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CORSAIR Testers Keepers KW09 Gehäuse

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  • CORSAIR Testers Keepers KW09 Gehäuse

    Hier könnt ihr die Reviews der CORSAIR Testers Keepers Aktion vom 05.03.-11.03.2018 zum Crystal 460X RGB Weiß, Crystal 570X Mirror Schwarz und Carbide SPEC-Omega Schwarz/Weiß nachlesen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Mindfactory Marketingteam


    Mindfactory AG | Preußenstr. 14 a-c, 26388 Wilhelmshaven | Kontakt | Infocenter | Callback | Highlights

  • #2
    CORSAIR Crystal 460X RGB Weiß Testers Keeper

    Ich habe das CORSAIR Crystal 460X RGB Weiß als Produkttester von Mindfactory erhalten.
    Der Versand erfolgte hierbei gewohnt zügig und ordentlich.

    Komme ich zum Design. Das Gehäuse sieht sehr Edel und sortiert aus, was mir sehr gefällt ist das es bis auf die LEDs in den Gehäuselüftern doch eher schlicht und modern gehalten ist und nicht durch ein mittlerweile oftmals übliches übertriebenes Design glänzen möchte. Die eingearbeiteten Buttons auf der Oberseite sind schön in das Design eingearbeitet, sodass sie nicht übermäßig auffallen oder herausstechen. Besonders gefällt mir die einfache, aber doch stylische Lösung der großen - robust wirkenden – Schrauben, welche die Glasfront und Seite am Gehäuse befestigen.
    Durch das Glas muss man zwar etwas beim einbauen und verkabeln aufpassen, dass das innere sortiert aussieht, aber wenn dies gelingt macht auch die Sichtbarkeit des Innenlebens sehr viel her.
    Was mich etwas stört ist, dass die Verkleidung fürs HDD Fach nicht durchgehend ist, und man dort das Fach sieht, welches nun nicht der letzte Augenschmaus ist, aber dafür muss man auch schon quer und sehr genau ins Gehäuse schauen.
    Die Verarbeitung finde ich größtenteils sehr gelungen, die Bauteile sind alle quasi bündig oder sehr passend in einander eingearbeitet. Das Material fühlt sich hochwertig und gut an und ist gleichmäßig in dem Weiß lackiert. Einziges – aber sehr kleines – Manko für mich ist, dass an der Front die Platzhalterstücke alle vier Stege noch verstärkt sind, das mag zwar Stabilitätsgründe haben, aber sieht, da sie schmaler sind einfach nicht so wertig aus, da dort die Plastiknähte zu sehen sind. (Fällt aber kaum auf und ist meckern auf hohem Niveau.

    Was ich jedoch Anmerken muss ist, dass einer der für die Fixierer in dem Schubfach für die HDDs beim einbauen abgebrochen ist, obwohl ich da weder mit Gewalt, noch unsachgemäß die Festplatte eingebaut habe, halten tut sie trotzdem und ist super fixiert. Ärgern tun mich solche Sachen aber immer etwas, weil grad wenn man es gekauft hat es nicht wegen sowas zurück schicken möchte, aber auch unzufrieden damit ist das solche Dinge passieren.
    Nun zu einem der spannenden Punkte, grade wenn man wie ich eher Leihe und kein Profi ist, dem Einbau. Wie erwähnt habe ich so etwas bis jetzt nur 3-4x für mich selbst gemacht und dabei noch nicht riesen Wert auf saubere Verkabelung etc. gelegt, jedoch blieb mir mit der Glasfront nichts anderes übrig als darauf zu achten, jedoch wurde ich was das angeht doch eines Besseren belehrt, was sich in den letzten Jahren an Gehäusen so getan hat. Erst einmal muss man sagen, dass dieses Gehäuse dadurch, das man die Verkleidungen und das HDD Fach herausnehmen kann viel Platz zum einbauen des Mainboards lässt, was gerade für Leute die nicht regelmäßig an Ihren Rechnern rumschrauben eine riesen Erleichterung ist um alles heile zu lassen. Platzhalter sind im Gehäuse integriert und das Mainboard passt perfekt an seinen vorgegebenen Platz. Eine große Hilfe war, dass die Gehäuselüfter mit der Narbe für die LEDs schon voreingebaut waren, die Narbe und Controller sind in der Zwischenwand verklebt und platzsparend eingebaut. Für die HDDs gibt es zwei Einschubfächer, hier werden diese einfach eingeschoben und sind dann ohne weitere Schrauben o.ä. fixiert.
    Auf große Begeisterung sind die SSD Schubfächer in der Zwischenwand bei mir gestoßen, habe mir sagen lassen, dass dies mittlerweile oft in Gehäuse verbaut wird, aber das macht es viel einfacher und platzsparender, als das Angepasse bei meinen vorigen Gehäusen, um die SSD in ein HDD Fach zu bekommen.

    Durch die Verkleidung über den HDD Fächern und dem Netzteil war FAST schon zu einfach, das Innenleben des Rechners ordentlich aussehen zu lassen, quasi alle Kabel sind bei mir dort oder in der Rückwand verschwunden und es kann sich für ein erstes mal wo es auch ordentlich sein sollte echt sehen lassen! Der Platz unter den Verkleidungen dürfte jedoch nicht viel weniger sein!
    Was man beim Verbauen jedoch noch beachten muss ist, dass man einiges an Lüfter 3-Pin Anschlüssen benötigt, das war aber einfach von mir nicht weit genug gedacht, da ich in meinem letzten Gehäuse nur einen Gehäuselüfter hatte, die sind jetzt leider am Netzteil angeschlossen, aber gut dafür kann das Gehäuse nichts.

    Von der Kühlung sieht bis jetzt alles sehr gut aus, die CPU und Graka sind unter hoher Auslastung etwa im gleichen Bereich, jedoch sind die auch von sich aus gut gekühlt. Was hingegen sehr gut aussieht ist die allgemeine Temperatur in dem Gehäuse (Mainboard, Festplatten), diese sind um die 4-5° Kühler nach längerem Betrieb, was ich schon durchaus beeindruckend finde. Liegt wahrscheinlich auch daran, dass hier nun alles ordentlich verkabelt ist und einfach deutlich mehr Platz in dem Gehäuse ist für die Zirkulation, aber auch die Front und die „Netz“ Oberfläche geben einfach viel Möglichkeit für einen guten Luftdurchfluss.
    Zu den Features kann ich sagen, dass mir die LEDs der Kühler sehr gut gefällt, grade in Weiß und Blau hat das ganze was stylisches und ruhiges. Diese blinkenden und Farbwechsel Modi gefallen mir überhaupt nicht und sind mehr als störend, aber das ist ja jedem selbst überlassen und muss ja nicht genutzt werden. Was ich nicht oft genug erwähnen kann ist das diese SSD Fächer einfach der Hammer sind!
    Im Vergleich zu meinen vorigen Gehäusen ist dieses in jedem Punkt ein riesen Schritt nach vorne, es ist stylisch, gut verarbeitet, einfach zu verbauen und einfach gut sortiert. Und würde von meinem bisherigen Eindruck auch sagen, dass dieses Gehäuse auch eine gute längere Zeit bei mir verbringen darf und wird.

    Der Preis ist einfach gerechtfertigt für die Verarbeitung und das Design was hier geboten wird und ich würde auch immer wieder etwas mehr Geld für ein Gehäuse ausgeben, denn ganz abgesehen das man ein schönes Design bekommt, was für einige auch ein wichtiger Gesichtspunkt sein wird, bekommt man auch immer eine entsprechende Qualität. Man muss einfach auch immer bedenken, dass das Gehäuse – wenn auch eher passiv – einen großen Teil zur Kühlung des ganzen Systems beiträgt und grade für die Parts des Rechners, welche keine eigenen Möglichkeiten zur Kühlung haben, wenn es dann zu eng in dem Gehäuse wird und einfach nicht die Möglichkeiten für eine vernünftige Luftzirkulation bietet, wie hier die Platzhalter mit Lüfter in der Front oder das genetzte Oberteil, ist das auch eine gewisse Strapazierung fürs ganze System.
    Also ich würde es mir auch so auf jeden Fall kaufen.
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    • #3
      Das „Omga Spec“ Gehäuse der Firma Corsair ist ein Gehäuse für jeden, der keinen Standardklotz in Schwarz haben will, sondern ein stylisches, modernes und etwas anderes Gehäuse haben möchte, in dem er seine Hardware zu Schau stellen kann.

      Das Gehäuse hat die Maße 495 mm x 232 mm x 516 mm. Mit diesen Abmaßen gehört es zu der Klasse der Mid Tower, in dem sowohl ein mATX als auch ein vollwertiges ATX Mainboard Platz findet. Der Lieferumfang ist recht überschaubar. Er beinhaltet das Gehäuse an sich sowie eine Anleitung, eine Box mit benötigten Schrauben und einen Sechskantschlüssel. Dieser wird für das Ab- und Anmontieren des Seitenfensters gebraucht – gut, dass der mitgeliefert wird, sonst hätte man erstmal ein Problem. Zwar lässt sich das Panel der anderen Seite, welches aus schwarzem Metall besteht, aufgrund der verwendeten Thumbscrews auch ohne Werkzeug öffnen, doch ohne das Entfernen des Fensters geht’s trotzdem nicht weiter.

      Von außen hat das Gehäuse einen kantigen, futuristischen Look. An der Front wird weißes (je nach Farbschemawahl) Plastik von einem Fenster (rechts) mit Hilfe eines statischen LED Strips getrennt. Durch das Fenster ist ein erster Blick ins Innere möglich. Außerdem befinden sich hier die übliche Front Panel IO, d.h. Ein/Aus- Schalter, zwei USB 3.0 Anschlüsse sowie ein Mikrofon- und ein Kopfhörer Anschluss. Oben setzt sich das weiß-schwarze Farbschema fort. Das obere Teil lässt sich entfernen und bietet Platz für drei 120mm oder zwei 140mm Lüfter. Die Löcher zur Anbringung dieser sind praktischerweise weit genug vom hinteren Panel entfernt, so dass Mainboard, CPU Kühler oder RAM Riegel diese nicht stören sollten.

      Das Innere des Gehäuses ist ebenfalls komplett in Schwarz gehalten. Vorne befindet sich ein 120mm Lüfter mit statisch farbigen Licht, welches sich je nach Farbwahl des Gehäuses unterscheidet. Bei mir ist es weiß–bläulich. Dieser vorverbaute Lüfter ist so eingestellt, dass er Luft in das Gehäuse saugt und bildet mit dem im hinteren Teil verbauten, schwarzen Lüfter das übliche Airflow Schema. Sehr praktisch! Das bedeutet: Vorne kommt die Luft rein, hinten wird sie rausgeblasen. Aus dem Frontpanel in das Innere des Gehäuses führen ebenfalls die Kabel des IO–Panels: USB 3.0 sowie HD Audio und die üblichen Front Panel Connectors. Es lassen sich ebenfalls gummierte Kabeldurchführungen finden, welche dabei helfen, einen cleanen Look zu erzielen. Denn, wenn man schon so ein schönes Glaspanel wie dieses hat, sollte es so ordentlich wie möglich von dieser Seite aussehen.

      Der Einbau der Hardware erwies sich als einfach und schnell.

      Verbaut habe ich ein Budget Gaming System bestehend aus einem Gigabyte Z370P, einem i3-8100 sowie 2 x 4 GB RAM von Crucial Ballistik Sport (2400MHz) und einer Gigabyte GTX 960 4GB OC Windforce. Der Pin zum Fixieren bzw. Positionieren des Mainboards in der Mitte des Panels erwies sich als sehr hilfreich, um das Mainboard richtig zu positionieren. Leider waren die bereits verbauten Mainboard Stand-Offs (rechts) nicht richtig für mein Mainboard positioniert und es gab auch keine weiteren vorgeborten Löcher, um welche zu platzieren. Nun ist es leider an der rechten Seite nicht komplett stabilisiert. Das Gehäuse besitzt, wie die meisten anderen ATX fähigen Gehäuse, sieben Erweiterungsslots. Diese müssen glücklicherweise nicht rausgebrochen werden, sondern sind mit Hilfe von Thumbscrews befestigt. Sehr praktisch, wenn man sich beim Einsetzten der Grafikkarte mal mit der Anzahl der Erweiterungsblenden vertut (so wie ich).

      Der Drive Cage am Boden des Gehäuses ist ebenfalls ein schönes Feature, denn die maximal zwei zu verbauenden 3,5“ Festplatten lassen sich ganz ohne Werkzeug in die Rahmen und dann in den Drive Cage einsetzten. Ebenso praktisch und ohne Werkzeug lassen sich auf der Rückseite drei 2,5“ Festplatten in die dafür vorgesehenen Rahmen setzten. Wobei die Platzierung des Rahmens ein Problem für mein Kabelmanagement darstellte, denn mein Kabel des 8-Pin Stecker für die CPU ist zu kurz, um es rechts am Rahmen vorbei an den Pin-down Punkten vorbeizuführen. Pin-down Punkte, an denen die Kabel mit Kabelbindern befestigt werden können, gibt es übrigens genug – nur irgendwie waren sie für meine Kabelführung ungünstig platziert, so dass ich diese kaum nutzen konnte.

      Apropos Kabelführung: Die Tatsache, dass das Gehäuse über keine Abdeckung für das Netzteil verfügt, stört mich. Auch wenn man sich bemüht, seine Kabel schön zu verstecken und sie komplett vom Netzteil auf die hintere Seite führt, ist eben genau das immer noch durch das Glas zu sehen.

