Verdacht auf Steuerhinterziehung- Fall Hoeneß - Mindfactory Forum

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Verdacht auf Steuerhinterziehung- Fall Hoeneß

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  • angeldust
    antwortet
    Zitat von FastkeineAhnunghaber Beitrag anzeigen


    Passt hier ja auch irgendwei rein.
    hmmm. nicht mal der name ist hier richtig geschrieben.
    das finde ich laecherlicher als das ganze video.
    scheiss trittbrettfahrer....


    Gesendet von meinem GT-I9000 mit Tapatalk 2

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  • Wissensdurstiger
    antwortet
    das thema wird gerade überall heiß diskutiert, hatten das mit einigen kollegen auch schon.

    ich persönlich finde, dass das vergehen wiedergutmachbar ist, weswegen ich die strafe schon i.o. so finde, auch wenn er tatsächlich nur die nächte in der zelle verbringen würde und tatsächlich nach 18 monaten schon komplett raus kann. er hat den staat betrogen, er wurde erwischt, er muss viel mehr zurückzahlen, als er tatsächlich hinterzogen hat (wenn die zahlen denn stimmen).

    einige kollegen meinen, die strafe hätte viel härter sein müssen.

    und hoffentlich wird die geschichte viele weitere SA nach sich ziehen, den hinterziehern wird z.z. jedenfalls angst gemacht mit den ganzen angedachten maßnahmen.

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  • JokoMono
    antwortet
    Er muss nicht 27 Millionen abzahlen, sondern 47 Millionen.... einmal die hinterzogenen Steuern plus Geldstrafe!

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  • FreddySimon
    antwortet
    Ist doch nur logisch..... Er muss schließlich die 27 Mio abzahlen und dafür arbeiten. Oder glauben alle, das der Staat ihm die 27 Mio erlässt, weil er im Knast einsitzt?
    Jeder Häftling muss seine Strafe abarbeiten.... Gefängnisstrafe heißt nicht "Auf die faule Haut legen und auf die Entlassung warten"! Es gib NIE was umsonst.

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  • grigi
    antwortet
    In den Medien wird bereits offen spekuliert das er die gesamte Freiheitsstrafe als Freigänger runterreissen wird.
    Hoeness-moeglicherweise-nur-nachts-ins-Gefaengnis
    uli-hoeness-steueraffaere/bleibt-ihm-knast-alltag-erspart

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  • Ratchi
    antwortet
    Zitat von fastkeineahnunghaber Beitrag anzeigen


    passt hier ja auch irgendwei rein. :d
    schön!!!

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  • FastkeineAhnunghaber
    antwortet


    Passt hier ja auch irgendwei rein.

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  • JokoMono
    antwortet
    Hallo,

    man muss es sich einmal auf der Zunge zergehen lassen, in Deutschland werden laut Steuerbehörden ca. 2/3 der Summe an Steuern hinterzogen, die der Bund für den Jahreshaushalt verplant hat. Ohne Steuerhinterzieher müsste die Bundesrepublik keine neuen Schulden machen. Und 50% Steuern auf Zinserträge ist völliger Quatsch. Vor zwei Jahren war ein Bericht im Stern, wer wieviele Steuern zu zahlen hat. Und es ist in Deutschland leider Fakt, dass eine vierköpfige Familie mit einem Jahreseinkommen von 50 000 Euro wesentlich mehr Steuern bezahlt als ein Millionär, der nur von den Zinserträgen seiner Ersparnisse lebt.

    Der Staat macht es den Besserverdienenden doch schon so einfach, Steuern zu bezahlen, mit den ganzen Abschreibungen, Werbungskosten etc. - da kann doch ein normaler Arbeiter gar nicht gegen an....

    Und bei Rot über die Ampel ist eine Ordnungswidrigkeit und noch lange keine Straftat!

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  • Witala
    antwortet
    Thema Strafverfolgung bei Kleinstdelikten: Viel zu teuer für den Staat! Es müßte mehr Personal eingestellt werden, der Kosten/Nutzen Faktor wäre total unrentabel und wirtschaftlich gesehen ein Fiasko. Nur dem "öffentlichen Moral und Gerechtigkeitsverständniss" wegen wird sich kein Staat der Welt in den wirtschaftlichen Bankrott stürzen.
    Natürlich. Jedoch habe ich persönlich doch gar keine Möglichkeit mehr raus zu holen, weil meine Einnahmen dafür zu niedrig sind. Die meisten schöpfen jedoch alle Möglichkeiten aus (unabhängig von reich oder arm). Moralisch ist jedoch beides verwerflich, wenn man es genau nimmt. Ich bin mir sehr sicher, dass viele weiterhin getrickst hätten, wenn das Bankkonto ein paar Nullen mehr aufweisen würde - im Anblick der jährlich immer weiter purzelnden Zahlen, weil sich Vaterstaat großzügig bedient.

