATX, ATX und Extended-ATX, in meinem Fall wurde ein ATX verbaut. Es waren bereits Abstandshalter vormontiert, außerdem sind die Gewindebohrungen auf dem Mainboard-Tray gekennzeichnet, die für die zuvor aufgeführten Mainboardgrößen bestimmt sind, sodass sich eine schnelle Orientierung bei der Montage finden lässt. Hier wurde von Nanoxia sehr auf das Detail geachtet. Die 4 x Gehäuselüfter sind ebenfalls bereits vormontiert, lassen sich aber durch Langlöcher noch variabel platzieren, falls die Lüfter mit anderen Anbauteilen kollidieren sollten. Ebenfalls lässt sich problemlos am Gehäusedeckel, sowie an der Gehäusefront eine bis zu 360er AIO-Wasserkühlung anbringen. Für reine Luftkühlung bietet das Gehäuse aufgrund seiner Breite ebenfalls ausreichend Platz, wodurch sich eine bis zu 180mm hohe Towerkühlung integrieren lässt. Der Abstand vom Mainboard-Tray zur Rückwand beträgt ca. 30mm. Demnach lässt sich das Kabelmanagement in diesem Gehäuse sehr angenehm verlegen oder auch verstecken. Auch die Stromzufuhr für das Mainboard kann im eingebauten Zustand ohne Probleme verlegt und angeschlossen werden. Es gibt genügend Aussparungen und Befestigungsmöglichkeiten um die Kabel am Mainboard anzuschließen und zu befestigen. Es sind 8 PCI-Slotblenden am Gehäuse zu finden, welche wie oben bereits erwähnt, einzeln verschraubt sind. Zum Herausbrechen findet man an diesem Gehäuse zum Glück nichts, was in dieser Preisklasse auch erwartet wird. Außerdem können bis zu 2-Slot große Grafikkarten vertikal angebracht werden, was ich ebenfalls sehr begrüße, dazu wurde dem Gehäuse noch ein Grafikkartenhalter beigefügt. Der Platz für Grafikkarten ist großzügig gewählt, sodass sich bis zu über 400mm lange Karten unterbringen lassen. Jedoch muss in Erwägung gezogen werden, dass wenn man sich für die vertikale Installation einer langen Grafikkarte entscheidet, hier der 2 x 3,5 Zoll Festplattenkäfig weichen muss, außerdem steht die Grafikkarte dann zu nah am Seitenfenster an, was der Luftzufuhr schaden könnte. Die SSD´s und HDD´s lassen sich in voll bestücktem Zustand in Schubfächern ordentlich verstauen. Diese bieten Platz für die werkzeuglose Montage von bis zu vier 3,5 Zoll große Laufwerke, wobei zwei Schubfächer fest unter der Netzteilabdeckung vernietet sind und ein weiteres Käfig für zwei Schubfächer kann variabel im Gehäuse angebracht oder entfernt werden. In die 3,5 Zoll Schubfächer lassen sich auch außerdem noch problemlos weitere 2,5 Zoll SSD´s anbringen, da hier die Befestigungsbohrungen vorgesehen sind. Und wem das noch immer nicht genug ist, kann auf der Mainboardrückseite noch zwei weitere 2,5 Zoll SSD´s anbringen. Eine Montage für ein 5,25 Zoll CD-Laufwerk ist ebenfalls vorgesehen, bei dieser Option muss aber mit Abstrichen bei der AIO-Wasserkühlung gerechnet werden, aber man würde immer noch mit einer 240er AIO sicher fahren.

    Fazit:

    Das Nanoxie A-RGB Gehäuse bietet den Hardwarekomponenten ausreichend viel Platz für RGB-freudige Gaming-User, als auch alteingesessene Traditions-User, welche auf die „großen Hardwarekomponenten“, wie HDD`S und CD-Laufwerke nicht verzichten wollen. Das gute Platzangebot im Gehäuseinneren sorgte für eine einfache und unproblematische Montage. Es kam nie der Punkt, dass man aufgrund unzugänglicher Stellen bei der Montage ins Schwitzen kam, alles war hervorragend erreichbar. Auch das Kabelmanagement konnte sehr gut in der Seitenwand verstaut werden, da auch hier erwartungsvoll für ausreichend viel Platz gesorgt wurde. Die Geradlinigkeit des Gehäuses spricht mich optisch sehr an, da hier keine verspielten Versuche gewagt wurden und das Gehäuse somit immer noch etwas klassisch wirkt. Durch die Glasfront und Glasseitenwand hat Nanoxia ebenfalls den Spagat geschafft, welches nun auch die RGB-Gamer unter uns ansprechen soll. Das Gehäuse schmiegt sich somit optimal in das heutige RGB-Zeitalter mit ein. Der aktuelle USB Typ-C im Front I/O-Panel ist ein gelungenes Upgrade und somit kann das Gehäuse auch zukunftsträchtig betrachtet werden.
    Im Gehäuse konnte ich trotz geschlossener Tür im normalen Gamingbetrieb eine recht gute Temperatur von ca. 64 Grad an der GPU messen, an der CPU lag dieser bei ca. 71 Grad. Bei geöffneter Türe lagen die Messwerte an der CPU und GPU ca. 2-3 Grad Celsius darunter. Diese für meines Erachten normalen Temperaturen, lassen sich aufgrund des gut „voluminösen Korpus“ im Gehäuseinneren zurückführen. Da ich im Test auf einen Towerkühler zurückgegriffen habe, bin ich hier positiv überrascht. Die Geräuschentwicklung konnte das Gehäuse auch gut zurückhalten, sodass im Gamingbetrieb nur ein leichtes Surren der Lüfter zu vernehmen war, was ich überhaupt nicht für störend empfunden habe.
    Kritik gibt es hingegen am Design der Front, da die Frontlüfter auf die Glastür laufen und somit der Airflow stark beeinträchtigt. Der dort angebrachte Staubfilter fungiert quasi ohne Funktion im geschlossenen Zustand, aber dieses Problem lässt sich mit einem Handgriff schnell beheben. Ebenso gefiel mir die Demontage / Montage der einschiebbaren Seitenwände nicht.
    Trotz alldem lässt sich mit dem Gehäuse über lange Zeit arbeiten, da hier besonders viel Platz für zukunftsträchtige Hardware vorgesehen ist und die Nachhaltigkeit somit eine große Rolle spielt. Nach langen Tests, kann ich das Gehäuse dennoch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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    Kommentar


    • #3
      Nanoxia, eigentlich bekannt für schlichte und leise Gehäuse, steigt nun mit dem Nanoxia Deep Silence A-RGB Gehäuse in den Markt mit RGB-Beleuchtung ein.