      Ein positiver Punkt zur Anbringung des Netzteils ist, dass man sich im Grunde aussuchen kann, ob man das Netzteil mit dem Lüfter nach oben oder nach unten montieren möchte, denn für beide Varianten sind vorgeborte Schraubenlöcher vorhanden. Ich habe mich dafür entschieden, es mit dem Lüfter nach unten anzubringen, da hier am besten frische Luft von außen eingesaugt werden kann. Da das Gehäuse relativ hohe Standfüße und einen Staubfilter unten besitzt, erschien mir diese Möglichkeit am meisten Sinn zu machen. Beim Kabelmanagement auf der Rückseite hätte ich mir mehr Platz für dickere Kabel oder Kabelstränge gewünscht sowie beispielsweise beim Fractal Design Define C, welches sich ungefähr im gleichen Preisrahmen befindet. Bei diesem ist hinten links einer Einbuchtung vorhanden, in der Kabel mit Hilfe von Klettverschluss Kabelbindern befestigt werden können. Ein weiteres kleines Feature, welches sich Corsair bei Fractal Design abschauen hätte können, sind die captive Thumbscrews.

      Ich muss sagen, der einzige größere Kritikpunkt, den ich an diesem Gehäuse habe, ist das Kabelmanagement. Sind erst einmal alle Kabel verstaut und alles eingebaut, sieht es wirklich ziemlich schick aus. Besonders das beleuchtete Front Panel mit dem LED Strip und das Glas Panel machen etwas her. In Sachen Preis–/Leistungsverhältnis wird die Leistung dem Preis schon gerecht, wenn man dazu die Zielgruppe betrachtet.

      Dieses Gehäuse ist eben nicht unbedingt für die Prakmaten unter uns gebaut worden, sondern eher für die Leute, die darauf Wert legen, dass es auch optisch was hermacht. Denn für Prakmaten würde ich auf Grund des Kabelmanagements und den kleinen Extras wie den captive Thumbscrews eher das Fractal Design Define C empfehlen. Allerdings für die unter euch, die einen echten Hingucker haben wollen, der nicht dem standardmäßigen Design folgt und trotzdem ordentliche Features und einen einfachen Einbau liefert, kann ich nur wärmstens dieses Omega Spec Gehäuse von Corsair empfehlen.
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      Zuletzt geändert von Madam Marketing; 21.03.2018, 11:50.

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      • #4
        460x RGB white

        Hallo zusammen,

        zuerst möchte ich mich bei der Mindfactory AG bedanken, die dieses Testers-Keepers Gewinnspiel veranstaltet haben und auch bei Corsair für die Bereitstellung der Gehäuse. Ich vergleiche das Corsair Crystal 460x RGB in der Farbe Weiß mit dem Corsair Carbide Clear 400C Weiß, welches aktuell im Einsatz ist und dem 460x sehr ähnelt.

        Das Design
        Das Äußere besticht natürlich erstmal mit den Glaselementen an der vorderen und linken Seite. Jenes leicht dunkel „getönte“ und gehärtete Glas ist jeweils durch vier Schlitz-Schrauben an den Ecken am Gehäuse befestigt, diese stehen ca. 8mm ab. Das linke Seitenglas hat oben und unten einen schwarzen Streifen, welche den Befestigungsfalz verdeckt. Die Front des Gehäuses ist mit drei 120mm RGB Lüftern ausgestattet, vor denen ein wabenförmiges Gitter als Staubfänger montiert ist. Außerdem ist in dem Glas das Corsair Logo eingraviert. Seitlich von links ist das Gehäuse komplett einsehbar. Das Netzteil sitzt auf dem Boden des Gehäuses und kann durch eine Blende abgedeckt werden. Die Kabel können rechts zwischen Mainboard Aufnahme und der rechten Gehäusewand vorbeigeführt werden. Hinter dem Mainboard sind ebenfalls drei Aufnahmen für 2,5 Zoll SSD Festplatten.

        Mein Fazit zum Design:
        Der unverwechselbare Look des Gehäuses sind schlichtweg die drei Lüfter in der Front, welche sich hinter einer Glasscheibe und einer Art Spinnennetz verstecken. Allein dieses Designelement macht das Gehäuse für mich zu einer klaren Kaufempfehlung, wenn es auf das Aussehen ankommt. Negativ finde ich trotz der white Variante, dass viele schwarze Elemente verbaut sind (z. B. Lüftergehäuse, Kabeldurchführung, oberer Staubschutz, Glasstreifen und Gehäusefüße). Mir ist bewusst, dass dieses dann alles Sonderanfertigungen wären und den doch schon recht hohen Preis von 160 ¤ noch weiter nach oben treiben würden. Der Unterschied zum meinem 400C besteht in der Glasfront, die standardmäßigen RBG Lüfter und der angeschraubten Seitenscheibe.

        Verarbeitung
        Wer schon einmal ein Corsair Gehäuse hatte, weiß die Qualität zu schätzen. Alles ist sauber verarbeitet. Die Gewinde sind sauber geschnitten, die Kabel der RGB Lüfter an der Rückseite sind sauber vorverlegt. Für die Frontlüfter sind Langlöcher vorgesehen, um diese noch etwas verschieben zu können. Das Gehäuse wackelt nicht auf einer ebenen Oberfläche wie z. B. dem Schreibtisch. Schutzbleche an den Kartensteckplätzen sind einfach per Schraube demontierbar, somit ist ein Herausbrechen und mögliche Löcher nach einem Hardwaretausch hinfällig. Es gibt keine scharfen Kanten, an denen man sich verletzen könnte und lackierte, bzw. gepulverte Bleche weisen keine Nasen auf.

        Mein Fazit zur Verarbeitung:
        Wer sich nicht mehr mit billigen Gehäusen ärgern möchte, für den ist das 460X von Corsair genau richtig. Wackeliges Gehäuse, durchdrehende Schrauben oder schlechtgeschnittene Gewinde gibt es hier nicht. Man bekommt neben dem Design auch in Sachen Qualität ein durchweg hochwertiges PC Gehäuse.

        Einbau
        Hier habe ich den ersten Kritikpunkt an dem Gehäuse. Meine H110i Wasserkühlung (2x 140mm Radiatoren) passt nicht oben an das Gehäuse! Dem Angebot eines Mitbewerbers sei Dank, damals ohne Nachdenken gekauft. Es gibt eine Kollision mit dem Corsair Vengeance LED RAM, welcher mit seinem Blech zu hoch aufbaut. Gelöst durch die Montage an der Vorderseite, hinter den drei 120mm Radiatoren mit acht langen Schrauben durch das Langlochbohrbild für die möglichen 140mm Lüfter an der Front. Hier muss ich auch nochmal nachbessern und Unterlegscheiben unter den kleinen Schraubenköpfen unterlegen. Ein weiterer Negativpunkt ist der geringe Stauraum für Kabel auf der Rückseite. Ich habe mir noch 3 RGB-LED Lüfter nachgekauft und an der bereits vorinstallierten Steuereinheit verkabelt. Da es für mein altes, modulares Netzteil noch keine gesleevten Kabel gab, habe ich mir gesleevte Verlängerungen gekauft. Auch bei dem vorherigen Gehäuse war es auf der Rückseite eng, aber hier passt einfach nichts mehr rein und das Gehäuseblech wölbt sich.

        Mein Fazit zum Einbau:
        Nichts ist unmöglich! Man kann auch eine 140er Wasserkühlung auf 120er Radiatoren bauen. Unmengen an Kabel passen auch zwischen Mainboard und Gehäuse. Meine Empfehlung bei dem 460x ist, für den Fall ihr wollt eine Kompakt Wasserkühlung, nur auf die 120er Variante zurückgreifen. Wenn ihr gesleevte Kabel wollt, kauft direkt ein Netzteil, an dem ihr diese anschließen könnt, um einen Kabelsalat zu vermeiden. Desweitern empfehle ich euch weitere kleine Kabelbinder. Denn, wer es gerne ordentlich hat, dem reichen die mitgelieferten nicht.

        Kühlung
        Das Gehäuse ist nun mit sechs 120mm Lüftern ausgestattet, wovon drei von vorne die Luft ansaugen und durch den Wärmetauscher der Wasserkühlung ins Gehäuse blasen und zwei nach oben und einer nach hinten die warme Luft aus dem Gehäuse befördern. Im Corsair Link konnte ich eine Vorher-/Nachher-Verbesserung der CPU von ca. 10°C von 35°C auf 25°C im Leerlauf feststellen. Unter Last ist die Temperatur um ca. 5°C niedriger bei ca. 45°C. Andere Teile wie Mainboard und Grafikkarte sind auch weniger warm als vorher.

        Mein Fazit zur Kühlung:
        Im Vergleich zum Carbide 400C hat sich nur Folgendes geändert: Zwei Lüfter ergänzt (nach oben blasend) und die Richtung, Größe und Anzahl der Frontlüfter (von 2x140mm blasend auf 3x120mm saugend). Diese Änderung hat aber einiges, betrachtet man die Kühlung, bewirkt, jedoch auf Kosten der Lautstärke. Vorher war der PC kaum zu hören, jedoch ist er nun recht laut. Welches ich aber auf die falsche Größe der zur Wasserkühlung gehörenden Lüfter sowie die Gesamtanzahl im Gehäuse zurückführe.

        Features
        Das Gehäuse ist von Haus aus mit der RGB-LED-Nabe ausgestattet und kann, wie bei mir, kinderleicht mit drei weiteren RGB Lüftern erweitert werden. Farblich gesteuert werden die Lüfter über die Knöpfe am Gehäuse. Eingestellt werden kann der Modus (statisch, wechselnd oder blinkend), die Geschwindigkeit der bewegten Modi und die Farbe im statischen Zustand. Die Abdeckung des Netzteils und des 3,5“ Schachts macht den Innenraum ordentlich. Auf der Rückseite gibt es drei Aufnahmen für 2,5“ SSDs. Die vordere, obere und untere Gehäuseöffnung sind jeweils durch leicht entfernbare Staubfänger geschützt und somit wird der größte Schmutz aus dem Gehäuse gehalten.

        Preis-/Leistung/Haltbarkeit
        Wie vorhin beschrieben, ist dieses Gehäuse natürlich eines der Gehobenen in seiner Klasse. Wer ein unverwechselbares Design mit sehr hoher Qualität möchte, für den ist dieses Gehäuse genau das Richtige! Ich finde den Preis von 160 ¤ (Herstellerangabe) absolut gerechtfertigt, da alles gut durchdacht und in einer top Qualität ausgeführt ist. Das Gehäuse ist stabil und enthält schon die LED Nabe, jedoch hätte ich auch gerne die Lighting Node Pro dabei gehabt, um die Lüfter auch aus dem Corsair Link aus zu steuern. Corsair Produkte im Allgemeinen spreche ich eine hohe Haltbarkeit zu. Ich hatte noch nie Probleme, sei es mit RAM, Lüftern oder Gehäusen. Auch meinen Freunden, welche mich meist um Rat bei der Anschaffung von PC-Komponenten bitten, empfehle ich aus Überzeugung die Corsair Produkte.
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        Zuletzt geändert von Madam Marketing; 21.03.2018, 12:31.

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        • #5
          Corsair Crystal 570x

          Vorab:

          im Laufe meines Berichts werde ich diverse Komponenten nennen, die ich in meinem System verbaut habe. Bei diesen Komponenten handelt es sich um folgende:
          Mainboard: ASUS ROG Strix X370-F Gaming
          RAM: G.Skill Trident Z RGB 2x8GB
          AiO-Wasserkühlung: be quiet! Silent Loop 120mm (mit 2x PurePower 120mm PWM Fans)
          Grafikkarte: MSI GTX 970 Gaming 4G
          SSD: Samsung 850 Evo 250GB
          HDD: 2x WesternDigital Black 1TB
          Netzteil: be quiet! Pure Power 720W
          (CPU: AMD Ryzen 7 1700x)

          Design:

          Von außen ist die allergrößte Fläche des Gehäuses mit verdunkeltem Glas bedeckt, was nicht nur sehr edel wirkt, sondern auch noch einen weiteren Effekt hat: Bei schwachem bis mittelstarkem Licht kann man nicht (oder nur sehr schwer) ins Innere des Gehäuses blicken. Das Gehäuse wirkt dann wie ein verdunkelter Spiegel. Erst wenn man den PC einschaltet und die RGB-Komponenten (hier: Mainboard, RAM, vorinstallierte RGB Fans und 0815-RGB-Streifen) eingeschaltet sind, kann man tatsächlich sehen, was sich im Gehäuse befindet. Das ist, wie ich finde, eine sehr, sehr gelungene Sache, die ich in so gut funktionierender Form auch noch nicht erleben durfte. Andererseits muss man sich natürlich damit abfinden, dass man am Glas doch recht schnell Fettflecken hinterlässt, was sich aber mit etwas Glasreiniger schnell beheben lässt. An der Front sind die drei variabel beleuchtbaren RGB Lüfter, welche hinter dem Glas ebenso verschwinden, wenn der PC abgeschaltet ist. Das obere Glaspanel hat eine harmonische Aussparung für die Knöpfe und USB-Anschlüsse.
          Blickt man ins Gehäuseinnere, fällt sofort aus, dass das Netzteil vollständig in einem eigenen Kasten abgelagert ist. Das bedeutet, dass man den Kabelsalat nun nicht, wie bei vielen anderen Gehäusen, mitbetrachten muss, wenn man durch die Scheibe blickt. Die Kabel verlaufen hier dann auf der anderen Seite des Gehäuses und können von dort über die Gummidurchführungen ans Mainboard oder an die Grafikkarte gelangen. Ansonsten ist generell sehr viel Platz auf der Board-Seite des Gehäuses. Die andere hingegen ist recht knapp bemessen, was allerdings nicht schlimm ist, wenn man bedenkt, dass hier ja auch nur Kabel und Festplatten untergebracht werden wollen. Sofern man das Kabelmanagement hier gut hinbekommt, sieht das Ganze jedoch ebenso ziemlich gut aus, auch wenn es eigentlich nicht viel zu gucken gibt.