    Daher tue ich mir schwer, mich hier ebenfalls als Saubermann darzustellen. Vermutlich wäre ich ehrlich, aber das werde ich in diesem Leben wohl nicht in Erfahrung bringen können.

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  • Ratchi
    antwortet
    Zitat von Witala Beitrag anzeigen
    Heißt das im Umkehrschluss, dass wenn der Betrag im nicht nennenswertem Bereich liegt, das es dann okay ist? Für Dich sind es nur 50 Euro, für den Staat bei mehreren Vergehen ebenfalls ein paar Millionen.
    ja - nein - jain

    wer geht nicht `mal bei rot über die ampel, stellt sein auto ins parkverbot oder rundet die km bei den werbungskosten auf?

    sicher werden daraus auch mio ¤. trotzdem ist das für mich eine andere dimension. weil, von den höneßes gibt es eben auch ein paar hundert oder tausende. und dann sind es - frei nach spieluhr - mrd ¤ die uns allen entzogen werden!

    Zitat von grigi
    Weil die Gelegenheit günstig ist, setzten wir uns damit freiwillig der "Willkür" einer sowieso schon übermächtigen staatlichen Finanz-Bürokratie aus.
    also ich halte das fa für die in d am wenigsten willkürliche behörde.

    und was wohl sowieso schon klar geworden sein wird: ich gehöre zu den 38%

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    ..und bei denen die es im nennenswerten Bereich machen sind es denn ein paar Milliarden. Ich glaub einmal, denen auf die Schliche zu kommen ist dem Fiskus lieber.

    Thema Strafverfolgung bei Kleinstdelikten: Viel zu teuer für den Staat! Es müßte mehr Personal eingestellt werden, der Kosten/Nutzen Faktor wäre total unrentabel und wirtschaftlich gesehen ein Fiasko. Nur dem "öffentlichen Moral und Gerechtigkeitsverständniss" wegen wird sich kein Staat der Welt in den wirtschaftlichen Bankrott stürzen.

    @ grigi: Ich komme aus der KFZ-Branche. Glaub mir, in diesen Metier sind solche Spielchen wie der Hoeneß da jetzt veranstaltet/abzieht an der Tagesordnung. Der hat noch genug auf der hohen Kante, um über dieses Rechtssystem grinsend jeden Tag seines Freiheitsentzuges zu genießen. Ich könnte dir ja einmal verraten, was zb. die Spielbank Hohensyburg 2x im Jahr veranstaltet um sich steuerliche Vorteile zu verschaffen, welche Summen dort steuerfrei als Geldgewinne an die geschlossene Gesellschaft verschenkt werden und aus welchen ortsansässigen Zockern der obersten Führungsetagen renomierter Wirtschaftsunternehmen diese geladene Riege besteht - und das alles offiziell abgesegnet durch die Stadt Dortmund.
    Zuletzt geändert von Spieluhr; 16.03.2014, 19:19.

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  • grigi
    antwortet
    Laut Focus halt Mehrheit der Deutschen die Strafe für Uli Hoeneß für angemessen. (repräsentativen Emnid-Umfrage für FOCUS)

    - 51 Prozent = Strafe ist angemessen
    - 38 Prozent = Strafe zu niedrig
    - 07 Prozent = Strafe zu hart

    Haftantrittsfestlegungstermin <--- was für ein Wort, soll am 20 März sein.
    Spätestens Ostern sollte der Verurteilte dann seine Zelle in der JVA Landsberg beziehen.
    In Justizkreisen heißt es: „Hoeneß muss vielleicht drei oder vier Monate tatsächlich in Landsberg am Lech sitzen, dann kommt er ins Freigängerhaus“ nach München.
    Ganz einfach deshalb weil er geständig ist, Reue zeigt und eine günstige Sozialprognose hat. Nach 18 Monaten besteht die Möglichkeit der vorzeitigen Entlassung.
    Rein theoretisch könnte der Seehofer (Ministerpräsident) den "Sünder" auch begnadigen. Keine Ahnung welches Gesetz jetzt dahintersteht.
    Aber ist wohl noch nie vorgekommen und Seehofer wird im Angesicht der Umfrageergebnisse tunlichst die Finger davon lassen.