      Verpackung und Lieferumfang

      Die Lieferung des Nanoxia Gehäuses erfolgte im Originalkarton ohne weitere Umverpackung, was in der Regel bei Gehäuse nicht notwendig ist, da sie meist gut gesichert im Karton verpackt sind. Auf dem Karton wirbt Nanoxia in großen Lettern mit deutscher Ingenieurskunst. Neben dem Gehäuse befindet sich noch eine Anleitung und ein kleiner Karton mit folgendem Inhalt: Diverse Kabelbinder, ein Tütchen mit allen möglichen Schrauben (Motherboard-, Gehäuse-, Laufwerksschrauben, Abstandshaltern und vieles mehr), ein weiteres Tütchen mit ca. 3 cm langen Schrauben, bei denen ich nicht weiß, wofür diese sind. Eine gute Idee ist, dass extra ein Tuch zur Säuberung der Glasscheibe des Gehäuses mitgeliefert wird. Das kennt man von anderen Herstellern so nicht. Die beigelegte Fernbedienung zur Steuerung der Lüfter wirkt ein wenig billig.

      Anleitung

      Die Anleitung des Gehäuses ist in zwei Sprachen – deutsch und englisch – verfasst worden. Durch Abbildungen und Beschreibungen wird erklärt, wie bestimmte Sachen bspw. ein Netzteil oder Festplatten verbaut werden sollen. Allerdings gibt es keine Auflistung des Lieferumfangs bzw. keine Übersicht darüber, welche Schrauben wofür sind. Ein unerfahrener Nutzer könnte dadurch leicht überfordert sein und müsste nach dem Prinzip „try and error“ vorgehen. Auch in den Beschreibungen wird nur von Schrauben geschrieben und nicht welche. Mir erschließt sich auch nach wie vor nicht, wozu die ca. 3 cm langen Schrauben dienen. Hier hätte die Anleitung helfen können.

      Design

      Das Nanoxia Deep Silence A-RGB Gehäuse ist vom Design her recht schlicht gehalten und weiß mir damit zu gefallen. Das Gehäuse ist kantig und hat keine abgerundeten Elemente oder unnötiges Chichi. Es gehört mit den Abmessungen von 232 mm x 480 mm x 475 mm zur Kategorie der Midi-Tower. Die gesamte Front ziert eine Tür aus dunklem temperred Glas. Der Rahmen für die Tür wurde aus Plastik gefertigt. Die Tür lässt sich einerseits leicht öffnen und andererseits geht sich nicht ungewollt von alleine auf, wenn sie zu ist. Hinter der Tür und einem Staubfilter befinden sich drei 120 mm Gehäuselüfter mit A-RGB. Die RGB-Streifen befinden sich dabei im äußeren Ring der Lüfter und nicht im Motor bzw. den Rotorblättern. Das linke Seitenteil besteht aus einer Scheibe aus Echtglas, was ungewöhnlich ist. Auch diese ist dunkel getönt. Das rechte Seitenteil besteht, so vermute ich, aus dünnem schwarz lackiertem Stahlblech. Über das verwendete Material lässt sich leider keine Angabe finden. In das rechte Seitenteil wurde im vorderen vertikalen Drittel ein Muster aus horizontalen Linien gestanzt. Eine besondere Funktion scheint dies nicht zu haben, da sich daran keine Lüfter oder ein Radiator verbauen lässt. Es scheint ein einfaches Designelement zu sein, was man sich aber auch hätte sparen können, da es kaum auffällt. Im Deckel befindet sich eine große Aussparung, die mit einer Matte aus Mesh abgedeckt wird. Die Matte selbst hat Magnetstreifen an den Rändern, so dass sie am Deckel haftet, aber dennoch leicht entfernt werden kann. Ebenso befindet sich das Front-I/O im Deckel, dazu später bei Ausstattung mehr.
      Trotz der Maße und des kantigen Designs wirkt das Gehäuse aufgrund der gläsernen Elemente nicht klobig.

      Ausstattung, Verarbeitung und Montage

      Das Front-I/O bietet neben den üblichen Power-, Resetknöpfen, Kopfhörer-, Mikrofonanschlüssen auch insgesamt 5 USB-Anschlüsse. Üblich sind sonst nur 2 bis 3, meist 2 x USB 3.x Typ A Anschlüsse und eventuell noch ein USB-C Anschluss. Nanoxia bietet hier noch zwei USB 2 Typ A Anschlüsse. Top!

      Auch mittlerweile ungewöhnlich ist, dass bei Gehäusen ein 5,25“ Schacht vorhanden ist. Es lässt sich darüber streiten, ob das heutzutage noch notwendig ist. Beim Gehäuse von Nanoxia lässt sich der 5,25“ Schacht ausbauen. Ohne den Schacht hätten die Lüfter in der Front weiter oben montiert werden können, so dass der Luftstrom zielführender zu den Komponenten gelangt.
      Insgesamt lassen sich vier 3,5“ HDDs verbauen. Zwei können in einem Festplattenkäfig im unteren Bereich des Netzteils und zwei weitere im Hauptraum verbaut werden. Dazu wird bspw. ein Festplattenschuber aus dem Käfig herausgenommen und nach Montage der HDD wieder reingeschoben. Schön ist die Gummierung an den Schraublöchern zum Abfangen der Schwingungen einer HDD, womit etwaige Geräusche des Gehäuses verhindert werden. Das verwendete Material für die Festplatteneinschübe lässt allerdings zu wünschen übrig. Sie bestehen aus sehr leicht biegbarem Plastik und macht auf mich einen sehr fragilen Eindruck. Metall wäre hier die bessere Lösung gewesen.