          Verarbeitung:

          Die Verarbeitungsqualität lässt bei diesem rund 180 Euro teurem Gehäuse grundsätzlich keine Wünsche offen. Es gibt keine wirklich scharfen Ecken oder Blechkanten, die Glaskanten sind komplett gerade und bis dato sind auch alle Schraubgewinde im Gehäuse im Top-Zustand. Das Einzige, was auffällt, ist der Übergang von der oberen Glasplatte zu dem geschwungenen Plastik-Element hin zur Glasplatte an der Front. Hier stimmen die Übergänge nicht zu 100% überein, da das Plastik-Element ein klein wenig zu weit oben sitzt. Dies ist an und für sich kein großer Makel, mich persönlich stört dies allerdings schon hin und wieder, da das Gehäuse bei mir seitlich auf dem Tisch neben dem Monitor steht und mir dies dadurch recht häufig in den Blick fällt.

          Einbau:

          Der Einbau der PC-Komponenten ins 570x gestaltete sich etwas schwieriger, als ich es erwartet hätte. Der Einbau von Mainboard und Grafikkarte verlaufen dabei allerdings gewohnt problemlos. Kopfschmerzen bekam ich allerdings bei meiner Wasserkühlung.
          Für ein selbstgebautes System bietet das 570x mehr als genügend Platz, selbst für einen Triple-Radiator, wenn man einen verbauen möchte. Für einfache und doppelte Radiatoren gibt es im oberen Bereich einen gesonderten Rahmen, welcher den Einbau und die spätere Wartung um ein Vielfaches erleichtert. Jedoch passte mein etwas dickerer 120mm Radiator hier nur sehr knapp hinein und hatte dann allerdings nur rund 3mm Abstand zu den RAM-Riegeln. Optisch war dies natürlich wirklich kein Highlight, weswegen ich herumprobierte und mich schließlich entschloss, den obersten der vorinstallierten RGB-Gehäuselüfter als Haltevorrichtung für meinen Radiator zu verwenden, was unerwartet gut funktionierte und (zumindest im Vergleich zur vorherigen Methode) auch optisch recht ansprechend ist. Einen weiteren Lüfter, welcher zum AiO-Set gehörte, brachte ich als saugenden Fan ebenfalls an den Radiator an, was nun zwar bedeutet, dass permanent warme/heiße Luft ins Gehäuseinnere geblasen wird, aber die Funktion des Kühlers nicht eingeschränkt ist. Zufrieden bin ich damit nicht, bin aber auch selbst Schuld mir seinen so übermäßig tiefen Radiator gekauft zu haben. Den zweiten Lüfter des AiO-Sets habe ich dann noch im oberen Teil verschraubt, sodass dieser die warme Luft nach oben aus dem Gehäuse herausbläst.
          Das nächste Problem, was aber eher ästhetischer Natur ist, entstand mit den HDD-Platten, die ich einbauen wollte. Diese lassen sich im 570x nämlich nur mit der Etikett-Seite nach innen verbauen, sodass man, bei ausreichender Beleuchtung, von außen durch das Glas nur die Unterseite der Festplatten mitsamt Leiterplatte betrachten kann. Setzt man die Platten dennoch einfach andersherum ins Gehäuse ein, ragen diese zu weit nach draußen, um die Glasplatte später fixieren zu können. Unschön, aber für mich letztlich wenig relevant, weil diese Gehäuseseite zur Wand gerichtet steht.
          Bleibt noch das leidige Thema Kabelmanagement. Bei speziell meinem Netzteil gab es zum einem das Problem, dass das ATX-Kabel nicht lang genug war, um es mit durch den metalernen Kabelkanal zu führen und andererseits die Schwierigkeit, alle verbleibenden Kabel durch eben diese Vorrichtung zu führen. Der Kabelkanal war für meine Bedürfnisse also etwas zu eng. Letztlich habe ich 4-fach neu gekabelt und wohl an die 50 Kabelbinder verbraucht. Ob man meine Schwierigkeiten hier auf das Gehäuse schieben darf, bleibt für mich allerdings offen, weil ich bei allen vorherigen Systemen, wo ich das Kabelmanagement vornehmen durfte, ebenso lang gebraucht habe, bis ein vernünftiges Ergebnis zu Stande kam. Was dann allerdings daraus entstand, kann sich ganz gut sehen lassen, denke ich.

          Kühlung/Air-Flow:

          Die vorinstallierten Lüfter im System würde ich in die Mittelklasse einordnen. Sie sind nicht wirklich leise und müssen noch dazu vom Mainboard angesteuert werden. Die separate Steuerungseinheit dient nur der Beleuchtung, nicht der Fans selbst. Diese müssen stattdessen über 3-Pin-Anschlüsse mit Strom versorgt werden, was problematisch für Mainboards werden dürfte, welche eine DC-Lüftersteuerung nicht unterstützen oder gar nicht über genügend Anschlüsse für die 3 Frontlüfter, den CPU-Lüfter und die Wasserpumpe verfügen. In diesem Fall hatte ich allerdings Glück, da mein Mainboard über genügend Anschlüsse verfügt und DC-Steuerung unterstützt. Sind diese beiden Voraussetzungen erfüllt, pusten die Lüfter ausreichend kräftig Luft durch das Gehäuse, welche dann hinten oder nach oben heraus entweichen kann. Dabei sind sie zwar recht ruhig, jedoch nicht unbedingt leise. Die Oberseite und die Front sind dabei mit Staubfilter ausgestattet, sollten also eher für Luftzufuhr verwendet werden, als für Luftabgabe. Diese Luftfilter erfüllen definitiv ihren Job und sind dank magnetischer Halterung schnell angebracht und abgenommen, hat man vorab die entsprechende Scheibe demontiert.

          Features:

          Eines meiner persönlichen Highlights am Gehäuse war die Beleuchtung des Corsair-Logos an der Seite sowie die der Fans. Diese sind über die Tasten an der Front in Farbe, Wechselmodi und Wechseltempo einzustellen und leuchten kräftig und hell. Schade nur, dass es offenbar keine Möglichkeit gibt, die ASUS Aura-Steuerung an meinem Mainboard für die Beleuchtungselemente zu nutzen. Man ist quasi gezwungen, über die vorinstallierte Steuereinheit zu agieren, was zwar unproblematisch ist, aber etwas unpraktisch, wenn man noch andere Beleuchtungselemente im Gehäuse hat, welche man nicht zentral mitsteuern kann.
          Der zusätzliche Platz im Gehäuse ist mehr als ausreichend, um mit Custom-Wasserkühlsystemen arbeiten zu können und die durchgehende Glasfront sorgt dafür, dass man dieses auch noch gut von außen sehen kann. Die Staubfilter arbeiten auch recht gut. Bereits nach unter einer Woche Nutzung konnte ich eine leichte Staubschicht erkennen, welche vom Filter aufgefangen wurden und entsprechend nicht ins Gehäuse gelangt ist. Sehr gut. Dies gilt sowohl für den oberen und vorderen Filter, wie auch für den am Netzteil-Lufteinlass.
          Was ich mangels PCI-Riser leider nicht testen konnte, ist die Frontal-Fassung für die Grafikkarte an der linken Seite des Gehäuses. Damit können Dual- oder Single-Slot-Grafikkarten so angebracht werden, dass Kühler und Fans von außen zu sehen sind und damit gleichzeitig auch die USB-, Audio- und Panelanschlüsse am Mainboard verdecken. SLI- oder Crossfire-Betrieb dürfte mit dieser Methode aber nur sehr schwer möglich sein, sofern eine der Karten standartmäßig eingebaut wird.

          Preis-Leistungskategorie:

          160 bis 180 Euro sind für das Corsair Crystal 570x absolut angemessen. Damit fällt das Gehäuse in eine Kategorie, in der es zwar nicht gerade billig ist, aber zeitgleich auch nicht wirklich teuer. Und bei dieser Designidee mit dieser äußerst gelungenen Umsetzung gibt es für mich bisweilen keine Alternative zu diesem Gehäuse in diesem Preisbereich. Es ist schick, hat jede Menge Platz, ist sehr gut verarbeitet und, trotz seines recht hohen Gewichts wegen der Glasplatten, wohl einer der absoluten Hingucker auf der nächsten LAN-Party. Wer mit RGB-LEDs arbeitet und wem ein leichtes Lüftersurren nichts ausmacht, der sollte hier definitiv zuschlagen! Wer aber lieber etwas Dezenteres sucht oder ein flüsterleises Gehäuse braucht, der wird wohl mit dem Crystal 570x nicht vollständig glücklich werden.
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          Zuletzt geändert von Madam Marketing; 22.03.2018, 10:03.

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          • #6
            Moin,

            in den nächsten Zeilen werde ich erklären, ob es sich beim Corsair Crystal 570x RGB um mehr handelt als eine Discokugel und ob hier Funktionalität für Optik geopfert wird. Erstaunlicher Weise wird dabei nicht das Glas zum Problem.


            Ausstattung & Aufbau:

            Das Gehäuse wird geliefert mit drei SP120 RGB-LED Lüftern. Die Beleuchtung kann man mit einem eingebauten Controller in Farbe, Blinkmodus und Blinkgeschwindigkeit einstellen. An der oberen Seite hat man folgende Anschlüsse: 1xUSB 3.1, 1xUSB Typ C, 1xKopfhörer, 1xMikro. Dazu bekommt man einige Schrauben und einen Inbusschlüssel, denn dieser wird ähnlich wie bei einem IKEA-Regel dringend benötigt. Außen besteht das Gehäuse komplett aus gehärtetem Glas. Im Inneren befindet sich der übliche Knast für das Netzteil. Auf diesem ist schön das beleuchtete Symbol von Corsair zu erkennen. Zusätzlich befindet sich auf der rechten Seite ein bereits vorinstalliertes Kabelmanagement (Kabelkanal aus Metal) Möglichkeiten ein optisches Laufwerk einzubauen, gibt es nicht. Dafür kann an der rechten Seite schön versteckt zwei SSD und HDD montieren. Das Gehäuse hat im Inneren extrem viel Platz und jede Grafikarte und Wasserkühlung sollte darin Platz finden. Nicht zu verschweigen sind die großen gummierten Füße! Mag trivial klingen, aber empfindliche Oberflächen werden sehr dankbar dafür sein und es werden so eventuelle Vibrationen besser abgefangen. Der Staubschutz für das Netzteil lässt sich von hinten sehr einfach entfernen und reinigen. Um den Staubschutz an der Front oder oben zu reinigen, muss man das Glas abmontieren. Dies geht sehr schnell und einfach mit dem besagten Inbusschlüssel. Der Staubschutz hat jedoch einen großen Nachteil, auf den ich später beim Airflow eingehen werde.

            Innenleben-links.jpgInnenleben-rechts.jpg


            Optik & Qualität:

            Das Gehäuse macht echt was her. Es ist sehr gut verarbeitet. Nichts klappert. Keine Vibrationen, die weitergeleitet werden. Ich würde es um den Hals tragen, aber leider leuchtet es dann nicht mehr so schön ohne Strom. Grundsätzlich steht das Design bei diesem Gehäuse im Mittelpunkt. Das Glas lässt einen sehr guten Blick in das innere des PCs zu. Es ist genau das richtige Gehäuse, wenn man etwas richtig gut präsentieren möchte. Ein kleines Highlight waren für mich die beleuchteten Logos von Corsair auf dem Netzteilkasten und der Frontseite. Die RGB-Beleuchtung ist ebenfalls stimmig. Man kann den Blinkmodus auch so schnell einstellen, dass man willkürlich anfängt zu raven. Ich hatte plötzlich Knicklichter am Arm und neonfarbene Hosen an! Man sollte eine Warnung auf dem Gehäuse anbringen!

            Fertig-zu.jpg


            Handhabung - Der Einbau:

            Festplatten lassen sich kinderleicht an der Seite einbauen. Für HDD empfiehlt sich die Aufhängung abzubauen und sie dann einzusetzen. SSD lassen sich einfach einschieben. Beim Netzteil wir es schon etwas kniffeliger. Ich habe ein modulares System und habe die Kabel, die ich brauchen werde, schon vor ab angeschlossen, da es sonst unnötig fummelig wird. Für die Kabel gibt es dann diverse Möglichkeiten sie in den Innenraum zu führen. Die Öffnungen dafür sind ausreichend groß. Das erste Mal etwas geflucht habe ich beim einsetzen des Mainboard. Leider ist eine Gummierung am Netzteilkasten etwas im Weg und man muss das Board daran vorbei drücken, denn das Board passt wirklich auf 2 mm exakt hinein. Im inneren findet man übrigens die gewohnten Handschrauben, die nicht für meine Wurstfinger geeignet sind. Ich habe einen Schraubendreher genommen, da es sonst zu fummelig war. Zusätzlich waren einige Schrauben so festgedreht, da hätte ich schon John Cena zur Hilfe holen müssen, damit man diese per Hand raus bekommt. Ich hatte Eingangs schon erwähnt, dass es einen Kabelkanal gibt. Dieser kann geöffnet werden und noch zusätzlich Kabel durchgeführt werden. Bei mir hat sogar noch das dicke Kabel vom Mainboard durchgepasst. Etwas eng ist der Raum bei den Festplatten. Wenn ihr zwei Stück einbaut, dann muss man etwas kreativ werden. Mein Monster von Grafikkarte hat ebenfalls locker hinein gepasst und auch der CPU Lüfter Alpenföhn Brocken 2 passte super. Wasserkühlung wäre schicker, aber eins nach dem anderen.