    ich würde auch in Erwägung ziehen nur 3,5 Jahre etwas zu machen, was mir keinen Spaß macht, wenn ich dafür genug Geld hätte um keine finanziellen Sorgen mehr zu haben.
    Ich würde mich für keine Kohle der Welt freiwillig einsperren lassen.
    Und der Herr H. hat ja auch ohne das Schweizer Börsendepot ausreichend Kohle gehabt. Das Motiv kann hier nicht die Absicherung des Lebensabend sein, sondern die 50 000 Transaktionen in 10 Jahren deuten klar auf eine Spielsucht hin. Er hat ja auch nicht aufgehört, als sich die Verluste häuften, sondern alle Gewinne inklusive der Steuern wieder verzockt.
    Insofern kann er froh sein, das die Sache jetzt zu Ende ist. Der hätte lieber beim Fußball bleiben sollen - davon versteht er ja offensichtlich was.

    Dingo3000: Im Moment ist eher das Gegnteil der Fall. Im Moment hagelt es quasi Selbstanzeigen da den Leuten allen der Arsch auf Grundeis geht, wenn sie überlegen was ihnen als Ottonormaldeppen wohl blüht, wenn sogar so ein Medienwirksamer Gutmensch in den Knast geht.
    Zum Jahresanfang ist die Zahl der SA immer höher, weil dann ein zusätzliches Verjährungsjahr wirksam wird.
    Die Anzeigen steigen auch, wenn Finanzbehörden medienwirksam Daten CDs aufkaufen.
    Das alles war aber vor dem Hammerurteil, welches nun erst seine Wirkung entfalten wird.
    Inzwischen gibt es Bestrebungen die SA ganz abzuschaffen oder weiter zu verschärfen. Der Ermittlungs- und Fahndungsdruck soll weiter erhöht werden.
    Weil die Gelegenheit günstig ist, setzten wir uns damit freiwillig der "Willkür" einer sowieso schon übermächtigen staatlichen Finanz-Bürokratie aus.
    Jeder Selbständige der schon mal eine Betriebsprüfung hatte, weiß wovon die Rede ist. Kleinste Fehler werden vom FA gnadenlos ausgenutzt, einzig mit dem Ziel möglichst viel (mindestens die Prüfungskosten) aus dem Prüfling rauszupressen. Mit der Causa Hoeneß wird nun der Boden zu einer noch weiteren Verschärfung bereitet, letztendlich fällt das auf uns alle zurück und irgendwann sitzt dann jeder zweite Bürger als Steuersünder im Knast.

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  • Witala
    antwortet
    Heißt das im Umkehrschluss, dass wenn der Betrag im nicht nennenswertem Bereich liegt, das es dann okay ist? Für Dich sind es nur 50 Euro, für den Staat bei mehreren Vergehen ebenfalls ein paar Millionen.

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  • Ratchi
    antwortet
    Zitat von FreddySimon Beitrag anzeigen
    Wenn JEDER der das Finanzamt bescheißt in den Knast kommen würde, gäbe es mehr GEFANGENE als frei "ehrliche" Bürger alleine in Deutschland.
    ich kenne niemanden persönlich, der bei seiner steuererklärung nennenswert bescheissen kann. die ich kenne, denen wird die steuer sofort von ihrem lohn/gehalt abgezogen und zum fa geschickt.

    die breite masse wird mit ein paar zuviel angegebenen km oder eingeschmuggelten quittungen in der steuererklärung auch in 1000 jahren keine mio ¤ hinterziehen können.

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  • FreddySimon
    antwortet
    Wenn JEDER der das Finanzamt bescheißt in den Knast kommen würde, gäbe es mehr GEFANGENE als frei "ehrliche" Bürger alleine in Deutschland.
    Das du dich jetzt erst für dein "Vergehen" selbst anzeigen willst, ist auch ein Betrug am Finanzamt.
    Denn deine Strafe für zu schnelles Fahren hätte die Polizei im letzten August schon besteuern müssen.
    Also hat das Finanzamt in der Jahresabrechnung ein paar Euros (von deiner vermeintlichen Strafe) zu wenig erhalten.

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