      Für 2,5“ SSDs bieten sich die beiden Plätze auf der Rückseite des Mainboardschlittens an. Sie können allerdings auch in die 3,5“ Festplatteneinschübe eingebaut werden. Eine weitere Alternative ist die Montage von bis zu drei 2,5“ SSDs auf der Vorderseite des Mainboardschlittens, hierfür muss allerdings ein Festplattenkäfig entfernt werden.
      Gut ist, dass CPU-Kühler bis zu einer Höhe von 180 mm montiert werden können. So findet bspw. auch ein be quiet Dark Rock Pro 4 seinen Platz im Nanoxia Gehäuse. Mainboards mit den Formfaktoren mITX, mATX und ATX haben ebenfalls genug Platz.

      Eine weitere nette Idee – falls die Grafikkarte vertikal verbaut werden soll – ist der Einsatz eines Grafikkartenhalters mit einer Aussparung zur Durchführung eines Riser-Kabels. Wobei hier bedacht werden sollte, dass es für die Kühlung einer Grafikkarte eher zum Nachteil ist, direkt vor einer Glasscheibe verbaut zu werden. Grafikkarten dürfen bis zu 45 cm lang sein.

      Vormontiert sind drei 120 mm Lüfter vorne und ein 120 mm Lüfter hinten, dabei handelt es sich um A-RGB-Lüfter. Vor den vorderen Lüftern ist noch ein Staubfilter verbaut. Die Lüfter sind mit einer Lüftersteuerung auf der Rückseite des Mainboardschlittens verkabelt. Die Lüftersteuerung haftet per Magneten an der Oberfläche, bei mir eher schlecht als recht. Dem Nutzer bleibt die Wahl die Lüfter per mitgelieferter Fernbedienung zu steuern oder die Lüftersteuerung mit einem A-RGB-fähigen Motherboard zu verbinden. Ein entsprechendes Kabel ist bereits angeschlossen. Leider gibt es keine Informationen über den Drehzahlbereich der Lüfter. Ebenso ist es sehr fragwürdig, die Lüfter in der Front fast direkt vor die Scheibe zu setzen. Links und rechts an den Seiten der Front sind ca. 2 cm breite Lüftungsschlitze, durch die die Lüfter die Luft eigentlich ansaugen sollen. Allerdings sind die Lüfter eben genau auf Höhe der Schlitze. Diese Konstruktion macht auch den Staubfilter überflüssig, da dieser noch vor den Schlitzen sitzt und die Luft ungefiltert angesaugt wird. Ebenso wird Luft durch die Einlässe im rechten Seitenteil durch den Luftstrom mitangesaugt, auch ohne Staubfilter. Im Deckel des Gehäuses lassen sich weitere Lüfter installieren, zwei 140 mm oder drei 120 mm, wobei für letzteres der 5,25“ Schacht ausgebaut werden muss. Der Einsatz eines Radiators ist fraglich. In der Anleitung und auf der Homepage des Herstellers lassen sich dazu keine Informationen finden.

      Durch das großzügige Raumangebot lassen sich die PC-Komponenten leicht verbauen. Auch an Aussparungen zur Kabelführung wurde gedacht. Ich hatte allerdings anfangs Probleme, die Schrauben der beiden Seitenteile überhaupt zu lösen, hier wird schon ein großer Kraftaufwand benötigt. Auch beim Anbringen der Seitenteile war es recht schwer, die Schrauben festzudrehen. Der Rest ging leicht von der Hand.

      Fazit

      Designtechnisch gefällt mir das Nanoxia Deep Silence A-RGB Gehäuse mit seinem kantigen Design sehr gut. Die A-RGB-Lüfter setzen einen netten nicht zu übertriebenen Farbakzent. Die Ausstattung des Gehäuses weiß einerseits durch das sehr gut ausgestattete Front-I/O und die Einbaumöglichkeiten zu überzeugen. Die Verwendung von Plastik bei den Festplatteneinschüben ist zu bemängeln. Ebenso ist das Lüftungskonzept aus oben genannten Gründen nicht überzeugend. Im Vergleich zu meinem Silent Base 802 (Mesh-Front) mit 4 Shadow Wings 2 140 mm Lüftern habe ich mit meinem AMD Ryzen 9 5900X und meiner Gigabyte Radeon RX 6700 XT teils bis zu 9°C höhere Temperaturen im Nanoxia Gehäuse. Die Geräuschkulisse beim Nanoxia Gehäuse ist als sehr gut zu bezeichnen. Bezüglich des Preis-Leistungs-Verhältnisses bewerte ich das Gehäuse als befriedigend minus bis ausreichend plus, da ich bei einem solchen Preis bessere Materialien, ein besseres Lüftungskonzept und leichter zu handhabende Seitenteile erwarte. 3 Sterne gibt es daher von mir.

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      Kommentar


      • #4
        Nanoxia A-RGB Midi Tower - Testers Keepers

        Vorwort: Vielen Dank an Mindfactory! Ich habe mich tierisch gefreut, als an meinem Geburtstag die erfreuliche Nachricht ins Postfach flatterte, das Gehäuse von Nanoxia Testen zu dürfen. Ich möchte darauf hinweisen, dass ich meine freie Meinung äußere, unbeeinflusst der Aktion selbst.

        Verpackung und Versand: Der Versand erfolgte wie gewohnt sehr schnell seitens Mindfactory. Der Karton kam unbeschädigt bei mir an. Das Gehäuse war innerhalb des Kartons ausreichend durch Verpackungsmaterial geschützt und ließ sich durch Einbuchtungen im Verpackungskunststoff leicht an beiden Außenseiten herausziehen.
        Aus der nochmals umliegenden Folie befreit, musste ich leider auf den ersten Blick feststellen, dass einer der vier gummierten Flächen unter den Gehäusefüßen fehlte. Das Gehäuse wackelt nun und ich werde einen Ersatz finden müssen. Zudem war ein leicht Chemischer Geruch wahrzunehmen, der nach über einer Woche fast komplett verflogen ist. Es scheint von den Kunststoffteilen innerhalb des Gehäuses zu kommen. Die Glasscheibe der Front ist beidseitig mit einer Folie vor Kratzern geschützt. Beim Seitenteil nur von außen, was vollkommen ausreicht. Ein kleines Schächtelchen mit Schrauben (kurzen für z.B. SSD-/Mainboard-Montage und langen für z.B. WaKü-Radiatoren), ein Microfaser Tuch, Kabelbinder und die Fernbedienung liegt dem Karton bei. Eine Kurzanleitung ebenfalls. Unter Ausstattung mehr dazu.