            Kabelsalat.jpgFertig offen.jpg


            Airflow & Dämmung

            Hier kommen wir zum ersten und einen der größten Knackpunkte von diesem Gehäuse. Bekanntlich lässt Glas sehr schlecht Luft durch, aber das ist nicht das größte Problem des Gehäuses, aber eins nach dem anderen.
            Grundsätzlich kommt sehr gut Luft in das Gehäuse an der Seite des Glases sind ausreichend große Spalten für den Lufteinzug, die jedoch auch für eine eher schlechte Dämmung des Gehäuses führen. Das Glas schirmt zwar etwas ab, aber reflektiert den Schall auch sehr gut. So kommt es zu einem hörbaren aber noch nicht störenden Luftstrom. Störend wird es leider durch das zweifelhafte Design des Staubschutzes. Die Verstrebungen an der Front führen bei Volllast der Lüfter zu Luftverwirbelungen und einem extrem unangenehmen Geräusch. Man könnte meinen, dass ein kleiner Zwerg im Gehäuse sitzt, der extrem schlecht Pfeifen kann. Ich wäre fast wahnsinnig geworden. Ich habe dann nach und nach das Gehäuse auseinander gebaut und habe dann festgestellt, dass nicht das Glas oder die schmalen Öffnungen das Problem sind, sondern der Staubschutz. Nimmt man ihn ab, ist das unangenehme Geräusch weg. Leider kriegt man die Front nicht wieder angebaut, wenn man ihn entfernt. Schön wäre es, wenn Corsair hier möglichst schnell eine Lösung anbieten würde, denn für mich ist sowas nicht akzeptabel. Im Inneren ist alles sehr offen und ein guter Airflow ist gewährleistet. Sonst sind keine Störgeräusche wahrzunehmen.


            Fazit:

            Top Verarbeitung. Gutes RGB-System. Das Gehäuse hat die Befürchtung nicht komplett bestätigt, dass hier Design über Funktionalität steht, aber für Silent-Fanatiker ist dieses Gehäuse nichts! Zu schlecht ist die Dämmung und das Problem mit dem Staubschutz und der Luftverwirbelung muss Corsair unbedingt angehen. Eigentlich schade, da das Gehäuse sonst einen extrem guten Eindruck hinterlässt.

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            • #7
              Corsair SPEC-Omega

              Ich durfte im Rahmen der „Testers Keepers“-Aktion den Corsair SPEC-Omega Midi Tower in weiß/schwarz testen und hier meinen Testbericht abgeben. Dabei gehe ich auf folgende Aspekte ein:
              • Verpackung und Lieferumfang
              • Design und Verarbeitung
              • Einbau
              • Kühlung/Air-Flow
              • Preis-/Leistungsverhältnis und Vergleich zu anderen Produkten

              Verpackung und Lieferumfang
              Das Gehäuse wird in einem Karton mit Schaumstoffeinlagen geliefert, was einen sicheren Transport gewährleistet. Außerdem ist eine Tüte mit einer ziemlich ausführlichen Anleitung, dem Garantiehinweis und einem Sechskantschlüssel beigelegt. Man benötigt also kein eigenes Werkzeug. Weiteres Zubehör ist in einem kleinen Karton untergebracht, welcher im Laufwerksschacht untergebracht und über die Rückseite des Gehäuses zugänglich ist. Im Karton befinden sich ausreichend Schrauben zur Befestigung von Lüftern, SSDs und HDDs sowie einige Kabelbinder für das Kabelmanagement. Die zwei 120 mm-Lüfter und Abstandshalter für das Mainboard sind bereits montiert.

              Design und Verarbeitung
              Das Gehäuse macht durch sein asymmetrisches und modernes Design einen sehr guten Eindruck. Das Grundgerüst des Corsair SPEC-Omega ist aus Stahl gefertigt und das Äußere besteht aus Kunststoff. Insgesamt bringt es 7,56 kg auf die Waage und misst 495x232x516 mm (LxBxH), es ist also nicht gerade ein Leichtgewicht, bietet dafür aber eine gute Stabilität und Standfestigkeit. Auf eine Schalldämmung wurde verzichtet, was aber für Gehäuse dieser Preisklasse nicht zwingend zu erwarten ist. Die hochwertig aussehende Front mit Echtglas und dreieckigen Formen hat mich positiv überrascht. Die Oberseite besteht zur Hälfte aus einem Metallgewebe und ist designtechnisch passend zur Front. Natürlich ist das Design eine Frage der persönlichen Vorlieben. Durch die Scheibe in der abnehmbaren Front kann man den 120-mm-Lüfter (max. 1200 U/min) mit weißer LED-Beleuchtung betrachten. Die Überganskante vom weißen zum schwarzen Teil der Front ist mit einer weißen LED-Leiste ausgestattet, die durchgehend leuchtet, sobald der Rechner eingeschaltet ist.
              Die Seitenteile werden mit den mitgelieferten Schrauben befestigt. Für das vier Millimeter starke linke Seitenteil aus Echtglas sind gummierte Schrauben dabei, wodurch Kratzer und Beschädigungen der Scheibe vermieden werden. Das Gehäuse steht auf vier gummierten Standfüße, was einen sicheren Stand ermöglicht und Vibrationen vermindert.

              Das I/O-Panel befindet sich, anders als bei einigen anderen Gehäusen, in der Front rechts oben. Dort findet man zwei zeitgemäße USB 3.0-Ports und zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Mikrofon sowie einen Reset-Knopf und einen weiß beleuchteten Power-Knopf.

              Einbau
              Für einen leichten Zugang zu allen Teilen lassen sich beide Seitenteile, das Frontpanel und das Toppanel, abnehmen, was den Einbau vereinfacht. Die Schrauben der Glasseite lassen sich leider nur mit Werkzeug abmontieren, wodurch etwas mehr Aufwand entsteht. Das Frontpanel ist mit acht Plastikclips gesichert und kann durch etwas Fingerspitzengefühl abgenommen werden.
              Die drei 3,5 Zoll und zwei 2,5 Zoll Schächte für HDDs und SSDs im Boden des Gehäuses sind über die Rückseite leicht erreichbar und Festplatten können werkzeuglos installiert werden. Der Käfig der HDDs kann abgeschraubt und herausgenommen werden. Die 2,5 Zoll Halterungen haben nur einen Clip und eine Feder, was einen etwas unstabilen Eindruck macht. Im Gehäuse gibt es keine scharfen Kanten, es besteht also keine Verletzungsgefahr.
              Insgesamt bietet das Corsair SPEC-Omega im Innenraum ausreichend Platz für CPU-Kühler bis 170 mm Höhe, sieben Erweiterungskarten, Netzteile bis zu einer Läge von 200 mm, Mainboards der Größe Mini-ITX, Micro-ATX und ATX und Grafikkarten bis zu einer Lägen von 370 mm, wodurch man bei der Auswahl der Komponenten eine große Kombinationsmöglichkeit hat. Die Erweiterungskarten sind zum Rausschreiben. Das Netzteil wird, wie bei vielen andern Gehäusen, im Boden untergebracht. In meinem Fall hatte ich ein non-modulares Netzteil, womit ich ein paar Platzprobleme hatte. Mit etwas Mühe habe ich aber alle Kabel unterbringen können, generell hätte ich mir aber etwas mehr Platz für das Kabelmanagement gewünscht. Es gibt auch genügend Öffnungen für Kabel, die mit Gummischoner ausgestattet sind, was mich positiv beeindruckt hat.
              Falls man keine HDDs nutzt, kann man alternativ den Käfig abmontieren, um generell mehr Platz zu bekommen. Die Montage der Erweiterungskarten erfolgt mit Rändelschrauben, was auch ohne Werkzeug funktioniert. Durch die große Aussparung am Mainboardtray kann man den Kühler mit Rückplatte auch im eingebauten Zustand montieren, was bei einigen anderen Gehäusen nicht machbar ist.

              Kühlung/Air-Flow
              In der Front bietet das Gehäuse Platz für drei 120 mm-Lüfter oder zwei 140 mm-Lüfter, wovon ein 120 mm-Lüfter mit weißer LED-Beleuchtung schon vorinstalliert ist. Auf der Rückseite ist ein 120 mm-Lüfter schon installiert und der Deckel bietet optional Platz für zwei 120 mm-Lüfter oder zwei 140 mm-Lüfter.
              Insgesamt findet man Platz für bis zu drei Radiatoren für die Wasserkühlung verschiedener Komponenten. Es ist möglich, einen Radiator mit 240 mm oder 280 mm oder 360 mm in der Front zu verbauen. Die Rückseite bietet Platz für einen 120 mm Radiator und im Deckel kann man wahlweise einen 240 mm oder 280 mm Radiator montieren. Leider habe ich keine Wasserkühlung in meinem Corsair SPEC-Omega montiert. Meiner Meinung nach sollten bei dem Gehäuse aber keine Probleme dabei auftreten.
              Die schon vorinstallierten Lüfter sorgen für einen guten Air-Flow bei recht niedriger Lautstärke, was für normale Systeme vollkommen ausreichend ist. Leider sind nur 3-Pol-Lüfter vorinstalliert, jedoch wären Lüfter mit 4-Pol PWM wünschenswert gewesen. An der Front des Gehäuses kann die Luft leider lediglich durch ein recht kleines Dreieck angesaugt werden, da die restliche Front verschlossen ist. Hier wäre mehr Luftdurchlässigkeit besser gewesen. Leider befindet sich in der Front oder dem Deckel kein Staubfilter, was in meinen Augen ein klarer Minuspunkt ist, da so Staub in das Gehäuse eindringen kann. Für ein Gehäuse in dem Preissegment ist dies nicht angemessen. Das Netzteil kann so eingebaut werden, dass es seine Kühlluft nicht vom warmen Innenraum des Gehäuses bezieht, sondern von der Gehäuseunterseite, was sehr positiv ist. Hier wurde glücklicherweise an einen kleinen, leicht zur Reinigung herausnehmbaren Staubfilter gedacht, sodass kein Staub eindringen kann.

              Preis-/Leistungsverhältnis & Vergleich zu ähnlichen Produkten
              Zurzeit kostet mein Modell 88,82 ¤ (Stand März 2018), womit es sich preislich im mittleren Bereich aufhält.

              Insgesamt bietet das Gehäuse zum jetzigen Zeitpunkt ein gutes Preis-/ Leistungsverhältnis. Abgesehen von einigen negativen Aspekten, wie die teilweise fehlenden Staubfilter, kann mich das Gehäuse in allen Punkten überzeugen.
              Pro:
              + viel Platz für einen Midi-Tower
              + ausreichend Platz für Lüfter und Radiatoren
              + super Design (Optik, Beleuchtung, Echtglas)
              + Staubfilter für das Netzteil

              Kontra:
              - lediglich 3-Pol Lüfter
              - Kabelmanagement etwas dürftig, besonders für non-modulare Netzteile
              - Keine Staubfilter für die Lüfter
              - recht kleiner Belüftungsschlitz in der Front

              Das Corsair SPEC-Omega kann ich auf jeden Fall empfehlen. Es bietet nicht nur ein ansprechendes und gutes Design, sondern zudem auch ausreichend Platz. Wer sehr viel Wert auf einen sehr guten Air-Flow legt, wird durch den etwas klein geratenen Belüftungsschlitz in der Front womöglich nicht glücklich werden. Generell bietet das Gehäuse aber genug Platz für Lüfter und Radiatoren.
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              • #8
                Bevor ich zum eigentlichen Test komme, möchte ich mich bei Corsair und Mindfactory für die Bereitstellung des Gehäuses bedanken. Dennoch werde ich meine eigene Meinung äußern und mich nicht durch die Bereitstellung beeinflussen lassen.

                Getestet wird das “Corsair Crystal 460X RGB“ in der Farbe Weiß.
                Der Test ist unterteilt in die Kategorien: Design, Verarbeitung, Einbau, Kühlung/Air-Flow, Features, Preis-/Leistungsverhältnis, Haltbarkeit und Vergleich zu ähnlichen Produkten. Am Ende werde ich dann noch ein kurzes Fazit zum Gehäuse abgeben.

                Design:
                Das Gehäuse kommt mit einer Echtglasscheibe, die einen schönen Ausblick auf die Hardware bietet, an der Seite sowie wie in der Front findet sich eine solche wieder. Die Scheibe an der Seite hat 2 sehr kleine horizontale schwarze Balken, jeweils oben und unten. Diese überdecken den Übergang der Scheibe zum Rest des Gehäuses, diese vermitteln einen hochwertigen Eindruck.

                Die Front-Scheibe ist von der Seite gesehen ein wenig nach vorne gezogen, von oben und unten schließt sich diese aber an das Gehäuse. Meiner Meinung nach ein sehr geschickte und stylische Art und Weise an der Seite noch eine Öffnung zu halten, mit der die vorderen Lüfter genug Luft anziehen können.

                Noch eine kleine Anmerkung: Das Corsair Logo auf der Scheibe vermittelt in einem dunklen Raum durch die RGB-Lüfter den Eindruck, dass es ebenfalls leuchten würde.

                Hinter dieser Glasscheibe findet sich ein Gitter aus Kunststoff in mehreren Sechsecken geschnitten. Direkt anliegend daran ist ein Staubfilter, dieser verdeckt minimal die RGB-Lüfter, so dass das Licht dieser etwas mehr verteilt wird und die Lüfter nicht in den Einzelheiten erkennt werden. Diese beiden Glasscheiben werden mit jeweils 4 Schrauben befestigt. Diese schauen im Vergleich zu anderen Gehäusen kurz gehalten und somit auch besser aus.

