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Was haltet Ihr von der Afd ?

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  • #61
    Zitat von grigi Beitrag anzeigen
    - man denke nur an Paare die ungewollt medizinisch angezeigt Kinderlos bleiben und sich dann um eine Adaption bewerben.
    Mit der Möglichkeit für Homosexuelle Paare, soll ja die Möglichkeit von solchen Paaren nicht abgeschafft werden.
    Und elternlose Kinder...., ich glaube es gibt genug für alle... leider!
    Gruß Mav
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    • #62
      Zitat von Coaster Beitrag anzeigen
      Ich persönlich finde es echt peinlich, dass Deutschland von einer Kanzlerin und Partei(Union) regiert wird, die die sog. Homoehe und Adoption von Kindern ablehnen.. Das ist meiner Meinung nach absolut rückständig und diskriminierend. Ich werde nie Merkels Satz "Ehe ist für mich klar definiert zwischen Mann und Frau"(sinngemäß) aus den Ohren bekommen, das war schon immer so und Gott will das so und das ändern wir nicht und denken gar nicht darüber nach...
      Ich glaube da geht es rein um die Priorität. Klar, dass die CDU da rumschlampt. Und klar ist ebenfalls, warum die Homoehe aus Sicht der CDU/CSU abgelehnt wird. Eindeutig konservativ christlich. Die würden doch sogar noch das Abtreiben komplett verbieten, wenn der Aufschrei der Gesellschaft da nicht zu groß wäre.

      Und abgesehen davon, wen würde man denn an die Spitze setzen statt CDU/CSU? Die Grünen, FDP oder gar die SPD? Heutzutage wählt man doch eher das kleinste Übel...

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      • #63
        Zitat von blubb01 Beitrag anzeigen
        Ich glaube da geht es rein um die Priorität. Klar, dass die CDU da rumschlampt. Und klar ist ebenfalls, warum die Homoehe aus Sicht der CDU/CSU abgelehnt wird. Eindeutig konservativ christlich. Die würden doch sogar noch das Abtreiben komplett verbieten, wenn der Aufschrei der Gesellschaft da nicht zu groß wäre.

        Und abgesehen davon, wen würde man denn an die Spitze setzen statt CDU/CSU? Die Grünen, FDP oder gar die SPD? Heutzutage wählt man doch eher das kleinste Übel...
        Das kleinste Übel wählt man sowieso, aber bei den Alternativen muss man sich halt nicht wundern wenn eine "Politikverdrossenheit" einsetzt und die Leute nach einer echten Alternative suchen.. Und wenn diese das Wort auch noch im Parteinamen haben..
        Gruß Coaster

        Mein Cube
        CPU: Intel Core i5 6600K 4x 3.5 GHz So.1151
        CPU-K
        ühler: Corsair Hydro H75

        Mainboard: MSI Z170I Gaming Pro AC

        RAM: 2x4 GB Corsair Vengeance LPX DDR4-2666
        Grafik: MSI GeForce GTX 970 OC (Referenz Kühler)
        Netzteil: Corsair CX500M
        SSD: 250 GB Samsung 850 Evo
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        • #64
          Zitat von Coaster Beitrag anzeigen
          Das kleinste Übel wählt man sowieso, aber bei den Alternativen muss man sich halt nicht wundern wenn eine "Politikverdrossenheit" einsetzt und die Leute nach einer echten Alternative suchen.. Und wenn diese das Wort auch noch im Parteinamen haben..
          Das stimmt leider. Es ist leider auch wahr, dass sich viele junge Menschen (Und ja ich bin mMn auch noch mit meinen 25 jung, gehöre jedoch hier nicht zu der Kategorie) die Parteiziele gar nicht richtig anschauen, sondern intuitiv nach Namen wählen...

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          • #65
            Zitat von blubb01 Beitrag anzeigen
            Das stimmt leider. Es ist leider auch wahr, dass sich viele junge Menschen (Und ja ich bin mMn auch noch mit meinen 25 jung, gehöre jedoch hier nicht zu der Kategorie) die Parteiziele gar nicht richtig anschauen, sondern intuitiv nach Namen wählen...
            Das ist ja leider ein allgemeines Problem der Demokratie, jeder Vollidiot darf wählen, auch wenn er im Wahllokal Lotto spielt und sich spontan für eine Partei/Person entscheidet...