        Design: Das Gehäuse ist schlicht in schwarz gehalten und setzt die Highlights auf die Glasteile sowie auf die beleuchteten Lüfter. Die Glasfront sowie die seitliche Glasscheibe verleihen dem Gehäuse den nötigen Durchblick. Die Gehäusefüße sind Silber und setzen sich gut vom Rest ab.
        Leicht verdunkelte Scheiben mit individuell leuchtenden Lüftern. Eine gelungene Kombination. Es scheint, als würden die Lüfter schweben, da nur ein äußerer Ring auf Vorder- und Rückseite aufleuchtet. Die vier Lüfter sind bereits an der hauseigenen Lüfter- und RGB-Steuerung angeschlossen. Diese benötigt zur Funktion einen freien SATA Stromanschluss. Über die mitgelieferte Fernbedienung lassen sich die Lüftergeschwindigkeit (drei Stufen) als auch die Farbe und Leuchtkraft entsprechend anpassen. Natürlich lassen sich die Lüfter auch über ein entsprechendes Mainboard mit A-RGB Anschluss steuern. Zum Testzeitpunkt lag mir leider kein entsprechendes Mainboard vor.

        Nun aber zu einem umstrittenen Punkt – dem Staubschutz.
        Die Front besteht aus einem Kunststoffrahmen, in der sich die Glastür und eine Lüfterabdeckung befinden. Öffnet man die Tür, die mittels Magneten sehr gut gehalten wird, findet man an der Rückseite der Lüfterabdeckung ein Staubschutzgitter. So weit so gut. Schließt man die Tür, haben die Lüfter nur die Chance die Luft über die kleinen seitlichen Lufteinlässe des Frontrahmens und einem Ausschnitt auf der Gehäuseunterseite anzusaugen. Und genau diese Stellen der Luftansaugung bieten keinerlei Schutz vor Staub, da sich diese Flächen neben bzw. hinter dem Staubschutzgitter befinden. Das am Frontrahmen anliegende Blechseitenteil bietet ebenfalls eine große perforierte Fläche, durch die viel Luft angesaugt wird. Auch dort befindet sich kein Staubschutzgitter. In meinem Fall bietet die perforierte Fläche zusätzlichen Luftstrom, der den innenliegenden Komponenten wiederum zugutekommt. Die hinterm Mainboard-Tray verlegten Kabel sind durch diese Perforation allerdings gut sichtbar und sollten ordentlich verlegt werden. Die Ausschnitte selbst passen mMn optisch sehr gut zum Gehäuse.

        Power- und Reset-Button, sowie 5 * USB- und Audio-Frontanschlüsse (für Kopfhörer und Mikrofon) sind integriert in der Frontpartie des Gehäusedeckels. Zudem ist ein von außen angebrachtes, magnetisches Staubschutzgitter fast auf der gesamten Gehäusedeckel-Oberseite eingefasst. Alle Elemente fügen sich gut in das äußere Erscheinungsbild ein. Der Druckpunkt der Taster ist gut. Ein Vorschlag meinerseits wäre die Integration einer Klappe, hinter der die Knöpfe und Anschlüsse vor Staub und Anblicken geschützt wären. Dies ist meine persönliche Meinung und mag nicht jedem gefallen. Alles ist (bis auf die Staubschutzgitter) an Ort und Stelle und war entsprechend dort verortet, wo ich es erwartet hätte.

        Ausstattung: Dieser Midi-Tower bietet ausreichend Platz für SSDs, HDDs, WaKüs und zusätzliche Lüfter. Wer wie ich eine AiO Wasserkühlung besitzt, wird mit dem Einbau eines 240mm oder eines 280mm Radiator keinerlei Probleme vorfinden. Sowohl in der Front als auch im Deckel. Bei einem 360er Radiator muss zwingend der 5 ¼" Einschub weichen. Ob Front oder Deckel macht keinen Unterschied. Bei mir ist dieser –wie auch der vormontierte HDD-Käfig für bis zu 2 HDDs oder SSDs- aus optischen Gründen demontiert worden. Die vormontierten Slot-Blenden sind insgesamt luftdurchlässig in schwarz gehalten und bieten genügend Fläche für das Austreten der warmen Luft. Der Lüfter der Gehäuserückseite erledigt den Rest. Ein separierter Bereich für das “warme” Netzteil und 2 weitere 3,5” HDD Einschübe ist ebenfalls vorhanden. Dieser erhält Luft vom untersten Gehäuselüfter der Front. Die Lautstärke der Lüfter ist recht angenehm. Sie laufen bei mir auf mittlerer Stufe und sind kaum zu hören.

        Zur Ausstattung gehört ebenfalls eine m.E. ausreichend gute, bebilderte Kurzanleitung, die zudem bei Nanoxia - Online zum Download zur Verfügung steht. Die Onlinevariante wurde um Punkt “9. Lüftersteuerung” ergänzt. Meine Papierversion hatte den Punkt nicht enthalten. Hier wurde nachgebessert.

        Verarbeitung: Die Verarbeitung an sich ist ordentlich. Alle “lackierten oder gepulverten” Flächen, sowie die verbauten Kunststoffteile waren makellos. Auch die Kanten der Metallteile waren ordentlich entgratet. Verletzungen an den Händen blieben somit aus.
        Ein paar Kleinigkeiten habe ich dennoch zu bemängeln. Leider fehlt zum einen ein Gummi unter einem der Standfüße. Zum anderen fehlte ein „Moosgummi“ bei einem der beiden SSD Rahmen. Ich habe ein bestehendes Moosgummi abgeknibbelt und in zwei gleich große Stücke geschnitten. Somit liegen nun beide SSD`s auf Gummi auf. Unter dem Punkt Haltbarkeit gehe ich noch auf ein paar Dinge wie Schrauben und Bleche ein. Das Mainboard Tray bietet viele Kabeldurchlässe, was sich als durchaus nützlich erweist. Optisch jedoch, sieht man jegliche Kabel durch die Öffnungen. Hier wären Kabeldurchlässige Gummiabdeckungen wünschenswert gewesen. Die Lüfter waren ordentlich vormontiert.