                Auf der oberen Seite des Midi-Towers kann man einen abnehmbaren magnetischen Staubfilter betrachten, dieser vermittelt dem Gehäuse einen kontrastreichen Stil. Direkt davor ist das Front-Panel. Dieses bietet 2x USB 3.0 Ports, Anschlussmöglichkeiten für ein Headset bzw. ein Mikrofon und einen Lautsprecher. Zudem einen weiß beleuchteten Ein-/Aus-Schalter, drei Knöpfe, mit denen die RGB-Lüfter-Farben gesteuert werden können: einen für Farbe, einen für den Modus und einen für die Geschwindigkeit des Modi. Ebenfalls ist auf dem Front-Panel ein Reset-Knopf und eine leider sehr helle Status-LED.

                Das Front-Panel gefällt mir persönlich vom Stil her nicht so gut. Ich wüsste jedoch auch nicht, wie man es schöner hätte gestalten können.

                Die rechte Seite ist aus einem rauen aber dennoch hochwertigem Blech gefertigt.
                An der Rückseite gibt es 7 Slots, an die Erweiterungskarten und Grafikkarten angeschlossen werden können, diese sind in Schwarz gehalten. Zudem hat man noch die Möglichkeit, einen weiteren Gehäuse-Lüfter anzuschließen. Das Netzteil wird unten angebracht und obwohl ich ein schwarzes Netzteil genommen habe, wirkt es vom Kontrast her viel cooler, als hätte ich eines in Gehäusefarbe genommen. An der Unterseite des Gehäuses hat man dann auch noch mal einen wieder abnehmbaren Staubfilter. Dieser ist anders als der Staubfilter auf der Oberseite nicht magnetisch, er wird in eine kleine Einsparung geschoben.

                Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass mich das Gehäuse optisch sehr überrascht hat. Mit den weißen und dezenten schwarzen Farben hat es ein Stormtrooper ähnliches Erscheinungsbild. Vor allem im Dunkeln sorgt der weiße Midi-Tower mit Beleuchtung für ein angenehmes Ambiente. Ich habe das Gehäuse auch aus Grund des Designs neben meinen in den Raum stehenden Schreibtisch gestellt, für hinter die vorgesehene Schranktür wäre es mir zu schade.

                Verarbeitung:
                Zur Verarbeitung muss ich sagen, dass Corsair sehr gute Arbeit geleistet hat. Das Glasfenster ist mit dem Gehäuse exakt griffig. Nirgends ist etwas schief oder knarzt. Dennoch habe ich nach einer Woche einen Punkt gefunden, den ich selbst etwas negativ sehe. Die an der Seite der Frontscheibe vorhandenen Luftlöcher sind zwar optisch sehr schön, aber nach einiger Zeit sammelt sich hinter der Frontscheibe unten Staub und Dreck an. Wenn man dann von oben in die vordere Seite des Towers rein sieht, sieht man diesen. Man sollte deshalb ca. alle 2 Monate einmal die Scheibe abnehmen und dies säubern. Hätte man im unteren Teil der Front auch anstelle des Bodens solche Luftlöcher verarbeitet, wäre dieses Problem nicht vorhanden.

                Sehr positiv finde ich auch, dass die Slot-Blenden mit Schrauben befestigt sind. Somit kann man diese Schrauben für die Erweiterungskarten benutzten und auch die Blenden wieder befestigen und muss diese nicht rausbrechen.

                Der Festplattenkäfig bestehend aus 2 Schubladen und die auf der unteren Seite des Gehäuses angebrachten Gummiteile federn jegliche Vibration ab und halten das Gehäuse standhaft.

                Einbau:
                Beim Einbau hatte ich relativ wenige aber dumme Probleme. Das erste Problem, das ich hatte, wäre die Netzteil-Abdeckung raus zu nehmen. Im Handbuch hatte ich nichts gefunden. Erst nach ca. einer viertel Stunde hatte ich den Dreh raus. Man musste auf der Rückseite die Schrauben lösen und dann an der Unterseite die Haken hinausschieben.

                Das zweite Problem war dann, dass ich das Kabel am Mainboard für HD-Audio nicht richtig anbringen konnte. Ich habe nämlich ein normales ATX-Mainboard, dieses verdeckt viele Löcher für Kabel. Dann war auch nicht genug Platz zwischen Mainboard und Netzteil-Abdeckung. Letztendlich hatte ich das Problem so gelöst, dass ich das Mainboard gelockert und das Kabel durch die Öffnung gezogen habe. Anschließend die Netzteil-Abdeckung angebracht, das Kabel durch die Abdeckung durchgezogen und alles wieder sauber zusammengeschraubt.

                Auf der Rückseite findet man genug Platz, um alle Kabel zu verlegen. Selbst ein absoluter Kabelmanagement-Anfänger kommt hier klar. 0,5 bis 1cm mehr Platz wären aber nicht verkehrt gewesen. Dank der mitgelieferten Kabelbinder kann man alle Kabel ordentlich sortieren und an am Gehäuse vorgesehene Aussparungen befestigen.

                Bei den Lüftern machte ich mir viele Gedanken, wie diese nun angeschlossen werden. Habe aber dann festgestellt, dass ich für die Beleuchtung nur noch den SATA-Stromanschluss am Node anschließen musste, denn alle Lüfter waren bereits mit dem Node verbunden. Dann noch das jeweils zweite Kabel der jeweiligen Lüfter mit Mainboard verbinden und fertig.

                Kühlung/Air-Flow:
                Für Kühlung und Airflow setzt der Midi-Tower keinerlei Grenzen. Neben den bereits vorinstallierten 3x 120mm RGB-Lüftern in der Front, hat man noch die Möglichkeit, hinten einen Lüfter anzubringen und auf der Oberseite bis zu 3 zu installieren. Insgesamt 3x 120mm oder 4x 140mm. Schade ist, dass ich einen der Front-Lüfter derzeit nicht nutzen kann, da mein Mainboard nur 2x Gehäuselüfter anschließen kann, das Problem werde ich aber in den kommenden Tagen mit einem Adapter von 3 auf 1 Lüfter Anschluss lösen. Die Lüfter lassen sich zwar nicht über PWM steuern aber dafür über DC. Einen weiteren Lüfter sollte man noch anschließen. Mir reichen jedoch die 3 Lüfter in der Front, da ich einen Tower-Kühler besitze und nicht wirklich übertakte. Mein Prozessor (AMD Ryzen 5 2400G) ist trotz Übertaktung von 300MHz (von 3,6GHz auf 3,9GHz) immer zwischen 35°C und 45°C.
                Für die Enthusiasten ist auch genug Platz für eine Wasserkühlung.

                Ein weiterer Vorteil ist meiner Meinung nach, dass das Netzteil getrennt von anderen Komponenten gekühlt wird. Es saugt Luft von unten an und pustet sie hinten wieder raus.

                Features:
                Als Feature bietet das Corsair Crystal 460X alles, was man braucht und noch ein bisschen mehr. Man hat genug Platz für Grafik- und Erweiterungskarten, insgesamt 7 Slots, diese lassen sich, wie schon beschrieben, wieder benutzen. CPU-Kühler sind bis zu einer Größe von 170mm Höhe zulässig. Für mich kein Problem, da ich einen 133mm hohen Kühler benutze.

                Die Gehäuse-Lüfter haben eine RGB-Beleuchtung, welche vor allem nachts Stimmung macht. Diese lassen sich über 3 eingebaute Knöpfe im Front-Panel steuern: Farbe, Modus und Geschwindigkeit des Modi. Schade finde ich, dass man die Beleuchtung nicht abschalten kann (ohne das Kabel auszustecken). Auch habe ich noch nicht herausgefunden, ob und wie man die Beleuchtung via Software steuern kann. Da hätte ich gerne diese Möglichkeit gehabt, mit einem Tag, Nacht Modi in dieser.

                Die Lüfter pfeifen und quietschen nicht, zudem ist keinerlei Vibration zu hören. Man hört von diesen lediglich die Luft pusten. Ich bin zwar ziemlich geräuschempfindlich, kann aber im Gegensatz zu meinem alten Case auch mal den PC, während ich schlafe, laufen lassen, ohne am nächsten Tag mit Kopfschmerzen zur Schule gehen zu müssen.

                Platz für Speicher hat man für 3 SSDs, die an der Rückseite in passenden Schächten via Clip befestigt werden. Dann noch 2 Schubladen für HDDs oder weitere SSDs.

                Preis-/Leistungsverhältnis:
                Der Preis des Gehäuses liegt derzeit (Stand: März 2018) bei ca. 138 Euro, dies ist zwar etwas viel, aber dennoch weiß man wenigstens, dass man etwas Gutes geliefert bekommt. Optisch sehr ansprechend, gute Kühlungsmöglichkeiten, hochwertige Verarbeitung mit Echtglas und, was man nicht auslassen sollte, ein schönes, buntes, raumerhellendes Ambiente. Die Lüfter an sich haben schon einen Wert von insgesamt 55 Euro. Als ich mich vor einigen Wochen auf die Suche nach einem Gehäuse gemacht habe, war mein Wunsch, ein weißes Gehäuse mit Glasfenster zu ordern, hatte jedoch nur schlechte und sehr teure gefunden, mit dem Crystal 460X hat man dabei alles, was man sich wünscht.

                Haltbarkeit und Vergleich zu anderen Gehäuse:
                Zur Haltbarkeit lässt sich in der kurzen Zeit, in der ich das Case habe, noch nicht allzu viel sagen. Es macht aber einen gut verarbeiteten Eindruck. Sehr solide und stabil. Solange man nicht gegen die Glasscheibe tritt, bleibt diese auch in einem guten Zustand.

                Alle Stellen, an denen sich Schmutz sammeln kann, kann man auch erreichen und reinigen. Den Staubfilter kann auch einfach gereinigt und wieder eingesetzt werden. Kratzer sind bei diesem Midi-Tower wohl eher nicht möglich, dank der leicht rauen Oberfläche und der etwas raueren Oberfläche an der linken Seitenwand.

                Bisher hatte ich eigentlich nie ein so hochwertiges Gehäuse. Preislich waren meine Vorgänger auch deutlich tiefer angesiedelt. Ich hatte dennoch schon sehr viele Gehäuse kennengelernt, die ebenfalls dieselbe Preisklasse bewohnen und dennoch nicht so gut wirken.

                FAZIT:
                Letztendlich kann ich sagen, dass ich mit dem Corsair Crystal 460X sehr zufrieden bin und es auch noch sehr lange behalten werde. Ich kann es absolut reines Gewissens empfehlen. Jeder, der relativ hohe Ansprüche hat und etwas in dieser Preisklasse sucht, wird mit diesem Gehäuse glücklich. Farblich hat man auch eine gute Wahl, entweder Schwarz oder Weiss, beides kann kombiniert werden mit den tollen RGB-Farben der Lüfter.

                Platz für seine Komponenten, egal ob 3 SSDs, 2 HDDs, ein paar Erweiterungskarten, Lüfter, Kühler, Wasserkühlung, Mainboard jeglicher Größer… - alles passt.
                Ich werde mich jetzt wohl immer an Corsair orientieren und mich oft für deren Produkte entscheiden, denn was Qualität angeht, haben sie mich völlig überzeugt.


                IMG_20180322_154503-o.jpgIMG_20180322_154230-o.jpgIMG_20180322_154319-o.jpgIMG_20180322_154947-o.jpgIMG_20180322_155257-o.jpg
                Zuletzt geändert von Madam Marketing; 23.03.2018, 09:36.

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                • #9
                  Einleitung:

                  Glücklicherweise gehörte ich zu den Ausgewählten, die das Corsair 570x in den letzten zwei Wochen testen durften und möchte im Folgenden meine Erfahrungen mit dem Gehäuse schildern.

                  Die Lieferung erfolgte einen Tag nach der Versandbestätigung. Das Case war gut verpackt und durch Luftpolsterfolie sowie Styropor geschützt. Das 570x ist von Corsair in einen schwarzen Beutel gehüllt, welcher den Aha-Effekt noch verstärkt, wenn man den Beutel das erste Mal lüftet und das Case in voller Pracht vor einem steht.

                  Design:

                  Was einem zunächst unweigerlich ins Auge fällt, ist die Materialwahl. Glas wohin das Auge schaut. Während andere Gehäuse ein Seitenfenster aus Glas haben, bietet das 570x neben den Seitenwänden auch die Front und die Oberseite aus Glas. Bis auf Rück- und Unterseite, die man eher selten zu Gesicht bekommen sollte, bietet sich einem ein Konstrukt aus Glas, welches durch das Finish der Glaspaneele einen spiegelnden Effekt erlangt.

                  Die Spiegelung ist je nach Blickwinkel mal stärker, mal schwächer. Was dazu führt, dass man je nach Sitzposition mehr vom Innenleben des Rechners hat, mal weniger. Vorhandene Beleuchtung kann diesen Effekt ein wenig aufheben, weil ein hellerer Innenraum den spiegelnden Effekt ein wenig hemmt - wer also auf RGB steht, einen beleuchteten CPU Kühler, Mainboard oder LED Stipes hat, kann das Innenleben ein wenig sichtbarer machen - wobei zu bedenken ist, dass das Licht durch die getönten Scheiben abgeschwächt wird.

                  Verarbeitung:

                  Die Verarbeitung bei meinem 570x ist makellos. Die Glasfronten sind sauber gearbeitet und wirken durch die Stärke des Glases sehr robust. Der Innenraum ist aus Metall gefertigt, welches sehr sauber geschnitten ist. Alles wirkt dem Preis entsprechend hochwertig und hinterlässt einen sehr wertigen Eindruck.

                  Einbau:

                  Da ich mir im Rahmen des Produkttests neue Komponenten gegönnt habe, war der Test gleichzeitig mit dem Zusammenbau eines neues System verbunden. Gut fand ich, dass Abstandsbolzen für das Mainboard schon vormontiert waren. So konnte dieses einfach ausgerichtet und montiert werden.
                  Die Kabelführung ist für meine Ansprüche auch gut gelöst und absolut ausreichend. Wobei ich sagen muss, dass ich keine Wasserkühlung habe und dieses nicht beurteilen kann.

