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Colonel
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![]() Die NSLU2 oder auch "liebevoll" Slug genannt. Hier werde ich eine Dokumentation am Laufen halten, über die Ihr einen kleinen Webserver über dieses Gerät einrichten könnt. Sollte ich neue Howtos verfassen werde ich diese entsprechend hier erweitern. Inhaltsverzeichnis: - Über die NSLU2 - Neue Firmware - Was ist, wenn es mal in die Hose geht? - Unslingen: Die Kiste wird aufgemacht - Eine neue Bash installieren - Midnight Commander installieren - FTP-Server aufsetzen - Apache aufsetzen - PHP Erweiterung - Mysql Datenbank und gesicherte Verzeichnisse - Crontabs: Alles zu seiner Zeit - Chkrootkit: Der Kammerjäger kommt! - Kurzer Prozess mit htop - Festplatte spin(n)t hoch und runter - Die Slug als Downloadmaschine - Sicher ist sicher... die Secureshell - 1001 Konsolen mit Screen - MP3 Server mit Firefly - Die Mücke und der Elefant - Zeitgeist: Datum und Uhrzeit manuell einstellen - Brandschutz für die Slug: Firewall und IP Falle - Phönix aus der Asche: Kaputt für mehr Power link stuff: Index of /feeds/unslung/wl500g NSLU2-Linux - Main / HomePage browse Latest Firmware: NSLU2-Linux - Unslung / HomePage browse Hinweis: Die Howtos sind teilweise auf der 3.x Firmware entstanden. Änderungen auf die 5.x und die 6.x Firmware sind entsprechend vermerkt. Ich habe hier ein Augenmerk darauf gelegt, dass man auf allen drei Firmwareversionen meine Howtos anwenden kann. Fragen und Diskussionen zur der NSLU2 findet Ihr in diesem Thread: NSLU2 und nun? http://forum.mindfactory.de/modem-netzwerke-allgemein/8362-nslu2.html cu Gargi Geändert von Gargi (05.09.2008 um 19:50 Uhr) |
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Colonel
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Was ist eine NSLU2?
... zumindest dachte ich mir das, als ich zum ersten Mal davon hörte. NSL steht als Abkürzung für Network Storage Link. Das U selbst kann Unit oder auch USB bedeuten. Dieses spezielle Gerät, das hier auf dieser Seite etwas näher besprochen wird, wird von der Firma Linksys ( Willkommen bei Linksys.com ) vertrieben. Derartige Geräte werden vom Grund her als Server für Datenspeicher innerhalb eines Netzwerkes verwendet. D.h. an einer NSL-Box wird ein Datenträger angeschlossen, z.B. eine externe USB-Festplatte oder ein Flashspeicher, der für alle Geräte innerhalb eines Netzwerkes zur Verfügung steht, je nachdem der Zugriff auf den Datenspeicher geregelt ist. Vielerorts werden für solche einfachen Aufgaben ganze Rechner in einem Netzwerk abgestellt. Der Vorteil solcher Lösungen liegt klar auf der Hand: Sie sind einfach zu konfigurieren, nehmen weniger Platz als ein kompletter Rechner ein, verbrauchen weniger Strom als ein "echter" Server und sind natürlich kostengünstig. Derzeit kostet ein neues NSLU2 um die 80,- Euro. Wer eine ausrangierte Festplatte zur Verfügung hat, der muss nur noch ca. 40,- Euro für ein USB-Gehäuse berappen. Somit kommt eine derartige Lösung auf rund 120,- Euro. Das folgende Bild zeigt einwenig die Größenverhältnisse der kleinen Box. ![]() Sie lässt sich somit recht einfach verbauen und stört auch nicht durch irgendwelche Laufgeräusche, da das Gerät selbst keine Lüfter verwendet. Hörbar ist nur die externe Platte selbst. Aber der Geräuschpegel hängt ebenso stark von der Qualität der verbauten Platte ab. Ich selbst verwende eine alte ATA100er IBM Harddisk, mit einer Umdrehung von 7200Rpm und einer Speicherkapazität von 120 GB. ![]() Betrieben wird das Gerät dann an einem Switch oder auch Router, über den sämtliche Zugriffe innerhalb des Netzwerkes geregelt werden. Bei Anschaffung eines Routers, der vermutlich Anfragen auf ein DSL-Modem weiterleiten soll, sind für den erweiterten Betrieb einer NSLU2 (Web- Und/oder FTP-Server) folgende Eigenschaften von Vorteil: - Firewall/Virtual Server Routing: Hier wird die Anfrage von außerhalb gesteuert. Möchte man z.B. auf eine Website zugreifen, dann leitet der Router diese Anfrage auf eine festgelegte interne IP-Nummer weiter. Diese ist dann eben die für den NSLU2 festgelegte IP. -Dynamic DNS: Da man bei der Wiederanwahl in das Internet in der Regel eine neue IP bekommt, wird der Zugriff auf einen eigenen Server unnötig erschwert. Hierzu legt man sich dann z.B. über Dynamic Network Services, Inc. -- DynDNS -- Welcome einen eigenen Domain-Namen fest, der dann bei der Wiedereinwahl die eigene IP-Nummer automatisch übermittelt bekommt. Somit ist man immer über den festgelegten Domain-Namen erreichbar und muss somit nicht mehr mit komplizierten IP-Nummern hantieren. -Auto Reconnect: Der Router sollte sich selbständig wieder an das Internet verbinden, sobald die Verbindung seitens des Providers getrennt wird. Hier bitte zwei Dinge beachten: Zum einen ist dies natürlich nur interessant, wenn ein zeit- und volumenunabhängiger Tarif abgeschlossen wurde, also eine klassische Flatrate. Alles andere wird TEUER!!! Zum anderen bitte darauf achten, ob hierbei nicht vertragliche Regelungen seitens Eures Providers derartige Nutzung untersagen. Bitte informiert Euch über beide WICHTIGEN Dinge. Denn beides kann Geld kosten! Wieso nun gerade dieses Gerät? Nach kurzer Zeit hat sich herausgestellt, dass im Inneren der NSLU2 ein normales Linux schlummert, das nun viel mehr kann, als nur Daten über das Netz zu schaufeln. Muss auch so sein, denn das Gerät wird über ein Web-Interface administriert, was zumindest schonmal einen Webserver im Inneren vermuten lässt. Und noch viel mehr! Der Datenspeicher ist zudem ein Samba-Server, der nun betriebssystemunabhängig verschiedene Betriebssysteme versorgen kann. Nachdem findige Leute die Maschine sich zur Brust genommen haben, war es sehr schnell möglich, weitere Programme hierauf zum Laufen zu bringen. Somit kann das Gerät auch als normaler Webserver, als FTP-Server, Mail-Server und auch für den Anschluss einer Webcam genutzt werden. Dabei verliert es nicht die Funktionalität, die es von Haus aus mitbringt: Ein Datenserver im Netz zu sein. Ich werde nun hier diverse Bearbeitungsschritte protokollieren, die ich selbst an diesem Gerät anhand diverser Anleitungen im Netz (div. FAQs und Newsgroup-Beiträge) durchprobiert habe, um zu demonstrieren, wieviel Power in diesem erstmal recht unscheinbar wirkenden Gerät steckt. Genug, um hierbei auch ein kleines Büro mit Daten zu versorgen und über das Internet für einen Datenaustausch erreichbar zu machen. All gates are open now! Viel Spaß! cu Gargi Geändert von Giga (19.04.2008 um 17:14 Uhr) |
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#3 (Beitragslink) |
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Erfahrener Benutzer
Colonel
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Wie flashe ich das Gerät nun?
Dies könnt Ihr im Adminpanel mittels dieses Tools durchführen. Zuerst bitte die Festplatten abstöpseln. Beim Update darf die Festplatte NICHT angeschlossen sein. Jetzt als Admin (Administration anklicken) anmelden und auf Advanced. Hier dann Upgrade anklicken. Die Firmware als *.bin- File kann dann dort angegeben werden. ![]() Danach auf "Start Upgrade" klicken und abwarten. Das Tool startet die NSLU2 dann selbständig. Bitte den Updatevorgang NICHT unterbrechen. Es dauert in der Tat einwenig, bis Ihr eine Erfolgsmeldung bekommt und das Gerät neu gestartet wird. Nach dem Reboot solltet Ihr dann einen Hinweis auf der Startseite über Euere neue Firmware finden: ![]() Aktuelle Firmware bekommt Ihr HIER. Die Originalfirmware gibt es unter DIESER Adresse. Sollte das Gerät dabei "zerflasht" werden ist Ruhe zu bewahren! Man glaubt es fast kaum, aber ich persönlich habe den Eindruck, dass man mit einem großen Hammer auf die Kiste hauen muss, damit es tatsächlich kaputt ist. In den meisten Fällen läßt sich ein fehlgeschlagener Flash auch wieder retten, ohne dass das Gerät eingeschickt werden muss. Dazu bitte mein Kapitel "Notoperation!" lesen. Wer sich es zutraut, kann auch auf diese Art und Weise gleich die Firmware auf den internen Speicher schreiben. Geändert von Giga (19.04.2008 um 17:16 Uhr) |
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#4 (Beitragslink) |
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Erfahrener Benutzer
Colonel
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Notoperation!