        Montage: Beim Öffnen des Gehäuses ist Vorsicht geboten. Die Gehäuseseiten haben oben und unten keine “richtige” Führung. Die Seitenteile werden frontal zur Gehäusefront in eine Führung hineingeschoben. Also Achtung beim Herausnehmen des Glas-Seitenteils. Mit ein bisschen Gegendruck beim Auf- und Zuschieben bleibt es heile und lässt sich gut herausnehmen.
        Der Festplattenkäfig und der 5 ,25“ Schacht waren neben der vertikalen Grafikkartenhalterungen sofort demontiert. Der Installationsort des 5,25" Schacht ist gut gewählt, dennoch benötige ich kein optisches Laufwerk mehr. Mein µATX Mainboard war mit den mitgelieferten Abstandshaltern schnell montiert. Hierzu sollte man eine Zange bereithalten. Per Hand lassen sich diese nicht ausreichend fest am Mainboard-Tray verschrauben. Die SSDs wurden danach in die vorhandenen Einbaurahmen der Mainboard-Tray-Rückseite geschraubt. Aktuell ist eine Corsair H100i WaKü hinter den Frontlüftern im Push / Pull montiert. Hier sollte man die Einbaureihenfolge beachten. Frontscheibe öffnen, Kunststoffblende entfernen, Radiator auf Innenseite an gewählte Position legen, vorhandene kurze Schrauben der betroffenen Lüfter entfernen und die extra langen Schrauben von der Vorderseite nach innen durch die Lüfter zum und schließlich mit dem Radiator verschrauben.

        Die WaKü besitzt in meinem Fall einen 240mm Radiator und der 3. Frontlüfter passt nach Zusammenbau nicht mehr haargenau vom Abstand zu den anderen Lüftern. Ein leichter Versatz ist zu sehen. Dies sollte vor Endmontage beachtet werden. Meine neue Hardware ist unterwegs zu mir, und dann wird wieder per Luft gekühlt. So können die Lüfter der Front wieder im gleichen Abstand ausgerichtet werden.

        Vorgesehen ist ein Ryzen 5800X mit einem Noctua NH-D15 Luftkühler. Das Gehäuse wird beworben, Luftkühler bis zu einer Höhe von 180mm unterbringen zu können. An sich hat das Gehäuse m.E. trotz Frontlüfter-Situation einen ausreichend guten Airflow um sich keine Sorgen bzgl. der Temperaturen machen zu müssen. Da ich von einem Corsair Carbide Series Air 240 mit Sichtfenster komme (µATX), habe ich keinen Vergleich zu einem ähnlichen Midi-Tower. Beim Netzteil folgt man der Anleitung. Halterung vom Gehäuse demontieren und Netzteil an die vorhandene Halterung festschrauben. Dann folgt der Einbau ins Gehäuse. Da es in meinem Fall Modular ist, habe ich die Verkabelung im Nachgang durchgeführt. Hier ist es Klasse, dass das Netzteil mit den 2 Schrauben wieder vom Gehäuse gelöst werden kann. Somit bekommt man alle nötigen Kabelstränge durch seitliches Versetzen des Netzteils montiert. Super!

        P/L: Es bietet viel Stauraum für Festplatten, Mainboards in den gängigen Formfaktoren wie µATX und ATX, vier vormontierte RGB-Lüfter samt Steuerung, unterstützte Luftkühler bis 180mm Höhe, Grafikkarten bis zu einer Länge von ca. 37cm mit WaKü in der Front und ca. 44cm ohne. Es bietet zudem Montagemöglichkeiten für ausreichend dimensionierte AiO WaKüs. Bei der Qualitätskontrolle sollte ein wenig nachgebessert werden. Auf diesem Preisniveau von ca. 140¤ gibt es zudem viele Alternativen. Optisch macht es dennoch was her. Ich kann das Gehäuse daher bedingt weiterempfehlen.

        Haltbarkeit: Leider ist das Blech des Rahmens der Frontlüfter durch Ab- und Anbau der Wakü inkl. An- und Abschrauben der Lüfter leicht verbogen. Das Blech ist m.E. sehr dünn. Die Schrauben sollten sorgfältig mit nicht zu viel Kraft verschraubt werden. Überhaupt sollte bei den Schrauben mit dem richtigen Schraubendreher (Werkzeug) hantiert werden. Das Material ist "weich". Hier wäre eine wertigere Qualität der Blechhalterungen (etwas dickeres Blech) und mitgelieferten Schrauben wünschenswert gewesen.

        Nachtrag: Der Ryzen 5800X ist inzwischen eingetroffen und verbaut. Zusammen mit dem ASUS Strix B550 E Gaming und Noctua NH-D15 eine wirklich gute und leistungsstarke Kombination. Der Airflow ist ausreichend gut.
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        Zuletzt geändert von dynieL_; 29.03.2021, 23:51.