                  Der Großteil der Kabel wird hinter der Platte, auf der das Mainboard sitzt, geführt. Dadurch ist der Innenraum sehr aufgeräumt und sauber. Einzig die Kabel, die zur Unterseite des Mainboards führen (Front Sound, Power LED) müssen unten über das Gehäuse, in dem das Netzteil liegt, geführt werden und sind nicht zu 100% so zu legen, dass sie komplett verschwinden. Dies ist für mich allerdings zu verschmerzen, da ich diesbezüglich nicht ganz so penibel bin.

                  Zu betonen ist, dass es sich bei dem 570x Mirror Black um die 2. Version des 570x handelt, bei der das Gehäuse für die PSU von vorne nicht mehr einsehbar ist. Dadurch wirkt der Innenraum noch aufgeräumter, da der Blick auf all die Kabel, die man dort verstecken kann, nicht mehr gegeben ist.

                  Zudem bietet die zweite Version im Front Panel einen USB 3.1 Anschluss und einen Type C Anschluss.

                  Die Kabel auf der Rückseite lassen sich unter einer Abdeckung aus Metall verstecken, die über den Hauptkabelstrang geschraubt werden kann, um einen cleanen Look zu gewährleisten. Lediglich die Kabel zu den Festplatten (2x HDD, 2x SSD) fallen dann noch ins Auge - was durch die verspiegelten Scheiben bei mir aber so gut wie nicht auffällt, da die von mir abgewendete Seite nicht beleuchtet ist.

                  Kühlung/Air-Flow:

                  Dem Case beigefügt sind drei SP 120 Gehäuselüfter von Corsair. Die drei Lüfter sind vormontiert und wurden von mir durch einen vierten SP 120 erweitert, um auf der Rückseite die Abwärme aus dem Gehäuse zu leiten.

                  Durch drei Knöpfe auf dem Gehäuse lassen sich Farbe, Schnelligkeit und Modi einstellen. Zu betonen ist, dass diese recht rudimentär sind und sich nicht via Software steuern lassen. Wer mehr Farbe ins Spiel bringen möchte, sollte sich die HD oder LL von Corsair ansehen. Die beigefügten SP 120 laufen relativ ruhig und sehen schick aus, sind aber ggf. nicht das Highlight, nach dem wer sucht, der im RGB-Fieber ist.

                  Durch die offene Gehäusebauweise ist das Case nicht so leise, wie ein vollends gedämmtes Case. Zwischen Glas und Metall gibt es wohl bauartbedingt einen kleinen Spalt - auch sind die Lüfter bei Last zu hören. Wie empfindlich man da ist, hängt wohl von jedem selber ab. Mich persönlich stört es nicht, da ich die Lautstärke nicht als unangenehm empfinde und beim Spielen ein Headset trage.

                  Der Airflow ist, sofern ich das beurteilen kann, sehr gut. Dadurch, dass das Case sehr aufgeräumt ist, ist ein guter Airflow gewährleistet. Wer noch mehr Kühlleistung benötigt, kann an der Oberseite noch zwei 120er Lüfter montieren.

                  Hervorragend finde ich, dass an der Unterseite, wo die PSU sitzt, an der Front und an der Decke Staubfilter sitzen, die ziemlich groß dimensioniert und abnehmbar sind.

                  Features:

                  Als das Hauptfeature ist wohl die Vollverglasung zu nennen. Sie sticht einfach ins Auge. Im ausgeschalteten Zustand wurde ich gar gefragt, was das ist, was da bei mir auf dem Schreibtisch steht, da es so komplett aus Glas nicht direkt als PC erkannt wurde.
                  Damit zusammenhängend die Lichteffekte, die durch das Glas ganz anders wirken, als in einem geschlossenen Gehäuse bzw. einem Gehäuse, was nur zu einem kleinen Teil verglast ist.
                  Auch als Feature würde ich den nicht vorhandenen Laufwerksschacht bezeichnen. Ich habe selber schon ewig keine DVD/Bluray mehr am PC benutzt. Dadurch ist die komplette Front für den Airflow verfügbar und es wirkt deutlich aufgeräumter.

                  Preis-/Leistungsverhältnis:

                  Ich bin mit der Leistung des 570x absolut zufrieden. Ob jemand bereit ist, dafür knapp 180 Euro auszugeben, muss wohl jeder für sich entscheiden. Es ist definitiv ein Case, welches ins Auge fällt und dabei sehr klar und elegant wirkt.

                  Ich bin derart zufrieden mit dem Look and Feel, dass ich den PC, der vorher unter dem Schreibtisch stand, nun auf den Schreibtisch geholt habe, um wirklich was von der wunderschönen Optik zu habe. Das sagt wohl am ehesten was darüber aus, wie zufrieden und angetan ich bin.

                  Haltbarkeit:

                  Bei der Bewerbung für den Produkttest habe ich mich mit dem Thema Glas beschäftigt und war ein wenig in Sorge, wie stabil und haltbar dieses ist.
                  Während ich auf die Lieferung gewartet habe, habe ich mir diverse YouTube-Videos angesehen, bei dem das 570x unter anderem mit einem Hammer bearbeitet wurde. Im Alltag braucht man sich also wirklich keine Gedanken darum zu machen, ob da bei normalen Gebrauch etwas passieren könnte.
                  Sofern ich dies nach zwei Wochen beurteilen kann, macht das Case einen sehr stabilen Eindruck und spricht dafür, dass es eine hohe Haltbarkeit aufweist.

                  Vergleich zu ähnlichen Produkten:

                  Ich kann das Gehäuse nur mit Produkten vergleichen, die ich zuvor besessen hatte. Das waren zu Beginn Gehäuse aus Kunststoff, später dann Gehäuse aus Aluminium. Während der Schritt zu Aluminium punkto Qualitätsanmutung schon ein riesiger war, wirkt der Schritt hin zu Glas genau so groß. Das Case wirkt edel, ist ein Hingucker und der Innenraum sehr durchdacht.

                  Einzig die Führung der Kabel, die an die Unterseite des Mainboards führen, soll bei anderen aktuellen Modellen wohl teilweise noch ein wenig schöner gelöst sein.

                  Zudem muss auch gesagt werden, dass es sich bei dem 570x um kein Leichtgewicht handelt. Die Materialwahl sorgt spürbar für mehr Gewicht, als man dies von anderen Gehäusen gewohnt ist.
                  Wer mit dem Gehäuse also öfter unterwegs ist oder es öfter umstellt, sollte das Gewicht von immerhin knapp 9kg (leer) definitiv einkalkulieren.
                  Da ich das Gehäuse nicht bewege, ist das Gewicht für mich ein Qualitätsmerkmal. Die Glasmenge und Stärke des Glases haben entsprechend Gewicht.

                  Auch ist zu bedenken, dass man aufgrund der Vollverglasung jeden, aber auch wirklich jeden Fingerabdruck sieht. Wer diesbezüglich penibel ist, sollte sich überlegen, ob es wirklich Glas sein sollte. Ich habe seit dem zweiten Tag des Tests ein Mikrofasertuch in unmittelbarer Nähe des Gehäuses deponiert und bin seit diesem Moment immer wieder mal am drüber wischen, damit es auch wunderschöne spiegelnd aussieht.

                  Fazit:

                  Grundsätzlich sei gesagt, dass ich mit dem Gehäuse mehr als zufrieden bin und noch nie so oft vom Monitor weg, zum Gehäuse hin geschaut habe, wie bei diesem Case. Ich weiß nicht, ob ich mir das 570x gekauft hätte, wenn ich nicht bei Testers Keepers mitgemacht hätte - ich weiß aber, dass ich es mir nun nach dem Test kaufen würde, wenn ich vor der Wahl stehen würde.

                  Die zwei Wochen haben absolut überzeugt und ich kann jedem raten, der ein Case aus Glas haben will, sich das 570x näher anzuschauen - ob nun in der Black Mirror Variante oder aber, wenn man mehr Durchblick haben möchte, in der einfachen Verglasung.


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                  • #10
                    Guten Tag liebe Mindfactory-Community,

                    zu aller Erst bedanke ich mich bei dem Mindfactory-Team, dass ich das Produkt/Gehäuse testen und bewerten darf.

                    Da es mein erstes ''Review'' zu einem Produkt ist, hoffe ich, dass ihr nicht ganz so streng zu mir seid.

                    Der Kontakt mit dem Mindfactory-Team lief problemlos, das Paket kam sehr schnell an, nur einen Tag nach der Versandbestätigung. Das nenne ich mal schnellen Versand.
                    Das Gehäuse kam gut und sicher verpackt und ohne Schäden bei mir an.

                    Design:

                    Beim ersten Anblick des Corsair Crystal 460X hinterlässt es von der Optik her meiner Meinung nach auf jeden Fall einen positiven Eindruck. Das Sichtfenster aus Hartglas sowie die 3 Lüfter an der Vorderseite, die man durch die Bedienfelder an der Oberseite des Gehäuses farblich einstellen kann, sehen optisch sehr schick aus. Auf der Oberseite des Gehäuses befindet sich ein schwarzes Gitter, welches magnetisch auf der Oberseite liegt und zusätzlich als Staubschutz dient. Zudem befindet sich außerdem noch ein wabenförmiges Staubgitter an der Frontseite, welches mit der Beleuchtung optisch ein echter Hingucker ist.

                    Das Gehäuse setzt, so wie jedes Gehäuse der Crystal Reihe von Corsair, auf ein stylisches und zeitloses Design.

                    Außerdem ist das Crystal 460X dank den Maßen von 440mm (Länge) x 464mm (Höhe) x 220mm (Breite) meiner Ansicht nach nicht zu klein und auch nicht zu groß. Von der Größe her finde ich das Gehäuse optimal.

                    Verarbeitung/Qualität:

                    Zur Qualität des Gehäuses kann ich sagen, dass die Qualität gut ist, da es robust und sehr gut verarbeitet ist. Beispielsweise wurde kein Plastik als Scheibe für das Sichtfenster verwendet, welches meist bei günstigen Gehäusen verwendet wird, sondern hochwertiges Hart-Glas. Ansonsten besteht das komplette Gehäuse aus weiß lackiertem Metall, die weiße Lackierung ist fehlerfrei.
                    Alles in allem ist die Verarbeitung so, wie man es sich bei dieser Preisklasse wünscht.

                    Einbau:

                    Das Seitenteil des Corsair Crystal 460X lässt sich dank den großen Schrauben, die etwas zum stylischen Gesamtbild beitragen, ganz einfach ohne Werkzeug öffnen. Dasselbe gilt auch für die Scheibe der Frontlüfter, wodurch man schnell an die Lüfter kommt, wenn man sie reinigen oder austauschen muss - das spart Zeit.

                    In das Gehäuse passen ATX sowie kleinere Mainboards.
                    Das Fach für das Netzteil liegt unten, was ich so noch nicht kannte, da bei meinen bisherigen Gehäusen das Netzteil immer oberhalb saß. Jedoch finde ich es morderner und auch schöner, wenn das Netzteil unten ist. Bevor man das Netzteil einbauen kann, muss zuerst die Abdeckung abgeschraubt werden, durch die Abdeckung sieht das Ganze dann natürlich auch um einiges schicker aus.

                    Das, was ich besonders gut an dem Gehäuse finde, ist, dass es einen Leerraum bietet, in dem man den ''Kabelsalat'' ganz einfach verstauen kann, wodurch es innen aufgeräumter/übersichtlicher und schöner ausschaut. Leider bietet der Freiraum für das Kabelmanagement nicht ganz so viel Platz zum Verstauen der Kabel. Ich besitze leider kein modulares Netzteil, wodurch es bei mir leider etwas schwierig ist, die ganzen dicken Kabel zu verstauen. Leider sind auch nicht genug Kabelbinder mitgeliefert worden, da muss ich mir welche nachkaufen, aber die kosten ja auch nicht die Welt.
                    Anfangs fragte ich mich, wo die Festplatte ihren Platz findet, jedoch entdecke ich die 5 Schächte an der ''Rückseite'', wo sich auch das Kabelmanagement befindet, für die Festplatten, davon sind 3 Schächte für 2,5 Zoll Festplatten und 2 für 3,5 Zoll Festplatten.

                    Da wir schon bei der Rückseite des Gehäuses sind, ist zudem auch noch zu erwähnen, dass sich dort auch der Anschluss-Stecker befindet, der für die Beleuchtung der Frontlüfter zuständig ist. Dieser Stecker wird per SATA-Anschluss an das Netzteil gesteckt.

                    Da ich meinen vorheriger CPU-Kühler abbauen musste, um das Mainboard ausbauen zu können, habe ich mir den Macho Rev. B von Thermalright und zusätztlich die Wärmeleitpaste Cooler Master Mastergel Pro gekauft. Das war das erste Mal, dass ich einen CPU-Kühler selbst ''installiert'' habe, aber irgendwann ist ja immer das erste Mal und es lief problemlos, genauso wie der ganze Rest.

                    Kühlung/Air-Flow:

                    Zur Kühlung kann ich sagen, dass es im Inneren des Gehäuses dank der 3 Frontlüfter kühler ist als bei meinem alten Gehäuse, welches das nicht hatte. Damit der Air-Flow besser wird, sollte man jedoch zusätzliche Lüfter kaufen oder vorhandene nehmen und diese an der oberen Hinterseite des Gehäuses anbringen, damit diese die Luft dort hinaus befördern. Empfehlenswert sind zudem Lüfter an der Oberseite des Gehäuses anzubringen, da dort nur ein Gitter ist, welches magnetisch befestigt wurde. Somit lässt sich die Luft auch nach oben hin hinaus befördern.

                    Jedoch muss man sagen, dass die Frontlüfter des Gehäuses leider nicht die leisesten sind. Deswegen ist es kein Silent Gehäuse, aber man kann die vorinstallierten Lüfter durch leisere Lüfter austauschen.