            Das mit den Parteizielen würde sicher einen Haufen von Leuten davon abhalten die AfD zu wählen, allerdings weiß ich persönlich auch nicht wie sie diese formuliert haben, eventuell sind die ja sehr gemäßigt... Allerdings ist das Problem bei Parteizielen auch, dass sich viele (zurecht) denken, dass die Partei sich eh nicht daran hält..
            Hinzu kommt, dass zB beim Wahl-O-Mat Parteien wie die NPD bei sehr vielen Menschen, auch bei mir, oft auf den oberen Plätzen des Ergebnisses landen. Das liegt dann halt an den eingeschränkten Möglichkeiten, die die Fragestellung bietet und den Antworten und Begründungen der Parteien. Die NPD gibt dann halt zB einfach das an was die meisten anklicken werden und in der Begründung schreiben sie dann zB dass dies und jenes nicht für Ausländer gelten soll etc pp...
            Gruß Coaster

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            • #66
              Zitat von Maverick64 Beitrag anzeigen
              Mit der Möglichkeit für Homosexuelle Paare, soll ja die Möglichkeit von solchen Paaren nicht abgeschafft werden.
              Und elternlose Kinder...., ich glaube es gibt genug für alle... leider!
              Ich hatte das so im Hinterkopf, das es eine lange Warteliste im Zahlenverhältnis von 1: X (XX) Kind zu Bewerberpaare gibt.
              Mit regionalen Unterschieden und hohen Anspruchshürden seitens der behördlichen Adoptionsvermitttlungsstellen.
              Also das es selbst für ein heterosexuelles Ehepaar sehr schwierig ist überhaupt ein Adoptivkind vermittelt zu bekommen.
              Müsste man mal nach aktuellen Zahlen suchen - bei Gelegenheit.

              die Parteiziele gar nicht richtig anschauen, sondern intuitiv nach Namen wählen...
              Ich hab mir in den letzten Jahren die Mühe gemacht zur Wahlentscheidung diesen Internet Wahlomaten zu bemühen.
              Nach wahrheitsgemäßer Fütterung, kam dann bei mir die "Piratenpartei" raus.

              Die Versionen für die Landtagswahlen im März kommen in drei Wochen raus.
              Bin echt gespannt was die dann ausspucken.
              Wahl-O-Mat | bpb
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              • #67
                Ich hatte das so im Hinterkopf, das es eine lange Warteliste im Zahlenverhältnis von 1: X (XX) Bewerberpaare zu Kind gibt.
                In Deutschland haben wir (wie bereits geschrieben) mittlerweile unter 4.000 Adoptionen/Jahr. Davon musst Du allerdings die Stiefkindadoptionen noch abziehen.
                Verbleiben noch etwas mehr als 1.500 Adoptionen/ Jahr, wo keinerlei Verwandtschaftsverhältnis zwischen Kind/ Adoptionseltern besteht. Anträge auf Adoption/ Jahr: etwas über 11.000

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                • #68
                  Zitat von grigi Beitrag anzeigen
                  Mit regionalen Unterschieden und hohen Anspruchshürden seitens der behördlichen Adoptionsvermitttlungsstellen.
                  Die Schuld daran willst du doch aber nicht den nicht Heterosexuellen in die Schuhe schieben, oder?

                  Zitat von Ralf1963 Beitrag anzeigen
                  In Deutschland haben wir (wie bereits geschrieben) mittlerweile unter 4.000 Adoptionen/Jahr. Davon musst Du allerdings die Stiefkindadoptionen noch abziehen.
                  Verbleiben noch etwas mehr als 1.500 Adoptionen/ Jahr, wo keinerlei Verwandtschaftsverhältnis zwischen Kind/ Adoptionseltern besteht. Anträge auf Adoption/ Jahr: etwas über 11.000
                  Hast du denn auch Zahlen, wie viele Kinder eventuell auf eine Adoption warten?
                  Gruß Mav
                  Spoiler

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                  • #69
                    Danke für die Zahlen.
                    Also stehen einem zur Adoption vorgemerkten Kind sieben mögliche heterosexuelle Adoptiveltern gegenüber.

                    Ergibt sich daraus nicht ein enormes Spannungsfeld zwischen Heteros und Gleichgeschlechtlichen Paaren die sich plötzlich in Konkurrenz gegenübersehen?
                    Eine Gleichstellung würde die Liste doch nur vergrößern, obwohl es rein rechnerisch keinen weiteren Bedarf an Antragsstellern gibt.
                    Und jedes heterosexuelles Paar würde die Aussage, das gleichgeschlechtliche Paare die "Besseren Kandidaten" sind logischerweise empört zurückweisen.
                    Wonach sollte die Behörde nun die Auswahl treffen, wenn beide Gruppen vorurteilsfrei die gleiche Eignung vorweisen?
                    Ich sehe da einiges an gesellschaftlichen Konfliktpotential, daran ändert auch erst mal die Gender Lehre nichts.
                    Es bleibt ein willkürlich empfundener Akt, - zuerst natürlich für die heterosexuellen Antragssteller und dann für konservative Menschen von denen es ja auch noch viele gibt.
                    Wie soll man diesen Spannungsbogen auflösen?