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        • #5
          Produkttest NANOXIA Deep Silence A-RGB Midi-Tower
          Servus zusammen,
          in den letzten zwei Wochen hatte ich das Vergnügen, ein Case der Firma NANOXIA zu testen. Genauer gesagt handelt es sich um das Produkt ,,Deep Silence A-RGB Midi-Tower“.
          Ich werde über das Produkt ausführlich berichten und vor allem auf die Punkte Design, Verarbeitung, Montage, Preis-/Leistungsverhältnis als auch die Haltbarkeit eingehen.
          Nun, zunächst einmal das wesentliche. Ich werde dir meine eigenen PC-Komponenten auflisten. So bekommst du ein Gefühl dafür, wie viel Platz in dem Case vorhanden ist und ob dieses für dich in Frage kommen würde. Als Mainboard dient mir das MSI X370 Gaming Pro mit ATX Formfaktor und einem AM4 Sockel. Passend dazu benutze ich einen AMD Ryzen7 3700x und als Grafikkarte dient mir eine AMD Radeon RX 5700 XT. Beide werden noch mit dem Serien Lüfter gekühlt. Somit habe ich eine externe Wasserkühlung im Einbau nicht testen können. Als Netzteil kommt ein Thermaltake Smart RGB mit 700w zum Einsatz. Da ich leidenschaftlicher Foto- als auch Videograph bin ist mir eine schnelle Abspeicherung als auch ein großes Volumen zur Datensicherung wichtig. Dafür nutze ich zwei SSDs im M.2 Formfaktor der Marke Sabrent Rocket mit jeweils 1 TB Speicher. Zur langfristigen Sicherung kommt für mich nur eine HDD in den Sinn. Aktuell habe ich die zwei M.2 SSDs auf dem Motherboard installiert und 3 HDDs in einem bei meinem aktuellen Case extra dafür vorgesehenem Festplatten-Tower. Im Folgenden werden wir sehen, ob das NANOXIA Deep Silence A-RGB Case ebenfalls meinen Festplatten Anforderungen nachkommen kann. Nun fehlt nur noch mein verwendeter Arbeitsspeicher. Hier nutze ich die Ballistix Sport LT mit 16GB.
          Nun fehlt nur noch eine Kleinigkeit die evtl. nicht unbedingt für dich relevant ist. Ich habe insgesamt zwei weitere Capture Cards Elgato HD60pro verbaut da ich mittlerweile auch Livestreams veranstalte. Und genau dafür wird der PC auch hauptsächlich genutzt werden, Livestreams. Dafür muss das Case auch durch aus mal an andere Orte mitgenommen werden. Somit ist mir die Langlebigkeit des Cases und vor allem der Schutz meiner inneren Komponenten wichtig. Auch hier werde ich im Folgenden drauf eingehen.
          Ach übrigens, ich werde euch alle Komponenten unten verlinken, falls ich bei einem von euch das Interesse geweckt habe. Ich kann mein aktuelles Set-Up nur empfehlen, da alle Komponenten bestens miteinander fungieren und sie sich vor allem in Sachen Videobearbeitung, Livestreams als auch Gaming bewährt haben. Da meine Komponenten allerdings schon etwas älter sind, habe ich dir teilweise alternativen verlinkt mit denen ich entweder selbst schon Erfahrungen machen durfte oder sehr ähnlich zu meinen jetzigen Komponenten sind.

          Design
          Ja das Design. Wer legt kein Wert darauf, seinen Computer prunkvoll in seinem Zimmer stehen zu sehen. Ein paar LEDs hier und ein paar LEDs dort. Doch leider ist dies auf dem Markt keine Seltenheit mehr. Nahezu jedes Case hat mittlerweile LED-Lüfter und eventuell einen LED-Streifen verbaut. Oft wirkt ein bunt leuchtendes und blinkendes Set-Up sehr billig und ist einfach zu viel des Guten.
          Aber das ist auch Geschmacksache und ich möchte dir nicht den Traum deines bunten Cases schlecht reden. Unter meine Wahl fällt jedoch ein eher Dezentes aber trotzdem auffallendes Set-Up. Und genau das erfüllt das Nanoxia Deep Silence Case. Allgemein schwarz gehalten und in der Front als auch zur Sichtseite hin mit Glas verschlossen. So wirken vor allem wie bei dem Ryzen7 mitgelieferte Standard LED-Kühleinheiten als auch eine LED-Schriftzug auf der Grafikkarte. Die Front lässt sich einfach öffnen, da sie mit einer Tür versehen ist. Hinter der Tür befindet sich ein herausnehmbarer Staubfänger als auch drei Lüfter. Die Lüfter sind nicht in den einzelnen Flügeln beleuchtet, sondern am Rand durch einen Ringbogen. Auch hier hat man somit auf ein dezenteres Augenmerk wertgelegt. Die Lüfter lassen sich mit dem im Case vorinstallierten Controller beliebig einstellen. Auf der Fernbedienung lässt sich zwischen acht einzelnen Farben als auch ein paar Effekten wählen, wie man die Lüfter in Szene setzen will. Auch die Geschwindigkeit und Helligkeit der Lüfter lässt sich Problemlos einstellen.

          Insgesamt gefällt mir das Case optisch sehr gut. Es sticht heraus aber ist trotzdem nicht zu protzig und ähnelnd vor allem nicht einem Blinkenden Kirmesstand.

          Verarbeitung
          Zur Verarbeitung lässt sich in diesem Fall einiges positives sagen, jedoch sind mir zwei Merkmale aufgefallen, welche nicht gerade zu vernachlässigen sind und mich durchaus stören.
          Zum einen ist mir bei der Montage aufgefallen, dass im inneren des Cases bestimmte Teile nicht ausreichend lackiert worden sind. Teilweise sind stellen noch leicht gräulich von der Grundierung oder sogar komplett blank. Viele dieser Stellen werden zwar durch Mainboard, Grafikkarte als auch Festplatten verdeckt aber trotzdem bleiben einige offen. Vor allem stört mich das obere Fach in dem eigentlich ein CD/DVD-Lesegerät eingebaut werden soll. Da ich nicht mehr mit CDs als auch DVDs arbeite habe ich auch kein Lesegerät eingebaut was den Bereich nun offenlässt. Steht der Computer unter dem Tisch fällt dieses Manko gar nicht auf, doch ist man ein Fan davon, diesen auf den Tisch zu stellen fällt die unlackierte Stelle schnell ins Auge. Natürlich kann es sein, dass mein Case nun ein Einzelstück der schlampigen Arbeit ist.
          Zudem sind die Scharniere für die Vordere Tür als auch der dahinter sitzende Staubfilterleider etwas klapperig und nicht gerade sehr fest gesichert. Es droht zwar in keiner Weise, dass die Tür oder das Gitter einfach ohne weiteres Rausfallen, jedoch ist die wackelige Ausführung dieser Komponenten fragwürdig und nervig.
          Das restliche Case ist jedoch in einem guten Zustand. Die Seitenteile lassen sich einfach entfernen und montieren ohne typische Verspannungen und Verwindungen des Rahmens. Auch die Aufnahmen für die einzelnen Komponenten welche direkt mit dem Case verschraubt werden, haben ihre Toleranzen eingehalten und so eine einfache Montage ermöglicht.