Sollte irgendwann mal nichts mehr gehen, dann muss eine kleine Notoperation durchgeführt werden. Symptom: Das Gerät läßt sich nichtmehr ansteuern, kein Ping funktioniert und auch das mitgelieferte Setup-Programm von CD erkennt das Teil nicht mehr. Um das zu reparieren muss das Gerät neu geflasht werden. Ihr benötigt dazu ein Biosfile (bitte Version 2.3R25) und einen Flasher, den Ihr HIER herunterladen könnt. Den Flasher installiert dann gleich mal bevor Ihr weiter macht. Bitte geht nun wie folgt vor: 1.) Zuerst muss das Netzwerk auf 192.168.0.x umgestellt werden. Dabei darf die Nummer 192.168.0.1 von keinem weiteren Gerät belegt sein, denn diese benötigt unsere kleine Box. 2.) Steckt nun das Gerät an, schaltet es aber noch nicht ein! Jetzt eine Telnetsession mit telnet 192.168.0.1 9000 aufmachen, aber NOCH NICHT mit Enter abschicken, sondern erstmal nur in die Dos-Shell eingeben! 3.) Jetzt muss es ganz schnell gehen! Schickt den Telnetbefehl ab und drückt dabei gleichzeitig die Einschalttaste am Gerät. Wenn die Anzeige "Verbinden...." in eine erste Biosmeldung umschaltet müsst Ihr sofort die Taste STRG+C drücken. Wenn Ihr nun ein "RedBoot>" am Prompt erscheinen seht, dann seid Ihr "drin". Falls nicht muss die Prozedur wiederholt werden, bis Ihr den richtigen Moment trefft. 4.) Nun gebt "upgrade" ein und drückt Enter. Jetzt müßte ein Status-LED am Gerät grün/orange blinken. 5.) Startet nun das installierte Upgrade-Utility. Wählt hier Eure Netzwerkkarte aus und auf "Browse"->"Browse Targets" klicken. Nun müsstet Ihre eine MAC-Adresse sehen, die Ihr anklickt. Dann auf Files und Euer Bios (*.bin Datei) auswählen. Auf Öffnen klicken und mit OK bestätigen. Jetzt startet den Upgradevorgang indem Ihr auf den Button Upgrade drückt. 6.) Das alles dauert nun ne kleine Weile. Zuerst wird das Eeprom gelöscht, danach neu aufgespielt und dann überprüft. Es versteht sich von selbst, dass hier nicht unterbrochen werden darf! Wenn alles gut gelaufen ist, dann sollte die Meldung "Upgrade succsessfully" erscheinen, die Ihr mit "OK" wegklickt. 7.) Das Gerät startet von selbst neu. (Also wartet bis zum nächsten Piepsignal) 8.) Falls Ihr nun unter der alten IP nicht mehr auf Euer Gerät kommt, dann wurde es auf 192.168.1.77 zurückgestellt. Das deutet allerdings auf einen Fehler hin, der sich mit einer Fehlermeldung im Adminpanel zeigt: "Can't get Samba Information". Wenn das der Fall ist, dann muss noch der Configbereich im Eeprom gelöscht werden. Macht nochmal einen RedBoot wie oben beschrieben. Gebt dann am Prompt folgendes ein: fis erase -f 0x50040000 -l 0x20000 (Hinweis: das -l ist ein kleines L !!!) Bitte genau dies eingeben! Bei einen Tippfehler kann das Eeprom beschädigt werden! Danach ein reset eingeben. Dann funktioniert auch die Eingabe der Serverinfos im Administartionspanel wieder. HINWEIS: Es kann leider sein, dass neuer Netzwerkkarte vom UGUTIL nicht erkannt werden. Hierzu ist dann eine ältere Standard-Karte zu diesem Zwecke einzusetzen. Bei mir wurde der onboardchip eines Nforce4 Chipsatzes nicht erkannt. Dafür der Netgear WG111v2 USB Wlan-Stick. Ob ein Update über Funk ratsam ist sollte jeder für sich entscheiden. HINWEIS 2: Bevor unter Windows ein Update vorgenommen wird, sollte die Softwarefirewall kurzfristig dafür abgeschalten werden. Dies kann nur nervige Sperrungen hervorrufen, die das Updaten verzögern. HINWEIS 3: UGUTIL läuft leider nicht unter Vista 64bit Ergänzung: Variante 2: Via upslug2 unter Linux Der meine ich etwas einfachere Weg geht über Linux. Zunächst benötigt man das Programm upslug2. Dieses kompilieren wir selbst nachdem wir uns das Quellpaket besorgt haben: Code:
svn co http://svn.nslu2-linux.org/svnroot/upslug2/trunk upslug2 Code:
cd upslug2 Code:
autoreconf -i ./configure make Nun stellt Euer Netzwerk auf folgende IP um: 192.168.0.xxx D.h. : Die NSLU2 wird wieder die IP 192.168.0.1 verwenden, somit muss der Linuxrechner eine andere Endnummer bekommen. Jetzt versetzen wir die NSLU2 mit einem einfachen Trick in den Redboot- Modus: Schalte die Slug aus und nehmt eine Büroklammer zur Hand. Drückt damit auf der Rückseite des Gerätes den Reset-Button. Diesen haltet dann fest und drückt vorne auf den Einschaltknopf. Den Einschaltkopf lasst los und haltet hinten noch den Reset-Knopf gedrückt. Dann beobachtet die obere LED. Diese wird zuerst orange und nach ca. 10 Sekunden rot. Jetzt den Reset-Knopf loslassen! Wenn nun die LED Rot-Grün blinkt, dann ist diese bereit für den Flashvorgang. Setzt Euch nun an Euren Linuxrechner und holt Euch an der Konsole root-Rechte: Code:
su [PASSWORT EINGEBEN] Code:
./upslug2 --image="Unslung-6.8-beta.bin" Wenn Ihr mehrere NSLU2 im Netz hängen habt, muss die MAC Adresse angegeben werden: Code:
./upslug2 --target="xx:xx:xx:xx:xx:xx" --image="Unslung-6.8-beta.bin" Ein Output, der auf das erfolgreiche Flashen hindeutet sieht in etwa so aus: Code:
linux:/home/test/Work/upslug2 # ./upslug2 --image="Unslung-6.8-beta.bin"
LK........... xx:xx:xx:xx:xx:xx Product ID: 1 Protocol ID:0 Firmware Version: R23V63 [0x2363]
Upgrading LK............. xx:xx:xx:xx:xx:xx
. original flash contents * packet timed out
! being erased - erased
u being upgraded U upgraded
v being verified V verified
Display:
<status> <address completed>+<bytes transmitted but not completed>
Status:
* timeout occurred + sequence error detected
7fffff+000000 ...VVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVVV
Rebooting... done
cu Gargi Geändert von Gargi (14.04.2007 um 14:58 Uhr) |
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Erfahrener Benutzer
Colonel
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Unslingen und User mit root-Rechte einrichten
Zuerst wird über das Administrationspanel die neue Firmware eingespielt. Das funktioniert menügesteuert. Danach müssen wir das Gerät "entsichern", damit eine Telnet-Session zugelassen wird und wir in das geheiligte Innere der Maschine gelangen können. 1. Startet die Kiste ohne angeschlossener Festplatte. Ruft jetzt im Browser unter Angabe der IP nebst des eventuell von Euch neu eingestellten voreingestellten Ports folgende URL auf: http://192.168.1.77:8080/Management/telnet.cgi Hier werdet Ihr nach dem Adminpasswort gefragt. Sollte das nicht verstellt sein, dann lautet es werkseitig admin:admin . Jetzt könnt Ihr bequem auf einen Button klicken, um die Telnetsession zu "enablen" (aktivieren). Vergesst bitte nicht, wenn Ihr mit Euren Arbeiten an der Slug fertig seid, hier wieder auf "disable" zu klicken, damit die Maschine vor Zugriffen gesichert ist. Hinweis: Ab de unslug Version 6.8 kann man dies auch komfortabel auf der Startseite des Administrationspanel erledigen!!! Schaltet nun von Euerer Shell aus auf eine Telnetsession telnet [IP der Slug] Hinweis: Ein sehr schönes Tool hierzu ist der Putty. Die Projektseite dazu findet Ihr hier: PuTTY: a free telnet/ssh client Richtet ein Profil für die NSLU2 im Putty ein (in der Konfiguration telnet anklicken, die IP der Slug eintragen und als neues Profil mit einem Namen -z.B. nslu2 - abspeichern) und legt eine Verknüpfung an. Diese erweitert Ihr mit dem Parameter -load [profilname] , also unter Windows mit unserem nslu2 Profil z.B. putty.exe -load nslu2 . Dann genügt ein Doppelklick auf die Verknüpfung und Ihr habt schon eine Telnetverbindung zum gewünschten Client vor Euch auf dem Bildschirm. 2. Telnet auf die Box und hier nun mit root:uNSLUng anmelden. Wenn Ihr als Root angemeldet seid, erhaltet Ihr in etwa diese Meldung: Code:
login: root Password: No directory, logging in with HOME=/ Welcome to Unslung V2.3R63-uNSLUng-6.8-beta -------- NOTE: RUNNING FROM INTERNAL FLASH -------- This system is currently running from the internal flash memory, it has NOT booted up into "unslung" mode from an external drive. In this mode, very few services are running, and available disk space is extremely limited. This mode is normally only used for initial installation, and system maintenance and recovery. BusyBox v0.60.4 (2005.03.22-06:52+0000) Built-in shell (ash) Enter 'help' for a list of built-in commands. Jetzt seid Ihr in der Box schonmal drin. Damit nun das Betriebsystem auf die Festplatte ausgelagert wird (unslingen) gebt nun folgenden Befehl an der Konsole ein: /sbin/unsling Hinweis: Ab der Firmwareversion 6.8 wird die Festplatte hierzu an den USB-Port 2 angeschlossen. Der Befehl lautet dann /sbin/unsling disk2 Danach kann hier sogar ein root-Passwort eingegeben werden, was dann für das System generell gilt. Wenn das Unslingen fertig ist das Gerät neu starten. Die Platte bleibt am USB-Port2!!! Es dauert eine Weile, bis die Sache erledigt ist. Jetzt kann aufgrund des wesentlich größeren Speicherplatzes später entsprechend neue Software installiert werden. 3. Ruft in Euerem Browser das Administrationspanel auf und legt einen neuen User an (z.B. Testi). Dieser soll auch ruhig ein Heimatverzeichnis bekommen, also hier das im Konfigmenü auswählen. Speichern und beenden. 4. In der Telnetkonsole dann vi /etc/passwd eingeben. Mit "i" in den Editmodus wechseln. 5. Sucht nun die Zeile mit Code:
Testi:xyzverschlüsseltes.passwort:2002:501:::/dev/null Code:
Testi:xyzverschlüsseltes.passwort:0:0:root:/root:/bin/sh 7. Zum Schluß updaten wir die Slug gleich und sehen dabei, ob unser neuer User wirklich Rootrechte hat. Hierzu folgendes ausführen: ipkg update ipkg list ipkg upgrade Danach werden automatisch die neuesten Pakete gezogen und installiert. Zudem sollten noch folgende Einstellungen im Webadmin gemacht werden: Ruft dazu Eure Konfiguration auf und geht auf Administration - > System. Dann entfernt die Haken vor -> Enable Guest Logins -> Enable FTP-Server -> Enable UPnP Support Wichtig ist, dass Ihr noch den Port des Webadmins von 80 auf einen anderen ändert (8282 oder ähnliches). Den Port 80 benötigt Ihr dann für Euren Apache. Die Konfig sollte dann in etwa wie folgt aussehen: ![]() Hinweis: Ihr müsst nicht jedes mal den Webadmin bemühen, um die Slug neu zu starten. Ebenso ist es nicht notwendig, jedes Mal aufzustehen, und das Knöpfchen direkt am Gerät zu drücken. Wenn Ihr eh schon in der Konsole eingeloggt seid, dann geht das über zwei lockere Befehle am Prompt: sync reboot Geändert von Gargi (24.06.2007 um 13:20 Uhr) |