                    Nehmen wir zwei gesunde Menschen die ohne weiteres auf natürliche Art Kinder zeugen oder bekommen könnten. Sie lehnen das aber wegen ihrer sexuellen Orientierung ab.
                    Dann müssten sie doch auch akzeptieren, das sie keine Adoptivkinder bekommen. Oder welcher Denkfehler unterläuft mir hier?
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                    • #70
                      Zitat von grigi Beitrag anzeigen
                      Also stehen einem zur Adoption vorgemerkten Kind sieben mögliche heterosexuelle Adoptiveltern gegenüber.
                      Also deine Rechnung kann ich nicht ganz nachvollziehen.
                      Wir haben ja nur die Zahlen der Adoptionswünsche und die Zahl der im letzten Jahr adoptierten Kinder. Uns fehlt aber die Zahl der "zur Verfügung stehenden" Kinder, die mangels eines "passenden" Paares nicht vermittelt werden.

                      Edit: Ist aber scheinbar so wie du schreibst, wenn man sich die Zahlen bei DEstatis ansieht: https://www.destatis.de/DE/PresseSer...2_257_225.html
                      Gruß Mav
                      Spoiler

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                      • #71
                        Die Auswahlkriterien, wer adoptiern oder auch nur in Pflege nehmen darf sind aber auch schon ordendlich hoch. Das machts nicht einfacher.
                        "Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die Anderen....
                        Genauso ist es übrigens wenn man doof ist.
                        "



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                        • #72
                          Das Verhältnis Adoptionen/ mögliche Adoptiveltern ist seit Jahren stabil und liegt (je nach Bundesland) zwischen 1:7 und 1:10.
                          Problem ist- hier wird (wie meistens bei uns) Politik an den Kindern vorbei gemacht und das seit Jahrzehnten. Wir haben in Deutschland derzeit ca. 70.000 Kinder/ Jugendliche in betreuten Wohnformen, fehlende Plätze in der Teil- und Vollzeitpflege etwa 50.000. Jetzt müsste sich eigentlich nur einmal jemand dieser ach so kinderliebenden Politiker auch wirklich für die kids interessieren und mal fragen, woher diese irrsinnige Diskrepanz denn kommt.

                          Edit, weil grad erst gelesen:

                          oder auch nur in Pflege nehmen darf sind aber auch schon ordendlich hoch. Das machts nicht einfacher.
                          Die Kriterien dafür waren grad in der Teilzeitunterbringung unverschämt niedrig. Gaaaaaaaaanz langsam findet da ein Umdenken statt, damit das von Dreckschweinen nicht zum Geschäftsmodell und Kinder nicht zur einzig legalen und steuerfreien Einnahmequelle gemacht werden.

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                          • #73
                            Also immer wenn ich mich mal diesbezüglich schlau gemacht hatte, schiens für mich nicht umsetzbar, naja, bei Teilzeit hab ich aber auch net gekuckt.
                            "Wenn man tot ist, ist das für einen selbst nicht schlimm, weil man ja tot ist. Schlimm ist es aber für die Anderen....
                            Genauso ist es übrigens wenn man doof ist.
                            "



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                            • #74
                              Mein ältestes Pflegekind ist nur 8 Jahre jünger als ich und für deren Kinder bin ich natürlich der Opa und die Enkel sagen natürlich 'Uropa' zu mir. Meine Frau und ich haben in den letzten 29 Jahren über 40 Kinder in Vollzeit- und Kurzzeitpflege betreut und (außer einer Pflegetochter, die noch bei uns lebt) sind wir noch immer als Bereitschaftspflegestelle gern genutzte Gastgeber.
                              Außerdem betreue ich ja ehrenamtlich eine Stiftung zur Betreuung von Kindern in Zufluchten. Über 25 Jahre habe ich dafür gekämpft, dass Pflegefamilien mal wenigstens ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen, um überhaupt Kinder betreuen zu dürfen. Das gibt es dann doch schon (seit 2014). Die Pflegestellen für Kinder/ Jugendliche sind noch immer an viel zu leichte Bedingungen geknüpft, es wird immer noch VIEL zu wenig kontrolliert und die Zwänge, die mit der Aufnahme von Pflegekindern einhergehen (kein vorübergehendes Sorgerecht- die größte Hürde für uns in den Pflegschaften), sorgen dafür, dass die Zustände grad in der Kurzzeitpflege eine einzige Katastrophe sind.

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                              • #75
                                Zitat von grigi Beitrag anzeigen
                                Nehmen wir zwei gesunde Menschen die ohne weiteres auf natürliche Art Kinder zeugen oder bekommen könnten. Sie lehnen das aber wegen ihrer sexuellen Orientierung ab.
                                Nun bei 2 Frauen mag das ja noch gehen (Stichwort: künstliche Befruchtung) aber als Mann ist so eine eigene Schwangerschaft schon etwas schwieriger zu bewerkstelligen.
                                Leihmutter würde bestenfalls gehen, sofern machbar.
                                Da fänd ich es schon wesentlich besser, die Adoption freizugeben
                                Zitat von Bertrand Russel
                                "Es ist ein Jammer, dass die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel."

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