          Montage
          Apropos Montage. Wie bereits erwähnt ließen sich alle Komponenten problemlos montieren.
          Das Case ist für ATX und Mini-ATX Mainboards geeignet. Die einzelnen Verschraubungen sind mit Buchstaben versehen, welche jeweils für einen bestimmten Formfaktor des Mainboards benötigt werden. Mit Hilfe der Legende in der Anleitung lässt sich dann schnell herausfinden, welche der Befestigungspunkte benötigt werden und von welchen abgesehen werden können.
          Das Netzteil lässt sich in diesem Fall besonders Einfach montieren. Anders als in den meisten Cases verschraubt man das Netzteil zunächst mit einem externen Rahmen und schiebt diesen dann inklusive Netzteil in den Computer hinein und verschraubt daraufhin den Rahmen mit dem Case. Zudem wird das Netzteil im inneren des Cases von unten mit Füßen abgefangen, was eine Beanspruchung der Verschraubungen minimalisiert. Da die Füße gummiert sind klappern die Berührungspunkte nicht beim Transport oder auch beim Steigern der Lüfter-Drehzahl im Betrieb.
          In meinem Fall habe ich meine Grafikkarte direkt auf dem Mainboard angeschlossen und einen horizontalen Befestigungspunkt genutzt. Als Alternative lässt sich diese auch senkrecht vor dem Mainboard montieren. Auch meine zwei Capture-Cards ließen sich Problemlos in dem Case Verschrauben. Da ich wie bereits erwähnt meinen Computer für verschiedene Livestream-Veranstaltungen auch mal Transportieren muss ist es mir wichtig, dass alle Komponenten sicher montiert werden können. Hier kann ich aber ganz beruhigt sagen, dass die Verschraubungen bei korrekter Montage keine Probleme aufwerfen und meine Anforderungen erfüllen.

          Preis-/Leistungsverhältnis
          Trotz der eher bescheidenen Lackierung und der etwas losen Fronteinheit mit Tür und Lüfter glaube ich ist der Preis mit 180¤ völlig gerechtfertigt. Das Case ist am Arbeitsplatz ein klares Augenmerk und kann sich sehen lassen.

          Haltbarkeit
          Da ein Desktop PC bei mir auch in den Außeneinsatz kommt ist es mir wichtig, dass das Case beim Transport vor allem die inneren Komponenten schützt. Alles muss sicher verstaut und befestigt werden. Und ich glaube, dies kann mir das Case durchaus bieten. Die Befestigungen für Mainboard, Festplatten und Grafikkarten sind solide gebaut und halten durchaus was aus. Die Glasscheibe des Cases decke ich einfach mittels eines Handtuches ab. Dadurch kann ich die möglichen Beschädigungen schonmal eingrenzen. Klar sollte allerdings sein, dass das Case am besten oben liegen sollte und nicht noch durch schwere Gegenstände belastet wird. Denn dann macht jede Scheibe irgendwann nicht mehr mit.

          Fazit:
          Das Case überzeugt durchaus. Wie bereits oben erwähnt mit Qualität und einem soliden Aufbau. Auch wenn es ein zwei Schönheitsmängel hat bin ich der Meinung dass es sein Geld wert ist und kann somit eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

          Meine Komponenten:
          Case: Nanoxia Deep Silence A-RGB, Midi-Tower, mit Sichtefenster, ohne Netzteil - Midi Tower ohne NT
          Mainboard (leider nicht mehr verfügbar, alternative): MSI MPG X570 GAMING PRO CARBON WIFI AMD X570 So.AM4 Dual Channel DDR4 ATX Retail - AMD Sockel AM4
          Prozessor: AMD Ryzen 7 3700X 8x 3.60GHz So.AM4 BOX - Sockel AM4 | Mindfactory.de
          Grafikkarte (Alternative): 404 - Die Seite konnte nicht gefunden werden | Mindfactory.de
          Arbeitsspeicher (Alternative): 16GB HyperX FURY schwarz DDR4-2400 DIMM CL15 Dual Kit - DDR4-2400 (PC4-19200U) | Mindfactory.de
          SSD (Alternative): https://www.mindfactory.de/product_i...-_1292800.html
          HDD: https://www.mindfactory.de/product_i...-_1292800.html
          Netzteil (Alternative): https://www.mindfactory.de/product_i...d_1281218.html

          DSC02255 (2).jpgDSC02241 (2).jpgDSC02282.JPGDSC02369.jpgDSC02378.JPGDSC02420.JPGDSC02461.JPGDSC02509.JPGDSC02558.JPGDSC02332.JPG
          Zuletzt geändert von young Marketing; 30.03.2021, 10:14.

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          • #6
            Hallo zusammen,

            auch ich war einer unter den fünf glücklichen Gewinnern, welcher dieses tolle Gehäuse ausgiebig testen durfte. Dafür vielen Dank an Mindfactory für das Vertrauen.
            Vorliegend haben wir hier das Naxonia Deep Silence A-RGB, Midi Tower Gehäuse.
            Zuerst einmal ein paar Daten und Fakten zum Produkt. Das Gehäuses umfasst folgende Abmessungen: 480mm / 232mm / 475mm

            Dazu bietet es einen Mikrofon Eingang, Köpfhörer Eingang, 2x USB 2.0 und 2x USB 3.0. Die Krönung ein USB-C Anschluss, welchen ich sehr mag!
            Verbaut habe ich im Gehäuse einige neue Produkte und einige alte Produkte aus meinem PC. Einen i7 10700k mit einem beQuiet! Dark Rock 4 Tower Kühler, welcher hier ganz easy reinpasst und dennoch einiges an Platz vorhanden ist. Dazu ein 600W Netzteil Modular, welches das passende Kabelmanagement bietet für die Glasfront.
            Des Weiteren 32GB Corsair Vengeance RGB Ram, um die Optik noch etwas aufzufrischen . Verbaut ist das ganze auf einem Gigabyte AORUS Z490 Elite AC.
            Im letzten Zuge dann meine alte Grafikkarte, eine MSI RX 480 8GB. All diese Komponenten passen super ins Gehäuse, falls sich das einer tatsächlich nachbauen will.


            Verpackung & Lieferumfang:
            Wie bereits von Mindfactory bekannt und auch als langjähriger Kunde wie erwartet, kam das Paket mit dem Gehäuse binnen 1 Tag. Das Paket wurde im Gehäuse Karton verschickt und war gut gepolstert, sowohl außen mit Styropor als auch innerhalb des Gehäuses mit weiterem Dämmmaterial. So war das Gehäuse auch von innen geschützt vor Stürzen, Erschütterungen usw.
            Innerhalb des Gehäuses war auch ein Schächtelchen mit Schrauben, Kabelbindern, kurze Anleitung zum Gehäuse und ein Mikrofasertuch zu finden. Dazu eine Fernbedienung zur Steuerung der RGB Lüfter.