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Colonel
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bash installieren
Ziel ist es, die bash soweit zu installieren, dass jeder User entsprechend die gleiche bash verwendet. Ich beziehe mich dabei auf die Anleitung von unslung.de, passe diese allerdings hie und da einwenig an, um vielleicht das eine oder andere einwenig chronologischer in der Beschreibung darzustellen. 1) Alles passiert natürlich unter telnet. Loggt Euch mit Euerem root-Account ein, und installiert zuerst die bash: ipkg install bash 2) Falls noch nicht geschehen legen wir unter etc eine Datei profile an und editieren diese gleich: vi /etc/profile (Hinweis zum vi: Editmodus: Taste "i" drücken. Editmodus verlassen: "ESC" drücken. Speichern: Tasten ":w" und beenden mit Tasten ":q") 3) Nun fügen wir folgende zwei Zeilen in die Datei ein: export PS1="\[\033[1;33m\]\u@\h\[\033[0;37m\]:/> " und GANZ ZUM SCHLUSS test -f /opt/bin/bash && exec /opt/bin/bash Wer's etwas freundlicher beim Begrüßen mag, der kann oben in der etc/profile noch folgende Zeilen ergänzen: Code:
echo --------------------------------------------------------------------- echo "Hallo $USER, willkommen auf der Slug! ;-)" echo --------------------------------------------------------------------- echo vi /.bashrc In diese Datei können wir einige hilfreiche aliase und Umgebungsvariablen setzen. Ich empfehle folgende Zeilen einzugeben: Code:
alias "d=ls -la" alias "dir=ls -la" export PATH=$PATH:~/bin:. Jetzt macht eine neue Telnetsession auf und meldet Euch an. Nun dürfte alles etwas vertrauter aussehen, zumindest für eingefleischte Linuxer Geändert von Gargi (07.05.2007 um 21:41 Uhr) |
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Midnight Commander installieren
1) Zuerst muss das Programm installiert werden: ipkg install mc (falls vorher noch nicht geschehen, dann zuerst ipkg update eingeben!) 2) Falls noch nicht geschehen, die Datei /etc/profile anlegen und editieren: vi /etc/profile 3) Dort zwei Zeilen ergänzen: Code:
export TERMINFO=/opt/lib/terminfo export TERM=xterm-pcolor 5) Midnight Commander mit /opt/bin/mc starten. Falls Ihr die bash installiert habt, könnt Ihr auch in der .bashrc folgendes ergänzen: alias "mc=/opt/bin/mc" Das macht die Sache recht praktisch, denn so wird das Programm ganz einfach mit einem mc in der shell gestartet. Geändert von Gargi (09.04.2007 um 15:09 Uhr) |
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FTP-Server einrichten (vsftpd)
1) Zuerst legt man ein leeres Verzeichnis an: mkdir -p /usr/share/empty 2) Vsftp-Daemon installieren: ipkg install vsftpd 3) unslung- Verzeichnis anlegen: mkdir -p /share/hdd/conf/unslung 4) rc.xinetd Datei anlegen und mit Inhalt füllen: vi /share/hdd/conf/unslung/rc.xinetd In den Firmwareversionen über 5.x ist das rc.xinetd Script im Verzeichnis /unslung direkt unter Root abzulegen. Somit entfällt Schritt 3) und 4) und es genügt folgender Befehl: vi /unslung/rc.xinetd Dann im vi-Editor den Editmodus mit Drücken der Taste "i" aktivieren und folgendes abtippen: Code:
#!/bin/sh if ( [ ! -f /etc/inetd.conf ] || !(grep vsftpd /etc/inetd.conf -q) ) then echo "ftp stream tcp nowait root /opt/sbin/vsftpd /opt/etc/vsftpd.conf" >>/etc/inetd.conf fi return 1 Dann Editit-Modus mit "ESC" beenden und mit :w abspeichern und mit :q beenden 5) vsftpd.conf editieren, damit jeder angemeldete User nur seinen eigenen Bereich sehen kann, und nicht in Toplevel wechseln kann: vi /opt/etc/vsftpd.conf Hier dann im Edit-Modus (Taste "i" !) folgende Zeile am Schluss ergänzen: chroot_local_user=YES Abspeichern und beenden! 6) Logdatei für den ftp-Daemon erstellen: mkdir -p /opt/var mkdir -p /opt/var/log touch /opt/var/log/vsftpd.log 7) Ersten User anlegen: Im normalen Adminpanel einen neuen User anlegen. Nennen wir ihn hier als Beispiel "upload". Dieser bekommt auch beim Erstellen ein Homedirectory auf der Platte zugesprochen. Jetzt müssen wir noch die passwd anpassen: vi /etc/passwd Den User "upload" suchen. Die Zeile sieht dann in etwa so aus: Code:
upload:xyz.verschlüsseltespasswort:2003:501:::/dev/null Code:
upload:xyz.verschlüsseltespasswort:2003:501::/share/hdd/data/upload:/bin/sh Code:
upload:xyz.verschlüsseltespasswort:2003:501::/upload:/bin/sh Somit wird dem User ein festes Heimatverzeichnis zugewiesen, das sich eben auf der Platte befindet. Das alles wie oben schon beschrieben dann speichern und beenden. 8 ) Die NSLU dann neu starten und mit einem ftp-Clienten oder via Webbrowser ( ftp://username:deinpasswort@ipnummerdernslu ) ausprobieren. Noch ein Tipp: Wenn man ein laufendes Protokoll sich anzeigen lassen möchte, dann macht eine Telnet-Session auf und gebt folgendes ein: tail -f /opt/var/log/vsftpd.log Dann habt Ihr immer im Blick, was gerade auf dem Server passiert. Hinweis 1: Solltet Ihr einen Tippfehler bei der Erstellung der /share/hdd/conf/unslung/rc.xinetd gebaut haben und startet das Dingens via Neustart der Kiste oder mit dem Befehl /etc/rc.d/rc.xinetd, dann kann es sein, dass Ihr eben keinen Zugriff via ftp bekommt. Ihr entdeckt dann zwar den Fehler im /share/hdd/conf/unslung/rc.xinetd aber auch nach Korrektur startet der FTP-Server nicht. Das liegt nun daran, dass beim ersten Start die Zeile echo"ftp... " in das /etc/rc.d/rc.xinetd Script MIT ÜBERNOMMEN wurde. Also hier dann den Fehler, sollte er in der echo-Zeile entstanden sein, auch ausbessern! Dann klappt es! Die Festplatte zu löschen und neu zu unslingen bringt auch nichts, da das etc/rc.d/rc.xinetd auf dem Flashspeicher liegt. Hier müsste man die Firm dann komplett neu aufspielen. Aber da lässt sich sicher besagte Datei einfacher und schneller editieren. Viel Spass! Geändert von Gargi (09.04.2007 um 15:09 Uhr) |
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Indianer!
Der Apache Webserver ist auf der Slug schnell installiert. Hierzu wird sich erstmal als root per telnet eingeloggt. Danach führen wir bis zur Version 6.8 den Befehl ipkg install unslung-feeds aus. Danach dann ipkg install apache Bei der Firmware ab Version 6.8 reicht letzterer Befehl vollkommen aus. Das System wird automatisch konfiguriert und der Webserver gestartet. Dieser liegt allerdings auf dem Port 8000. Ruft den Server nun mit [eure ip adresse]:8000 auf. Es ergibt dann folgendes Bild: ![]() Um den Apache nun anzupassen rufen wir die Konfigurationsdatei des Apache auf: vi /opt/etc/apache2/httpd.conf Wichtige Zeile/ Einträge: Listen 8000 gibt den Standardport an. Ändert dies auf 80, um den normalen Port eines Webservers zu verwenden. DocumentRoot "/opt/share/www" legt fest, wo Eure Webfiles liegen. Idealerweise legt hier einen User an, den Ihr per ftp erreichen könnt. Auf dieses Userverzeichnis schreibt diese Zeile um. Z.b. nennt sich der User webserver . Also lautet die Zeile dann: DocumentRoot "/webserver" <Directory "/opt/share/www"> muss ebenso angepasst werden (z.B. <Directory "/webserver"> DirectoryIndex index.html index.html.var Diese Zeile ergänzt dann noch durch ein "index.htm und index.php" , damit auch Pages mit der htm und php Extention geladen werden können. Das sollten die wichtigsten Punkte sein. Im Internet finden sich noch eine Vielzahl an weiteren Konfigurationsmöglichkeiten für den Apache. Speichert Euere Änderungen ab. Kopiert nun eine Testpage auf Euer Webverzeichnis und startet die Slug neu. Nun müsste nach einer kurzen Wartezeit der Webserver mit Eurer normalen IP abrufbar sein. Hinweis: Bei Eurem Webserver bitte die Files immer via ftp und nicht dem Samba-Share hochladen. Denn nur über einem ftp-Upload ist sichergestellt, dass Ihr keinen Access-Error wegen mangelnder Zugriffsrechte bekommt. Geändert von Giga (19.04.2008 um 17:18 Uhr) |
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PHP Erweiterung für Apache
Das geht schneller, als wir vermuten Zuerst loggen wir uns wieder als root via einer Telnetsession ein. Danach installieren wir zwei Pakete: ipkg install php-apache eaccelerator Jetzt starten wir den Apache neu, indem wir folgenden Befehl absetzen: /opt/etc/init.d/S80apache Jetzt legen wir folgenden Code auf unsere Homepage: Code:
<?php
phpinfo()
?>
[deine ip nummer]/phpinfo.php Wenn alles funktioniert sollte dies in der Art zu sehen sein: ![]() Dieses Script gibt nun Auskunft, welche Version des Apache und des PHP installiert ist. Hinweis! Sollte der php-Aufruf nur einen Plain-Text bringen, dann kann es sein das in einer möglichen neuern Apache Version der php-Aufruf in der /opt/etc/apache2/httpd.conf fehlt. Ergänzt hierfür am Ende der Datei folgende Zeilen: Code:
LoadModule php5_module libexec/libphp5.so AddType application/x-httpd-php .php .phtml Geändert von Giga (19.04.2008 um 17:19 Uhr) |
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Mysql Datenbank installieren