                    Features:

                    Zu den Features des Gehäuses zählt unter anderem das gute Kabelmanagement sowie die 3 RGB Frontlüfter.

                    Die Beleuchtung der vorinstallierten SP120 RGB Lüfter lässt sich durch die Bedienelemente an der vorderen Oberseite des Gehäuses einstellen (Farbe, Geschwindigkeit sowie der Modus).

                    Zudem verschönern weiße Plastik-Abdeckungen für das Netzteil optisch das Gesamtbild des Innenraumes, die an der Unterseite des Gehäuses eingerastet und an der Seite, wo sich das Kabelmanagement befindet, noch zusätzlich festgeschraubt werden.

                    Außerdem lässt sich die Halterung für die drei 2,5 Zoll Fächer abschrauben, wodurch man insgesamt etwas mehr Platz für das Kabelmanagement hat.

                    Um die Beleuchtung der Frontlüfter noch freier zu gestalten, bietet das Programm ''Corsair Link'' von Corsair unzählige Möglichkeiten, die Beleuchtung nach seinem persönlichen Geschmack anzupassen, jedoch benötigt man dazu das Corsair Commander Pro, welches meines Wissensstandes leider nicht integriert ist.

                    Haltbarkeit:

                    Zur Haltbarkeit kann ich leider noch nichts sagen, da ich das Gehäuse ja erst neu bekommen habe. Trotzdem bin ich mir sicher, dass es bei mir eine lange Zeit in Benutzung bleibt.

                    Preis-/Leistungsverhältnis:

                    Das Preis-/Leistungsverhältnis ist meiner Meinung nach angemessen, wenn man bedenkt, dass alleine schon die 3 Frontlüfter, die bei dem Gehäuse bei sind, 85 Euro kosten. Zudem bekommt man auch eine hohe Qualität geboten.

                    Fazit:

                    Wer ein Gehäuse sucht, welches lange Verwendung finden soll und zudem noch die Komponenten kühl hält, der ist mit dem Corsair Crystal 460X bestens gerüstet. Die Qualität des Gehäuses ist sehr gut, ich bin damit absolut zufrieden. Da ich noch nie so ein tolles Gehäuse hatte, wusste ich erst garnicht, wie gut die Qualität eines Gehäuses sein kann. Ich persönlich würde es echt nicht mehr missen wollen. Wenn ich irgendwann mal ein neues Gehäuse bräuchte, ständen die Gehäuse von Corsair bei mir ganz oben auf der Wunschliste.

                    Die einzigen Punkte, die ich persönlich bemängeln würde, sind die meiner Meinung nach lauten vorinstallierten Frontlüfter und der wenige Platz für das Kabelmanagement.

                    Meine Komponenten, die ich in das Corsair Crystal 460X eingebaut habe und dort ein neues Zuhause gefunden haben sind:
                    Einmal der CPU i5 6600K
                    Ein Themalright Macho Rev. B
                    Eine Zotac GTX 970
                    Eine WD Blue Festplatte
                    Ein Corsair Netzteil
                    16 GB DDR3 RAM von Ballistix
                    Sowie ein B150 Pro Mainboard

                    Mit freundlichen Grüßen

                    Marcus

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                    Zuletzt geändert von Madam Marketing; 26.03.2018, 09:57.

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                    • #11
                      Hallo,

                      Ich möchte Euch gerne das CORSAIR Spec-Omega vorstellen. Im Rahmen der Testers Keepers-Woche 10 habe ich von MINDFACTORY das Case bereitgestellt bekommen, um es zu testen und anschließend zu bewerten. In den folgenden Minuten werdet Ihr einen kleinen Überblick bekommen, ob das Case etwas für Euch ist oder eine Alternative eventuell euch mehr zufrieden stellen wird. Ich werde versuchen, meine Sicht der Dinge so transparent und verständlich herüberzubringen wie möglich. Viel Spaß!

                      Verbaut und getestet habe ich mit folgenden Komponenten:

                      Mainboard: MSI Tomahawk Z370
                      CPU: Intel Core i5 8600k @ 3,6 GHz
                      CPU Kühler: be quiet! Pure Rock Slim Tower
                      RAMG.SKILL: 8GB DDR4 3000 MHz
                      SSD: Western Digital M2 120GB SSD
                      Netzteil: CORSAIR VS550

                      Abmessungen:
                      Länge: 495 mm
                      Breite: 232 mm
                      Höhe: 516 mm

                      Aussehen:
                      Für mich persönlich macht das Gehäuse definitiv was her. Es fühlt sich wertig an und gerade das asymmetrische und futuristische Design spricht mich sehr an. Es sieht eben nicht aus wie ein Standard Gehäuse, das unter jedem Schreibtisch seinen Platz findet, sondern man möchte es gerne präsentieren. Das verbaute, gehärtete Glas an der Front und an der Seite gibt dem Gehäuse etwas Edles. Auch mit den Fingern konnte ich keine „billigen“ Materialien spüren, alles fühlt sich sehr gut verarbeitet an. Was natürlich der Nachteil an Glas ist, man sieht wirklich jeden Fingerabdruck auf den Flächen.

                      Für das Design würde ich 5 von 5 Punkten vergeben. Hier ist jedoch zu berücksichtigen, dass es sich um meine eigene Meinung handelt. Geschmäcker sind ja bekanntermaßen verschieden.

                      Einbau von Komponenten:
                      Der Einbau des Netzteils gestaltete sich etwas schwierig. Die Löcher des Netzteils waren
                      leider nicht direkt kompatibel mit den Löchern des Gehäuses, sodass ein wenig Verbiegen nötig war, um das Netzteil an die richtige Position zu bauen. Hierbei kann ich leider nicht sagen, ob es am Gehäuse lag oder am Netzteil. Jedoch stammt das Netzteil auch von CORSAIR. Ansonsten unterstützt das Gehäuse alle Mainboardformate. Da der Zugang durch die Glasplatte erschwert ist, können die SSDs bequem auf der anderen Gehäuseseite verbaut werden. Das schafft Platz und Ordnung im Gehäuse, lästige SATA Kabel sind daher nicht zu sehen. Da das Glas mit 4 Inbusschrauben befestigt ist, wird ein Inbusschlüssel benötigt. Ein schneller Wechsel der Hardware ist damit nicht gegeben. Wer noch immer ein optisches Laufwerk haben möchte, sollte sich wohl möglich mit einer externen Option vertraut machen, da das Gehäuse keine Laufwerksschächte für Blu-Ray Brenner oder ähnliche Hardware besitzt. Für mich persönlich ist es ein Pluspunkt, da ich seit Jahren keine optischen Laufwerke mehr besitze.
                      Außerdem bietet das Gehäuse ein Frontpanel, das 2x USB 3.0, einen Reset und Startknopf, einen Kopfhörerausgang und einen Mikrofoneingang beinhaltet.

                      Für den Einbau sowie die Ausstattung würde ich 4 von 5 Punkten geben.

                      Temperaturen:
                      Da ich den Rechner größtenteils nur zum Arbeiten benutze und recht selten zum Zocken, kommt für mich persönlich ein extremes Overclocking nicht in Frage, jedoch habe ich mich vor dem Review über das Gehäuse erkundigt und es gibt einige Dinge, die zu beachten sind, wenn man eine WK verbaut und der Radiator vorne im Gehäuse verbaut ist. Dadurch, dass der einzige Luftweg unten, durch ein kleines Dreieck mit Gitter existiert, bringen die großen Radiatoren nicht wirklich viel. Es kann zu einem Hitzestau kommen und die WK schafft bei extremen Overclocking nicht die Wärme abzuleiten.

                      Mit meiner verbauten Luftkühlung von be quiet! habe ich bis jetzt keine Einschränkungen mitbekommen. Im Idle-Modus läuft der i5 8600k auf unter 30°, unter Last nicht mehr als 52°. Das sind definitiv gute Werte für einen Medium-Sized CPU-Kühler.

                      Für den Airflow mit einem normalen Luftkühler würde ich 5 von 5 Punkten vergeben. Bei meinen bisherigen Tests ist mir nichts Verdächtiges aufgefallen. Es soll wohl Probleme mit der Temperatur geben bei höherer Taktrate in Verbindung mit einer WK, jedoch bin ich kein „Overclocker“ und benutze keine Wasserkühlung, daher kann ich die Probleme nicht reproduzieren.

                      Lieferumfang:
                      Das Gehäuse kam sehr gut verpackt bei mir zu Hause an. Für die Montage aller Teile werden, außer dem Inbusschlüssel und einem Kreuzschlitz, keine weiteren Werkzeuge benötigt. Zu dem Gehäuse gab es genügend Mainboardschrauben, Abstandshalter und Kabelbinder, die ordentlich verpackt waren. Das finde ich sehr lobenswert, da bei vielen Gehäusen anderer Hersteller teilweise essenzielle Montageteile fehlen, die dann extra gekauft werden müssen. Zu dem Gehäuse kommen noch 2 12mm Lüfter, die schon ab Werk verbaut sind. Eine umfassende Bedienungsanleitung liegt dem Gehäuse bei.

                      Hier würde ich 5 von 5 Punkten vergeben. Es war alles vorhanden, was man für den Zusammenbau braucht. Auch, dass selbst an die Kabelbinder gedacht wurde, finde ich sehr löblich.

                      Kabelmanagement:
                      An dieser Stelle hätte ich gerne etwas mehr Aufmerksamkeit von CORSAIR gewünscht. Wenn man alle Kabel auf der hinteren Seite vom Mainboard durchführt, wird es schon extrem schwer, die Seitentür wieder zu montieren. Hier fehlt mir etwas die Breite, bzw. hätte man z.B. eine Ausbuchtung in die Seitentür mit einbringen können. Gerade bei einem Gehäuse, das durch Optik überzeugen soll, finde ich das Kabelmanagement nicht ausreichend.

                      Hier besteht meiner Meinung noch Nachholbedarf. Es gibt in der Preisklasse Gehäuse, die das definitiv besser können. Von meiner Seite aus gibt es 3 von 5 Punkten.

                      Persönliches Fazit:
                      Wer auf dieses Design steht, aber eigentlich nicht wirklich in den Bereich „Overclocking“ eintauchen möchte, ist mit dem Gehäuse gut versorgt. Die Verarbeitung sowie der Lieferumfang stimmen mit dem Preis überein. Etwas mehr Aufmerksamkeit bei dem Kabelmanagement hätte ich mir persönlich gewünscht. Große Pluspunkte gibt es für die SSD-Vorrichtung auf der hinteren Seite sowie die herausnehmbaren Festplattenschächte. Eine etwas kostspieligere Alternative wäre zum Beispiel das CORSAIR Carbide AIR, das mehr auf die Funktionalität eingeht sowie für den etwas schmaleren Geldbeutel das CORSAIR Carbide SPEC-01. Am Ende muss ich sagen, das ich mit dem SPEC-OMEGA Gehäuse zufrieden bin. Es erfüllt meine Anforderungen und Erwartungen an ein Gehäuse, das ich auf meinen Schreibtisch stellen möchte. Für meine Hardware ist genug Platz und es ist definitiv ein Hingucker durch das verbaute, gehärtete Glas an der Seite und an der Front des Gehäuses.

                      Meine persönliche Punktzahl: 4 von 5 Punkten.

                      Ich hoffe, ich konnte euch bei der Entscheidung nach einem passenden Gehäuse weiterhelfen.

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                      Zuletzt geändert von Madam Marketing; 26.03.2018, 09:25.

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                      • #12
                        Testbericht CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz

                        Bereitgestellt durch Mindfactory Testers Keepers

                        Vorwort

                        Bevor wir mit dem eigentlichen Testbericht beginnen, möchte ich gern noch ein paar allgemeine Worte verfassen.
                        Das genannte Gehäuse wurde freundlicher Weise von Mindfactory bereitgestellt, dafür und für das entgegengebrachte Vertrauen einen herzlichen Dank.
                        Weiterhin möchte ich dem Leser nicht vorenthalten, welche fachliche Expertise diesem Bericht zugrunde liegt, denn diese hat maßgeblichen Einfluss auf den Test und darf daher nicht vorenthalten werden. Der Verfasser hat mehrjährige Berufserfahrung im IT-Bereich und einen Abschluss als Bachelor of Science. Das Aufgabenfeld erstreckt sich vor allem über den administrativen Bereich, jedoch gehören auch unter anderem Computerreparaturen im Hardware- und Softwarebereich zum Aufgabengebiet. Privat werden schon über 15 Jahre die eigenen Computer und auch die von Freunden und Verwandten selbst zusammengestellt und anschließend montiert und in Betrieb genommen.

                        Verpackung

                        Das Gehäuse wurde in einem Karton mit den Maßen 60 x 62 x 34 geliefert und ist darin liegend verpackt. Damit das CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz keine Transportschäden erleidet, ist es gut mit Schaumstoff gepolstert. Ein Wackeln oder Verrutschen des Gehäuses im Karton ist somit ausgeschlossen. Um das Gehäuse zusätzlich zu schützen, befindet es sich noch in einem schwarzen Stoffsack. Durch ausreichend Platz zwischen den Schaumstoffpolstern, ließ sich das Case sehr einfach aus dem Karton heben. Dies ist ein deutlicher Unterschied zu den meist stehend verpackten Gehäusen. Diese lassen sich oft nur aus dem herumgedrehten Karton "schütteln".
                        Weiterhin ist jede Glasscheibe mit einer extra Folie geschützt, welche erst zur Inbetriebnahme entfernt werden sollte.