            Anleitung:
            Die Anleitung ist leider eigentlich ein Witz, denn die hätten sich die Verantwortlichen durchaus sparen können. Die wichtigen Sachen für den Otto-Normal-Verbraucher standen leider nicht mit drin, wie beispielsweise eine Auflistung der mitgelieferten Materialien, die Funktionen und die Verwendung der einzelnen Schrauben.
            Da hätte ich mir durchaus mehr Infos gewünscht, vor allem in der Hinsicht, dass dieses Produkt ja auch nicht-Kenner bestellen. Da kann man für einen aktuellen Preis von ca. 150¤ mehr erwarten, meiner Meinung nach.

            Design:
            Das Gehäuse hat vorne und an der Seite eine große Glasfront, welche dem Gehäuse ordentlich Eindruck verleiht. Dazu vier RGB Lüfter, wovon drei Stück direkt an der Glasfront verbaut sind, sowie einer hinten.
            Die Qualität dieser Lüfter sind vollkommen ausreichend. Sie erledigen ihren Job, jedoch wer hier schon etwas Qualität in Sachen RGB erwartet hat, ist da leider fehl am Platz. Logischerweise kann man diese nicht mit einem Premium RGB Lüfter von Corsair vergleichen, beispielsweise beim “Rainbow” Effekt. Da ist der Farbverlauf leider sehr unflüssig. Dennoch auf statischer Farbe gefallen sie mir gut!
            Das Gehäuse hat aber auch einiges zu bieten, wie z.B. einen Festplattenkäfig oder ein vorgefertigtes Modul zum Einbauen eines DVD-Laufwerks.Außerdem einen Abschirmung am unteren Rand des Gehäuse für das Netzteil und einige Kabel, leider ist da ein großes Loch, wodurch man das Netzteil dennoch sieht (Siehe Produktbild).

            Verarbeitung & Qualität:
            Die Verarbeitung des Gehäuses lässt leider etwas zu wünschen übrig.
            Ich hätte mir zum einen gewünscht, dass auch auf der Innenseite der großen Glasseite eine Plastikfolie ist, um diese vor Kratzern zu schützen. Scheinbar war da auch mal eine drauf, diese wurde aber wohl schon halbherzig abgezogen, sodass an den Ecken und Kanten der Glasteile einige Plastikfetzen dran sind (Siehe Produktbild).
            Durch das Fehlen der Plastikfolie hatte ich auch schon einige Fingerabdrücke auf meiner Glasplatte, was nicht weiter tragisch ist, da ich sie einfach einmal geputzt habe.
            Dazu sind einige Teile im Gehäuse nicht vollständig lackiert worden.
            Des Weiteren fällt der vorhandene Staubfilter vor den drei RGB Lüftern jedes mal quasi schon raus, wenn man die Glastür an der Front öffnet. Auch das in meinen Augen, ein Zeichen von mangelnder Qualität.
            Allerdings gefallen mir beispielsweise die starken Füße unten am Gehäuse sehr gut. Diese sind hochwertig verarbeitet und sorgen dafür, dass der PC einen sicheren Stand hat.
            Dazu sind die vorhandenen Anschlüsse am Gehäuse sehr gut verarbeitet. Leider wiederum die Aufdrucke mit den Bezeichnungen davor nicht.
            Außerdem wurden alle Lüfterkabel an einem Panel hinten am Gehäuse gebündelt, leider sehr wirr und durcheinander und die vorhandenen Magnete dieses Panels, welches es am Gehäuse halten soll sind zum einen nicht ausreichend stark genug und zum anderen fehlt auch einer von zwei.
            Leider gibt es auch an der seitigen Glasscheibe was zu meckern. Da war die Verarbeitung ebenfalls nicht so gut, bei der oberen Dichtung (Siehe Produktbild).

            Montage:
            Bei der Montage gab es keinerlei Probleme. Alle Teile ließen sich problemlos einbauen. Außerdem war es möglich, den vorhandenen Festplattenkäfig zu entfernen, welcher optisch in mein Setup nicht reinpasst. Was mir auch sehr gut gefällt ist, dass hinten viel Platz zum Kabelmanagement vorhanden ist, sodass man alle Kabel gut verstecken kann und man mit der tollen Glasfront einen tolle Sicht auf die Komponenten hat, ohne störende Kabel.
            Es war auch immer genug Platz vorhanden, sodass ich entspannt alles verbauen konnte.
            Das Gewicht des Gehäuses war allerdings manchmal im Weg, das Gehäuse ist sehr schwer in meinen Augen.

            Fazit:
            Ich würde mir das Gehäuse ehrlicherweise nicht noch einmal bestellen, bzw. den vollen Preis dafür bezahlen. Die qualitativen Mängel waren leider zu hoch, sodass ich all-in-all auch nur drei von fünf Sterne vergebe. Vielleicht hatte ich auch ein Montagsprodukt und der ein oder andere hatte mehr Glück.
            Dennoch ist es für mich ein tolles Gehäuse, vor allem für Einsteiger in den “RGB-Bereich”. Für mich kein muss, aber doch ganz cool anzusehen. Gefällt mir im Gesamtprodukt dann auch sehr gut, wenn man dazu weitere RGB Produkte verbaut, wie RAM, GraKa, CPU Lüfter/ WaKü usw.
            Was mir vor allem auch gut gefällt, ist die individuelle Lüftersteuerung per Fernbedienung. So kann man unter Volllast z.B. die Lüfter auf Maximum stellen, um etwas mehr Airflow zu haben.
            Dazu sind die Lüfter auch sehr leise, sodass man den PC eigentlich gar nicht hört.

            Lieferpaket.jpg
            Angehängte Dateien
            Zuletzt geändert von Wolle1337; 01.04.2021, 15:49.

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            • #7
              Dazu noch ein paar Beispiele, wie es in Aktion aussehen könnte



              WhatsApp Image 2021-04-01 at 15.32.41.jpg
              Zuletzt geändert von Wolle1337; 01.04.2021, 15:43.

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