Mysql selbst installieren wir über ein Konsolenfenster als root. Hierzu gebt folgenden Installationsbefehl ein: ipkg install php-mysql Nachdem die Pakete installiert sind setzen wir sofort ein root- Passwort für die Datenbank: /opt/bin/mysqladmin -u root password dein_passwort HINWEIS! Bei neueren Versionen kann es beim Aufruf zu einer Meldung kommen, dass die Library libmysqlclient.so.14 nicht gefunden wird. Ist anscheinend bei neueren Installationen der Fall. Die Meldung umschifft Ihr mit einem Symlink: ln -s /opt/lib/mysql/libmysqlclient.so.14.0.0 /lib/libmysqlclient.so.14 (sicherheitshalber die Slug neu booten!) Jetzt legen wir eine neue Datenbank mit den Namen Beispiel an: /opt/bin/mysqladmin -p create beispiel Hier muss nun Euer Passwort eingegeben werden Das wären die ersten wirklichen Fingerübungen am Prompt, was die Datenbank betrifft. Damit der Webserver die Datenbank auch sauber integriert startet die Slug einfach neu: sync reboot Ruft nun nochmal Euer phpinfo-Script auf, wie ich es im PHP-Abschnitt beschrieben habe. Im Bereich "addidional .ini files parsed" muss jetzt die mysql.ini stehen: ![]() Wer jetzt natürlich nicht unbedingt sich die Finger beim Eingeben von cryptischen Befehlszeilen am Prompt brechen möchte, wenn er seine Datenbank administriert, der braucht auch nicht auf seiner kleinen Slug auf die Vorzüge der grafischen Administration via phpmyadmin zu verzichten. Das Programmpaket kann man sich unter phpMyAdmin | MySQL Database Administration Tool | www.phpmyadmin.net herunterladen. Das entpackt man dann auf seinen Webserver und legt wie gehabt seine config.inc.php an. Bitte konsultiert die beiliegende Doku, um den genauen Installationsvorgang in Erfahrung zu bringen. Weiteres würde über den mir gesteckten Rahmen dieser Dokumentation hinaus gehen. Wenn Ihr die Dateien oben habt und die Zugriffe in der config geregelt habt, dann solltet Ihr das phpmyadmin wie gewohnt benutzen können: ![]() Hinweis: Hier ist es ratsam, über ein htaccess File das Verzeichnis zu schützen, auf dem das phpmyadmin abgelegt ist. Sonst kann ja jeder in der Datenbank herumpfuschen. Exkurs: htacces anlegen Das ist einwenig kniffeliger, aber ich denke, dass man das, wenn man sich Schritt für Schritt an meine Anleitung hält machbar. Zuerst müssen wir dem Apache erklären, dass er nicht nur Friedenspfeifen rauchen soll, sondern auch gesicherte Verzeichnisse zu verwalten hat. Dazu müssen wir seine Konfigurationsdatei "nachbehandeln". In einer telnet-Session rufen rufen wir diese als root im vi-Editor auf: vi /opt/etc/apache2/httpd.conf Die Zeile AllowOverride None muss auf AllowOverride All ( i oder Einfg. zum Editieren drücken, ESC zum Verlassen des Editmodus) gesetzt werden. Dann mit :w speichern und mit :q verlassen. Jetzt startet den Apache wieder neu, damit die neue config eingelesen wird: /opt/etc/init.d/S80apache Somit sind wir entsprechend vorbereitet, die gewünschten Verzeichnisse zu sichern. Wir wollen nun das Verzeichnis des Webservers /phpmyadmin absichern. Dieses liegt auf der Slug Beispielsweise unter /webserver/phpmyadmin . Legt nun eine Datei .htaccess mittels vi an vi /webserver/phpmyadmin/.htaccess und füllt diese mit folgenden Zeilen: Code:
AuthType Basic AuthName Phpmyadmin AuthUserFile /webserver/phpmyadmin/.htpasswd require valid-user Man kann natürlich noch einige Erweiterungen in die htaccess mit aufnehmen. Hierzu bietet sich ein sehr schönes Onlinekonfigurationsprogramm an, das Ihr unter folgender URL abrufen könnt: Harbeck Internet Service - .htaccess-Generator [Rubrik Tools] Allerdings sollte unsere Konfig für das Erste genügen. Dann legen wir die Passwortdatei .htpasswd an. Dazu liefert uns der Apache ein Tool, das uns auch die Passwörter entsprechend verschlüsselt. Code:
htpasswd -C .htpasswd username Code:
htpasswd .htpasswd neueruser Code:
chmod 644 .htpasswd Code:
export PATH=$PATH:/opt/sbin:. Code:
export PATH=$PATH:/opt/bin:/opt/sbin:/opt/usr/bin:/opt/usr/sbin:. export LD_LIBRARY_PATH=/opt/lib Testinstallation:
Geändert von Giga (19.04.2008 um 17:20 Uhr) |
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Zeitgesteuerte Events - Die Crontab
Ihr könnt natürlich wie unter jedem Linux-System zweitgesteuerte Events, wie z.B. Sicherungen über die Crontab steuern. Im Internet findet Ihr eine Vielzahl an Seiten, die den genauen Aufbau der Crontab beschreiben. Da wir einen Webserver haben und mit einer Datenbank arbeiten, macht es Sinn, die Datenbank regelmäßig auf ein extra Verzeichnis zu speichern. Wir gehen in unserem Beispiel davon aus, dass wir die Datenbank "beispiel" alle 30 Minuten speichern wollen. Zuerst legen wir ein Script an, das unsere Datenabank wegsichert. Idealerweise habt Ihr einen weiteren user (z.B. test) angelegt, auf den Ihr ftp-Zugriff habt. In dessen Verzeichnis werden wir die Datenbank "dumpen". Die Datei legen wir wieder mit dem guten alten vi an: vi /usr/sbin/sqldump.sh Der Code sieht im Groben wie folgt aus: Code:
#!/bin/sh /opt/bin/mysqldump --password=(passwort) datenbankname > /zielverzeichnis/datenbankname.sql --default-character-set=utf8 Code:
#!/bin/sh /opt/bin/mysqldump --password=(passwort) beispiel > /test/beispiel.sql --default-character-set=utf8 Speichert die Datei ab. Jetzt müssen wir die Datei noch ausführbar machen. Das funktioniert über ein lockeres chmod +x /usr/sbin/sqldump.sh Testet das Script einfach, indem Ihr das Datenbank-Dumping per Hand startet: /usr/sbin/sqldump.sh Nun editieren wir die Crontab. Das machen wir alte Linux-Hasen wieder über den vi: vi /etc/crontab fügt ans Ende der Datei folgende Zeile ein: */30 * * * * root /usr/sbin/sqldump.sh &>/dev/null Die Crontab sollte nun ungefähr so aussehen: Code:
SHELL=/bin/sh PATH=/sbin:/bin:/usr/sbin:/usr/bin MAILTO="" HOME=/ # ---------- ---------- Default is Empty ---------- ---------- # 0 0-23/8 * * * root /usr/sbin/CheckDiskFull &>/dev/null 0 0 * * * root /usr/sbin/WatchDog &>/dev/null 1 * * * * root /usr/sbin/hwclock -s &>/dev/null */30 * * * * root /usr/sbin/sqldump.sh &>/dev/null sync reboot Prüft dann bei Gelegenheit nach, ob Ihr tatsächlich immer neue Sicherungen in Euer Sicherungsverzeichnis "gedumpt" bekommt. cu Gargi Geändert von Gargi (10.06.2007 um 12:40 Uhr) |
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Wanzenjagd mit Chkrootkit
Wer seine kleine Schachtel ständig am Netz hängen lässt ist vor Angreifern natürlich nicht sicher. Deswegen ist Umsichtigkeit sowohl in den Logs als auch bei den systemkritischen Dateien erstes Gebot! Die Linuxwelt spricht weniger von Viren, sondern bekannter sind Rootkits, die wichtige Systemdateien verändern damit der Angreifer Kontrolle über das System erlangt. Aber auch hierfür gibt es Tools, um zu prüfen, wie der Stand der Dinge ist. Ein regelmäßiger Check seines Servers ist auf jeden Fall erstes Gebot. In den Repositories der NSLU2 gibt es leider hierzu kein entsprechendes Tool, also werden wir selbst Hand anlegen. Wir werden dazu das bekannte Werkzeug chkrootkit verwenden. Die dazugehörige Page findet Ihr hier: chkrootkit -- locally checks for signs of a rootkit Damit auf der Slug überhaupt etwas kompiliert werden kann müssen die Build-Tools installiert werden. Diese benötigen ca. 150 MB auf der Festplatte. Code:
ipkg install optware-devel Code:
mkdir work Code:
cd work Code:
wget ftp://ftp.pangeia.com.br/pub/seg/pac/chkrootkit.tar.gz Code:
tar -zvxf chkrootkit.tar.gz Code:
ls -l 4096 Feb 2 14:20 chkrootkit-0.47 37791 Feb 2 13:59 chkrootkit.tar.gz Code:
cd chkrootkit-0.47 Code:
export PATH=$PATH:/opt/bin:. Code:
make Code:
ipkg install net-tools Code:
./chkrootkit Ich weiße darauf hin, dass bei eventuell gefunden Infektionen erstmal geschaut werden muss, welche Datei davon betroffen ist. Da die Software auf der NSLU2 angepasst ist muss das nicht zwangsläufig bedeuten, dass tatsächlich eine Infektion vorliegt, sondern die eine oder andere Datei von der Suchroutine als infiziert markiert wird, weil diese vielleicht vom Standardcode anderer Linuxversionen abweicht (Falschmeldung). Sollte sich aber aber im Laufe der Zeit zusätzlich etwas verändern, dann ist es HÖCHSTE Eisenbahn, sein System vom Netz zu nehmen und auf die Suche zu gehen. Zusätzlich: Nehmt die Quellcodes wieder von der Platte, damit hier nichts manipuliert werden kann. Das kompilierte Programm könnt Ihr in ein beliebiges Verzeichnis verschieben. Happy Bug - Hunting! cu Gargio Geändert von Gargi (07.05.2007 um 21:17 Uhr) |
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Prozessverwaltung mit htop
Unter Linux kennen wir alle das fast schon überlebensnotwendige top , das uns aktuelle Prozesse anzeigt und uns ermöglicht, auch einen unerwünschten Prozess zu "killen", wie es in der Linuxwelt so lautmalerisch tatsächlich heißt. Für die Slug gibt es ein ähnliches Programm, das sogar einwenig komfortabler gestaltet ist: htop. Installiert htop einfach mit einem Code:
ipkg install htop Code:
ln -s /opt/bin/htop /bin/htop Code:
htop ![]() Interessant hierbei ist noch die Darstellung der CPU Auslastung und der Speicherbelegung. Man sieht damit alles sehr schön auf einen Blick. cu Gargi Geändert von Gargi (24.06.2007 um 13:22 Uhr) |
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#15 (Beitragslink) |
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Festplatten in den Ruhemodus versetzen (spin-down)