                        0_Verpackung.jpg0_Folie.jpg

                        Lieferumfang

                        Der Lieferumfang hält sich beim CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz recht übersichtlich. Zusätzlich zum selbstverständlich enthaltenen Case gibt es eine Folientasche, welche das Handbuch zum Gehäuse und das Handbuch zur RGB Beleuchtung enthält. Beides ist sowohl in englischer als auch deutscher Sprache verfasst. Viele andere Sprachen sind ebenfalls enthalten.
                        Weiter befindet sich im Karton in einer kleinen Folie ein Imbusschlüssel. Mit diesem lassen sich die Schrauben des Gehäuses entfernen, welche die Glasscheiben am Gehäuse fixieren.
                        Nach dem Öffnen der Rückseite findet man in einer 3,5" Laufwerkshalterung einen kleinen Karton, welcher zum Gehäuse gehörende Schrauben sowie 5 Kabelbinder und zwei Klettverschlüsse für das Kabelmanagement enthält.




                        Erster Eindruck/Überblick über das Produkt


                        Hat man das Gehäuse vollständig ausgepackt, sollte man es zunächst auf sich wirken lassen und sich vor dem Einbau von Komponenten genau unter die Lupe nehmen.
                        Außer der Rückseite und des Bodens sind alle anderen Seiten durch Glasscheiben geschützt. Das Glas ist gehärtet, geschwärzt und leicht verspiegelt. Ohne Licht im inneren ist das innere daher eher schwer zu erkennen. Die Glasscheiben werden jeweils durch vier schwarze flache an der Unterseite gepolsterte Imbusschrauben gehalten. Bei der Front und der Oberseite befinden sich unterhalb der Glasscheibe Luftfilter, welche zum Teil durch die selben Schrauben wie das Glas gehalten werden. Will man diese Filter säubern, ist ein zwangsweises demontieren der Glasscheiben ebenfalls nötig. Zwischen dem Glas untereinander und zu den Filtern ist ausreichend Platz gelassen, um einen Luftstrom von vorn und von oben zu ermöglichen.

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                        Einen weiteren Filter gibt es am Boden für den Lüfter des Netzteils, dieser ist ohne Probleme einfach herausziehbar.
                        Hinter der Front sind drei 120mm RGB-Lüfter vormontiert, welche Luft in das Innere des Gehäuses saugen. An der Oberseite gibt es die Möglichkeit zwei weitere Lüfter zu befestigen. Sowohl 120mm als auch 140mm Lüfter finden hier Platz. An der Rückseite befindet sich ebenfalls noch Platz für einen 120mm Lüfter. Persönlich finde ich es schade, dass hier an Lüftern, welche die Luft auch aus dem Gehäuse heraus befördern, gespart wurde.
                        Zwar benötigt man nicht zwangsweise mehr Lüfter als im Lieferumfang enthalten, jedoch hat man hier die Möglichkeit mit wenig Aufwand seine Komponenten zusätzlich zu kühlen und dadurch auf lange Frist diese sowohl zu schonen, als auch die Lebensdauer dieser zu verlängern.

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                        Betrachtet man die inneren Werte des Gehäuses, sieht man den klaren ATX Standard. Das Mainboard wird auf der von vorn gesehen linken Seite eingebaut. Acht Mainboard-Abstandsschrauben mit Innengewinde sind vormontiert und lassen sich bei Verwendung eines kleineren Mainboards sogar wieder entfernen. Persönlich finde ich das angenehmer als die oft direkt aufgeschweisten Schrauben bei anderen Gehäusen. Im Lieferumfang befindet sich übrigens auch eine solche Abstandsschraube als Ersatz. Positiv ist auch die Lösung mit der Schraube in der Mitte. Hier befindet sich im CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz nämlich kein Innengewinde, sondern eine längere Schraube bzw. ein kleiner Stab. Dieser soll das Einsetzen des Mainboards erleichtern, da durch diese erste Fixierung das Board direkt an der richtigen Position sitzt.
                        Auffällig ist auch der viele Platz in diesem Teil des Gehäuses, denn hier ist nur die Hauptplatine selbst inkl. Prozessor, Kühlung und Arbeitsspeicher sowie Erweiterungskarten zu verbauen. Ein Laufwerkskäfig ist weder für 2,5" noch für 3,5" vorhanden. Dies ermöglicht einen optimalen Luftstrom und das Gehäuse wirkt bei entsprechend gutem Kabelmanagement äußerst aufgeräumt. Um Kabel nicht in diesem sichtbaren Bereich herumhängen zu haben, gibt es drei gummierte Öffnungen direkt neben dem Mainboard, um Kabel entsprechend auf die Rückseite bzw. die rechte Seite (von vorn gesehen) verlegen zu können. Weitere Öffnungen für Kabel gibt es oberhalb des Mainboards für z.Bsp. den 4-Pin bzw. 8-Pin Stromanschluss. Diese sind jedoch nicht gummiert und auch etwas kleiner.
                        Eine weitere gummierte Öffnung befindet sich zum getrennten Bereich des Netzteiles. Dieses befindet sich beim CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz ganz unten im Gehäuse und ist nur von der anderen Seite zugänglich. Von der Linken Seite ist vom Netzteil selbst nichts sichtbar - es ist komplett vom gleichen schwarz lackierten Metall eingehaust, welches auch die Zwischenwand im Gehäuse bildet. Diese Einhausung ist mit einem RGB-LED-Corsair Logo versehen und leuchtet mit den Lüftern zusammen in der entsprechend eingestellten Farbe und Schema.

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                        Auf der Rückseite befinden sich jeweils zwei 3,5" und 2,5" Halterungen, um Festplatten zu montieren. Diese sind mit am Gehäuse eingehängt und mit einer Schraube fixiert. Die Montage einer Festplatte in der Halterung selbst erfolgt komplett schraubenlos. Ebenfalls befindet sich in diesem Bereich des Gehäuses der Controller für die RGB Beleuchtung sowie eine Steuerung. Hinter den gummierten Öffnungen befindet sich ein abnehmbarer Kanal, um Kabel sauber und nicht sichtbar verstauen zu können. Hier sind schon einige wenige Kabel vorverlegt, welche vom Powerschalter, dem USB 3.0 und dem USB 3.1, den Audioanschlüssen und der zweiten Steuerung für die RGb Beleuchtung kommen.
                        Diese Schalter und Anschlüsse befinden sich an der Oberseite des Gehäuses direkt am Glas, welches hierfür eine seitliche Ausparung erhalten hat.
                        Die Rückseite unterscheidet sich optisch kaum von anderen Gehäusen. Hier befinden sich später alle Anschlüsse des Mainboards, der Erweiterungskarten und des Netzteils.

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                        Der Umbau

                        Im Rahmen des Produkttests habe ich meine bisherigen Komponenten in das CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz eingebaut - bisher kam ein AeroCool 1000 Black Edition mit Sichtfenster zum Einsatz.

                        Folgende Komponenten sind bisher verbaut gewesen:
                        MSI Z97 SLI Plus
                        Intel Core i7-4790K
                        Scythe SCMGD-1000 Mugen MAX CPU-Kühler - 140mm
                        Asus GeForce GTX 970 STRIX OC
                        16GB Crucial Ballistix Sport XT DDR3-1600
                        250GB Crucial MX200
                        2 x 1 TB 3,5" HDD
                        DVD Brenner LG
                        480 Watt be quiet! Straight Power
                        Creative Sound Blaster X-Fi Titanium PCI-Express

                        Leider gibt es im CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz keinen Platz für ein 5,25" Laufwerk. Daher musste ich mich schweren Herzens von diesem trennen - auch wenn es nur noch sehr selten zum Einsatz kam.
                        Angefangen beim Einbau des Netzteils hat es einen kleinen Moment gedauert, bis dieses korrekt saß und die Öffnungen für die Schrauben getroffen waren. Hier war durch die Einhausung doch recht wenig Platz und dadurch die Montage leicht erschwert. Da es sich um ein Modulares Netzteil handelt, habe ich dieses bewusst ohne Kabel eingebaut, um zu sehen, wie sich Änderungen an den Kabeln vornehmen lassen, wenn das Netzteil fest eingebaut ist. Das Einsetzen weiterer Kabelstränge war möglich, jedoch sollte man hierfür nicht zu große Hände haben, da auch hier aufgrund der Einhausung des Netzteils nur wenig Platz ist. Dies war in meinem alten Gehäuse wesentlich angenehmer, aber eben auch nicht so schön verkleidet.
                        Umso leichter war jedoch die Montage der Hauptplatine. Durch den anfangs erwähnten mittig gesetzten kleinen "Stab", ließ sich das Mainboard sehr einfach und angenehm justieren. Die vielen Öffnungen für Kabel sorgen für ein angenehmes Kabelmanagement und lassen diese auf der rechten Seite verschwinden. Einige von CORSAIR verlegte Kabel (USB, Power, Audio und RGB Steuerung) wurden von mir etwas anders verlegt, um das ganze an die Anschlüsse des Mainboards optimal anzupassen.
                        Zwei weitere Lüfter wurden auf der Oberseite und einer im hinteren Teil des Gehäuses montiert. Hier geht es einfach um Optimierung des Luftstroms. Da das MSI Z97 SLI Plus jedoch nur drei Lüfteranschlüsse zu bieten hat, musste hier mit Adaptern auf 4 Pin Molex Stecker gearbeitet werden. Die Original Corsair Lüfter laufen so gesteuert über das Mainboard, die anderen drei hängen direkt am Netzteil. Die Geräuschentwicklung ist bei meinen Lüftern sehr gering, so stört dies nicht. Wer geräuschempfindlicher ist muss hier ggf. über eine andere Lösung oder eine extra Lüftersteuerung nachdenken.
                        Für Grafik- und sonstige Erweiterungskarten ist in diesem Gehäuse mehr als genug Platz, da es keine Laufwerkskäfige oder ähnliches in diesem Bereich gibt.
                        Die zwei Festplatten und eine SSD wurden auf der anderen Seite entsprechend den dafür vorgesehenen Halterungen montiert. Zwar gibt es im CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz hierfür recht wenig Halterungen, diese dürften aber für die meisten Anwender ausreichen.
                        Etwas problematisch waren alle Kabel auf der rechten Seite. Da man versucht links aufgrund der Optik so wenig wie möglich Kabel sichtbar zu haben, landet zwangsweise sehr viel Kabel rechts. Und auch rechts soll alles so ordentlich wie nur möglich aussehen und hinter dem Kabelkanal verschwinden. Dieser Kanal lässt sich übrigens komplett herausnehmen und es befinden sich hier zwei Schlaufen mit Klettverschluss zur Fixierung vom Kabelsalat.
                        Ein weiteres Problem gab es bei den bisher verbauten SATA Kabeln. Diese waren stellenweise mit gewinkeltem Stecker und konnten leider nicht mehr verwendet werden. Es werden auf dieser Seite definitiv gerade Stecker benötigt, da bis zur Glasscheibe doch weniger Platz ist als angenommen.
                        Ein Großteil der Kabel wurden direkt hinter dem Netzteil verstaut, der Rest bestmöglich im Kanal. Die Montage des Kanals stellte sich dann aber als sehr schwierig heraus. Nur mit viel Druck und Gefühl ließ sich dieser wieder befestigen. Hier wäre ein etwas breiterer Kanal definitiv eine Verbesserung gewesen. Dennoch hat sich mit einigen Minuten Bastelei und Optimierung beim Kabel verlegen ein gutes Ergebnis erzielen lassen. Die mitgelieferten Klettbänder wurden zur Fixierung der Kabel im Bereich hinter dem Netzteil verwendet. Die Kabelbinder kamen nicht zum Einsatz, hiervon bin ich persönlich einfach kein Freund.

                        Endergebnis

                        Mit dem Endergebnis bin ich sehr zufrieden. Das CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz ist ein echter Hingucker und legt dadurch großen Wert auf ein aufgeräumtes und im Inneren minimalistisches Gehäuse. Dies beeinträchtigt an manchen Stellen die Zugänglichkeit. Wenn man auf reine Funktionalität setzt, gibt es sicher Gehäuse, die das noch etwas besser können. Betrachet man aber Optik und Funktionalität zusammen, so spielt das CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz definitiv ganz oben mit.

                        Pro/Contra

                        Positiv:
                        - Sehr schicke Optik, das schwarze Glas und die RGB Beleuchtung sind sehr stimmig und edel
                        - Durchdachtes System, sehr gute Möglichkeiten für das Kabelmanagement
                        - Sehr guter Luftstrom möglich, sofern man Lüfter nachrüstet
                        - Gute Verarbeitung, hochwertiges Material

                        Negativ:
                        - Es ist nicht möglich, ein CD, DVD oder Blue-Ray Laufwerk einzubauen. Auch wenn Discs immer weniger Bedeutung haben, kann dies sicher für den ein oder anderen Nutzer ein KO-Kriterium sein. Man müsste bei diesem Gehäuse also auf externe Laufwerke bauen.
                        - Nur drei Lüfter in der Front im Lieferumfang
                        - Nur jeweils zwei 2,5" und 3,5" Halterungen
                        - Auf dem Karton ist die Rede von zwei USB 3.0 und einem USB C 3.1. Es gibt jedoch nur einen USB 3.0 und einen C USB 3.1. Hier sind auch die technischen Informationen bei verschiedenen Anbietern nicht eindeutig. Ein Telefonat mit Mindfactory bestätigte, dass die Informationen auf dem Karton wahrscheinlich falsch sind. Nur ein USB 3.0 Frontanschluss könnte einigen Anwendern zu wenig sein, vor allem da USB C 3.1 derzeit noch nicht sehr weit verbreitet ist.

                        Fazit

                        Zusammenfassend macht das CORSAIR Crystal 570X RGB Mirror Schwarz einen soliden und gut verarbeiteten Eindruck. Das System ist durchdacht und gibt die Möglichkeit, seine Komponenten äußerst ordentlich und gut in Szene zu setzen.

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