Nachdem Klimaschutz und Energiesparen in aller Munde ist, sollten wir uns auch Gedanken um den Stromverbrauch unseres Mini-Servers machen. Unsere externe Platte soll nun nach einer gewissen Zeit in den Ruhemodus versetzt werden und herunterfahren (spin-down). Wenn die Maschine wieder einen Zugriff von außen bekommt soll die Platte wieder hochfahren (spin-up). Nur ist es leider nicht so einfach, den Stromsparmodus zu aktivieren und es existieren sehr viele Ansätze, die teilweise funktionieren, aber oft viel Konfigurationsarbeit voraussetzen. Wenn man sich durch diverse Anleitungen arbeitet, gibt es im Grunde drei Wege, die zum gewünschten Ziel führen: a) Die Harddisk beherrscht das Herunterfahren von sich aus b) Wir geben das Timeout der Platte von außen mit c) Die NSLU2 wird softwareseitig über Scripte gesteuert Ich möchte auf das alles nicht wirklich recht tief eingehen, denn im Netz finden sich entsprechende Anleitung. Ich möchte hier nur meinen Ansatz vorstellen, der auf der 2. Basis (Timeout von außen) basiert und recht einfach umzusetzen ist, wenn die Randbedingungen stimmen. a) Die Harddisk beherrscht das Herunterfahren von sich aus Mache Festplatten oder fertige USB Lösungen haben bereits ein vorprogrammiertes Powermanagement. D.h. sie drehen nach einer gewissen Zeit der Inaktivität herunter oder schalten sich ab. Empfohlen hierfür wird gerne die USB-Box "One Touch" von Maxtor. Zudem bieten manche Hersteller Tools zum Einstellen ihrer Festplatten an, wie Hitachi mit ihrem "Feature Tool". Diese Lösung hat allerdings leider bei mir auf zwei verschiedenen IBM/Hitachi nicht funktioniert. b) Wir geben das Timeout der Platte von außen mit Unter Linux bietet sich das Tool hdparm zum Regulieren des Spin-Downs an. Hierzu kann man die USB Box öffnen und steckt die Disk an einem IDE-Kabel direkt an seinem Rechner an und schaltet die Box an. Danach bootet man Linux und holt sich die Rootrechte an einer Konsole: Code:
su [PASSWORT EINGEBEN] Code:
hdparm -k1 -K1 -S120 /dev/hda Primary Master: hda Primary Slave: hdb Secondary Master: hdc Secondary Slave: hdd -S120 legt die Zeit auf 10 Minuten fest. Zum Testen kann man den Wert auch auf 10 Sekunden ( -S10 ) festlegen. Die Parameter -k1 und -K1 versuchen den Wert in die Festplatte dauerhaft zu schreiben, damit nachdem man die Kiste vom Stromnetz genommen hat sich auch noch an den Spin-Down Timer erinnert. Das klappt aber leider nur in den wenigsten Fällen. Von daher muss die Platte im laufenden Betrieb vom IDE Kabel gezogen werden und darf nicht abgeschalten werden. Dann wird der interne IDE Anschluss der USB Box wieder angeschlossen und an die NSLU2 gestöpselt. Schaltet man die Festplatte ab, so muss dieser Vorgang wiederholt werden. Das ist nicht wirklich komfortabel, aber bringt fast immer den gewünschten Erfolg. Da man eigentlich keine IDE-Platte vom laufenden Rechner trennen sollte (der Controller könnte einem das übel nehmen) empfehle ich eine andere Variante: Hierzu benötigt man eine SATA Platte und ein USB Gehäuse für SATA Platten, das sowohl einen SATA Anschluss als auch USB Anschluss mitbringt. Da SATA hotplugfähig ist, kann das Kabel relativ gefahrlos gezogen werden. Ich habe an meinen zweiten SATA Controller meines Mainboards das der USB Box beiliegende Slotblech (SATA Bracket) für einen externen SATA Anschluss angeschlossen. So kann ich die SATA Platte nun via meines SIL Controllers erstmal an meinen Rechner bringen, ohne dass ich das USB Gehäuse aufschrauben und irgendwelche Kabel trennen muss. Ich stecke einfach die Platte im laufenden Linuxbetrieb an und checke erstmal, ob diese erkannt wurde, indem ich folgenden Befehl an der Konsole absetze: Code:
dmesg Code:
hdparm -k1 -K1 -S120 /dev/sd... Hier mein Setup mit einem SATA2 USB-Gehäuse, das beide Schnittstellen bereit hält: c) Die NSLU2 wird softwareseitig über Scripte gesteuert Diverse Scripte, die die Box intern steuern können findet Ihr unter folgendem Link: NSLU2-Linux - FAQ / SpinDownUSBHarddisks browse Hier sei nur gesagt, dass das Setup teilweise nicht trivial ist und einiges an Experimentierfreude voraussetzt. Hinweis: Der Spin-Down der Platte funktioniert natürlich erst dann, sobald kein Zugriff auf die Platte erfolgt. Hier muss dafür gesorgt werden, dass etwaige Prozesse nicht auf die Platte greifen. Zu überlegen ist hierbei, das OS auf einen USB-Stick zu unslingen und die Platte nur als Datenträger der Homeverzeichnisse zu verwenden. cu Gargi Geändert von Gargi (24.06.2007 um 13:23 Uhr) |
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Hey Russ, where are the files with the big size?
Unsere kleine Schnecke eignet sich natürlich auch wunderbar dafür, Daten aus dem Netz zu saugen, auch wenn wir mal nicht an einem Rechner sitzen. Große Files werden dann einfach über nacht von der kleinen Box selbständig gezogen und das verbraucht natürlich deutlich weniger Strom, als wenn wir das an unserer big Machine erledigen. Gerade ist beispielsweise das neue Debian Etch 4.0 erschienen. Diese Distribution kann man entweder auf über 20 CDs aus dem Netz saugen oder auch wahlweise als eine DVD Ausgabe, die sich über satte drei Scheiben erstreckt und schonmal ein Downloadvolumen von rund 12GB hat. Ein einfaches wget stößt dann schon bei 2GB an seine Grenzen. Dann muss einfach etwas mächtigeres her. Hierfür bietet sich das Kommandozeilen-Tool Curl an, das auch mehrere Jobs hintereinander erledigen kann. Leider gibt es für die Slug selbst keine fertige Version, sodass wir hier selbst Hand anlegen müssen. Aber auch dies soll uns nicht davor abschrecken, das Tool einzusetzen. Als erstes müssen wir die Build-Tools der Slug installieren (falls noch nicht geschehen): Code:
ipkg install optware-devel Code:
vi /etc/profile Code:
export PATH=$PATH:/opt/bin:/opt/sbin:/opt/usr/bin:/opt/usr/sbin:. export LD_LIBRARY_PATH=/opt/lib Jetzt legen wir ein Arbeitsverzeichnis an: Code:
mkdir work Code:
cd work Code:
wget http://curl.haxx.se/download/curl-7.16.2.tar.gz Code:
tar -zvxf curl-7.16.2.tar.gz Code:
cd curl-7.16.2 Code:
./configure --prefix=/opt Der Kompile wird dann mit einem Code:
make Code:
make install Code:
curl -C - -O http://laotzu.acc.umu.se/debian-cd/4.0_r0/i386/iso-cd/debian-40r0-i386-netinst.iso Jetzt haben wir natürlich noch das Problem, dass beim Ausloggen aus der telnet- oder ssh- Session der curl-Prozess wieder abbricht. Um das zu verhindern, müssen wir den Prozess abkoppeln. Das erledigen wir einfach, indem wir den Befehl nohup (no hangup) vor unserem curl - Befehl stellen. Allerdings schreibt uns der nohup Befehl den kompletten Statistik- Output in eine Log-Datei (nohup.out). Das macht vielleicht bei Programmen Sinn, bei denen wir auf eine spezielle Anzeige warten (beim Kompilieren oder einen Virenscann etc.) . Bei einer Downloadstatistik bekommen wir mal schnell ein paar MB zusammen, was wir nicht unbedingt haben wollen. Also stellen wir noch hinter den curl- Befehl den Parameter --silent . Somit sieht der komplette Befehl wie folgt aus: Code:
nohup curl -C - -O http://laotzu.acc.umu.se/debian-cd/4.0_r0/i386/iso-cd/debian-40r0-i386-netinst.iso --silent ![]() Perfekt! Hier sehen wir, dass curl ganz oben munter werkelt und ordentlich CPU Last verursacht. Das lag allerdings in meinem Beispiel nur daran, dass ich den --silent Mode nicht verwendete und dabei noch kräftig in die Log-Datei geschrieben wurde. Normal benötigt der curl bei solch einer Tätigkeit um die 15% CPU Last. Alternativ kann man natürlich auch den curl zeitgesteuert loslafen lassen. Dazu legt den Befehl (ohne nohup) in ein bash-script und ruft diesen über einen cron-job zur gewünschten Zeit auf. So kann der große Download auch mitten in der Nacht loslegen, wenn ihr die volle Bandbreite Eurer Internet-Verbindung eh nicht benötigt. Viel Spaß beim Saugen! cu Gargi Geändert von Gargi (24.06.2007 um 13:23 Uhr) |
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Die Secure-Shell
Wer nicht ständig über das doch ungeschützte telnet auf seine Box zugreifen möchte, kann dies auch über die Secure-Shell (ssh) erledigen. Dazu installiert diese einfach mit einem Code:
ipkg install openssh cu Gargi Geändert von Gargi (20.04.2007 um 22:58 Uhr) |
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Mehrere Konsolen mit Screen
Das kleine Programm Gnu Screen ermöglicht den User auf einer Konsole mehrere Screens, also Konsolen zu aktivieren, zwischen denen man bequem umschalten kann. So kann beispielsweise eine Log-Datei mit tail oder der htop mitlaufen, während man am nächsten Screen weitere Arbeiten tätigt. Installiert wird Screen einfach durch ein Code:
ipkg install screen Code:
/opt/bin/screen Code:
screen Code:
vi .screenrc shell bash Speichert diese und startet screen neu. Wenn Ihr den Willkommensscreen abstellen wollt, dann schreibt folgende Zeile in die .screenrc: startup_message off Folgende Befehle soltet Ihr Euch merken: Strg+a c Startet eine neue Konsole Strg+a leer schaltet zwischen den Konsolen um exit beendet die Konsole (wenn eine Konsole übrig wird screen beendet) Strg+a d beendet screen, screen läuft aber im Hintergrund weiter screen -R startet wieder die im Hintergrund noch laufende Screen-Session Der wesentliche Vorteil von screen ist, dass alle Programme, die Ihr innerhalb der Screen-Session startet, auch dann weiter laufen, wenn Ihr Euch aus der Slug ausloggt. Somit könnt Ihr beispielsweise einen großen Download mittels curl starten, müsst aber nicht den nohup Befehl verwenden, sondern könnt jeder Zeit wieder Euch einloggen und mittels screen -R die Session aufnehmen und beispielsweise den statistischen Output von curl Euch ansehen. Ein geniales Tool wie ich finde! cu Gargi Geändert von Gargi (17.04.2007 um 07:20 Uhr) |
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MP3 Server mit Firefly
MP3s im heimischen Netz streamen? Na kein Problem. Mittels dem daap- Server Firefly kann Eure MP3 in Eurem Netz verfügbar gemacht werden. Ob am lokalen Rechner, am Laptop via WLan oder mittels dafür geeignete/kompatible Standalonegeräte, die Slug sorgt für genug Futter. Zunächst legt über Eure Webadmin-Konfiguration einen neuen User für Eure Musik an ( mp3 oder musik etc.) . Dieser sollte ausschließlich als Samba Share verwaltet werden und keinesfalls für einen FTP-Zugriff im Internet freigegeben werden. Sollte von außen auf Eure mp3 Sammlung ein Zugriff möglich sein, dann sind schlimmste Probleme vorprogrammiert! In unserem Beispiel nennen wir ihn musik. Dementsprechend hat er als Heimatverzeichnis das Verzeichnis /musik. Der Server selbst ist sehr schnell installiert. Hierzu loggt Euch auf Eure Slug ein und führt folgende Befehle zur Installation aus: Code:
ipkg update ipkg install mt-daapd Code:
vi /opt/etc/mt-daapd/mt-daapd.conf Code:
[...] port 3689 (Standard, kann geändert werden, muss aber nicht) [...] admin_pw beliebiges Administratorpasswort (WICHTIG!) [...] mp3_dir /musik (Das Verzeichnis für die Musikdateien) [...] Das war es im Grunde auch schon. Speichert Eure Änderung ab und startet den Server neu: Code:
/opt/etc/init.d/S60mt-daapd Code:
vi /opt/etc/mt-daapd/mt-daapd.conf Code:
# logfile /var/log/mt-daapd.log Code:
logfile /var/log/mt-daapd.log Code:
touch /var/log/mt-daapd.log Code:
/opt/etc/init.d/S60mt-daapd Code:
tail -f /var/log/mt-daapd.log Ladet nun eine Test-mp3 auf Euer Musikverzeichnis und startet den Webadmin (mit dem in Eurer Config festgelegtem Port) in Eurem Webbrowser: Code:
http://[IP-Nummer der Slug]:3689 Klickt nun auf "status" : ![]() Klickt dann auf Start Scan, damit Eure Dateien eingelesen werden. Kurz darauf sollte die Anzahl der auf dem Server geladenen Dateien angezeigt werden. Mittels einem geigneten Programm (iTunes, Amarok um nur zwei zu nennen) können nun die Musikdateien abgespielt werden. Hier ein kurzes Beispiel, wie der Amarok unter Linux dafür konfiguriert wird: Startet dazu Euren Amarok: ![]() Dann klickt auf "Einstellungen -> Amarok einrichten ..." Dann links auf "Media-Player" und "Gerät hinzufügen". Im Dropdownmenü wählt Ihr Musikfreigabe aus und vergebt einen beliebigen Namen: ![]() Ihr beendet das kleine Menü mit OK und schließt das Konfigurationsfenster mit "Anwenden". Danach könnt Ihr im Dropdownmenü oben links das Gerät "Freigegebene Musik" auswählen und klickt auf den kleinen Pfeil rechts neben den Buttons Verbinden/Trennen (rot markiert): ![]() Nun müsst Ihr die IP Eures Rechners im Netz mit dem DAAP Server eingeben. Den Port stellt falls nötig gemäß Eurer Serverkonfiguration ein: ![]() Das dann auch mit OK beenden. Klickt nun auf Verbinden. Danach solltet in der Liste darunter Euer Server auftauchen (IP) und Eure MP3s gelistet werden. Jetzt könnt Ihr anfangen, Eure Musikauswahl zu starten. Viel Spaß beim Musikhören! cu Gargi Geändert von Gargi (24.06.2007 um 13:24 Uhr) |
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#20 (Beitragslink) |
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Erfahrener Benutzer
Colonel
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Datum und Uhrzeit einstellen
Dies könnt Ihr als root an der Konsole erledigen. Gebt dazu folgendes ein: Code:
date MONAT|TAG|STUNDE|MINUTE|JAHR Code:
date 120423242007 cu Gargi Geändert von Gargi (04.05.2007 um 09:04 Uhr) |
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#21 (Beitragslink) |
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Erfahrener Benutzer
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![]() Wer im Netz einen Webserver betreibt, der wird sich immer wieder Attacken gegen seinen Server ausgesetzt fühlen. Das sind nicht oft gezielte Angriffe, sondern eher Suchmachanismen, die an diversen Standardports herausfinden, ob diverse Dienste wie http oder ssh freigegeben sind. An solchen freigegeben Ports werden dann entsprechende Einbruchsversuche gestartet. Dies geschieht über verschiedene Wege. Die einfachste aber am häufigsten verwendete Methode ist der sogenannte Brute Force Angriff. Hier versucht der Angreifer mittels vorgefertigter Passwortlisten das korrekte Passwort zu erraten. Dabei werden anhand dieser Liste Logins solange probiert, bis das passende Passwort gefunden ist. Ähnliches kann natürlich auch am FTP Server passieren. Dieses Tutorial soll nun eine Möglichkeit aufzeichnen, solchen Brut Force Attacken zu begegnen und zusätzlich die NSLU2 über ein Firewall-Script soweit abzudichten, bis eben auf die für die NSLU2 benötigten Ports. Das Tutorial soll allerdings keinesfalls eine falsche Sicherheit vorgaukeln. Eine Firewall und eine IP Falle, wie wir sie im nachfolgenden Text über das Programm Fail2Ban realisieren werden kann nur eine gewisse Sicherheit bieten. Wichtig ist zudem weiterhin, seine Log-Dateien regelmäßig im Auge zu behalten und auch zu kontrollieren, welche Dateien sich auf der Büchse befinden. Bekommen die Dateien ungebetenen Zuwachs, dann ist wohl der ftp-Server geknackt worden. Das von mir verfasste Tutorial fasst einige Arbeitsschritte zusammen, die für sich betrachtet auch noch ausbaufähig sind. Aufgrund der Komplexität des Themas kann dies auch nicht wirklich vollständig sein und stellt in dieser Hinsicht eine Art Grundgerüst dar, auf dass freilich weiter aufgebaut werden kann. Da das Konfigurieren einer Firewall nicht wirklich trivial ist sei noch gesagt: Bevor Ihr irgendwelche Scripte automatisiert, startet diese IMMER erst manuell und testet die Funktionalität der Scripte. Sperrt Ihr Euch aus Versehen durch eine Falschkonfiguration aus und die Scripte werden nach einem Reboot automatisch gestartet, weil diese bereits in den Initscripten integriert wurden habt Ihr wenig bis gar keine Chance mehr, auf Eure Büchse zu kommen. Hier muss das Gerät dann wieder mit einer frischen Firmware geflasht werden und Ihr könnt das Gerät wieder von vorne neu einrichten. Ziel dieses Tutorials ist es nun, eine IP Falle mit dem Programm Fail2Ban zu installieren. Mittels dieser "Falle" können Loginversuche limitiert werden. IP-Nummern über die nun versucht wird, ein Passwort zu erraten, werden nach einer vordefinierten Anzahl von Fehlversuchen einfach gesperrt. Die Sperre wird dann nach einer gewissen Zeit wieder aufgehoben. Hierbei empfiehlt sich eine Sperre von mehreren Tagen, damit der Versuch, einen Einbruch über eine Passwortliste zu unternehmen ad Absurdum führt. Zudem sollen Einbruchsversuche uns per E-Mail gemeldet werden. Zum Schluss wollen wir noch eine Firewall für die restlichen Ports unseres Servers einrichten. Also lest alles in Ruhe durch, nehmt Euch Zeit für Euer Projekt, dann werdet Ihr denke ich auch eine Menge Spaß dabei haben! ![]() Basis Pakete installieren Zuerst sollten wir - falls nicht schon aufgrund meiner vorangegangenen Tutorials geschehen - die NSLU2 durch die Entwicklerpakete ergänzen, damit wir bei Bedarf etwas kompilieren können: Code:
ipkg install optware-devel ipkg install python Code:
vi /etc/profile Code:
export PATH=$PATH:/opt/bin:/opt/sbin:/opt/usr/bin:/opt/usr/sbin:. export LD_LIBRARY_PATH=/opt/lib ![]() Syslog ändern Damit wir ein paar mehr wichtige Informationen wie eben auch die Sicherheitsmeldungen des openssh Servers geliefert bekommen, müssen wir den bisherigen Syslog Dämonen durch einen anderen ersetzen. Dies ist schnell erledigt! Zuerst das neue Syslogpaket installieren Code:
ipkg install syslog-ng Code:
# slog:unknown:/sbin/syslogd -n # klog:unknown:/sbin/klogd -n Code:
killall syslogd killall klogd Code:
/opt/etc/init.d/S01syslog-ng Damit die Logdateien nicht auf Dauer zu groß werden und eventuell gerade bei der Verwendung von etwas knapp bemessenen USB-Sticks zu vollen Datenspeichern zu führen, empfehle ich die Verwendung des logrotate. Dieser sorgt dafür, dass die schnell wachsenden System-Logs in separaten gepackten Dateien gespeichert werden und die aktuelle Log-Datei heruntergekürzt werden. Dies geschieht rotierend, d.h. die gepackten Dateien werden durchnummeriert und die älteste jeweils gelöscht. Hierzu installiert bitte den logrotate mit folgendem Befehl: Code:
ipkg install logrotate Code:
vi /opt/etc/logrotate.conf Code:
compress
/opt/var/log/messages opt/var/log/syslog opt/var/log/kern.log opt/var/log/d**** {
rotate 5
postrotate
/bin/killall syslogd
/bin/killall klogd
/bin/killall -HUP syslog-ng
endscript
}
include /opt/etc/logrotate.d
Code:
vi /etc/crontab Code:
30 23 * * 6 root /opt/sbin/logrotate -f /opt/etc/logrotate.conf &>/dev/null ![]() Iptables / Firewall installieren Bevor wir uns nun an das Eingemachte machen können, müssen wir noch diverse Kernelmodule nachinstallieren. Dann kommen die iptables dran, mit denen wir im weiteren Verlauf des Tutorials noch viel Freude haben werden. Folgende 4 Pakete werden nun installiert: Code:
ipkg install kernel-module-ip-tables -force-depends ipkg install kernel-module-iptable-filter -force-depends ipkg install kernel-module-ipt-log ipkg install iptables ![]() Erweiterung der Firewall mit IPTABLES Wer seine Slug noch weiter abdichten möchte, der kann hier mit einem sehr guten Script arbeiten, dass man auf der NSLU2-Linux.org findet. Dieses fügt weitere Regeln hinzu und sperrt die Ports. Wobei Standarddienste wie der ftp und der http Server offen bleiben. Sollen weitere Ports geöffnet werden, so muss das in dem folgenden Script hinterlegt werden. Jetzt ein Firewallscript anlegen: Code:
touch /opt/etc/iptables.sh Code:
chmod +x /opt/etc/iptables.sh Code:
#!/bin/sh
###############################################################################
#
# Local Settings
#
# IPTables Location - adjust if needed
IPT="/opt/sbin/iptables"
IPTS="/opt/sbin/iptables-save"
IPTR="/opt/sbin/iptables-restore"
# Internet Interface
INET_IFACE="ixp0"
# Path to iptables modules
IPT_MODPATH="/lib/modules/2.4.22-xfs/kernel/net/ipv4/netfilter"
# CHANGE THIS TO MATCH YOUR SLUG IP ADDRESS
# currently not used
INET_ADDRESS="10.0.0.123"
# Localhost Interface
LO_IFACE="lo"
LO_IP="127.0.0.1"
# Save and Restore arguments handled here
if [ "$1" = "save" ]
then
echo -n "Saving firewall to /etc/sysconfig/iptables ... "
$IPTS > /opt/etc/iptables
echo "done"
exit 0
elif [ "$1" = "restore" ]
then
echo -n "Restoring firewall from /etc/sysconfig/iptables ... "
$IPTR < /opt/etc/iptables
echo "done"
exit 0
fi
# Load Modules
echo "Loading kernel modules ..."
insmod $IPT_MODPATH/ip_tables.o
insmod $IPT_MODPATH/iptable_filter.o
# if you need logging, uncomment line above
# (be aware you have installed the kernel-module-ipt-log
#insmod $IPT_MODPATH/ipt_LOG.o
# Flush Any Existing Rules or Chains
echo "Flushing Tables ..."
# Reset Default Policies
$IPT -P INPUT ACCEPT
$IPT -P FORWARD ACCEPT
$IPT -P OUTPUT ACCEPT
# Flush all rules
$IPT -F
# Erase all non-default chains
$IPT -X
if [ "$1" = "stop" ]
then
echo "Firewall completely flushed! Now running with no firewall."
exit 0
fi
###############################################################################
# Rules Configuration
# Filter Table
# Set Policies
$IPT -P INPUT DROP
$IPT -P OUTPUT DROP
$IPT -P FORWARD DROP
# User-Specified Chains
echo "Create and populate custom rule chains ..."
# Create a chain to filter INVALID packets
$IPT -N bad_packets
# Create another chain to filter bad tcp packets
$IPT -N bad_tcp_packets
# Create separate chains for icmp, tcp (incoming and outgoing),
# and incoming udp packets.
$IPT -N icmp_packets
# Used for UDP packets inbound from the Internet
$IPT -N udp_inbound
# Used to block outbound UDP services from internal network
# Default to allow all
$IPT -N udp_outbound
# Used to allow inbound services if desired
# Default fail except for established sessions
$IPT -N tcp_inbound
# Used to block outbound services from internal network
# Default to allow all
$IPT -N tcp_outbound
# Populate User Chains
# bad_packets chain
# Drop INVALID packets immediately
# needs conntrack
#$IPT -A bad_packets -p ALL -m state --state INVALID -j DROP
# Then check the tcp packets for additional problems
$IPT -A bad_packets -p tcp -j bad_tcp_packets
# All good, so return
$IPT -A bad_packets -p ALL -j RETURN
# bad_tcp_packets chain
#
# All tcp packets will traverse this chain.
# Every new connection attempt should begin with
# a syn packet. If it doesn't, it is likely a
# port scan. This drops packets in state
# NEW that are not flagged as syn packets.
# needs conntrack
#$IPT -A bad_tcp_packets -p tcp ! --syn -m state --state NEW -j LOG \
#--log-prefix "New not syn: "
#$IPT -A bad_tcp_packets -p tcp ! --syn -m state --state NEW -j DROP
# Stealth scans
$IPT -A bad_tcp_packets -p tcp --tcp-flags ALL NONE -j DROP
$IPT -A bad_tcp_packets -p tcp --tcp-flags ALL ALL -j DROP
$IPT -A bad_tcp_packets -p tcp --tcp-flags ALL FIN,URG,PSH -j DROP
$IPT -A bad_tcp_packets -p tcp --tcp-flags ALL SYN,RST,ACK,FIN,URG -j DROP
$IPT -A bad_tcp_packets -p tcp --tcp-flags SYN,RST SYN,RST -j DROP
$IPT -A bad_tcp_packets -p tcp --tcp-flags SYN,FIN SYN,FIN -j DROP
# All good, so return
$IPT -A bad_tcp_packets -p tcp -j RETURN
# icmp_packets chain
# ICMP packets should fit in a Layer 2 frame, thus they should
# never be fragmented. Fragmented ICMP packets are a typical sign
# of a denial of service attack.
#$IPT -A icmp_packets --fragment -p ICMP -j LOG \
#--log-prefix "ICMP Fragment: "
$IPT -A icmp_packets --fragment -p ICMP -j DROP
# Echo - uncomment to allow your system to be pinged.
# Uncomment the LOG command if you also want to log PING attempts
#
# $IPT -A icmp_packets -p ICMP -s 0/0 --icmp-type 8 -j LOG \
# --log-prefix "Ping detected: "
$IPT -A icmp_packets -p ICMP -s 0/0 --icmp-type 8 -j ACCEPT
# comment out above and uncomment below to drop pings without logging.
#$IPT -A icmp_packets -p ICMP -s 0/0 --icmp-type 8 -j DROP
# see ping reply packets
$IPT -A icmp_packets -p ICMP -s 0/0 --icmp-type 0 -j ACCEPT
# Time Exceeded
$IPT -A icmp_packets -p ICMP -s 0/0 --icmp-type 11 -j ACCEPT
# Not matched, so return so it will be logged
$IPT -A icmp_packets -p ICMP -j RETURN
# TCP & UDP
# Identify ports at:
# http://www.chebucto.ns.ca/~rakerman/port-table.html
# http://www.iana.org/assignments/port-numbers
#
# ADD UDP-based services here
#
# udp_inbound chain
# ports you want to accept udp packets on
# netbios/samba
$IPT -A udp_inbound -p UDP -s 0/0 --destination-port 137 -j ACCEPT
$IPT -A udp_inbound -p UDP -s 0/0 --destination-port 138 -j ACCEPT
# Network Time Protocol (NTP) Server
$IPT -A udp_inbound -p UDP -s 0/0 --destination-port 123 -j ACCEPT
# External DHCP Server
# Allow DHCP client request packets inbound from external network
$IPT -A udp_inbound -p UDP -s 0/0 --source-port 68 --destination-port 67 -j ACCEPT
# DNS in
#$IPT -A udp_inbound -p UDP -s 0/0 --destination-port 53 -j ACCEPT
$IPT -A udp_inbound -p UDP -s 0/0 --source-port 53 -j ACCEPT
# Not matched, so return for logging
$IPT -A udp_inbound -p UDP -j RETURN
# udp_outbound chain
# ports you send udp packets to
# netbios/samba
$IPT -A udp_outbound -p UDP -s 0/0 --destination-port 137 -j ACCEPT
$IPT -A udp_outbound -p UDP -s 0/0 --destination-port 138 -j ACCEPT
# Network Time Protocol (NTP) Server
$IPT -A udp_outbound -p UDP -s 0/0 --destination-port 123 -j ACCEPT
# DHCP out
$IPT -A udp_outbound -p UDP -s 0/0 --destination-port 68 -j ACCEPT
# DNS out
$IPT -A udp_outbound -p UDP -s 0/0 --destination-port 53 -j ACCEPT
# No match, so ACCEPT
# make this DROP if you want to block any other outbound udp traffic
$IPT -A udp_outbound -p UDP -s 0/0 -j ACCEPT
# tcp_inbound chain
#
# This chain is used to allow inbound connections to the SLUG
# smb
$IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 137 -j ACCEPT
$IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 139 -j ACCEPT
$IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 445 -j ACCEPT
# HTTP
$IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 80 -j ACCEPT
# FTP
$IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port ftp -j ACCEPT
# Passive
$IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 33201:33210 -j ACCEPT
# DNS
$IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 53 -j ACCEPT
# sshd
$IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 22 -j ACCEPT
# telnet
$IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 23 -j ACCEPT
# Not matched, so return so it will be logged
$IPT -A tcp_inbound -p TCP -j RETURN
# tcp_outbound chain
#
# This chain controlls what tcp traffic is allowed out
# http
$IPT -A tcp_outbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 80 -j ACCEPT
# DNS
$IPT -A tcp_outbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 53 -j ACCEPT
# sshd
$IPT -A tcp_outbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 22 -j ACCEPT
# No match, so ACCEPT
# Note, you could make this DROP to block any other outbound traffic
$IPT -A tcp_outbound -p TCP -s 0/0 -j ACCEPT
###############################################################################
# INPUT Chain
echo "process INPUT chain ..."
# Allow all on localhost interface
$IPT -A INPUT -p ALL -i $LO_IFACE -j ACCEPT
# Drop bad packets
$IPT -A INPUT -p ALL -j bad_packets
# ******************************
# Inbound Internet Packet Rules
# Accept Established Connections
# Needs conntrack module
# $IPT -A INPUT -p ALL -i $INET_IFACE -m state --state ESTABLISHED,RELATED -j ACCEPT
# packet filter accepts inbound packets that are replies to an outbound connection
# use until conntrack is available
# this blocks all new connection attempts except to those allowed below
$IPT -A INPUT -p TCP -i $INET_IFACE ! --syn -j ACCEPT
# Route the rest to the appropriate user chain
$IPT -A INPUT -p TCP -i $INET_IFACE -j tcp_inbound
$IPT -A INPUT -p UDP -i $INET_IFACE -j udp_inbound
$IPT -A INPUT -p ICMP -i $INET_IFACE -j icmp_packets
# Drop without logging broadcasts that get this far.
# Comment this line if testing new rules that impact
# broadcast protocols.
#$IPT -A INPUT -m pkttype --pkt-type broadcast -j DROP
###############################################################################
#
# OUTPUT Chain
#
echo "Process OUTPUT chain ..."
# Generally trust the firewall on output
# However, invalid icmp packets need to be dropped
# to prevent a possible exploit.
# needs conntrack
#$IPT -A OUTPUT -m state -p icmp --state INVALID -j DROP
# Localhost
$IPT -A OUTPUT -p ALL -s $LO_IP -j ACCEPT
$IPT -A OUTPUT -p ALL -o $LO_IFACE -j ACCEPT
# If you want to block outbound connections, uncomment first section below, comment
# out second section, and add rules to tcp_outbound/udp_outbound
# To internet - filtered
#$IPT -A OUTPUT -p TCP -o $INET_IFACE -j tcp_outbound
#$IPT -A OUTPUT -p UDP -o $INET_IFACE -j udp_outbound
# To internet (unfiltered)
$IPT -A OUTPUT -p ALL -o $INET_IFACE -j ACCEPT
Gestartet wird die Firewall mit Code:
/opt/etc/iptables.sh Code:
/opt/etc/iptables.sh stop Code:
ln -s /opt/etc/iptables.sh /opt/etc/init.d/S30iptables Code:
# http $IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 80 -j ACCEPT Code:
# http $IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 80 -j ACCEPT $IPT -A tcp_inbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 9055 -j ACCEPT Code:
# http $IPT -A tcp_outbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 80 -j ACCEPT Code:
# http $IPT -A tcp_outbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 80 -j ACCEPT $IPT -A tcp_outbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 9055 -j ACCEPT Code:
# MT-DAAP $IPT -A tcp_outbound -p TCP -s 0/0 --destination-port 3689 -j ACCEPT $IPT -A INPUT -p udp --dport 5353 -d 224.0.0.251 -j ACCEPT $IPT -A OUTPUT -p udp --dport 5353 -d 224.0.0.251 -j ACCEPT Zum Schluss muss noch die /opt/etc/vsftpd.conf editiert werden, damit der passive Modus des vsftp FTP Server funktioniert und eine Verbindung wieder möglich wird. Ergänzt nun am Ende der vsftp.conf folgende Zeilen: Code:
# for our firewall, only use this range of ports pasv_min_port=33201 pasv_max_port=33210 Fortsetzung ... Geändert von Gargi (29.06.2007 um 10:37 Uhr) |
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#22 (Beitragslink) |
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Erfahrener Benutzer
Colonel
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Fortsetzung ... (Firewall auf der NSLU2)
![]() Fail2ban installieren und konfigurieren Zuerst benötigen wir ein Arbeitsverzeichnis. Das legen wir in dem Rootverzeichnis an: Code:
mkdir work Code:
cd /work Code:
wget http://downloads.sourceforge.net/fail2ban/fail2ban-0.7.9.tar.bz2?modtime=1177027414&big_mirror=0 Code:
tar xvfj fail2ban-0.7.9.tar.bz2 Code:
cd fail2ban-0.7.9 Code:
python setup.py install Die ausführbare Datei fail2ban-client liegt unter /opt/local/bin . Die dazugehörige Konfigurationsdatei jail.conf ist dann unter /etc/fail2ban zu finden, die dann noch editiert werden muss. Öffnet nun die /etc/fail2ban/jail.conf und sucht nach folgender Sektion, um den ssh einzustellen: Code:
[ssh-iptables]
enabled = false
filter = sshd
action = iptables[name=SSH, port=ssh, protocol=tcp]
mail-whois[name=SSH, dest=yourmail@mail.com]
logpath = /var/log/sshd.log
maxretry = 5
Code:
[ssh-iptables]
enabled = true
filter = sshd
action = iptables[name=SSH, port=ssh, protocol=tcp]
mail-whois[name=SSH, dest=yourmail@mail.com]
logpath = /opt/var/log/auth.log
maxretry = 3
bantime = 3600
Das Gleiche dann für unseren FTP Server (vsftp): Code:
[vsftpd-iptables]
enabled = false
filter = vsftpd
action = iptables[name=VSFTPD, port=ftp, protocol=tcp]
mail-whois[name=VSFTPD, dest=yourmail@mail.com]
logpath = /opt/var/log/vsftpd.log
maxretry = 5
bantime = 600
Code:
[vsftpd-iptables]
enabled = true
filter = vsftpd
action = iptables[name=VSFTPD, port=ftp, protocol=tcp]
mail-whois[name=VSFTPD, dest=yourmail@mail.com]
logpath = /opt/var/log/vsftpd.log
maxretry = 5
bantime = 3600
Speichert die Änderungen und startet nun den fail2ban indem Ihr zuerst mit Code:
cd /opt/local/bin Code:
fail2ban-client start 2007-05-04 00:35:59,100 fail2ban.server : INFO Starting Fail2ban Um zu sehen, ob auch die Dienste soweit online sind, setzt folgenden Befehl ab: Code:
/opt/local/bin/fail2ban-client status Status |- Number of jail: 2 `- Jail list: ssh-iptables, vsftpd-iptables Jetzt checken wir noch die IP Tables ob hier die korrekten Eintragungen vom fail2ban vorgenommen wurden: Code:
iptables -L -v 0 0 fail2ban-VSFTPD tcp -- any any anywhere anywhere tcp dpt:ftp 181 16496 fail2ban-SSH tcp -- any any anywhere anywhere tcp dpt:ssh 0 0 ACCEPT all -- lo any anywhere anywhere Jetzt ist alles roger. Lasst Euch nun die Logfile des fail2ban anzeigen: Code:
tail -f /var/log/fail2ban.log Code:
2007-05-04 00:45:27,847 fail2ban.actions: WARNING [vsftpd-iptables] Ban 192.168.0.2 2007-05-04 00:45:28,775 fail2ban.actions.action: ERROR echo -en "Hi,\n The IP 192.168.0.2 has just been banned by Fail2Ban after 5 attempts against VSFTPD.\n\n Here are more information about 192.168.0.2:\n `whois 192.168.0.2`\n Regards,\n Fail2Ban"|mail -s "[Fail2Ban] VSFTPD: banned 192.168.0.2" yourmail@mail.com returned 7f00 Code:
2007-05-04 00:46:28,196 fail2ban.actions: WARNING [vsftpd-iptables] Unban 192.168.0.2 Damit unser Filter auch beim nächsten Boot automatisch startet legen wir jetzt ersteinmal ein Script an: Code:
vi /opt/bin/iptrap Code:
#!/bin/bash
# Bootscript fuer den fail2ban Client
case "$1" in
start)
echo "Starting IP Trap..."
exec /bin/fail2ban-client start
;;
stop)
echo "Stopping IP Trap... leaving machine wide open now ..."
exec /bin/fail2ban-client stop
;;
restart)
$0 stop
sleep 1
$0 start
;;
*)
echo "Usage: $0 {start|stop|restart}"
exit 1
;;
esac
Code:
chmod +x /opt/bin/iptrap Code:
ln -s /opt/bin/iptrap /opt/etc/init.d/S35iptrap Code:
ln -s /opt/local/bin/fail2ban-client /bin/fail2ban-client ln -s /opt/local/bin/fail2ban-regex /bin/fail2ban-regex ln -s /opt/local/bin/fail2ban-server /bin/fail2ban-server Code:
sync reboot ![]() Meldung per E-Mail Damit wir nicht immer regelmäßig die Log-Datei nach Sperrungen durchsuchen zu müssen, gibt es einen sehr komfortablen Weg, sich die Sperrungen per E-Mail zusenden zu lassen. Dabei ist es sogar möglich, gleich eine whois Abfrage zu starten und das Ergebnis in die Mail zu schreiben. Hierzu muss der Mailer nail und whois installiert werden: Code:
ipkg install nail ipkg install whois Code:
ln -s /opt/bin/nail /opt/bin/mail Code:
vi .mailrc set smtp=smtp. euerserver. de set from=meine @mail. blah Wenn der SMTP Server SMTP-Auth verwendet (also einen Nutzer und Passwort abverlangt) dann ergänzt man die mailrc noch mit folgenden beiden Zeilen: set smtp-auth-user=Loginname set smtp-auth-password=Passwort Da hier das Passwort in klar lesbarer Form in der .mailrc hinterlegt ist muss sichergestellt sein, dass nur Root Leserechte an dieser Datei hat! SMTP-Auth ist manchmal nicht notwendig, wenn der SMTP Server zum Anbieter der eigenen Telefon/Internetanbindung gehört. In diesem Fall wird alleine durch den Zugang über das anbietereigene Netz sicher gestellt, dass auch nur legitimitierte User Zugriff auf den SMTP Server haben. Nun müssen wir noch Eure Empfängeradresse festlegen. Hierzu öffnet wieder die /etc/fail2ban/jail.conf und ändert in jedem Abschnitt, den Ihr auf "true" gesetzt habt die Platzhalter Adresse dest=yourmail @mail. com entsprechend Eurer gewünschten Empfängeradresse um. Stoppt nun Eure Firewall und startet diese wieder neu, damit die Änderungen übernommen werden. Wenn alles richtig konfiguriert ist bekommt Ihr nun gleich die erste Mail, dass der Fail2ban Dienst gestartet wurde. Wenn Ihr Eure IP-Falle allerdings beim Systemstart automatisch hochfahren lasst, kann es sein, dass Ihr keine E-Mails erhaltet. Das liegt daran, dass nicht der User "root" den Dienst startet, sondern das System selbst. Um dennoch auch beim automatischen Start die Mails zu bekommen fügt die SMTP Daten einfach in die /opt/etc/nail.rc ein, damit diese als Standardeinstellungen übernommen werden. Wenn Ihr die Slug nun neu startet sollte dann nach erfolgreichem Bootup die Meldung in Eurem Postfach landen, dass die IP Falle nun scharf ist: Code:
Hi, The jail SSH has been started successfuly. Regards, Fail2Ban An der Stelle komme ich nun zum Ende meines Vorschlages, die NSLU2 im Netz einwenig sicherer zu machen. Dennoch vergesst nie, wie ich es bereits eingangs schon erwähnte, die Augen offen zu halten und Eure Log-Dateien regelmäßig zu kontrollieren! Viel Spaß! Euer Gargi Geändert von Gargi (24.06.2007 um 13:27 Uhr) |
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Colonel
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Phönix aus der Asche ... oder mehr Power
HINWEIS/UPDATE: Neue Geräte werden bereits mit der 266MHz Taktung ausgeliefert. Hier ist dieser Schritt nicht mehr notwendig! Nachdem ich im Netz einwenig recherchiert habe, habe ich herausgefunden, dass man durch einen kleinen Overclocker-Trick die NSLU2 merklich beschleunigen kann. Verbaut wurde eine 133MHz Intel ARM-CPU (XScale), die allerdings komischerweise laut der machbaren Spezifikation im Grunde nur auf halben Coretakt läuft. Möglich und ausgelegt ist die CPU auf 266 MHz. Durch einen kleinen Eingriff in das Gerät, kann die Sperre aufgehoben werden. Dazu muss das Gerät geöffnet und ein kleiner Widerstand entfernt werden. Hinweis: Dadurch geht die Garantie verloren. Ebenso sind technische Defekte nicht auszuschließen, die eventuell auch Schäden anrichten können! Allerdings erhöht sich angeblich dadurch der Chip nicht merklich an Temperatur, bzw. die verbrauchte Leistung ist nicht wesentlich höher. Hier das geöffnete Gerät und lokalisierter Widerstand: ![]() Man kann den Widerstand auslöten (dazu benötigt man feines Werkzeug) oder man schneidet ihn mit einen scharfen Messer vorsichtig durch: ![]() Bitte testet das Gerät nochmal genau durch, ob alle Funktionen erhalten geblieben sind. Bei mir hat das soweit wunderbar funktioniert. Das muss aber nicht bedeuten, dass es überall so läuft! Also wie gesagt: Nur auf eigene Gefahr und die Garantie des Gerätes ist damit definitiv futsch! Um nun sicher zu gehen, dass die Slug auch mit 266MHz taktet, kann man sich die BogoMIPS anzeigen lassen. Das passt zwar nicht haargenau, aber zeigt, dass der Takt nun entsprechend angehoben ist: Code:
root@Hellboy:/>cat /proc/cpuinfo Processor : XScale-IXP425/IXC1100 rev 1 (v5b) BogoMIPS : 263.78 Features : swp half thumb fastmult edsp Hardware : Intel IXDP425 Development Platform Revision : 0000 Serial : 0000000000000000 Intel® IXP42X Product Line of Network Processors and IXC1100 Control Plane Processor Developer's Manual Dort steht es als downloadbares pdf-Dokument offen zur Verfügung. cu Gargi Geändert von Giga (19.04.2008 um 17:22 Uhr) |
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Colonel
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